Archiv für den Monat: Januar 2020

Warum wirbt die Stadt Ahrensburg für den Rosenhof?

Es gibt in Ahrensburg sehr viele Läden, Firmen und Betriebe. Eines von diesen vielen Unternehmen ist der Rosenhof, der in ganz Deutschland Seniorenwohnanlagen betreut. Und dieses Unternehmen genießt im Ahrensburger Rathaus eine Sonderstellung, denn: Der Rosenhof darf auf der Homepage der Stadt seine Werbung schalten – siehe die nachstehende Abbildung! 

Rosenhof-Werbung auf Homepage von Ahrensburg

Warum genießt dieses Unternehmen einen Sonderstatus bei der Verwaltung? Ich habe es in Vergangenheit schon einmal gemutmaßt, welcher Grund dafür bestehen könnte, und ich habe mir dabei selber die Antwort gegeben und also lautend:

In Ahrensburg sind Wohnungen gesucht. Und das Bauland in der Stadt ist nur begrenzt vorhanden. Aus diesem Grund hat man sich im Rathaus überlegt: Wenn möglichst viele ältere Bürger in den Rosenhof umziehen, dann machen sie damit ihre Wohnungen und Häuser in der Stadt frei. Die können dann vermietet oder verkauft werden, sodass damit die Wohnungssuche für andere Menschen ein Ende hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Januar 2020

Sonntags-Rätsel: Vier Bilderrätsel zum Raten

In diesem Blog-Eintrag finden Sie vier Bilder. Und mit jedem der Fotos stelle ich Ihnen eine Frage um zu überprüfen, ob Sie einen guten Einblick in Ahrensburg haben. Meine Fragen zu meinen Bildern können Sie, wenn Sie Lust dazu haben, per Kommentar beantworten. Alsdann:

In der Ahrensburger Innenstadt gibt es zur Zeit drei Döner-Läden. Einer davon – siehe die Abbildung! – wurde gerade nach Besitzerwechsel neu wiedereröffnet, was die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt, die über den Restaurant-Wechsel beim “Greco” kürzlich  ausführlich berichtet hatte, ihren Lesern verschwiegen hat. (Oder habe ich da was überlesen?) Meine Frage an alle Döner-Fans: Wie hieß dieser neu eröffnete Döner-Laden zuvor? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Januar 2020

Mein Wort zum Sonntag: Gehören Punkt, Punkt, Komma, Strich in die Schlosskirche?

Eine Kirche wird nicht grundlos „Gotteshaus“ genannt. Und in einem Haus, das Gott gewidmet ist, sollten die Menschen das Wort Gottes hören. Und Lieder zu Ehren des Herrn singen. Und nicht zuletzt sollen die Besucher des Hauses die Predigt des Pfarrers aufnehmen und über dessen Worte nachdenken, und zwar auch dann noch, wenn sie das Gotteshaus schon verlassen haben.

…fertig ist das Mondgesicht!

Ich finde es auch schön, in der Kirche ein Konzert zu hören. Nein, nicht Rock oder Heavy Metal, sondern ich meine klassische Musik, bei der es sich nicht unbedingt um geistliche Musik handeln muss. Auch Chöre begeistern mich und ganz besonders, wenn sie Gospels und Spirituals singen. Und wenn ich lese, dass die “Black Gospel Angels” am Freitag, 10.01.2020, im Alfred-Rust-Saal auftreten, dann denke ich: Nichts gegen den Saal der Schule, aber wie viel schöner und stimmungsvoller wäre derAuftritt dieses Chores in der Schlosskirche!

Und ich denke dabei: Die Kirche, die nach eigener Angabe mehr und mehr verarmt, könnte auf diese Weise neben den Kirchensteuern auch Einnahmen generieren, die der Gemeindearbeit zugutekommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Januar 2020

Wie geschmiert die Geschäfte des Dr. Eckstein laufen

Dr. Michael Eckstein hat das sogenannte „Ahrensburg-Portal“ im Internet platziert. Der Eigenwerbung des Betreibers ist zu entnehmen, dass dort „Nachrichten aus der Region“ veröffentlicht werden. Und dieses „Ahrensburg-Portal“ ist „ein Förderprojekt der BürgerStiftung Region Ahrensburg“. Außerdem: Auf diesem „Förderprojekt“ läuft reihenweise bezahlte Werbung, angeführt von der Hamburger Sparkasse (Haspa).

So, und nun kommt’s: Das „Ahrensburg-Portal“ hat mit Gemeinnützigkeit überhaupt nichts zu tun. Sondern: Das „Ahrensburg-Portal“ wird betrieben von einer Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG. Und Geschäftsführer dieser Privatfirma ist…

…Sie haben es erraten: Dr. Michael Eckstein, Mitarbeiter des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Januar 2020

Frage: Wo findet man kritische Kommentare im 3. Buch Abendblatt? Antwort: In Leserbriefen.

Lesen Sie bitte den Leserbrief von Peter Ludewig im 3. Buch Abendblatt von diesem Wochenende! Der Ahrensburger beschreibt darin all das in komprimierter Form, was ich seit Monaten und Jahren auf Szene Ahrensburg immer wieder berichte. Dass ich auf diesen Leserbrief hinweise hat zwei Gründe.

Zum einen: Der Abendblatt-Leser nimmt Bezug auf einen Beitrag im 3. Buch Abendblatt vom 9. Dezember 2019. Ich wiederhole: 9. Dezember 2019! Heute schreiben wir den 4. Januar 2020. Frage: Könnte es sein, dass der Redaktion dieser Leserbrief unangenehm gewesen ist, weshalb man ihn erst mal hat ablagern lassen, damit der Inhalt dann vielleicht nicht mehr ganz so heiß ist, weil das Thema sich in der Zeitung schon ein wenig abgekühlt hat, da es ja “von gestern” ist…?

Der zweite Grund für den Hinweis auf den nebenstehenden Leserbrief: Was der Bürger Ludewig schreibt und was viele Bürger in und um Ahrensburg genauso sehen wie er, das verschweigt die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt. Und wundert sich dann, warum das Vertrauen der Leser in die Berichterstattung mehr und mehr schwindet und die Zahl der Abonnenten kleiner wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Januar 2020

Dr. Michael Eckstein (BürgerStiftung) gesteht: Verschleierung von Einnahmen aus Werbung

Seit Wochen weise ich darauf hin, dass Dr. Michael Eckstein (BürgerStiftung Region Ahrensburg) auf seinem Online-Portal für Werbung kassiert, ohne dass er diese als Werbung bzw. Anzeigen deklariert. Offenbar musste sich erst die Wettbewerbszentrale einschalten, die gegen unlauteres Vorgehen der Wirtschaft in Deutschland vorgeht, denn plötzlich ist aus Ecksteins „Kooperationen“ tatsächlich „Werbung“ geworden – siehe die Abbildungen!

Damit bekennt der Portal-, Stiftungs- und Firmenbetreiber, dass er auch hier kräftig abkassiert und diese Einnahmen verschleiern wollte. Umso lauter wird die Frage: Was macht der Stifter mit all den Erlösen aus Spenden und Werbung? Ich verweise in diesem Zusammenhang u. a. auf meinen Jahresrückblick 2019.

Außerdem: Die betreffenden Firmen, die bei Eckstein nackte Werbung unter dem dem Deckmantel von “Kooperationen” gemacht haben, die haben sich damit genauso schuldig gemacht. Aber sie werden schließlich bestraft, da sie an Eckstein zahlen müssen, und gar nicht wissen, welchen Gegenwert sie dafür von diesem angeblichen Stifter bekommen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Januar 2020

Sind Sie auch schon gespannt darauf, was mit dem Alten Speicher passieren wird?

Die erste Stadtverordneten-Versammlung in diesem Jahr findet statt am 27.01.2020 im Marstall. Und obwohl die Tagesordnungspunkte noch nicht bekanntgegeben wurden, kann ich schon einen TOP vorab erahnen und also lautend: „Nutzungs- und Raumkonzept und Betriebsmodell für den Alten Speicher“.

Sie erinnern sich vielleicht noch: Ende Dezember 2015, also vor vier Jahren, hat die Stadt Ahrensburg den Alten Speicher nach einer namentlicher Abstimmung der Stadtverordneten mit Stimmenmehrheit von SPD, WAB und Grünen vom Parkhotel gekauft. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, betrug der Kaufpreis für die Ruine rund 600.000 Euro, von denen knapp 200.000 Euro aus der Stadtkasse kamen und der Rest über das Städtebauförderungsprogramm vom Land Schleswig-Holstein getragen wurde, was ja letzten Endes auch unser Steuergeld betrifft. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Januar 2020

Detlef Levenhagen (CDU) macht sich plötzlich Sorgen um den Ahrensburger Einzelhandel in der Innenstadt *LOL*

Am 8. Januar 2020 tagt nicht nur der Umweltausschuss der Stadt Ahrensburg, sondern auch der Bau- und Planungsausschuss. Und ich habe diesbezüglich aus dem 3. Buch Abendblatt vernommen, dass Detlef Levenhagen (CDU) sich Sorgen macht, und zwar um den Einzelhandel in Ahrensburg. Ich zitiere: „’Durch die Baumaßnahmen fallen 54 Parkplätze weg und müssen kompensiert werden’, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Detlef Levenhagen.“ Und ich sehe förmlich die Krokodilstränen, die er bei dieser Aussage vergossen hat.

Text aus HA, Karikatur: HDZ

Der Fraktionschef meint nämlich die Parkplätze in der Hamburger Straße und erklärt, dass das den Einzelhändlern „große Sorgen“ bereitet. Levenhagen: „Unsere Innenstadt muss weiterhin gut erreichbar sein, damit der Einzelhandel keine Umsatzrückgänge verzeichnet.“ Und deshalb möchte der Politiker – man lese und staune!  – dass „der provisorische Parkplatz für rund 200 Autos auf der Rasenfläche des Ahrensburger Stormarnplatzes spätestens bis zum Umbaubeginn der Hamburger Straße fertig sein soll“.

Wie scheinheilig ist das denn! Zum einen gibt es keinen Grund außer Willkür, 54 Parkplätze in der Hamburger Straße wegzunehmen, es könnten – wenn es überhaupt sein muss – durchaus weniger sein. Und zum anderen soll mir der CDU-Fraktionschef bitte mal erklären, wo denn die 130 Ersatzparkplätze für den Lindenhof entstanden sind, die dem Einzelhandel mit tatkräftiger Unterstützung der CDU-Fraktion schon vor Monaten verlorengegangen sind, obwohl sie im Internet immer noch angeboten werden, weil die Stadtverwaltung zu bequem ist, um so eine Falschinformation löschen zu lassen – siehe die nachfolgende Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Januar 2020

Heißes Thema: Neubau Müllverbrennungsanlage (MVA) in Stapelfeld

Die Müllverbrennungsanlage befindet sich nicht in Ahrensburg, ist aber trotzdem ein Thema für Ahrensburg. Denn was in Stapelfeld aus dem Schornstein kommt, verschwindet nicht spurlos im Nirgendwo, sondern es kommt auch nach Ahrensburg. Weshalb viele Bürger in unserer Stadt sehr besorgt sind über das, was da auf uns und unsere Kinder zukommen wird, wenn alles so kommt wie vom Betreiber mit dem Neubau der Anlage geplant.

Die Meinungen von Betreiber und betroffenen Bürgern über diesen Neubau gehen auseinander. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Einwohner in und um Ahrensburg mit dem Thema vertraut gemacht werden. Hierzu gibt es einen gemeinsamen Bericht von sechs Vereinen über einen Erörterungstermin, der vom 10.12. bis 12.12.2019 in Stapelfeld stattgefunden hat. Ich war selber bei dieser Veranstaltung nicht dabei, weshalb ich Ihnen den besagten Bericht an dieser Stelle kommentarlos zur Information gebe.

Natürlich können Sie – welche Meinung Sie auch vertreten – Ihren Kommentar zu diesem Thema abgeben. Für mich entscheidend ist dabei: Alles, was hier heute und morgen kommuniziert wird, lässt sich auch noch Jahre später nachlesen, wenn möglicherweise gesundheitliche Folgen bei Menschen auftauchen, die man heute schon ahnen kann. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Januar 2020

Ein thematisches Beispiel, wie Szene Ahrensburg sich vom 3. Buch Abendblatt unterscheidet

Am 28. März 2019  habe ich ernsthaft darüber berichtet, dass das von der Stadt geplante und von den Politikern genehmigte Umkleidehaus für Sportler neben den Fußballplätzen von den geplanten Kosten, die ursprünglich 800.000 Euro betragen sollten, urplötzlich um 50% erhöht wurden, was demzufoge 1,2 Millionen Euro ergibt – ohne Grundstück, versteht sich. Und ich habe in meinem damaligen Blog-Eintrag vorgerechnet und gezeigt, dass man für dieses Geld vier wunderschöne Einfamilienhäuser bauen kann.

Abb. links frei nach HA; Abb. rechts: Szene Ahrensburg

Den Faden hat am Jahresende der Redaktionsleiter vom 3. Buch Abendblatt aufgenommen und macht daraus einen seiner Silvesterscherze. Er fabuliert: „Die prognostizierten Baukosten für die neuen Umkleidekabinen im Zentrum sind von 1,25 auf 4,2 Millionen Euro gestiegen. Die CDU will dennoch an den Plänen festhalten. Ihr Argument: Warum sollte einer Stadt wie Ahrensburg das Wohlergehen der eigenen Sportler weniger Wert sein als eine 18-Zimmer-Villa in Hamburg-Harvestehude?“

In meinem Beitrag aus dem Frühjahr war der Vergleich mit den Häusern keine Satire sondern ein Gleichnis im Rahmen eines Tatsachenberichtes. Womit Sie den Unterschied zwischen Szene Ahrensburg und dem 3. Buch Abendblatt erkennen: Szene Ahrensburg schreibt die Tatsachen über den Unfug, der in Ahrensburg getrieben wird. Und Hinnerk Blombach nimmt zwar meinen Gedanken auf, aber nur im Rahmen eines Silvesterscherzes. Zu hinterfragen, warum ein Umkleidehaus an einem Standort, wo in wenigen Jahren keine Sportplätze mehr sein werden, soviel kosten muss wie vier Einfamilienhäuser, das fällt Hinnerk Blombach aus Groß Flottbek nicht mal während seiner langen Bahnfahrt ein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Januar 2020