Archiv für den Monat: April 2023

Musical: ABBA und Disney unter Ahrensburger Regie

SAT1 hat berichtet: “Wer seit einem halben Jahrhundert die Massen musikalisch fasziniert, muss irgendetwas richtig gemacht haben. So zum Beispiel die schwedische Popband ABBA. Für echte Fans kommt im April die ‘Abbamania’ nach Hamburg und Schleswig-Holstein, eine Tribute-Show, auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Noch laufen die Proben zur Show.”

Was das mit Ahrensburg zu tun hat? Klicken Sie mal auf die nebenstehende Abbildung, dann erfahren Sie, dass zwei prominente Ahrensburger nicht nur bei “Abbamania The Show” wesentlich beteiligt sind, sondern auch bei “Disney in Concert”: Jacqui Dunnley-Wendt und Hauke Wendt, Inhaber der Musical Schule Ahrensburg, die als führende Theaterschule in Norddeutschland gilt.

Während Jacqui Dunnley-Wendt die Regie und Choreografie sowohl für „Disney in Concert“ wie auch bei “Abbamania The Show“ führt, ist Hauke Wendt der musikalische Leiter für „Abbamania The Show“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. April 2023

MARKTbericht: Es war garnicht der leibhaftige Bürgermeister, sondern es war der Teufel. Und nun können Sie etwas Großes erreichen mit Hilfe vom Anzeigenblatt!

Hatte ich gerade berichtet, dass der Bürgermeister im Namen der Stadt bekanntgibt, dass die SPD nicht mehr bei der Kommunalwahl antritt, sondern dass es stattdessen eine SDP gibt, da kommt nun die Berichtigung von der MARKT-Redaktion: Es war gar nicht der Bürgermeister, sondern es war angeblich der “Fehlerteufel”, der das verursacht hat.

Und der Leser wundert sich, dass besagter Fehlerteufel nicht nur an einer Stelle zugeschlagen hat, sondern in allen Wahlbezirken. Und nun bringt der MARKT die Informationen noch einmal und dieses Mal mit SPD, wo ein Hausmann zum Fraktionsvorsitzenden kandidiert.

Und wo ich gerade durch den MARKT geblättert habe, fand ich dort auch den Hinweis: “Ideenreich. Mit einer kleinen Anzeige Großes erreichen! Wie geht das – einfach ausprobieren.” Und daneben stand dann auch eine kleine Anzeige zum ideenreichen Ausprobieren von Großem, womit sich der MARKT als Werbeträger profiliert: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. April 2023

Stadtverordneten-Versammlung beim Bürgerverein: Nur 17 von 40 waren erschienen

Ahrensburg hat auch einen Bürgerverein, und zwar seit 1874. Und dieser Bürgerverein gibt eine Mitgliederzeitung heraus, die den Namen “Bagatelle” trägt. Gerade ist die Ausgabe April 2023 erschienen. Der Aufmacher: “Dank an die Stadtverordneten” mit der Unterzeile: “Ahresburger Fraktionsmitglieder wurden vom Bürgerverein zu einem Bayrischen Büfett eingeladen”. So weit, so gut.

Ich habe die Personen gezählt, die sich auf dem Foto präsentieren: 17 (siebzehn). Das ist merkwürdig, denn Ahrensburg hat doch schließlich 40 (vierzig) Stadtverordnete. Und 23 abwesende Stadtverordnete werfen Fragen auf:

Hat der Bürgerverein ganz gezielt nur 17 von 40 der Freizeitpolitiker eingeladen, um sich speziell bei diesen zu bedanken?

Oder wurden aus lauter Dankbarkeit alle 40 eingeladen, und nur 17 haben der Einladung Folge geleistet?

Und natürlich könnte es auch sein, dass 23 Stadtverordnete sich nicht ablichten lassen wollten, weil weder ein Visagist dort gewesen ist noch ein Friseur.

Besonders erstaunlich: Der Bürgervorsteher kam nicht zum Bürgerverein. War Matthias Stern (CDU) womöglich nicht eingeladen worden, weil niemand im Bürgerverein gewusst hat, wofür man sich bei diesem Schulmeister hätte bedanken sollen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. April 2023

Das Wappentier der Ahrensburger Stadtverwaltung: Die Saatkrähe

Es ist vielleicht nicht allen Bürgern bekannt, dass Mitarbeiter im Rathaus einen Vogel haben. Genauer: Dieser Vogel, den man in der Verwaltung richtig lieb hat, das ist die Saatkrähe. Und diese Spezies nistet scharenweise auf Bäumen in der City und speziell am Rathausplatz. Von dort oben scheißt die Saatkrähe auf uns Bürger herab und kackt Wege, Bänke, Häuser und Autos voll. Und weil  eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, sorgt die Verwaltung dafür, dass die Bäume nicht beschnitten und die Nester nicht entfernt werden, denn die Saatkrähe ist Maskottchen und zugleich Wappentier der städtischen Verwaltung im Schilda des Nordens.

Saatkrähen suchen gern die Nähe des Menschen, denn dort finden sie im Abfall ihre Nahrung. So wie auf dem Wochenmarkt, kurz bevor der Platz gereinigt wird. Und das lautstarke Krächzen, mit denen sich die Vögel einer Kolonie verständigen, ist für viele Anwohner eine ziemliche Belästigung. Nicht zuletzt deshalb wurden vermutlich auch neue Isolierfenster im Rathaus eingebaut. 😉

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. April 2023

Heute werden Ahrensburger vom ADFC mit Hilfe eines Reporters vom Abendblatt mal wieder hinters Licht geführt

Es ist im Kreise Stormarn so: Wenn der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) einen fahren lässt, dann inhalieren die Reporter von Abendblatt und Tageblatt gaaanz tief. Und sie schreiben anschließend in ihren Blättern über den Duft des Furzes vom ADFC. So auch heute wieder im 3. Buch Abendblatt, dem Stormarnteil – wenn Sie bitte mal einen Seitenblick auf die Abbildung werfen wollen, wo ich den Artikel durch ein Foto ergänzt habe!

Hat Reporter Filip Schwen vielleicht Tomaten auf den Augen?

Der ADFC hat also mal wieder Parkplätze für Fahrräder an Bahnhäfen getestet. Und Abendblatt-Reporter Filip Schwen hat notiert, was der Club ihm diktiert hat. Und so berichtet er: “Am besten schneiden der S-Bahnhof Reinbek und der Bahnhof Bargteheide ab. Beide erhalten die Note 3 (befriedigend). ‘Ausreichend’ lautet das Ergebnis für Ahrensburg und Ahrensburg-Gartenholz.”

“Ausreichend”? Leser von Szene Ahrensburg wissen, dass es am Ahrensburger Regionalbahnhof einen Skandal gibt, nämlich eine überdimensionale Fahrradparkanlage, die weitgehend leer vor sich hin steht. Dafür wurden blühende Gärten, die dort zuvor waren, einfach zubetoniert. Und ich habe auf Szene Ahrensburg gefragt: Warum wird ein Skandal in Ahrensburg von der Presse ganz bewusst verschwiegen…?

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. April 2023

Badlantic: Familie Levenhagen (CDU+Grüne) möchte, dass wir Bürger in den Schulden unserer Stadt badengehen sollen

Was ich schon seit Jahr und Tag behaupte, nämlich dass das Badlantic nicht abgerissen werden muss, das hat das Stormarner Tageblatt am 28. März 2023 in einem Bericht bestätigt. Und heute, also eine Woche nach dem Tageblatt, kommt das Abendblatt und bestätigt im Stormarnteil: “Das Badlantic kann noch zehn Jahre geöffnet bleiben” – siehe die Abbildung!

Und dann meldet sich auch noch Familie Levenhagen zu Wort. Das ist die Familie, wo seit Jahren ein permanentes Porzellandefizit im Küchenschrank herrscht. Und was Detlef Levenhagen (CDU) zum Thema Badlantic geäußert hat, das ist fürwahr ein Kabinettstück aus heiliger Einfalt mit erkennbaren Auswirkungen von Alterssturheit – wenn Sie das bitte selber lesen wollen! Bloß gut, dass dieser Sturkopf wenigstens soviel Einsicht gezeigt und sich vom Fraktionsvorsitz der CDU zurückgezogen hat!

Die Einwohner von Ahrensburg können nur hoffen, dass CDU und Grüne bei der bevorstehenden Kommunalwahl nicht wieder zusammen die absolute Mehrheit in der Stadtverordneten-Versammlung bekommen werden. Das wäre für Ahrensburg eine Katastrophe und das Ende von Demokratie. Und nur noch zu überbieten, wenn die WAB tatsächlich wieder in der Ahrensburger Politik mitmischen sollte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. April 2023

Mein botanischer Hinweis für Rathaus und Politik hat sich nun bewahrheitet: Bäume wachsen nicht in den Himmel

Verwaltung und Politik der Stadt Ahrensburg haben sehr großkotzig geplant, was die Investitionen betrifft. Vom Rathaus-Erweitungsbau bis zum urbanen Stadtpark, von einem neuen Kulturzentrum am Stormarnplatz war die Rede und von einem Neubau Badlantic. Und weitere Projekte stehen auf der Agenda wie nicht zuletzt das Jahrhundertwerk, nämlich der Neubau vom Schulzentrum Am Heimgarten. Und immer wieder habe ich gewarnt, dass nach fetten Wirtschaftsjahren auch mal magere Jahre kommen werden und Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Hiobsbotschaften für Ahrensburg

Nun erreichen gleich drei Botschaften vom alten Hiob die Stadt Ahrensburg. Im Februar 2023 wurde bekannt, dass die Druckerei Prinovis geschlossen wird. Und in der vergangenen Woche kam die Botschaft, dass die Basler AG wohl weniger Steuern in die Stadtkasse zahlen wird. Und heute berichtet Hiob, dass die Springer-Druckerei schließt, sodass von dort in Zukunft gar keine Steuergelder mehr zu erwarten sind.

Prinovis, Basler und Springer sind keine Frittenbuden auf dem Wochenmarkt. Es gibt Steuerausfälle, mit denen weder im Rathaus noch in der Politik jemand gerechnet hat. Dort kursierte in Vergangenheit der Spruch: “Ahrensburg hat kein Einnahmenproblem, Ahrensburg hat ein Ausgabenproblem!” Und nun? Nun könnte Ahrensburg sowohl das eine als auch das andere Problem haben. Aber Ahrensburg hat ja ein Dusch- und Umkleidehaus, einen Deppenkreisel und hvv hop. Und den Alten Speicher am Marstall neben dem ParkHotel.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. April 2023

Reibach: Warum die Alte Reitbahn mich an den Lindenhof erinnert

Vielleicht erinnern Sie sich noch: Die Stadt Ahrensburg hat damals das Gelände Lindenhof unter Wert an einen auswärtigen Investor verscherbelt – ohne Not. Kaum war die Tinte unter dem Kaufvertrag getrocknet, da hat der Käufer das Grundstück auch schon weiterverkauft – mit Gewinn, versteht sich! Nicht genug damit: Danach kam ein dritter Käufer und hat noch mal draufgezahlt. Und die Stadt hat dabei in die Röhre geschaut und ihren Namen als Schilda des Nordens voll bestätigt.

Vertragsunterzeichnung: (Symbolbild: A. Paul Weber)

Und mir kommt der naheliegende Gedanke: Der Investor, der die Alte Reitbahn zum Fast-geschenkt-Preis von der Stadt erworben hat, der hat das Areal längst wieder veräußert, und zwar zum mindestens dreifachen Preis zu dem Schnäppchenpreis, den er selber dafür gezahlt hat. Und mein Verdacht ist durchaus zu begründen.

Die Stadtverordneten, die mit dem Verkauf der Alten Reitbahn unbedingt EDEKA helfen und auch noch ein Kino am Bahnhof haben wollten, die sollten sich anlässlich der Kommunalwahl im nächsten Monat warm anziehen! Denn ich bin sicher: Wenn die Katze aus dem Sack gelassen wird, dann werden die Reporter von Abendblatt-Stormarn und Stormarner Tageblatt recherchieren und danach berichten, wie Stadt & Politik zum Schaden der Einwohner von Ahrensburg gewerkelt haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. April 2023

Rentner, Hausmann, Angestellter: Wie Kandidaten sich bei der Kommunalwahl profilieren wollen

Menschen kann man unter verschiedenen Aspekten beurteilen. Ganz wichtig ist dabei die Bildung und der Beruf, den ein Mensch erlernt hat oder ausübt. Ein Beruf ist jede auf Erwerb gerichtete Beschäftigung, die sich nicht in einem einmaligen Erwerbsakt erschöpft. Genauer: Unter „Beruf“ wird eine systematisch erlernte, spezialisierte, meistens mit einem Qualifikationsnachweis versehene Tätigkeit verstanden. 

Gegenüber einem Beruf ist ein Job eine Tätigkeit, die man kurz- oder mittelfristig ausübt, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Und damit komme ich zum Thema dieses Blog-Eintrages, und das sind die Kandidaten, die sich in Ahrensburg zur Kommunalwahl haben aufstellen lassen, um ihre Freizeit in Zukunft als Politiker zu verbringen – siehe die Abbildung links! All diese Damen und Herren mussten dazu ihren Beruf angeben. Resultat: Es gibt Bewerber,  die nennen sonderbare Berufe. Zum Beispiel: Rentner oder Rentnerin. Und ziemlich albern ist die Berufsangabe: Angestellte/r.

So gut wie nichtssagend ist auch: “Kauffrau”. Oder der Beruf: “Assistentin der Geschäftsleitung”. Und als drollig empfinde ich die Berufsangabe: “Hausmann” und frage mich, wo dessen Berufsausbildung erfolgt ist. Und ein Landtagsabgeordneter, der sich zur Kommunalwahl stellt, gibt als Beruf “Landtagsabgeordneter” an, weil er sich vermutlich schämt, als Banker zu kandidieren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. April 2023

Hänsel und Gretel an der Alten Reitbahn: „Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?!“

In Ahrensburg gibt es vermutlich auch Einwohner, die keine örtlichen Zeitungen lesen und auch nicht in politische Versammlungen der Stadt gehen, weshalb sie wenig Informationen haben über das Geschehen in dieser unserer Stadt. Und wenn diese Menschen An der Reitbahn vorbeikommen, dann sehen sie, dass dort etwas gebaut wird. Und wenn sie an der Baustelle einspurig vorbeifahren, so werden sie sich wie Hänsel und Gretel fragen: “Wer mag der Herr wohl von diesem Häuschen sein?”

Diese Frage wurde schon aufgeworfen in der Zeit, als in Ahrensburg die gründerzeitlichen Villenquartiere südöstlich der Innenstadt errichtet wurden. Denn wir finden die Frage um das Jahr 1900 im Text des Kinderliedes von “Hänsel und Gretel”, die sich im Wald verlaufen hatten – siehe die Abbildung links! Und wer das grausame Märchen aus dem Buch der Gebrüder Grimm kennt, der weiß: Es war gar kein Herr, dem das Häuschen aus Pfefferkuchen gehört hat, sondern es war eine Dame. Und diese Dame war keine ehrbare, sonder sie war eine böse alte Hexe, die Hänsel und Gretel mit Kino  Pfefferkuchen gelockt hatte, um die Kinder dann zu verspeisen.

Böse Hexen gibt es heute kaum noch; und Häuschen aus Pfefferkuchen kann man in der Weihnachtszeit bei EDEKA kaufen. Was es aber heute gibt, das sind böse Immobilienhaie, wie man gewisse Spekulanten nennt. Und weil ich wissen wollte, wer wohl der Bauherr oder die Bauhexe vom Häuschen auf der Alten Reitbahn ist, bin ich dort näher herangegangen und habe nachgeschaut. Und siehe hier: Es baut dort eine “Grundstücksgesellschaft Reitbahn Ahrensburg GmbH & Co. KG” – wenn Sie mal einen Klick auf die nachfolgende Abbildung rechts machen wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. April 2023