Am U-Bahnhof Ahrensburg-West wurde ein Mann aufgehängt: Matthias Stern (CDU). Der Schulmeister im roten Wams – also dem Outfit der LINKEN – erklärt auf seinem Wahlplakat: “AnpackenfürAhrensburg”. Und genau das ist es, was Matthias Stern in seiner Funktion als Bürgervorsteher bis heute nicht getan hat. Will meinen: Der Mann hat sich Zeit seines Amtes gegen eine Einwohnerversammlung gesträubt mit dem Hinweis, das diese Versammlung mit Kosten in Höhe von 10.000 Euro verbunden ist – siehe Zitate aus dem Stormarner Tageblatt unten rechts!
Wie diese 10.000 Euro entstehen könnten, wird nirgendwo erklärt. Auch was Bürgermeister Eckart Boege mit der Terminplanung zu einer Einwohnerversammlung zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Denn der Verwaltungsleiter ist nicht verantwortlich für die Einwohnerversammlung, die eine Aufgabe des Bürgervorstehers ist. Und auch die Stadtverordneten können eine Einwohnerversammlung verlangen.
Als Bürger habe ich nicht das Gefühl, dass Verwaltung und Politik ein Interesse daran haben, den Schaden von Ahrensburg abzuwenden, der durch die Bahn entstehen wird. Und wenn im Wahlkampf zur Kommunalwahl ein/e Kandidat/in mal vor Ihrer Haustür stehen sollte, meine lieben Mitbürger, dann fragen Sie sie/ihn doch mal, was sie/er gegen den massiven Eingriff in unser Kulturerbe unternehmen will! Und wie sie/er sich das vorstellt mit den sechs Meter hohen Lärmschutzwänden in der Innenstadt!
Was heißt hier Kulturerbe? Kann man damit essen, trinken oder in Uralub fahren? Das lieber Herr Dzubilla ist wichtig.