Weil das Thema „Parkplätze in der Innenstadt“ ein viel diskutiertes Thema ist und auf Szene Ahrensburg intensiv gelesen wird, schreibe ich heute ein paar sonntägliche Gedanken dazu. Der Grund war ein Gespräch, das ich gestern Mittag auf dem Rondeel geführt habe mit einem mir unbekannten Herrn, der mir erklärt hatte, dass er null Probleme habe, am Samstag einen Parkplatz in der City zu finden, notfalls in einem Parkhaus. Als ich ihm sagte, dass der Autofahrer dort fürs Parken zwei Euro zahlen muss, sah er mich an und sprach zu mir: „Sie sehen nicht so aus, als könnten Sie sich keine zwei Euro fürs Parken leisten!“
Und dann pauschalierte der Mann, indem er mir erklärte, dass alle Kunden, die in Ahrensburg einkaufen, sich ja wohl auch noch die Parkgebühr leisten können. Und damit war das Gespräch zum Thema Parkplatzsuche zu Ende. Jedenfalls für mich. Weiterlesen →
Eigentlich ist es nicht zu glauben, aber ich habe die Corpora Delicti im Bilde festgehalten: Der Grüne Bürgermeister-Kandidat Christian Schubbert mit oder ohne von Hobe hängt seine Reklameplakate an die Pfosten, an denen Verkehrszeichen angebracht sind. Das ist verboten, denn Auto- und Radfahrer sollen genauso wie Fußgänger auf die Verkehrszeichen achten und nicht auf den Grinse-Onkel mit der Fönwelle. Und der hat sein Wahlplakat mit 5 (fünf) Kabelbindern aus Kunststoff (Grüner und Kunststoff!) befestigt und damit Plastikmüll produziert.
Anderes Thema: Immer wenn ich an den Briefkasten in meiner Straße gehe, um dort einen Brief einzuwerfen, dann frage mich: In welcher Stadt wohne ich eigentlich?! Wenn Sie einen Nlick auf die Abbildungen werfen, dann wissen Sie, was ich meine. Und wenn ich dann auch noch sehe, dass dort schon versucht wurde, das Schloss zu knacken, dann überlege ich, ob ich meinen Brief tatsächlich dort einwerfen oder lieber damit zum Postamt fahren soll, um sicher zu sein, dass er auch unbeschadet ankommt.
Klar, die Postkästen gehören der Post. Aber sie stehen auf öffentlichem Grund. Und wenn die Stadtbediensteten schon Rundgänge durch die Wohnstraßen machen, um zu gucken, ob die Bürger auch brav ihre Hecken geschnitten haben, dann könnten die doch auch die Post darüber informieren, dass ein Briefkasten wie dieser das Bild der Stadt stört. Oder meinen Sie, dass ich zu pingelig bin? Weiterlesen →
Dass Mitglieder und Vorstand vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) ein Rad abhaben, das habe ich in meinen Blog-Einträgen schon mehrfach gezeigt, speziell was den Unfug mit dem sogenannten “E-Lastenfahrrad” betrifft. Und nun gibt es eine Agitation des Clubs in Wentorf. Hier wollen ADFC-Mitglieder tatsächlich Kfz-Parkplätze blockieren, dort Kunstrasenteppiche auslegen und Tische und Stühle aufstellen. Warum? Um mit Autofahrern ins Gespräch zu kommen.
Das finde ich toll. Nämlich dass nur Parkplätze besetzt werden und nicht Autos in Brand gesteckt werden. Oder soll das womöglich der nächste Schritt sein…?
Würde der ADFC eine solche Aktion auch in Ahrensburg machen, wo der Verein mit seiner Lobby von der Stormarn-Redaktion Abendblatt immer wieder gehätschelt und gebauchpinselt wird, dann würde ich den Damen und Herren vom Drahtesel-Club die Luft aus den Fahrradreifen lassen. Warum? Um mit Radfahrern ins Gespräch zu kommen. Weiterlesen →
Regelmäßige Leser kennen meine Gedanken bezüglich der Stadt Ahrensburg. Hier gilt es zuvorderst, die Innenstadt zu stärken, die das Herz von Ahrensburg ist. Und das A und O der Innenstadt sind Geschäfte und Restaurants, die viele Menschen von nah und fern anziehen. Und die meisten Besucher, die von außerhalb nach Ahrensburg kommen, die kommen nicht mit dem Lastenfahrrad oder auf dem Skateboard, sondern diese Menschen kommen mit dem Auto. Und die Zukunft des Autos ist der E-Antrieb.
Und wir brauchen einen Supermann. Als Bürgermeister. Einen der den Bürgern klarmacht, dass es in der Innenstadt keinen dritten Stadtpark geben muss, der ohnehin nur zu bestimmten Zeiten und bei gutem Wetter genutzt wird, sondern einen Autoparkplatz auf dem Stormarnplatz, der an 365 Tagen im Jahr einen Zuspruch finden würde – wenn Sie bitte mal einen Blick nach links werfen wollen, wo ich einen Entwurf gemacht habe, wie ein städtischer Parkplatz in der City attraktiv und zweckmäßig sein kann. Damit wäre das Parkproblem in der Innenstadt ein für alle Male sauber gelöst. (Alternative: Das von Nessler angebotene Parkhaus schräg gegenüber – natürlich nicht so unschön wie das misslungene Parkhaus Alte Meierei!)
Zum Relaxen und Entspannender Menschen sollte stattdessen der Rathausplatz dienen. Dort müsste auch nicht unbedingt der Wochenmarkt stattfinden, weil der genauso in der Großen Straße etabliert werden könnte. Unser Rathausplatz sollte kein hässlicher Parkplatz sein, sondern eine Innenstadt-Oase für alle Bürger! Mit gläsernen Arkaden, Bänken, Café und Springbrunnen. Und mit neuen, attraktiven Spielgeräten in einer “Spielecke” für kleine Kinder. Wenn man sich heute das Treiben rund um das Eis-Café anschaut, dann erkennt man, dass auf dem Rathausplatz ein echter Bedarf für den Aufenthalt der Bürger herrscht. Und haben Sie schon mal Menschen im urbanen Stadtpark vor dem BlockHouse gesehen? Da ist ja selbst auf dem Ahrensburger Friedhof mehr Leben! Weiterlesen →
Ich habe mich schon gefragt, warum der Stadtverordnete Christian Schubbert mit oder ohne von Hobe (Bündnis90/Die Grünen) unbedingt einen erweiterten Neubau der Volkshochschule haben möchte. Nun hat er es den Bürgern verraten, und zwar auf Facebook. Dort schreibt der Kandidat für das Bürgermeister-Amt über die Veranstaltung beim Bürgerverein: “…die vielen Fragen von Bürgerinnen und Bürgern gaben diesen Abend seinen besonderen Flair”. Was beweist: Der Kandidat benötigt dringend einen Nachhilfekurs “Deutsch als Fremdsprache” in der Volkshochschule.
Einmal falsche Deklination, einmal falsches Geschlecht. Und beides in einem einzigen Satz. Mit so einer mangelhaften Leistung will der Mann tatsächlich Bürgermeister einer Stadt werden…?!
Dass dieses schon seit fünf Stunden so auf Facebook steht und nicht korrigiert worden ist, zeigt entweder, dass kein intelligenter Mensch – außer mir natürlich 😉 – die Werbung des Kandidaten zur Kenntnis nimmt. Oder dass es Herrn Schubbert mit oder ohne von Hobe schnurzpiepegal ist, wenn Bürger über seine Dummheit lachen. Weiterlesen →
Leser von Szene Ahrensburg keinen meine Meinung zum “Minikreisel” auf dem Wulfsdorfer Weg, den ich als Deppenkreisel bezeichne. Damit maße ich mir aber nicht an, ein Fachmann zu sein für Straßenbau und Verkehr – dafür gibt es Menschen in der Stadt, die mehr davon verstehen. Darunter ist auch ein Szene-Leser, der ein anerkannter Fachmann ist. Und der hat mir einen Beitrag geliefert zu eben diesem Deppenkreisel. Diesen seinen Fachbeitrag bringe ich ohne weiteren Kommentar meinerseits. Alsdann:
Der Blogger überfuhr dem Deppenkreisel
In der Vorlage 2019/131, die im Bauausschuss am 06.11.2019 einstimmig beschlossen wurde, heißt es: “Hier soll, wie auch im Radverkehrskonzept vorgesehen, im Zuge der Weiterführung der Veloroute A2 eine sichere Querungsmöglichkeit über den Wulfsdorfer Weg geschaffen werden. Es ist in der Planung die Radwegebenutzungspflicht im Wulfsdorfer Weg aufzuheben und den Radverkehr auf der Straße zu führen.”Weiterlesen →
Der Umweltausschuss hat darüber abgestimmt, dass die Chauffeur-Kutschen von IOKI weitere zwei Jahre lang durch Ahrensburg rollen sollen. Kosten: 1,26 Millionen Euro. Damit ist die Sache allerdings noch nicht verabschiedet, denn auch der Bau- und Planungsausschuss wird darüber noch abstimmen. Und am Ende dann muss die Stadtverordneten-Versammlung die endgültige Entscheidung treffen.
Der Umweltausschuss soll die IOKI-Taxen einzig und allein aus Umweltschutzgründen beurteilen. Dazu lesen wir heute im 3. Buch Abendblatt, was Fachdienstleiter Ulrich Kewersun vor dem Ausschuss erklärt hat, nämlich:. “Durch die Elektroautos seien dabei mehr als 30 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.”
Ich behaupte: Dieser Wert basiert auf keinerlei Untersuchungen, sondern die Zahl wurde von der Verwaltung frei erfunden, um die Politiker zu übertölpeln und IOKI durchzudrücken. Zur Erklärung lesen Sie hierzu bitte meinen Blog-Eintrag vom 6. September 2021.
Mehr noch: Ulrich Kewersun hat vor dem Aussschuss erklärt, dass “bis zum Juli dieses Jahres bereits mehr als 20.000 Personen auf einer Strecke von mehr als 66.000 Kilometern befördert wurden”.
Auch dieser Aussage widerspreche ich! Es kann durchaus sein, dass lediglich 200 Personen mit IOKI gefahren sind, und zwar im Durchschnitt 100 mal in rund einem Jahr. Möglicherweise sogar noch weniger Personen. Oder werden die Namen der Personen von IOKI festgehalten und an die Stadtverwaltung weitergeleitet, damit sie ihre Aussage auch belegen kann, dass 20.000 Personen gefahren sind…?
Zum Thema schrieb Peter Elmers, ehemaliger Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Ahrensburg, einen Kommentar auf Szene Ahrensburg, den ich an dieser Stelle noch einmal veröffentliche – siehe unten! Und wenn die Stadtverordneten-Versammlung der Weiterführung von IOKI zustimmt, dann wissen die Damen und Herren nun, dass die Stadtverwaltung mit schräger Methode einen unsauberen Antrag geliefert hat. Ich bekomme allmählich das Gefühl, dass der Ahrensburger Bürgermeister ein Interessenvertreter der Deutschen Bahn ist, von der IOKI betrieben wird. Bekam Sarach vielleicht freien Eintritt in den Automatenshop auf dem Bahnsteig?
Und nun der Kommentar von Peter Enders, der sich dazu eigene Gedanken gemacht hat:Weiterlesen →
Nein, liebe Mitbürger, heute ist kein guter Tag für Hans-Jürgen Studt den Warenhausleiter von Famila in Ahrensburg. Das ist der Markt, der mit dem Slogan wirbt: „famila besser als gut!“ Und heute wird Studt im Hamburger Abendblatt lesen: Netto ist besser als Famila.
Wohl gemerkt: Gemeint ist nicht der Netto-Markt in Ahrensburg, also der mit dem Hund, sondern die Rede ist vom Netto Marken-Discount. Und diese Kette vergleicht heute die Preise von 15 Markenprodukten, die der Kunde bei Netto „dauerhaft günstig einkaufen“ kann, mit denselben 15 Produkten bei Famila. Resultat: „23% günstiger“!
Lustig: Vergangene Woche hatte Famila noch im Rahmen sogenannter „Crazy Days“ geworben: „Jetzt spielen die Preise verrückt“. Und nun erkennt der Abendblatt-Leser, wie verrückt die Preise in dem Warenhaus sind, wenn es um Alltagsprodukte geht, die man ständig benötigt.
Ich will hier wirklich keine Werbung für Netto Marken-Discount machen. Da es den in Ahrensburg nicht gibt, müsste der Ahrensburger Konsument ohnehin nach Bargteheide, Rahlstedt oder Volksdorf fahren. Und angesichts gestiegener Sprit-Preise wäre ein preislicher Vorteil beim Einkauf auch nicht in voller Höhe erwirtschaftet, weil der Kunde die Brutto-Preise beim Netto-Einkauf berücksichtigen muss. Oder fahren Sie vielleicht mit dem Lastenfahrrad nach Bargteheide, Rahlstedt oder Volksdorf…? Weiterlesen →
Das Jahr hat 365 Tage. Diese Tage sind nicht alle gleich. Es gibt Tage, da scheint die Sonne. Und es gibt verregnete Tage. Die Tage im Sommer unterscheiden sich von Tagen im Winter genauso wie Tage im Frühling von Tagen im Herbst. Und Wetter, Jahreszeit und Anlässe bestimmen auch, wie viele Menschen mit dem eigenen Auto in die Ahrensburger Innenstadt kommen.
Und dann gibt es den Grünen Stadtverordneten Christian Schubbert mit oder ohne von Hobe. Ein Werbeartikelhändler, der Bürgermeister von Ahrensburg werden will. Und dieser Mann erklärt heute im 3. Buch Abendblatt, dass ein Donnerstag und ein Samstag im September des Pandemie-Jahres 2020 gleichzusetzen sind mit 365 Tagen im gesamten Jahr. Jedenfalls für Autofahrer, die in die Ahrensburger City kommen und dort einen Parkplatz suchen. Und die verweist der Grüne sogar auf einen “erweiterten Innenstadtbereich zwischen Schloss und Wulfsdorfer Weg”. Geht’s eigentlich noch alberner?!
Wenn Sie meinen gestrigenBlog-Eintraggelesen haben und heute lesen, was der grüne Rokoko-Fan im 3. Buch Abendblatt auf die Frage: “Wie bewerten Sie die Parkplatzsituation in Ahrensburg?” schreibt, dann werden Sie sich vermutlich fragen, ob der Mann ein gestörtes Wahrnehmungsempfinden hat. Oder ob er die Bürger bewusst hinters Licht führen will. Weiterlesen →
Darf eine Behörde vertrauliche Daten über finanzielle Umsätze von Läden an die Redaktion einer Zeitung weitergeben? Nein, das darf sie selbstverständlich nicht. Und so ist es höchst verwunderlich, dass solche Daten heute im 3. Buch Abendblatt veröffentlicht werden. Was bedeutet: Ein Whistleblower hat den Datenschutz missachtet und hat vertrauliche Daten an Reporter Filip Schwen geliefert – womöglich sogar gegen Schmiergeld Honorar.
Es geht um die Verteilung des Stadtgeldes auf die Läden in Ahrensburg. Dass Nessler hier den Löwenanteil erwirtschaftet hat, wie die Zeitung heute groß berichtet, das konnte sich jeder schon zuvor ausrechnen. Und jeder weiß auch, dass Nessler von allen Läden in der Innenstadt die finanziell größten Einbußen im Lockdown gehabt hat. Und: Das Stadtgeld war ja kein Geschenk an die Geschäftsinhaber, sondern sie mussten dafür Ware bzw. Dienstleistungen liefern.
Sie erinnern Sich vielleicht: Der WAB-Stadtverordnete Peter Egan wollte von der Stadtverwaltung die Auskunft haben, wie sich das eingelöste Stadtgeld auf die einzelnen Teilnehmer an der Aktion aufteilt. Und wie ich bereits damals erklärt habe, geht das nicht, weil diese Daten dem Datenschutz unterliegen und nur mit dem Einverständnis von Betroffenen herausgegeben werden dürfen. Weiterlesen →