Bei CDU und SPD in Ahrensburg glaubt man offensichtlich nicht, dass die Europa-Wahl schon vorbei ist. Nachdem die Stimmen ausgewählt waren, dachte man in Ahrensburg: Das kann doch nicht schon alles gewesen sein, nämlich an Stimmen! Weshalb man die Wahlplakate in der Rathausstraße hängen und stehen lässt, um noch weitere Wähler an die Urnen zu treiben. So weit, so Scherz.
Diese Plakate – gestern noch gesehen – stehen symbolhaft da für den Arbeitseifer der örtlichen Parteivertreter von CDU und SPD. Oder haben deren Wahlhelfer die Dinger nur als Sperrmüll an der Straße gelassen, in der Hoffnung, dass die Stadtreinigung sie bei der nächsten Rundfahrt mitnimmt…? Jeder Bürger, der an den Plakaten vorbeigeht, wird daran erinnert dass die Europa-Wahl für beide Parteien nicht sonderlich gut ausgegangen ist. Ich würde als Parteimitglied die Dinger deshalb schleunigst entfernen.
Der MARKT macht an diesem Wochenende auf mit einem Foto eines Feuerwehreinsatzes, um damit die Freiwilligen Feuerwehren in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg zu belobigen – siehe die Abbildung rechts unten!
Ich bin mir fast sicher, dass das gezeigte Foto weder einen Einsatz in Stormarn noch im Herzogtum Lauenburg zeigt. Und ob es sich hier um eine Freiwillige oder womöglich eine Berufsfeuerwehr handelt, ist auch noch eine Frage, die ich stellen möchte. Das Foto stammt auf jeden Fall nicht vom MARKT sondern aus dem Archiv der Bilderagentur Shutterstock wie das nebenstehende Original-Foto beweist.
Und wenn ich mit dieser meiner persönlichen Vermutung richtig liege, dann ist es hochnotpeinlich für den MARKT. Es ist wie ein Bericht über das Ahrensburger Tunneltal mit der Abbildung vom Hamburger Elbtunnel.
„Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) betrachtet autonome Antifagruppen als Linksextremisten und stellt sie so trotz des ideologischen Gegensatzes unter dem gemeinsamen Oberbegriff des Extremismus mit Rechtsextremisten gleich.“ (Wikipedia)
Wenn rechtsradikale Schmierereien in der Stadt Ahrensburg auftauchen, dann gibt’s sofort einen Schweigemarsch durch die Stadt. Wenn linksextreme Schmierereien erfolgen, dann kümmert das keine Sau. Und erstaunlich ist, dass auch die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt keine Notiz davon nimmt, denn Antifa-Aufkleber gibt in Ahrensburg an jedem zweiten Briefkasten und Laternenmast.