Im 3. Buch Abendblatt (vormals: “Ahrensburger Zeitung”) gibt es heute nicht einen einzigen Beitrag über Ahrensburg

Früher gab es in Ahrensburg mal eine „Ahrensburger Zeitung“. Die wurde eines Jahres vom Verlag Axel Springer aufgekauft und lag danach dem Hamburger Abendblatt bei. Irgendwann lag sie dann nicht mehr bei, sondern wurde im Blatt integriert. Und dann verschwand der Titel „Ahrensburger Zeitung“ im Hamburger Abendblatt, wurde ersetzt durch die Stormarn-Beilage, die heute das 3. Buch darstellt und „Aus der Region“ berichtet, was meint: weit über die Grenzen des Kreises Stormarn hinaus.

Abendblatt-Leser sollen der Redaktion helfen

Die Stadt Ahrensburg ist die größte Stadt im Kreis Stormarn. Die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt sitzt in der Großen Straße in Ahrensburg. Und wenn Sie als Ahrensburger das Hamburger Abendblatt von heute vor sich haben, dann werden Sie feststellen: Auf den sechs Seiten „Stormarn/Aus der Region“ steht nicht ein einziger Beitrag aus Ahrensburg – nicht mal ein Leserbrief.

In einem täglichen Newsletter “Stormarn”, wo die Krokusse im Ahrensburger Schlosspark das ganze Jahr lang blühen, verbreitet Hinnerk Blombach, der Redaktionsleiter Stormarn, den Aufruf: „Gestalten Sie jetzt das Hamburger Abendblatt mit!“ Was meint: Die Redaktion weiß nicht mehr weiter und fordert die Leser zur Mitarbeit auf – siehe die Abbildung oben links! 

Leserbeirat der Stormarn-Redaktion im Jahre 2016. Wo steckt dieser Beirat heute?

In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass besagter Hinnerk Blombach für die Stormarn-Redaktion einen Leserbeirat gebildet hatte – siehe die Abbildung rechts! Und von diesem Gremium hört man schon seit einer Ewigkeit nichts mehr. Haben diese Leser inzwischen womöglich ihr Abonnement gekündigt und kommen deshalb im Blatt nicht mehr zu Wort?

Oder aber . . . war der Leserbeirat vielleicht zu kritisch mit der Stormarn-Redaktion, sodass die Damen und Herren deshalb kaltgestellt wurden von Hinnerk Blombach, der ja parallel auch noch in Bergedorf residiert, von wo aus er seinen Newsletter mit “Guten Abend nach Stormarn” schickt…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Dezember 2021

Ein Gedanke zu „Im 3. Buch Abendblatt (vormals: “Ahrensburger Zeitung”) gibt es heute nicht einen einzigen Beitrag über Ahrensburg

  1. Stiller Beobachter

    Juliane Minow vom Abendblatt will auf dem Rondeel in Ahensburg “ausgelassene Stimmung bei Glühwein und Schmalzkuchen” gesehen haben, wie sie soeben online mitteilt. Und sie schreibt: “Eigentlich hatte der Bürgerverein den Markt abgesagt.” Wieso “eigentlich”? Der Bürgerverein hat ihn bis heute abgesagt. Der Veranstalter ist Arno Teegen Veranstaltungsservice & Catering.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Optionally add an image (JPEG only)