Ich glaubte zuerst, meinen Augen nicht mehr trauen zu können, als ich den “Gastbeitrag” der SPD auf dem Reklameportal “ahrensburg24” (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) sah – siehe Abbildung! Damit zeigt die selbsternannte Qualitätsjournalistin Monika Veeh, was sie doch für eine arme kleine Wurst sein muss, wenn sie so etwas Dämliches nötig hat.
Das ist unterste Schublade, Monika Veeh, und ein Fall für den Deutschen Werberat. Und ich frage Sie, lieber Leser: Vertrauen Sie den drei Bürgermeister-Kandidaten noch, die diese Manipulation durch die Schaltung ihrer Werbung auch noch unterstützen…?
Wie sagte doch der große Künstler Max Liebermann? Er sagte: “Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.” Ich schließe mich dem an.
Der SPD-Kandiat lässt seinen Wahlflyer über ahrensburg24.de verbreiten, getarnt als “Gastbeitrag”. Das entlarvt nicht nur die Jornalistin Veeh als nicht glaubwürdig, das zeigt auch das fehlende Rechtsbewusstsein des SPD-Kandiaten. Der Vorgang ist rechtswidrig. Und wenn der SPD-Kandidat schon beim Wahlkampf zu rechtswidrigen Methoden greift, um wieviel mehr ist dies zu befürchten, wenn er wiedergewählt werden sollte.
Beste Grüße
Thomas H.
Wieso ist eine grundgesetzkonforme Veröffentlichung rechtswidrig, wenn der Auftraggeber dafür bezahlt und wenn “Anzeige” darüber steht? Ich könnte auch meine Gedanken über “Im Himmel ist Jahrmarkt” als einspaltige, kostenpflichtige 400- Euro-Anzeige veröffentlichen, wenn ich die Herren darüber nicht beleidige (lt. kath. Ki. sind Engel sächlich oder männlich und benötigen keinen Gleichstellungsbeauftragten des Vatikans – das liegt alles am Zölibat, die Kirchefürsten und Priester befruchten sich in Klausur selber).
So findet sicherlich in Parteien-Klausur so manche Hinterlist fruchtbaren Boden und treibt ihre bunten Blüten.
Wolfgang König
Hatten wir uns darauf geeinigt, dass Sie immer erst die Blog-Einträge lesen, bevor Sie einen Kommentar dazu schreiben…?!
Pardon, ich vergaß auf den “Gastbeitrag” einzugehen. Frau Veeh hat nur wieder einmal das Wörtchen”Anzeige” vergessen. Wenn darunter “Gastbeitrag” steht, bedeutet das, dass die SPD Gast ist und für diese Anzeige nicht zahlen muss. Sicherlich kann Frau Veeh diese kostenfreie Anzeige als Parteienspende steuerlich absetzen.
Wolfgang König
Hallo, Herr König – Sie liegen meilenweit von der Sach- und Rechtslage entfernt.
Hallo, Herr Dzubilla,
da wollen sich wohl Tausende von Blog-Lesern keine Blöße geben. Klären Sie uns doch noch einmal auf. Bei uns älteren Leuten ist selbst nach der Blase der Darm nicht mehr aufnahmefähig. Da wächst nur noch wenig: die Nasen- und Afterbehaarung.
Nit runzligen Grüßen
Wolfgang König
P.S. : Ihr Kommentar von 18:57 liegt vor meinem Kommentar von 18:40. War da wieder Einstein im Spiel?
1. und zum 1001. Mal: Oberstes Gebot in den Medien ist die Trennung zwischen Werbung und Redaktion. Das beachtet Frau Veeh öfter nicht. Knallharte Werbung als “Gastbeitrag” zu deklarieren, ist das Unverschämteste, was ich in meiner jahrzehntelangen Laufbahn jemals gehört habe. Früher hielt ich Frau Veeh nur für sehr naiv, heute weiß ich, dass es viel schlimmer um sie steht. Und wenn Herr Proske mehr als ein Ei in der Hose hat, lässt er die Reklame seiner Partei unverzüglich stoppen. Was Michael Sarach nicht tun kann, weil der bekanntlich gar keine Eier hat.
2. Wenn Sie auf einen Kommentar “antworten”, dann müssen Sie dort auf “antworten” drücken, damit Ihre Antwort auch an der entsprechenden Stelle erscheint.
Der als Gastbeitrag getarnte SPD-Flyer ist bei ahrensburg24 verschwunden. Anscheinend hat die SPD gemerkt, dass eine derartige Manipulation sonst ein Fall für die Staatsanwaltschaft werden könnte. Schließlich würde sich die Frage stellen, ob es sich hier nicht um eine illegale Parteispende zugunsten der SPD und ihres Kandidaten handelt. Und das wäre das AUS für die Wiederwahl des Amtsinhabers.
Beste Grüße
Thomas H.
Nein, er ist nicht verschwunden. Nur nach hinten gerückt. Wer die Überschrift in die Suchmaske eingibt, landet bei dem “Gastbeitrag”.
Das heißt, dass der Bürgermeister illegale Methoden anwendet, um wiedergewählt zu werden! Ganz schön gruselig, wie dieser Wahlkampf verläuft!
Frieda
Hallo Frieda B.,
der Wahlkampf mag “gruselig” sein – in den Amtsjahren davor war selbstredend alles SPD-legal: Zur Bestätigung hat Herr SPD-Bürgermeister M.S. seit Jahren allerlei Fachaufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaften beschäftigt. Zur Verringerung seiner persönlichen Haftung stehen ihm obendrein externe und willige Fachbüros zur Seite, ein meist unsichtbarer Stadtjustiziar sowie ein quasi rathauseigener SPD-Architekt, der gerne auch mal zahlungskräfige Investoren mitbringt:
Das SPD-Dream-Team.
Also Friede B. – das alles ist doch nicht gruselig, sondern einfach nur toll !
HJL