Archiv für den Monat: Juni 2022

Stormarner Tageblatt: Noch keine Bieter für das “Park Hotel”

Das “Park Hotel Ahrensburg” steht da wie das berühmte Männlein im Walde, nämlich still und stumm. Das “Stormarner Tageblatt” berichtet: “Zwei Wochen vor der Zwangsversteigerung noch keine Bieter”. Was meiner Meinung nach daran liegt, dass Bauamtsleiter Peter Kania den Preis der Immobilie deckelt. Und das wäre eine tolle Chance für die Stadt, diese Immobilie auf eigene Rechnung zu erwerben. Das könnte dann auch ein zweites Rathaus werden, zumal dort auch viele Zimmer mit breiten Betten vorhanden sind . . . für Angelika Andres, Petra Haebenbrock-Sommer, Fabian Dorow und Christian Behrendt zum Beispiel. Und nicht zuletzt für Peter Kania höchstselbst, der mitunter ja sogar im Stehen schläft.

Zitat: Stormarner Tageblatt

Mit dem Kauf des Hotels hätte die Stadt dann auch Tagungsräume und einen Saal für Veranstaltungen. Und wenn Gäste der Stadt kommen – zum Beispiel aus unseren Partnerstädten – dann könnten die dort einquartiert werden. Und für das Restaurant ließe sich bestimmt ein Pächter finden.

Natürlich ist diese meine Idee rein utopisch. Was mich nur traurig macht: Das “Park Hotel Ahrensburg” war früher ein renommiertes Haus und hatte viele Gäste. Sollte sich hier kein Investor finden, der das Haus als Hotel und Restaurant weiterführt, dann wäre das ein Verlust für die Stadt Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juni 2022

Ahrensburg-Zitat: “Die Sportvereine haben mehr Mitglieder als alle politischen Parteien zusammen.”

Was unterscheidet einen Leserbrief im Hamburger Abendblatt von einem Kommentar auf Szene Ahrensburg? Die Antwort ist klar: Leserbriefe im Abendblatt sind wenige Tage später Bestandteil vom Altpapier und landen in der blauen Tonne. Kommentare auf Szene Ahrensburg dagegen kann man auch nach Jahren noch googeln und nachlesen.

Die voranstehende Einleitung gilt auch für den Leserbrief Im Abendblatt-Stormarn von Gerd Wollesen, dem ehemaligen Vorstandsmitglied des Ahrensburger TSV, der sich auf eine Entscheidung von Ahrensburger Politikern bezieht zum Thema Sport. Und was Gerd Wollesen schreibt, ist zu wichtig, als dass es nicht in Erinnerung bleibt. Und deshalb habe ich – das Einverständnis des Verfassers vorausgesetzt – seinen Leserbrief hiermit auch auf Szene Ahrensburg veröffentlicht.

Ein Zitat aus dem nebenstehenden Leserbrief sollten einige Politiker sich mal hinter den Spiegel stecken und also lautend: “Die Sportvereine haben mehr Mitglieder als alle politischen Parteien zusammen.” Und Wollenen nennt eine Zahl: 7.865 Ahrensburger treiben Sport im Verein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juni 2022

Glosse zur Gleichstellung: Ist die Polizeibehörde vom Gendern befreit?

Die Polizei Lübeck warnt die Bürger vor Betrügern. Aktuell im Rahmen der Bürgerbefragung durch Zensus, wo Gauner, die sich als Interviewer ausgeben, sich in Häuser und Wohnungen einschleichen könnten. Und deshalb veröffentlicht die Pressestelle der Polizei Lübeck ein Foto, wo ein “Ausweis für Erhebungsbeauftragte” abgebildet ist.

So, und nun kommt’s: Auf dem Ausweis steht der Name “Max Mustermann”. Das ist eindeutlich männliches Geschlecht. Bedeutet das demzufolge, dass alle Interviewer tatsächlich Männer sind? Oder was ist mit Maxima Musterfrau?

Und wenn der Bürger auf den abgelichteten Ausweis blickt, dann erkennt er: Max Mustermann ist am 01.01.1900 geboren und somit 122 Jahre alt. Wenn also ein Methusalem vor Ihrer Haustüre stehen sollte, liebe Mitbürger, dann dürfen Sie ihn reinlassen. Sollte aber eine junge Frau bei Ihnen klingeln, dann lassen Sie diese Person besser nicht über Ihre Türschwelle, weil es eine Betrügerin sein könnte! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Juni 2022

Radfahrer bekommen heute in Großhansdorf ein Bier gratis

“Mist! Fahrrad vergessen!”

An diesem Wochenende ist „PfingstZauber“ am U-Bahnhof in Großhansdorf. Hierzu teilt die zauberhafte Show-Agentur Arnesvelde mit: „Wer am Sonntag, den 05. Juni, in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr mit dem Fahrrad zum PfingstTREFF kommt, erhält am Stand von Prinz & Drinks ein frisch gezapftes 0.2 l Glas Bier ohne Berechnung.“

Wie oft die Radfahrer in diesen zwei Stunden zum Stand von “Prinz & Drinks” fahren und dort am Zapfhahn gratis tanken dürfen, verrät die Agentur nicht.

Mit den Augen des Gesetzes gesehen, dürfen Jugendliche erst am 16 Jahren Bier in der Öffentlichkeit trinken oder kaufen. Ob in Großhansdorf auch schon Zwölfjährige ein Glas Bier bekommen, weiß ich natürlich nicht. Aber bestimmt müssen alle Radfahrer am Stand von “Prinz & Drinks” einen Personalausweis vorlegen. Und die Kids mit Stützrädern am Fahrrad bekommen ein alkoholfreies Bier eingeschenkt genauso wie die Dreiradfahrer. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Juni 2022

Hein Köllisch: De Pingsttour

To Pingsten, ach wie scheun – dat is een vun de beröhmtensten Leeder vun Hein Köllisch (1857-1901). Hein Köllisch (Heinrich Köllisch) weer een Jung vun St. Pauli. Sien Vadder harr Stebelwichs fabrizeert, Hein leer denn Schlosser. 1894 mook he sien eegen Pläseerlokol op, “Köllisch’s Universum” op den Spielbudenplatz.

Hein Köllisch (1857-1901)

To Pingsten, ach wie scheun, – wenn de Natur so greun,
un all’ns na buten geiht, dat is een wohre Freid!
besünners vör de Göörn, – de heurt man räsoneern:
Weur Pingstn doch erst bloß- denn goht wie los!
Kümmt nu Pingstobend ran, – denn geiht’n Leben an,
de Mudder seept de Görn – vun achtern un vun vörn,
sünds wuschen nu un kämmt, – denn kreegt se`n reinet Hemd,
un denn geiht mit Gejuch – rin in de Puch!
De Vadder nu ton anner’n Morg’n – deit sick mit Proviant versorg’n:
Eier, Käs, Wust un Schinken, – ook verschiedenerlee to drinken.
Dormit keen Minsch de Tied verslopt, – treckt he noch den Wecker op,
un anner’n Morgen gegen soß, – dor schippert los de Troß.

De Vadder geiht voran, – een witte Maibüx an,
sien Jung kummt in de Mitt, – natürlich ook in Witt,
dorbi hebbts op den Kopp – een fien’n Strohhoot op,
all’ns sauber un mit Schick, – grood wie gelickt.
Un nu kummt achterher – mit’t allerlüttste Göör,
in groot’n Kinnerwog’n – de Mudder angeschob’n.
De Dochter mookt den Sluß, – stolt, voller Hochgenuß,
in Arm mit ehren Freier, – een Piependreiher.
Een jeder, wehrnd se nu marscheert, op eeg’ne Fuust sick amüseert:
De Vadder vör, de kippt sick een, – de Jung dor achter grapst Sireen,
de Mudder mutt so in’ Gedräng’n – den Lüttsten öfter dreug mol legg’n,
dat Liebespoor kummt achterher, de snackt von em un ehr.
Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Juni 2022

Ahrensburg zum Fremdschämen. “Kultur4Ort” bedeutet: Unfug an vier Orten

Wir erinnern uns: Der Citymanager hatte zur Untermalung der Baustellen in der City ein “Baustellenkonzert” geplant, das die Bürger und Geschäftsleute von der dortigen Baustelle ablenken sollte. Aber irgendwie hat das dann doch nicht geklappt. Doch nun kommt Freude auf: Petra Haebenbock-Sommer, Kulturbeauftragte der Stadt Ahrensburg, springt in die musikalische Bresche und kommt mit “Kultur4Ort”.

Zitat: Abendblatt Stormarn

Kultur4Ort”? Schon dieser Name ist kultureller Schwachsinn. Ich vermute, dass hier Kultur an 4 Orten stattfinden soll. Und die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt berichtet heute, dass die Stadt Ahrensburg dafür 30.000 Euro spendiert. Allerdings gehen davon nur 20.000 Euro an die Künstler, “für 7.000 Euro möchte die Stadt ein externes Kulturmanagement beauftragen”. Und ich wette, dass hier die stadtbekannte Kulturmanagerin Felizitas Schleifenbaum zum Einsatz kommen soll und abkassieren wird – oder irre ich mich? Und die restlichen 3.000 Euro0 Die sind vermutlich für das Catering gedacht oder was? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juni 2022

Ahrensburg: Jetzt auch am Sonntag geöffnet

Am Sonntag geöffnet ist der Verkaufsstand von Glantz aus Delingsdorf, der auf dem Rondeel steht. Und ich bin überzeugt davon, dass die Stadt hier keine Sondernutzungsgebühr kassiert und auch keine Sonntagsöffnung genehmigt hat, sondern dass Glantz hier als Untermieter von Bäcker Junge sein Business betreibt. Und auch in der Rampengasse, wo Glantz einen weiteren Stand platziert hat, geht vermutlich keine Standgebühr in die Stadtkasse. Oder täusche ich mich?

Andere Obst- und Gemüseverkäufer dürfen sich mit ihren Ständen nur am Mittwoch und Samstag auf den Rathausplatz stellen und müssen bis 14 Uhr verschwunden sein.

Apropos Rondeel: Mal ganz abgesehen von der Baustelle, die um diese Jahreszeit eine Katastrophe bedeutet, so ist dieser historische Platz ein ungemütlicher Ort geworden. Hier haben die Cafés Ihre Tische und Stühle hingestellt. Und die Fußgänger müssen drumherum gehen und auch noch auf die Radfahrer aufpassen, die hier rücksichtslos durch die Menge radeln. Eigentlich dürfen auf dem Rondeel auch Kinder spielen – aber wie sollten sie das hier tun?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Juni 2022

Heute Abend startet in Ahrensburg das “Grand Opening Weekend”

Was dermaleinst in der Großen Straße als “Le Disque” gegründet wurde und im Volksmund über Jahrzehnte als “Scheinekeller” in den Sprachgebrauch eingegangen war, heißt nun “Niclub”, was für “Niceclub” steht. Und der öffnet heute seine Pforte unter dem Motto: “It’s Showtime”. Doch wenn ich das richtig verstanden habe, dann gilt das nur für Gäste im Alter ab 18+ – wenn Sie bitte mal einen Blick auf die Plakatabbildung werfen wollen! Und um welche Uhrzeit das Programm beginnt, bleibt vorerst noch ein Geheimnis.

Betrieben wird der Club von Bashkim Galica, Andrea Skorzyk und der Ahrensburger Königin des Meeres, nämlich Pamela Brun (Fisch-Schloh). Und der Mensch, der das Logo für den Club entworfen hat, der hat sich dafür echt ein Bier an der Bar verdient – denn mehr ist dieser Entwurf wirklich nicht wert.

Wer “www.niceclub.de” googelt, der erfährt: “Diese Domain steht zum Verkauf!” Und der Preis dafür beträgt “4500” bei “Sofort kaufen”. Oder: “Ihr bestes Angebot” wird erwartet. Und das könnte wohl auch der Grund dafür sein, dass die Ahrensburger Club-Betreiber empfehlen, dass man den “Niceclub” im Internet nicht unter seinem Namen suchen soll, sondern unter “www.n1Club.de”l, wo man ihn auch tatsächlich findet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Juni 2022

Kriegsgewinnler Metro: Profite aus Sanktionen

Deutsche Firmen haben sich aus Russland zurückgezogen. Der deutsche Handelsriese Metro dagegen verkauft dort munter weiter. Und macht gute Geschäfte, denn das Unternehmen liefert auch die Waren, deren Hersteller nicht mehr nach Russland liefern. Und deshalb kann man nur hoffen, dass dadurch das Deutschland-Geschäft der Metro harte Einbußen erfährt.

Gerade hat die Metro mir wieder ihre Prospekte geschickt. Und die sind in der Rundablage gelandet. Ich werde die Metro nicht mehr betreten, so lange dieses Unternehmen im Hinblick auf die Ukraine quasi über Leichen geht.

Im übrigen: Die Metro ist ein Großhandelsunternehmen, wo Einzelhändler einkaufen. Das Erstaunliche: Die Preise in der Metro sind kaum günstiger als die Preise für Produkte im Einzelhandel. Und wenn man die Fahrtkosten von Ahrensburg nach Rahlstedt und zurück rechnet, dann rechnet sich das gar nicht, zur Metro nach Rahlstedt zu fahren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Juni 2022

Wie die BürgerStiftung Region Ahrensburg sich im Anzeigenblatt MARKT feiern lässt

Ich habe Ihnen berichtet vom Hotel für Insekten, das die BürgerStiftung Region Ahrensburg für Kronshorst-Brunsbek gestiftet hat. Der Preis: knapp 600 Euro. Und in meinem Beitrag habe ich vorausgesagt, dass die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt darüber berichten wird  ebenso wie das Anzeigenblatt MARKT. Und genau das ist passiert.

Schauen Sie bitte auf die abgebildete Seite aus dem MARKT! Der Beitrag über das Insektenhotel mit dem Selbstdarsteller Dr. Michael Eckstein im Mittelpunkt  (Foto: BürgerStiftung!) hat eine Größe von 240 mm 4-spaltig, was zusammen 960 Millimeter ergibt. Ich weiß nicht, was ein Anzeigen-Millimeter im MARKT kostet, aber ich gehe mal von 6 Euro aus. Und 960 mm x 6 € ergeben 5.760 Euro, die eine solche Werbung für einen Inserenten kosten würde. Und selbst, wenn der Anzeigenpreis nur 1 mm vierspaltig = 6 Euro kosten würde, dann ergibt das immer noch Werberaum zum doppelten Preis des Insektenhotels.

Resümee: Stifter Eckstein stiftet 600 Euro und bekommt dafür PR für für sich und seine Stiftung in einem weitaus größeren Betrag. Und dazu kommt auch noch der PR-Artikel im Abendblatt, der allerdings kleiner ist und ohne Foto erschienen ist. Fazit: Ein gutes Geschäft für die BürgerStiftung Region Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Juni 2022