Archiv für den Monat: Februar 2022

Bilder zum Sonntag: Autounfall in Barsbüttel und ein neuer Film aus Bergedorf

Wenn Sie das Abendblatt-Stormarn nicht abonniert haben, meine lieben Mitbürger, dann können Sie mir richtig leid tun. Denn dann können Sie auch nicht sehen, was die Stormarn-Redaktion ihren Lesern am heutigen Sonntag online präsentiert! Und weil ich dafür bezahle, kann ich es Ihnen heute zur Kenntnis geben.

In Barsbüttel hat es einen Verkehrsunfall gegeben mit einem Smart, der in den Straßengraben gerutscht ist. Und damit entstand das “Bild zum Sonntag”, wie der Smart am Straßenrand liegt wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Das ist doch genau das, was wir Ahrensburger Abendblatt-Leser am Sonntag sehen wollen, bevor es erst am Montag in der gedruckten Ausgabe steht! Fehlt nur noch das Foto des schwer verletzten Fahrers, um das Bild komplett zu machen.

Und dann können wir Stormarn-Leser auch einen neuen Film sehen mit dem Titel: “So arbeitet die Bergedorfer Zeitung”. Auch das wollen wir natürlich sehen, denn das ist unerhört spannend, schließlich ist Bergedorf doch das Zentrum im Kreise Stormarn. Leider müssen wir Ahrensburger dafür zahlen, wenn wir diesen spektakulären Film aus Bergedorf sehen wollen, der die Zuschauer förmlich mitreißt – und zwar zum Schlafengehen ins Bett. Als Abonnent der Zeitung löhne ich für diesen Film mehr als ich im Kino für einen Spielfilm zahlen müsste. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Februar 2022

Mir vertraut die Stadt Ahrensburg. Und ich vertraue der Commerzbank in Ahrensburg.

Würde der Blogger von der Szene Ahrensburg ernsthaft behaupten, dass die Stadt Ahrensburg ihm vertraut, dann würde wohl der eine oder die andere Bürger/in dem nicht zustimmen. Was bedeuten würde: Meine Behauptung, dass Ahrensburg mir vertraut, kann ich pauschal nicht aufrechterhalten. 

Damit komme ich zum Thema meines Blog-Eintrages, und zwar: Pauschal-Vertrauen in einen Immobilienmakler. Dieses Vertrauen ist für mich vergleichbar mit dem Vertrauen auf die Wettervorhersage. Doch die LBS Immobilien inserieren mit der Tatsachenbehauptung: „Uns vertraut Schleswig-Holstein“ – siehe die Abbildung! Und bei diesem Vertrauen geht es nicht bloß um das Wetter von morgen, sondern um unser Geld in der Zukunft.

Was ist „Schleswig-Holstein“? Schleswig-Holstein sind rund 2,9 Millionen Menschen. Und die vertrauen alle der LBS? Und Ahrensburg vertraut dem LBS Immobilien-Gebietsleiter Matthias Tuchel in der Großen Straße? Ich bin Ahrensburger und kenne den Mann persönlich gar nicht. Und wie kann ich jemandem vertrauen, den ich noch nie in meinem Leben live gesehen haben, sondern nur als Werbedarsteller in einer Annonce im MARKT?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Februar 2022

Petschallies in Ahrensburg: Unrechtmäßiger Werbeauftritt ohne Scham & Gefühl

Schon bevor die Autowerkstatt Petschallies nach Ahrensburg gekommen war, habe ich dort meinen Audi warten lassen, nämlich in Sasel. Von Petschallies in Ahrensburg bin ich dann weggegangen. Weil die Werkstatt am Gänseberg nicht den richtigen Durchblick hat. Ich habe darüber schon in Vergangenheit berichtet, wiederhole mich heute aber aus aktuellem Anlass.

Petschallies lässt seine Werbung schon seit langer Zeit auf dem “Ahrensburg-Portal” der Firma Stifter-Service GmbH & Co. KG veröffentlichen. Das geschieht, ohne dass diese Werbung im Kopf deutlich als “Anzeige” gekennzeichnet ist – siehe die Abbildung! Und das ist wider das Gesetz.

Mehr noch: Petschallies kennt offenbar keinerlei Scham. Denn am Fuße der Werbung auf “Ahrensburg-Portal” ist zu lesen: “Diese Anzeige wird vom Ahrensburg-Portal kostenfrei veröffentlicht, als solidarische Hilfe während der Corona-Krise”!

Kann mir jemand erklären, welche solidarische und kostenlose Hilfe eine Autowerkstatt in der zur Zeit herrschenden Corona-Krise benötigt bzw. benötigt hat…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Februar 2022

Anschlag auf Ahrensburger Bürger: HELA will Dich für Ketchup!

Den größten Briefkasten in der Stadt sah ich am Beimoorweg 11, und zwar am Gebäude von Hela. Dort sollen Arbeitssuchende ihre Bewerbungen einwerfen. Und dazu benötigen sie eine lange Leiter, um dann festzustellen, dass die Briefklappe geschlossen ist. Und dieser Fake ist natürlich ein Gag, der zum Schmunzeln führt. Allerdings: Der Anschlag mit dem Hinweis: „Wir wollen Dich!“ lässt mich denken an Uncle Sam mit seinem Aufruf: „I want you for U.S.Army“. 😉

Dass ein Unternehmen wie Hela so einen großformatigen Aufruf macht, um Mitarbeiter zu finden, ist schon bemerkenswert. Und was mir bei Hela auch noch in den Sinn kommt: Die Gewürze sind vermutlich in jedem Ahrensburger Haushalt zu finden, nicht zuletzt in unserem eigenen, und zwar reihenweise und schon zu der Zeit, als Hela in Ahrensburg noch gar nicht ansässig gewesen ist. Heute befindet sich die Firma Hela zwar in Ahrensburg, ist aber in der Stadt nicht „prägnant präsent“, womit ich meine: Hela ist in der Stadt Ahrensburg nicht über den eigenen Geschäftsbetrieb hinaus engagiert. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Februar 2022

Letzte Chance für den Bürgermeister, unser Geld für das in die Wege geleitete Bürgerbegehren zu sparen

Am 8. Mai 2022 ist nicht nur Sonntag, meine lieben Mitbürger, sondern an diesem Tage wählen wir auch die zukünftige Landesregierung von Schleswig-Holstein. Aber nicht allein das, denn wir Ahrensburger werden doppelt wählen. Wir entscheiden nicht nur über Parteien und Politiker, sondern wir entscheiden auch über Parkplätze in der City von Ahrensburg.

Kurz gesagt: Die Initiatoren vom „Ahrensburger Bürgerbegehren“ haben schon jetzt mehr Stimmen gesammelt als sie benötigen, um den Bürgerentscheid im Rahmen der Landtagswahl 2022 in die Wege zu leiten. Was bedeutet: Ahrensburger Bürger können zeigen, dass sie nicht alles schlucken, was ihnen auf Antrag des Bürgermeisters von der Stadtverordneten-Versammlung  verordnet wird. Wie den ersatzlosen Abbau von Parkplätzen für die Besucher der Innenstadt.

Und damit komme ich zum Grund dieses Blog-Eintrages. Und das ist ein Hinweis an den zur Zeit noch amtierenden Bürgermeister: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Februar 2022

Im Werbefoto sehen Sie auf dem E-Lastenrad einen Radfahrer für den ADFC

Ahrensburg hat eine Fahrradparkanlage gebaut für 680.000 Euro, wo so gut wie keine Fahrräder parken. Und nun will Ahrensburg vor dem CCA in der Großen Straße auch noch eine Parkanlage für Lastenräder bauen, wo – wenn ich mal raten darf – so gut wie keine Lastenräder parken werden. Und dazu stellt die Stadtverwaltung statt weiterer Parklets, die von den Politikern inzwischen abgelehnt wurden, nunmehr Blumenkästen auf, damit die Autofahrer erkennen sollen, was ihnen in Ahrensburg blüht.

Das ADFC-Werbeteam: Text und Foto: Harald Klix, Fotomodell: René Soukup

Bestimmt wird man sich im Bauamt beeilen, die Autoparkplätze abzubauen, denn dort hat man ja eh nix zu tun – wenn Sie wissen, was ich meine. Denn wenn das Bürgerbegehren gegen den Abbau von Parkplätzen in der Innenstadt erst an der Wahlurne positiv entschieden ist, dann is’ nix mehr mit Beseitigung von Parkplätzen in der City, ohne dass dort neue Parkmöglichkeiten in der gleichen Anzahl entstehen.

Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt in der Großen Straße ist bekanntlich die Werbezentrale für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der die E-Lastenräder propagiert, die das Auto genauso ersetzen sollen wie den Kinderwagen und den Rollator. Auf dem Foto oben links sehen Sie Abendblatt-Reporter René Soukup, der schon im Juli 2020 einen Jubelbericht über das E-Lastenrad des ADFC ins Blatt gebracht hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2022

Wurden Sie auch zum 15. Februar 2022 ins Hotel Am Schloss eingeladen…?

Mein Festnetztelefon hat vor einer halben Stunde geklingelt. Im Display las ich die Nummer 015223747016. Diese Nummer ist mir unbekannt. Da ich aber alle Gespräche annehme, die nicht anonym sind oder aus dem Ausland kommen, habe ich den Hörer hochgenommen und mich gemeldet. Es war ein wundersames Gespräch.

Eine Dame war dran und wollte meine Frau sprechen. Tat mir leid, denn die war gerade nicht im Hause. Die Dame: „Dann kann ich auch mit Ihnen sprechen. Wir möchten Ihre Frau gerne einladen am 15. Februar ins Hotel Am Schloss zu einem Vortrag über Gesundheit für Senioren.“

Meine Verwunderung war entstanden. Ich wollte wissen, woher die Dame unseren Namen, den Wohnort und die Telefonnummer bekommen hat. Ihre Antwort: „Von der Zentrale für Senioren in Bremen.“ Aha. Ich erklärte, dass meine Frau gar keine Seniorin ist, sondern mitten in der Blütezeit ihres Lebens steht.

„Dann hat es sich ja erledigt“, erklärte die Dame und verabschiedete sich mit guten Wünschen zum Wochenende. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2022

Wollen Sie wissen, liebe Leser, warum ich das Bauamt der Stadt Ahrensburg mit einem Panoptikum vergleiche?

Im Bauamt vom Schilda des Nordens sind keine Kapazitäten frei sondern nur Arbeitsplätze. Zwar leistet sich die Stadt gleich zwei Bauamtsleiter (m/w), aber die weibliche wurde versetzt, und zwar im doppelten Sinne des Wortes, nämlich vom Bürgermeister, der Angelika Andres mit anderen Aufgaben beschäftigt hat wie zum Beispiel  die Planung für einen Neubau Badlantic. Und der amtierende Bauamtsleiter, der im Schlaf befördert wurde zum Bauamtsdirektor,  der ist überfordert, und zwar mit sich selbst, von seinen Aufgaben gar nicht zu reden.

So, und nun kommt’s: Im 3. Buch Abendblatt wird berichtet, dass die Politiker der Stadt die Verwaltung aufgefordert haben, das Projekt „Alter Speicher“ voranzutreiben und im Jahre 2025 mit dem ersten Spatenstich zu beginnen. Dazu schreibt Harald Klix:

Allerdings zeichnet sich jetzt schon ab, dass der Termin wenig realistisch ist. „Wir haben zu viele andere große Projekte, vor allem im Schulbau“, sagte Kay Renner, Stadtplaner im Rathaus. Die Hochbauabteilung sei so stark ausgelastet, dass sie die Speicher-Planung erst 2025 betreuen könne. Damit wäre der Baubeginn frühestens 2026 möglich.

Und dann folgt der Casus knacksus, den die Zeitung wie folgt beschreibt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2022

Perfide Ansprache: Makler Wentzel Dr. HOMES spekuliert auf Trennung von Paaren mit Immobilien

Hatte ich gerade darüber berichtet, dass Makler/innen recht eigenartige Wege gehen, um sich ins Vertrauen von potentiellen Kunden zu schleichen – siehe zwei Zeuginnen! – so geht Wentzel Dr. HOMES nun einen ziemlich perfiden Weg. Dieser Immobilienmakler, der eine Geschäftsstelle in der Ahrensburger Rampengasse betreibt, wo zuvor ein Friseur, eine Galerie,ein Bäcker und ein Blumenladen aufgegeben haben, der hat mir heute die nebenstehende Karte in den Hausbriefkasten stecken lassen.

Ich entnehme dieser Reklame, dass die Zielgruppe = Partner sind, die in Trennung leben und deshalb ihre Immobilie verkaufen wollen oder müssen. Oder lesen Sie aus Bild und Text vielleicht etwas anderes ab…?

“Wir beraten Sie gerne!”, schreibt dazu Wentzel Dr. HOMES. Und ich bin sicher, dass bei der Beratung nicht an Eheberatung gedacht ist, sondern der Makler ist vermutlich nur an einer Scheidungsberatung interessiert und dabei möglicherweise auch an immobilen Folgegeschäften mit einem getrennten Paar. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2022

Liebe Mitbürger, sind Ihnen die Aufgabenschwerpunkte des Citymanagers unserer Stadt bekannt?

Wenn ich in meinen Blog-Einträgen immer wieder auf Citymanager Christian Behrendt zurückkomme, dann wird der eine oder andere Leser womöglich denken, dass ich persönliche Probleme mit dem Mann hätte. Habe ich aber nicht, denn ich kenne den Herrn gar nicht persönlich und höre von denjenigen, die ihn kennen, dass er ein freundlicher Mann ist. Ich beurteile diesen Rathausmitarbeiter nur an dem, was er beruflich macht, beziehungsweise was er nicht macht. Und das mache ich aus meinem mir angeborenen Gerechtigkeitsempfinden heraus, denn der Mann wird von dem Geld der Bürger bezahlt. Und wen dieses Thema nicht interessiert, der muss spätestes an dieser Stelle mit dem Lesen aufhören. Allerdings finden Sie hier lediglich eine sachliche Bestandsaufnahme, die ich im Detail nicht kommentieren werde.

Die Stabsstelle Citymanagement ist im Ahrensburger Rathaus mit 78.000 € (achtundsiebzigtausend Euro) im Personaletat versehen. Dafür muss ein/e Sozialarbeiter/in ziemlich lange sozial arbeiten. Und so kann man vom Stelleninhaber auch etwas erwarten. Was die Stadt Ahrensburg von Citymanager Christian Behrendt erwartet, hat sie in der Anzeige zum Ausdruck gebracht, auf die der Mann aus Schönberg sich dermaleinst beworben hat. Ich zitiere aus der Stellenausschreibung wie folgt:

Zu den Aufgabenschwerpunkten zählen insbesondere:

Ahrensburg suchte eine/n Citymanager*in (m/w/d)

* Erarbeitung sowie Umsetzung von Strategien und Konzepten in Zusammenarbeit mit Stadtplanung und Akteuren der Innenstadt zur Pflege des Stadtimages sowie zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Belebung des Ahrensburger Stadtzentrums

* Unterstützung und Ausbau eines Netzwerkes der verschiedenen Innenstadtakteure, Kontaktpflege zu allen relevanten Akteuren, Kommunikation und enge Zusammenarbeit mit Gewerbetreibenden, Vermietern, Bürgern; Moderation bei differierenden Interessenlagen, Multiplikator für Anliegen, die sich bezüglich der Innenstadt an die Stadtverwaltung richten.

* Enge Zusammenarbeit mit Gewerbevereinen u. a. bei der Unterstützung und Planung, Durchführung und Evaluierung von Veranstaltungen

* Erarbeitung und Umsetzung eines Konzepts zum Leerstandsmanagements „Innenstadt“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2022