Archiv für den Monat: Februar 2024

HVV hop: Wie Ahrensburgs Bürgermeister eine städtische Geldverbrennungsmaschine retten will

Schauen Sie auf die Abbildung! Das Bild ist eine Montage, wie Sie vielleicht geahnt haben. Aber der Text in der Blase des Bürgermeisters ist authentisch, ich habe ihn dem 3. Buch Abendblatt entnommen. Und das Gesagte stammt aus keiner Büttenrede im Karneval, sondern dieses Wort stammt aus dem Ahrensburger Rathaus.

Wer den Test vom On-Demand-Verkehr in unserer Stadt verfolgt hat, der weiß, dass der Boegemeister die Unwahrheit sagt. Und wer wie ich Woche für Woche am U-Bahnhof Ahrensburg West beobachtet hat, wie dort die HVV-hop-Wagen vorgefahren kommen, die Menschen uns dem Bahnhof strömen und zum Fahrradstand gehen, zum Bus oder zum P+R-Parkplatz – und dann kommt ein Youngster, steigt in das On-Demand-Taxi und lässt sich für 1 Euro vor seine Haustür fahren. Und der Steuerzahler zahlt pro Schnorrer-Fahrt 10 Euro dazu.

Der Hinweis von Eckart Boege auf “ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen” (die natürlich alle ein HVV-Ticket haben), ist kein “echter Gewinn” durch HVV hop, sondern das ist eine falsche Tatsachenbehauptung des Bürgermeisters, um den HVV Flop zu retten. Und es zeigt: Bürgermeister Eckart Boege hat den Sinn für den On-Demand-Verkehr scheinbar nicht begriffen und versucht mit Druck auf soziale Gefühle etwas zu verkaufen, was nicht den Tatsachen entspricht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2024

Wiedervorlage: Eine Überwachungskraft der Stadt bezichtigt den Bürger eines Parkvergehens, das dieser garnicht begangen hat

Aus Zeiten der DDR habe ich noch die damaligen Überwachungskräfte in Erinnerung, von denen die Bürger damals überwacht wurden. Das waren sogenannte Geheime Informatoren (GI), die dem Ministerium für Staatssicherheit verdeckt Informationen lieferten über Ereignisse und Personen. Solche Personen gibt es heute nicht mehr; und die Überwachungskräfte der Stadt Ahrensburg, die der Verwaltung Informationen über Bürger liefern, sind durchnummeriert. *Satire Ende*

Damit komme ich zurück auf meinen Blog-Eintrag vom  24. Januar 2024, den Sie nun einmal anklicken sollten, um schnell ins Thema einzusteigen. Und die Fortsetzung der Geschichte passierte vorgestern, als ich  in meinem Briefkasten ein Schreiben der Stadt Ahrensburg gefunden habe. Dieses amtliche Schriftstück – siehe Abbildung links! – ist die offizielle Antwort der Stadtverwaltung auf meine Ausführungen vom 24. Januar 2024.

Um es kurz zu machen: Im Rathaus von Ahrensburg schert man sich einen Dreck darum, was der Bürger zu Recht beantragt, nämlich sachdienliche Auskünfte zu einem gemachten Vorwurf, sondern es wird gedroht mit “Kosten des Verfahrens, die höher als das Verwarnungsgeld sein können”Und die Verwaltung weigert sich, mir das angeblich. vorliegende Beweisfoto und den Namen des angeführten Zeugen zu übermitteln.

Und hier ist meine Antwort an “Frau Buchholz/Brötzmann” vom Fachdienst Verkehrsaufsicht, die ich der Einfachheit halber gemäß ihrer Unterschrift mit “Frau Buchholz” angeschrieben habe, wie folgt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Februar 2024

Wenn wir Ahrensburger nach Geesthacht blicken, dann können wir richtig neidisch werden!

Ahrensburg (rund 35.000 Einwohner) ist die größte Stadt im Kreis Stormarn. Und Geesthacht (rund 33.000 Einwohner) ist die größte Stadt im Kreis Herzogtum Lauenburg. Und während Ahrensburg in diesem Jahr auf 75 Jahre Stadtrechte zurückblickt, kann man in Geesthacht auf 100 Jahre Stadtrechte zurückblicken.

Der Grund dieses Blog-Eintrages ist der heutige Bericht im 3. Buch Abendblatt über Geesthacht: “Stadt an der Elbe feiert ihr Jubiläum ganz groß”. Und in den Beitrag eingefügt habe ich zwei Inserts der Redaktion mit Hinweisen aus dem Rathaus von Ahrensburg und also lautend “Kein Personal: Stadt lässt Jubiläum sausen” und “Ahrensburg startet ins Jubiläumsjahr  – und ignoriert Jubiläum”  – siehe die nebensehende Abbildung!

Der Bürgermeister von Geesthacht heißt Olaf Schulze. Und wie ich vernommen habe, tut der Mann sehr viel für seine Stadt und unterstützt auch die Kaufleute in der City, auf die er zugeht. Dass der Diplom-Mathematiker, der in Ahrensburg den Bürgermeister verkörpert, viel für seine Stadt tut, kann man nicht unbedingt behaupten. Und davon, dass er auf die Kaufleute zugeht – vielleicht sogar mit dem Citymanager im Schlepptau – davon habe ich noch nie etwas gehört oder gelesen. Sie vielleicht…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Februar 2024

Eine aktuelle Meldung der Stadtverwaltung von Ahrensburg: “Warnstreik im ÖPNV”

Wenn Sie auf die Homepage der Stadt Ahrensburg gehen und auf der Startseite nach links blicken, dann sehen Sie dort “Aktuelle Meldungen”. Und als aktuellste Meldung steht dort an erster Stele: “Warnstreik im ÖPNV”. Aber bloß keinen Schreck bekommen, liebe Mitbürger, denn wenn Sie weiterlesen, dann erfahren Sie: “Für Freitag, 02.02. und Samstag, 03.022024 sind Warnstreiks angekündigt”.

Nein, das ist kein Scherz, sondern das ist Boege, nämlich der Diplom-Mathematiker, der für die Homepage der Stadt die Verantwortung trägt und das nicht so ernst nimmt.

Aber auf der Website vom Schilda des Nordens gibt es ja auch utopische Informationen für die Stadt. Zum Beispiel das, was Sie HIER lesen können. Und was noch schlimmer ist, als die Seite auf der Homepage, das ist die Tatsache, dass wir Bürger für ein Citymanagement zahlen müssen, das garnicht existiert. Auch hier liegt die Verantwortung einzig und allein bei Bürgermeister Eckart Boege. Dem aber scheint es nicht nur egal zu sein, sondern es ist ihm offensichtlich sogar scheißegal. Wichtiger ist ihm die Schirmherrschaft. Nein, nicht für die Ahrensburger City,  sondern die Schirmherrschaft über die Ahrensburger Musiknacht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Februar 2024

Wiedervorlage: Neuer Betreiber vom Ahrensburger Wochenmarkt

Anfang 2020 gab der damalige Marktmeister Rolf Heise sein Amt für den Ahrensburger Wochenmarkt auf. Und weil die Stadt keinen Nachfolger für diesen Mitarbeiter gefunden hatte, wurde der Würstchengriller Sven Fümel aus Trappenkamp mit der Leitung des Wochenmarktes beauftragt. Und vom 1. April 2024 an, wird der Grillmeister den Markt in Eigenregie übernehmen, was bedeutet, dass er der private Betreiber auf dem Rathausplatz ist. Und das wirft bei mir als Bürger einige Fragen auf.

So “attraktiv” schaut der Wochenmarkt heute aus

Als Marktmeister Heise aus dem Rathaus heraus regierte, da sammelte er die Standgebühren von den Händlern ein, die in die Stadtkasse geflossen sind. Und als Griller Fümel hernach den Job übernommen hatte, da führte er die Einnahmen vermutlich auch an die Stadt ab und bekam von der Verwaltung wahrscheinlich ein monatliches Salär für seine Dienste.

Und wie wird es nun werden vom 1. April 2024 an, wenn Sven Fümel den Markt quasi als Unternehmer betreibt? Kassiert er dann die Einnahmen von den Händlern direkt in seine eigene Tasche? Und was ist dann mit der Stadt, die ja den Platz an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung stellt und an diesen Tagen weitgehend auf Einahmen der Parker verzichtet? Was bekommt die Stadt – also wir Bürger – für die Zur-Verfügung-Stellung des Rathausplatzes? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Februar 2024

Trojanische Stuten: Warum die BürgerStiftung in Ahrensburg mich immer wieder an das alte Troja erinnert

Über das Trojanische Pferd muss ich Ihnen wohl nichts erzählen. Jeder weiß: Der hölzerne Gaul steht für Überrumpelung. Und wenn ich mir die beiden Damen auf dem kommerziellen Werbeportal von Dr. Michael Eckstein anschaue, mit denen ein Interview geführt wurde, weil sie die Protagonistinnen einer Veranstaltung der BürgerStiftung in der Stormarnschule sind, dann denke ich an das Trojanische Pferd.

Die beiden Frauen beraten Käufer und Verkäufer in Sachen Immobiliengeschäfte. Und sie werden von der BürgerStiftung allein mit dem Hinweis IHK, also Industrie- und Handelskammer präsentiert. In Wahrheit jedoch arbeiten beide Beraterinnen für die Postbank – wenn Sie sich die Abbildungen bitte mal anschauen wollen!

Da fragt sich der Leser: Warum werden die Betätigungsfelder der Beraterinnen von der BürgerStiftung verschwiegen? In meinen Augen ist das unseriös und lässt mich fragen: Weiß man bei der Postbank von dieser Tätigkeit der beiden Mitarbeiterinnen? Und falls ja: Schämt man sich, den Namen Postbank zu nennen, weil man Angst davor hat, dass die Museumsturnhalle der Stormarnschule dann leer bleibt…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2024

Abendblatt Stormarn: “Große Kita-Träger drohen mit Insolvenz”

Seit dem 29. Juni 2022 ist Aminata Touré (Bündnis 90/Die Grünen) Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung in Schleswig-Holstein. Und wenn sie ihren Namen in die Suchmaske von Szene Ahrensburg geben, dann werden Sie zum Resultat kommen, dass diese Politikerin eine Fehlbesetzung in der Regierung von Daniel Günther (CDU) ist. Oder wie man volkstümlich sagt: Eine Lusche ist sie. Aber die Dame scheint ein ausgeprägtes Sitzfleisch zu haben.

Heute geht der Name Aminata Touré mal wieder durch die Medien. Die Kieler Nachrichten schreiben:Kita-Reform: Gewerkschaft GEW sagt Ministerin Touré den Kampf an”. Und im 3. Buch Abendblatt fordert der Stadtverordnete Thomas Bellizzi (FDP) den Rücktritt der Grünen Ministerin. Grund: Verschleppte Entscheidungen in Kiel führen dazu, dass  Kitas bereits damit drohen, vorsorglich Insolvenzen anzumelden. Man hätte aus dem Kieler Ministerium bis zum 31. Dezember 2023 eine Rechtssicherheit für die Finanzierung gebraucht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2024

Was der Blogger vorausgesagt hat: HVV hop steht in Ahrensburg vor dem Aus

Wenn Sie in die Suchmaske von Szene Ahrensburg die Begriffe “ioki” und “HVV hop” eingeben, dann bekommen Sie sehr viele Resultate. Und am 6. November 2022 konnten Sie auf diesem Blog lesen: “Warum  der Ahrensburger Test vom On-Demand-Shuttle ein Flop ist”. Heute berichtet Harald Klix im 2. Buch Abendblatt: “HVV hop wird in Ahrensburg wieder eingestellt”

Ich habe diese On-Demand-Fahrzeuge schon als Schnorrer-Taxis bezeichnet als diese noch ioki hießen. Und der FDP-Stadtverordnete Thomas Bellizzi (FDP) wird heute im Abendblatt-Stormarn zitiert: “Das ist nicht anderes als subventioniertes Taxi für Millennials”. Und damit hat die Stadt Ahrensburg mal wieder richtig unschön Geld verballert: 1,2 Millionen Euro für nichts. Und was besonders böse ist: Das war schon zu Beginn voraussehbar, denn ein “Test”, bei dem getestet werden sollte, ob die Bürger einen Wagen mit Chauffeur haben wollen, der sie für 1 Euro bis vor die Wohnungstür fährt, ist eine Episode aus dem Buch Schilda, das wieder einmal mejhr in Ahrensburg geschrieben wurde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2024

Die Bahn zeigt uns den “Rendezvousbahnhof Ahrensburg West” vom Boegemeister

Bei seiner Neujahrsansprache plauderte der Ahrensburger Bürgermeister von einem “Rendezvousbahnhof Ahrensburg West”. Entstehen soll dieser nach seinem Träumen dort, wo heute allein die U-Bahnstation Ahrensburg-West zu finden ist und Haltestellen für Busse und Taxis. Und auch Parkmöglichkeiten für Autos und Fahrräder – allerdings nur sehr beschränkt. Und vor drei Tagen habe ich auf einen Abendblatt-Beitrag hingewiesen, in dem so einiges in Sachen S4 infrage gestellt wird. Und diesen Beitrag greift nun die Stormarn-Redaktion der Zeitung auf mit der Frage: “Ist die Hamburger S4 in Gefahr?”

Aus dem Beitrag habe ich das Foto der DB vergrößert – siehe die Abbildung! Der Leser erfährt: “So soll der neue Bahnhof Ahrensburg West der S4 aussehen”. Und was sehen wir tatsächlich?

Wir sehen klar und deutlich den Rendezvousbahnhof Ahrensburg West, den sich der Bürgermeister erträumt. Und wenn ich das Foto mal interpretieren darf: Neben dem neuen S-Bahnhof erkennen wir deutlich den alten U-Bahnhof. Und wir sehen, wie diese beiden Bahnhöfe zu ihrem Rendezvous zusammengeführt werden, nämlich durch eine Brücke Oder ist es gar keine Brücke sondern ein Tunnel? Und wir sehen den Busbahnhof und erkennen den Parkplatz für Autofahrer – oder ist es ein Parkhaus? Und dann ist dort noch ein großer Fahrradparkplatz und ein Taxistand zu sehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Februar 2024

Das beste Hamburger Labskaus ist Ahrensburger Labskaus!

Die Gastronomie in Ahrensburg ist international. Länder wie China, Griechenland, Italien, Japan,  Kroatien, Thailand, Türkei, USA sind mit Speisekarten vertreten, die meisten sogar mehrfach. Auch deutsche Gastronomie mit regionaler Küche findet man in Ahrensburg, allerdings in der Minderheit.

Ahrensburger Labskaus

Ich komme darauf, weil ich gern Hamburger Labskaus esse. Das gibt es, wie der Name schon sagt, in Hamburg und sogar als Spezialität im Old Commercial Room. Immerhin kann man auch in Ahrensburg ein Labskaus essen, und zwar bei Fisch-Schloh in der Manhagener Allee, wo es auf der Speisekarte steht.

Aaaber: Das beste Labskaus in Ahrensburg gibt es bei mir zuhause, und zwar zubereitet von meiner Frau – siehe Foto! (Dazu der Hinweis: Was auf dem Kartoffelbrei liegt, das sind kurz angebratene Zwiebeln.) Das haben wir gestern zu Mittag gegessen.

Und was ich auch liebe, das ist Grützwurst (mit Rosinen!) und “Himmel und Erde” (Kartoffelstampf und Apfelmus). Das steht auf keiner Speisekarte in Ahrensburger Restaurants als tägliches Angebot. Immerhin kann man Grützwurst bei Rewe an der Frischfleischtheke bekommen genauso wie bei Edeka. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Februar 2024