Schon seit Jahren weise ich immer wieder darauf hin, dass es am U-Bahnhof Ahrensburg West an Abstellplätzen für Fahrräder fehlt. Und mehr als einmal habe ich darüber berichtet, dass die riesengroße Fahrrad-Parkanlage hinter dem Regionalbahnhof so gut wie leer steht. Und nun ist der Ahrensburger Bürgermeister stolz wie Boege auf seine neue “Luxus-Mobilitätsstation”. Die soll allerdings am Regionalbahnhof Gartenholz gebaut werden und ist “speziell für Ahrensburg entwickelt” worden. Das berichtet aktuell das Stormarner Tageblatt. Kosten für den Steuerzahler: 186.000 Euro.
Natürlich ist dieser Preis ein Schnäppchen im Vergleich zu den 580.000 Euro, die der Deppenkreisel im Schilda des Nordens gekostet hat, über den ich ja ebenfalls ausführlich berichtet habe. Und wenn man im Rathaus glaubt, dass die Bürger inzwischen über diesen Kreisel-Quatsch hinwegsehen, dann ist das ein Irrglaube. Ich werde immer wieder auf den Unfug mit unglaublicher Steuergeldverschwendung hingewiesen. Vielleicht sollte der Kinderschutzbund in diesem Jahr seine blauen Fähnchen nicht auf die Schlosswiese stecken, sondern symbolisch auf dem Deppenkreisel platzieren…?!
Und hier habe ich noch eine Empfehlung für die Ahrensburger Stadtverordneten, die es betrifft:
Ich vermisse in der Fahrrad – Parkanlage eine dringend erforderliche Toilettenanlage mit Musikberieselung
Ich habe darüber soeben mit dem Boegemeister telefonaniert. Ergebnis: Toilette nicht möglich, weil das Land keinen Zuschuss zum benötigten Klopapier gibt. Und wegen der Musikberieselung: Wenn die Stadtverordneten die Kosten für die GEMA-Gebühren bewilligen, dann soll in der Anlage auch noch ein Grammophon installiert werden. Toll, oder?!
Vielleicht sollten wir hier einmal ein wenig Kreativität an den Tag legen.
Es gibt mobile Dixi Klos, die könnten zum Beispiel von der BürgerStiftung
Region Ahrensburg gesponsort werden. Ihnen, lieber Herr Dzubilla, wird hier
ja ein besonders herzlicher Kontakt nachgesagt. Für die Musik könnte doch
der Ahrensburger Spielmannszug sorgen. Die müssen ja nicht immer nur zum
Schützenfest oder Stadtfest musizieren. Und bei den € 186.000,– Kosten wollen
wir auch mal nicht so kleinlich sein. Es dient ja schließlich dem „guten“ Zweck,
es ist klimaneutral und kommt den Radfahrern zugute. Wir hatten in der
Vergangenheit ja auch schon Luxustoiletten, die doppelt so teuer waren.
Da wollen wir uns mal nicht so anstellen !!
Wenn man sich die letzten Jahre einmal so durch den Kopf gehen lässt, für
welche „schwachsinnigen“ Dinge unser Bürgermeister Steuergelder versenkt
hat, könnte schon Zweifel an dem „kognitiven Zustand“ dieser Person aufkommen.
Solange Steuerhinterziehung strafbar ist, aber Steuergeldverschwendung nicht,
wird dieser Unsinn immer weiter gehen.
Was nützt der Tiger im Tank, wenn der Esel an Steuer sitzt !