Archiv für den Monat: November 2021

Neuer Schildbürgerstreich: Nach dem Deppenkreisel wurde der Wulfsdorfer Weg nun komplett zur Deppenstraße

Ich zitiere einen bekannten Spruch aus dem Volksmund und also lautend: „Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: ‚Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!’ Und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer…!“

 Als ich es gestern gesehen habe, da war es schon dunkel. Und deshalb hatte ich vermutet, dass ich es möglicherweise nicht richtig hatte, was dort auf dem Straßenpflaster vom Wulfsdorfer Weg geschehen ist. Aber es ist kein Trugbild gewesen: Hier wurden tatsächlich viele Graffiti aufgesprüht als Hinweise, dass Fahrradfahrer jetzt nicht mehr die Fahrradwege links und rechts der Straße befahren müssen, sondern dass sie auf der Autofahrbahn entlang fahren sollen!

Meine lieben Mitbürger, wenn man wie ich ein langjähriger Ahrensburger Bürger ist, dann glaubt man schon, dass man in der Stadt bereits alles erlebt und gesehen hat. Doch nun sehe ich nach dem Deppenkreisel die Steigerung, nämlich die Deppenfahrbahn, die von den Deppen aus dem Rathaus geschaffen wurde. Ich denke, dass ein weiterer Kommentar sich erübrigt. Oder fällt Ihnen dazu vielleicht noch etwas ein…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2021

Realsatire im MARKT: Wenn der Bürgermeister erzählt…

Heute, also am 6. November 2021, finden wir im Anzeigenblatt MARKT einen satirischen Beitrag über Ahrensburg. Genauer: Es ist Realsatire, die verfasst wurde vom zur Zeit noch amtierenden Bürgermeister Michael Sarach, der damit die Arbeit der städtischen Verwaltung inklusive Citymanagement persifliert.

Nebenstehend sehen Sie den Wortbeitrag von Michael Sarach aus dem MARKT – wenn Sie bitte mal darauf klicken wollen! Die kuriosesten Stellen daraus habe ich vergrößert, damit Sie schon auf einen Blick ablesen können, dass der Mann überhaupt nicht weiß, worüber er hier schreibt. Döntjes, sagt man dazu auf platt.

Und damit weist der Bürgermeister auch auf den Adventsmarkt vom Bürgerverein  hin, der alljährlich auf dem Rondeel stattfindet. Und ich weise darauf hin: In seinen 12 (zwölf) Amtsjahren hat dieser Bürgermeister es nicht geschafft, den Ahrensburger Weihnachtsmarkt am Schloss neu zu beleben! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2021

Und noch eine Posse aus dem Schilda des Nordens, betitelt: „Die Rache der Stadt an den Kaufleuten“

Wir erinnern uns: Eine Vereinigung von Kaufleuten in der Stadt Ahrensburg beabsichtigt ein Bürgerbegehren durchzuführen, das bereits bei der Verwaltung angekündigt worden ist. Die eingereichte Frage, die den Bürgern gestellt werden soll, lautet: „Sind Sie dafür, dass in der Innenstadt Kfz-Parkplätze nur noch dann reduziert werden dürfen, wenn an anderer Stelle in gleicher Zahl Kfz-Stellplätze geschaffen werden?“

Als die Mitglieder im Bau- und Planungsausschuss davon erfuhren, soll Nadine Levenhagen (Die Grünen) sowohl die Luft als auch die Spucke weggeblieben sein. Denn Familie Levenhagen hatte es sich doch so schön ausgemalt, nämlich den Abbau der Parkplätze in der Hamburger Straße und anderswo in der City, damit die Bürger dort in Rokokokostümen über den Boulevard spazieren gehen und sich auf den Parklets ausruhen sollen. Aber für die beseitigten Stellplätze in den Straßen an anderer Stelle zur gleichen Zeit neue Kfz-Stellplätze schaffen – das wäre für die Stadtverwaltung vergleichsweise wie der Auftrag, alle maroden Straßen in der Stadt im Laufe eines Jahres zu sanieren.

Und so sannen bestimmte Stadtverordnete und Verwaltungsbedienstete auf Rache. Und hier ergab sich dann schon bald eine tolle Möglichkeit, diese unverschämten Kaufleute richtiggehend zu verarschen – siehe auch die Abbildung oben links! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2021

Märchenstunde am Wochenende: Was die Ahrensbürger mit den Schildbürgern vereint, das lesen Sie hier in einem Gleichnis i

Die Stadt Ahrensburg stellte Parklets auf die Straßen der Innenstadt, und zwar im Herbst. Was natürlich ein Witz ist, denn wer setzt sich im Herbst an den Straßenrand? Und auch im Winter wird dort niemand sitzen. Also lautet der Beschluss des Bürgermeisters von Ahrensburg: „Im Winter schaffen wir die Dinger auf den Bauhof, reinigen sie gründlich und lagern sie dort ein neben dem “Muschelläufer”. Und zum Frühjahr transportieren wir sie dann wieder zurück auf die Straße!”

“Die Schildbürger verbergen ihre Glocken in den See”

Eine vergleichbare Episode fand ich in einem Buch, das aus dem Jahre 1839 stammt, entsprechend vergilbt ist und den Titel trägt:  „Die Schildbürger“. 

Die berühmten Schildbürger hatten allerdings kein Problem mit Parklets, denn so blöd waren sie denn nun auch wieder nicht, um solchen Sperrmüll auf die Straßen zu stellen. In Schilda ging es damals vielmehr um Glocken, die man während des Kriegsgeschehens verstecken wollte, damit sie den Feinden nicht in die Hände fallen sollten, die daraus Büchsen machen würden. 

Aber langer Rede kurzer Sinn – hier lesen sie im Original die Geschichte aus dem 182 Jahre alten Buch, welche betitelt ist: “Die Schildbürger verbergen ihre Glocken in den See”: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2021

Ein Kapitel Nostalgie aus der Pressewelt im 20. Jahrhundert im Hinblick auf das Sterben von Zeitungen im 21. Jahrhundert

Häufig denke ich zurück an die Zeit, da ich in der Redaktion der BILD-Zeitung in Berlin gearbeitet habe. Das war in den Jahren, als die Stadt noch zweigeteilt war und wir aus den Fenstern der Redaktionsbüros in der Kochstraße in Kreuzberg direkt auf den Todesstreifen hinter Mauer, Stacheldraht blicken konnten, wo die Vopos mit ihren scharfen Hunden patrouillierten. Und ich war damals der meistgesuchte Mann im westlichen Teil der Stadt, denn ich war der stadtbekannte   “Glücksreporter Helle” von BILD. Und viele Berliner haben damals  die BILD-Zeitung gekauft, weil sie an den beliebten Aktionen von Helle mitspielen wollten.

Der Glücksreporter Helle auf dem Ku’damm, getarnt als Zeitungsverkäufer

Das ging so: Jeden Tag gab es im Blatt ein Rätsel. Aus diesem Rätsel ergab sich ein „Geheimwort“. Und wer den Glücksreporter in der Stadt getroffen und ihm als erster das Wort genannt hatte, der bekam bar 500 DM „auf die Kralle“, wie der Berliner damals gesagt hat. Oder es gab Schlemmerkörbe für die Leser zu gewinnen und andere Gewinne bei vielen Preisausschreiben und Aktionen auf den Straßen der Stadt.

Und der Glücksreporter Helle konnte zu jeder Tageszeit in jedem Stadtteil auftauchen. Zu erkennen war der Mann an seiner karierten Schiebermütze, seiner Fliege und Pfeife. Und natürlich auch an seinem markanten Gesicht 😉 . Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. November 2021

Voll der Wahnsinn: Am Sonntag steht doch tatsächlich ein Karussell auf dem Rondeel!

Übermorgen ist verkaufsoffener Sonntag in der Ahrensburger Innenstedt. Motto: „Herbstzauber“. Hierzu hat das Stadtforum ein ungewöhnliches Zauber-Programm für Kinder erarbeitet. Von der Stormarn-Redaktion Abendblatt wird es wie folgt angepriesen:

“Um den Ausflug in die Innenstadt auch für die jüngeren Familienmitglieder attraktiv zu gestalten, wurden für Kinder einige Aktivitäten und Aktionen an der frischen Luft organisiert. Bewegung und Spaß bieten unter anderem ein Karussell, Bungee-Jumping, eine Hüpfburg und weitere Angebote.“

Ist das nicht der Wahnsinn: Karussell, Bungee-Jumping und Hüpfburg – wann gab es solche Attraktionen zuletzt für unsere „jüngeren Familienmitglieder“ in Ahrensburg?

Bloß gut, dass die Läden am Sonntagnachmittag geöffnet sind für unsere „älteren Familienmitglieder“! Dann müssen sie nicht frierend draußen vor Karussell und Hüpfburg stehen.

Hätte ich im Stadtforum etwas zu sagen, dann hätte ich gesagt: In der großen Straße ein Zelt aufstellen und dort ein Unterhaltungsprogramm für Kinder machen! Mit Clown und Zauberer und Karaoke. Und mit Torwandschießen, Kegeln und Dosenwerfen. Und mit Zuckerwatte und Popcorn. Und mit einer Verlosung, an der alle Kinder teilnehmen können und mindestens einen Trostpreis gewinnen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. November 2021

In Schilda baute man das Rathaus ohne Fenster. In der Stadt Ahrensburg baute man einen Parkplatz ohne Lampen.

Wanderer, kommst Du nach Ahrensburg, dann findest Du dort hinter dem Rathaus einen Parkplatz, wo bislang nur reisende Zirkusunternehmer parken und ihr Zelt aufschlagen durften. Hier hat die Stadt endlich einen Ersatzparkplatz geschaffen für den Lindenhof, welchen man dummerweise verkauft hat, damit kik und Tedi dort ihre Läden eröffnen konnten, da deren Kunden keinen Parkplatz benötigen, weil sie so arm sind, dass sie sich gar kein Auto leisten können.

Das Dumme ist nur: Der neue Parkplatz ist zwar schon lange fertig, darf  aber nicht beparkt werden. Jedenfalls nicht mit den Autos der gemeinen Bürger, sondern nur von Mitarbeitern der Stadt und deren Verordnete. Hierzu weist ein Schild darauf hin: “Nur für Rathaus Mitarbeiter aufgrund von Sperrung der Tiefgarage bis 29.10.2021” – siehe die Abbildung!

Wenn wir auf unseren Kalender blicken, dann erkennen wir: Heute ist bereits der 05.11.2021. Woraus wir schließen dürfen: Das Schild ist ein Fake! 

Die Wahrheit ist: Weil man im Rathaus vergessen hat, die Lampen für den Parkplatz rechtzeitig zu bestellen, darf der Parkplatz nicht beparkt werden. Das aber traut man sich im Bauamt nicht öffentlich zu gestehen, weshalb man das Märchen mit der gesperrten Tiefgarage erzählt und die Bürger damit nach Strich und Faden verarscht. Was auch sichtbar wird daran, dass dort heute nur zwei Autos mit HH-Kennzeichen gestanden haben. Und morgen, wenn der Wochenmarkt auf dem Rathausplatz aufgebaut ist, dann ist im Rathaus kein Mitarbeiter.

Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. November 2021

Ein kurzer Zwischenbericht aus dem Rathaus vom Schilda des Nordens: Personeller Kollaps in der Stadtverwaltung von Ahrensburg führt zum Stillstand dringender Baumaßnahmen

Im Rathaus von Ahrensburg herrscht das blanke Chaos. Mitarbeiter – zum Beispiel aus dem Bauamt – haben das Weite gesucht und gefunden. Und neue Fachleute kommen nicht nach Ahrensburg. Dort könnten sie zwar mehr verdienen als in kleineren Städten oder Gemeinden, aber der Ruf von Bauamtsdirektor Peter Kania und Tiefbauamtsleiter Stephan Schott hat sich über die Ahrensburger Stadtgrenze hinaus verbreitet und schreckt Bewerber ab. Und last but not least ist hier ein Bürgermeister im Amt, der in seinen fast zwölf Dienstjahren die städtische Verwaltung voll in die Grütze gefahren hat. Und der zur Zeit nur noch auf die Auszahlung seines Ruhegeldes wartet, um nach ihm die Sintflut kommen zu lassen. 

Dringende Baumaßnahmen für marode Straßen, die schon begonnen hatten oder beginnen sollten, wurden inzwischen gestoppt. Aus Personalnot und Materialmangel. Und die Politiker, die das alles in Vergangenheit übersehen haben und unsinnige Baumaßnahmen verabschiedet haben, die sind nun geschockt, weil sinnvolle Baumaßnahmen zur Zeit nicht mehr erfolgen können im Schilda des Nordens. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. November 2021

Weihnachten ist die Zeit der Weihnachtsgeschichten. Hier finden Sie ein paar davon!

Ich bekomme immer wieder „Pressemitteilungen“, mit denen Firmen und Personen mich bitten, dass ich die Inhalte doch auf Szene Ahrensburg veröffentlichen möchte. Das möchte ich aber grundsätzlich nicht, denn Werbung kann schließlich auf Szene Ahrensburg  geschaltet werden, allerdings kostenpflichtig. Ausnahmen mache ich für soziale Projekte. Und für kulturelle und sportliche Veranstaltungen, wenn sie im Kinderbereich stattfinden und in Ahrensburg oder gleich nebenan.

Der Autor Thomas Klappstein – ehemals Großhansdorf

Heute mache ich eine Ausnahme und stelle drei Weihnachtsbücher eines Autors vor. Zum einen, weil der Mann aus Großhansdorf stammt. Und zum anderen, weil er mir geschrieben hat:

„’Schubiduu…uh das Schlossgespenst’ hat auch meine Kinder begeistert und ist über unsere Verwandtschaftslinie sogar bis nach England (Yorkshire) gelangt, wo es von den Kids meiner Cousine immer wieder gerne gehört wurde.“

Womit ich deutlich zu verstehen gebe: Die Freunde von Schubiduu…uh sind auch meine Freunde, denn sie sind reich an Geist. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. November 2021

Warum ich heute einen Blog-Eintrag gelöscht habe

Ich hatte Anfang der Woche darüber berichtet, dass eine Zahnarztpraxis nicht das im Schilde führt, was sie mir erzählt hat. Und was man mir erzählt hat, das können Sie in meinem Blog-Eintrag vom 14. August 2021 nachlesen.

Dieses Praxisschild wird erneuert

Als ich danach dann das Schild der Praxis im Ärztehaus in der Hamburger Straße gesehen und gelesen hatte, da erkannte ich: Dort steht unter “Unsere Schwerpunkte” keine Silbe über das, worüber ich berichtet habe, nämlich das soziale Projekt einer mobilen Versorgung von Patienten, das doch zu den Schwerpunkten dieser Zahnarztpraxis gehören soll. Und deshalb habe ich einen zweiten Blog-Eintrag verfasst und gefragt, ob ich da vielleicht auf einen Werbetrick reingefallen bin.

Daraufhin hat sich die Praxis heute bei mir gemeldet. Und um es kurz zu machen: Das Firmenschild der M2 Zahnärzte wird neu erstellt und ergänzt um den Tätigkeitsbereich, den man in der Praxis tatsächlich für ganz wichtig ansieht. Und damit konnte ich meinen Argwohn mitsamt dem Beitrag löschen und werde berichten, wenn das Praxisschild erneuert worden ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. November 2021