Archiv für den Monat: Juli 2022

Ahrensburger Weinfest: Wein aus Italien und aus Stormarn

Auch in diesem Jahr war ich mit Frau und Kind auf dem Ahrensburger Weinfest, das heute zu Ende geht. Gestern  haben wir dort Wein getrunken und Pizza gegessen, und zwar traditionsgemäß in einem italienischen Restaurant in der Großen Straße, weil wir ja unsere Ahrensburger Lokalitäten unterstützen wollen. Und: Am gestrigen Samstag war trotz Wind und Wolken ein erfreulich großer Besucherandrang in der Ahrensburger Weinstraße zu erleben. Und die Stimmung auf dem Weinfest war erkennbar fröhlich, was beweist: Die Bürger haben das Fest vermisst, nachdem es schon kein Stadtfest gegeben hat.

Auch an einem Stand auf dem Weinfest habe ich eine Flasche Wein gekauft. Der trägt den Namen: “Schatoh Feldmark Sieben Eichen” und ist ein 2021er Barrique trocken. Das Etikett verspricht: “Das pure nordische Weinerlebnis”. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Juli 2022

Wort zum Sonntag: Kann man Finanzminister Christian Lindner (FDP) als Steuerhinterzieher bezeichnen?

Ein Bericht im “Stormarner Tageblatt” ist sehr aufschlussreich und hat mich nachdenklich gemacht. Der Leser erfährt: Finanzminister Christian Lindner (FDP) und seine Frau Franca wurden in der Evangelischen Kirche in Keitum auf Sylt getraut. Kirchlich, obwohl beide nicht der Kirche angehören. Was bedeutet: Der Wirtschaftsminister und seine Frau zahlen keine Kirchensteuern, obwohl sie sich in der Kirche von einem Pfarrer haben trauen lassen.

Quelle: Stormarner Tageblatt

In dem Bericht weist Autor Benjamin Lassiwe darauf hin, dass Kirchenmitglieder mit ihrer Kirchensteuer dazu beitragen, dass es auf der Insel Sylt überhaupt Pastoren und Gotteshäuser gibt. Somit haben der Wirtschaftsminister und seine Frau eine Dienstleistung der Kirche in Anspruch genommen und ihre Verbundenheit zu Kirche und zum Glauben dokumentiert, verweigern aber die Zahlung der Kirchensteuer.

Ich zitiere einen Absatz aus der Zeitung und also lautend: “Keitum ist nicht Las Vegas, wo jeder mal schnell vor irgendeinen Altar treten kann. Und Keitum ist hoffentlich auch nicht Hollywood, wo die große Feier mit zahllosen Prominenten im Mittelpunkt steht, und die Kirche nur irgendwie gebraucht wird, um das Bild er Märchenhochzeit aus der heilen Welt zu komplettieren.” Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juli 2022

Glosse zum Wochenende: Chantal B. über die Frauen an der Seite des Bürgermeisters von Ahrensburg

Wie es sich auf der Szene Ahrensburg eingebürgert hat, ist am Wochenende auch mal Tag der Frau. Was bedeutet, dass ich an dieser Stelle meine Meinung sagen darf, um sie in der Stadt zu verbreiten. Und heute geht es auf Szene Ahrensburg auch um Frauen: Da ist zum einen die Frau unseres Bürgermeisters und zum anderen die Weinkönigin von Rheinhessen. Und beiden Frauen gemeinsam ist: Sie stehen an der Seite von Bürgermeister Eckart Boege.

Am Tage seiner Vereidigung im Rahmen der Stadtversammlung hatte Eckart Boege damals auch seine Frau mitgebracht. Die aber stand nicht neben ihm, wie der Bürger es erwartet, sondern sie saß maskiert in der letzten Reihe auf einem Besucherstuhl. Und dort eilte Eckart Boege hin, um einen Schluck aus der Pulle zu nehmen: Wasser – siehe rechts!

Auf dem Ahrensburger Weinfest sah ich dann ein anderes Bild: Bürgermeister Boege, der das Trinkgelage in der Großen Straße eröffnet hatte, stand dort in aller Öffentlichkeit neben einer anderen Frau, und zwar neben der Weinkönigin aus Rheinhessen. Und hier hatte der Bürgermeister ein Weinglas in der Hand – wenn Sie bitte mal einen Blick auf die Abbildung aus dem MARKT werfen wollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juli 2022

Frage des Bürgers an Bürgermeister Eckart Boege: Wann packen wir miteinander für Ahrensburg an?

Der Mann auf dem nachstehenden Plakat ist Eckart Boege. Laut Angaben aus den Medien ist dieser Mann der amtierende Bürgermeister der Stadt Ahrensburg, der auf seinem Wahlplakat verkündet hat, dass er miteinander anpacken will für Ahrensburg und deshalb seine Hände über dem Nabel gefaltet hat.

Und weil ich gern zusammen mit Eckart Boege für Ahrensburg anpacken möchte, habe ich ihm zur Einwohner-Fragestunde in der letzten Stadtverordneten-Versammlung ein paar Fragen bezüglich Ahrensburg gestellt, damit der Bürgermeister die Chance bekommt, sich in der Öffentlichkeit den Fragen der Einwohner zu stellen. Am 20. Juni 2022 habe ich diese meine Frage ans Rathaus geschickt.

In der Stadtverordneten-Versammlung am 27. Juni 2022 hat der Bürgermeister nicht eine einzige meiner Fragen beantwortet. Er sprach von einem “Fragenkatalog” und erklärte, dass ich die Antworten per Post bekommen würde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juli 2022

Zwei großartige Künstler in Ahrensburg: Ilze Menneking-Soikans & Friedensreich Hundertwasser

Was habe ich in den vergangenen Jahren gemeckert und gemosert über die Ausstellungen in der Galerie im Marstall, die zum Teil an Dürftigkeit nicht mehr zu unterbieten waren. Nun wurde meine Kritik erhört: Werke eines Künstlers von Weltgeltung sind nach Ahrensburg in die Galerie gekommen, nämlich Friedensreich Hundertwasser (1928–2000). Dazu gratuliere und beglückwünsche ich die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn!

Gratulieren und danken können wir auch der Stadtbücherei Ahrensburg, deren Leiter Thomas Patzner es gelungen ist, eine Künstlerin für Ahrensburg zu entdecken, die zwar nicht so berühmt ist wie Friedensreich Hundertwasser, die aber mit ihren Arbeiten nicht weniger meisterlich glänzt: Ilze Menneking-Soikans (1946). Und während ich zu Hundertwasser nichts mehr erklären muss und auf die Homepage der Galerie im Marstall verlinke, veröffentliche ich an dieser Stelle die Pressemitteilung zur Ausstellung von Ilze Menneking-Soikans, die am 6. Juli 2022 in der Stadtbücherei eröffnet wurde: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juli 2022

Kundenservice Hamburger Abendblatt? Not Found.

Wie fühlt man sich als Kunde, wenn man eine Ware bestellt hat, diese im Vorwege bezahlen musste, um dann zu erleben: Die Ware kommt nicht. Und das Geld gibt’s auch nicht zurück. Hierfür ein persönliches Beispiel:

Ich habe das Hamburger Abendblatt abonniert. Und die BILD-Zeitung. Beides bekomme ich zusammen am Morgen in der Zeitungsrolle. Jedenfalls sollte ich bekommen. Heute bekam ich weder die eine noch die andere Zeitung. Das war im vergangenen Monat auch schon mal der Fall und davor ebenfalls.

So, und was macht der verhinderte Leser in solchem Fall? Ich hatte beim letzten Mal bei der BILD-Zeitung angerufen. Dort bin ich in einem Call-Center gelandet, was so ähnlich ist, wie würde ich mich vor einen Ticketautomaten am Rathausplatz stellen und dort mein Anliegen vortragen. Immerhin erfuhr ich, dass BILD (Springer) von Funke (Abendblatt) zugestellt wird.

Auf meine E-Mails an die Vertriebsabteilung Abendblatt habe ich in Vergangenheit selten eine Antwort bekommen. Heute ging ich auf die Homepage der Zeitung, und dort auf die Seite “Willkommen bei Ihren Online-Kundenservice”. Kundenservice – das klingt gut. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juli 2022

Sparkasse Holstein macht Trikotwerbung – Stormarner Tageblatt macht Werbung für die Sparkasse Holstein – redaktionell!

Ich komme mal wieder zurück auf einen Klassiker, nämlich die Trikotwerbung der Sparkasse Holstein. Die funktioniert seit 16 Jahren wie folgt: Die Geldfirma fordert Sportler und Vereine auf, dass diese sich melden, um ein Werbetrikot zu bekommen. In diesem Jahr wurden für die “Trikot-Aktion” angeblich 68.000 Stimmen abgegeben.

Zitat: Stormarner Tageblatt online

Und nun laufen Sportler mit “moingiro! Sparkasse Holstein” durch die Gegend und machen damit Reklame für die Sparkasse Holstein. Das wäre ja okay, aber: Die Werbeträger bekommen dafür keinen Cent. Nicht mal ein paar Euro in die Vereinskasse.

So spart sich die Sparkasse Holstein eine Anzeige im Stormarner Tageblatt, die nicht kostenlos ist. Denn das Stormarner Tageblatt macht kostenlos Werbung für die Sparkasse Holstein, indem sie redaktionell über deren “moingiro!”-Werbeaktion berichtet und die Sparkasse in gutem Licht erscheinen lässt – siehe die Abbildung! Sogar ein Werbefoto der Sparkasse wird dazu veröffentlicht – gratis. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Juli 2022

Was Ahrensburger Stadtverordnete über Parteigrenzen hinweg grundsätzlich unterscheidet

Heute weise ich mal wieder auf die Politiker-Werbekolumne im MARKT hin. Hier wirbt Silke von Stockum, Stadtverordnete der SPD. Und sie schreibt, warum sie sich in die Politik begeben hat, nämlich aus Unzufriedenheit mit Zuständen in der Stadt Ahrensburg. Was für mich als Bürger auch der Grund gewesen ist, eine außerparlamentarische Opposition zu gründen: Szene Ahrensburg. Und meine Kritik wird in Ahrensburg mehr wahrgenommen als die jedes einzelnen Stadtverordneten.

Die Kolumne von Silke von Stockum können Sie selber lesen und den Inhalt beurteilen. Ich stelle nur mal einen Punkt in den Fokus, und zwar: Die Mutter war unzufrieden, als sie als Zuhörerin im Sozialausschuss saß und dort verfolgt hat, wie „viele Männer, größtenteils ohne kleine Kinder … über Kitaplätze diskutierten“. Und heute ist Silke von Stockum als Frau und Mutter nicht nur Stadtverordnete, sondern auch Mitglied im Sozialausschuss und kann mitreden über Kitaplätze.

Und nun erlauben Sie mir einen Vergleich: Da sitzt in der WAB-Fraktion der Stadtverordnete Dr. Detlef Steuer. Der Mann ist u. a. auch Mitglied im Bau- und Planungsausschuss. Und dieser Politiker entscheidet  darüber, dass Parkplätze in Ahrensburg abgebaut werden sollen, und zwar ersatzlos. Und er fordert die Einwohner auf, beim Bürgerentscheid am 18, September 2022 für weiteren Parkplatzabbau ohne Ersatzparkplätze zu stimmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juli 2022

Warnung vor famila: Wie die Kunden bewusst hinters Licht geführt werden

Nein, ich war noch nicht im neuen famila im Gewerbegebiet. Und ich muss dort auch nicht hinfahren, weil das Angebot in der Ahrensburger Innenstadt nicht nur ausreichend ist, sondern auch sehr gut. Und genau deshalb stelle ich die famila-Anzeige aus dem heutigen MARKT auf meinen Blog und erkläre: Das ist Verbrauchertäuschung und in meinen Augen fast schon versuchter Betrug.

famila überschreibt seine Schweinebauchanzeige mit der Behauptung: “Billiger ist keiner” und gibt dazu “die famila-Preisgarantie” – siehe die Abbildung!

Die Wahrheit ist: Der Konsument hat gar nicht die Möglichkeit, die famila-Preise mit den Preisen anderer Märkte in seiner Umgebung zu vergleichen. Weder bei aldi, noch bei Lidl, Edeka, Netto, Rewe, Penny oder Budni, Rossmann, Müller oder dm. Weil famila ausschließlich eine Eigen- bzw. Handelsmarke herausstellt und keine bekannten Markenartikel, die es auch in anderen Märkten im Umland gibt. Wie also soll der Kunde diese Preise vergleichen?!

Vergleichen kann man nur die Preise der gleichen Markenprodukte. Selbst ein Vergleich von Preisen der Wettbewerbsmarken ist nicht angebracht, denn der Inhalt muss nicht identisch sein, nicht zuletzt, was die Qualität des Produktes betrifft.

Vergleichen kann man Persil bei Budni mit Persil bei Rossmann. Und Nutella bei Rewe und bei Edeka. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juli 2022

Haben Sie schon den Schwarzbau in der Stormarnstraße gesehen?

Woran erkennt man einen Schwarzbau? Einen Schwarzbau erkennt man an seiner Fassade, und zwar wenn diese schwarz ist. Aber einen Schwarzbau erkennt man auch, wenn davor kein Baustellenschild ist, auf dem der Name des Bauherrn und die mit der Bauausführung beschäftigten Firmen aufgeführt sind.

Wirklich kein Scheiß: Das ist ein Duschhaus für 2,2 Millioenn Euro!

In der Stormarnstraße von Ahrensburg entsteht schräg gegenüber von der Alten Reitbahn schon seit Monaten ein Schwarzbau – siehe die Abbildung links! Der uninformierte Bürger erfährt vor Ort nicht, wer hier was baut. Als Leser von Szene Ahrensburg wissen Sie aber, dass die Stadt Ahrensburg dort ihr berühmtes Freudenhaus Duschhaus baut, das den Steuerzahler 2,2 Millionen Euro plus Bauland kostet. Und Sie sehen auf dem Foto: Es gibt zwei Stockwerke, was bedeutet: Frauen duschen im Parterre, Männer im ersten Stock und das Dritte Geschlecht im oberen Stockwerk. Oder umgekehrt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Juli 2022