Eigentlich kann man in der WAB, der Wählergemeinschaft Ahrensburg für Bürgermitbestimmung, durchaus rechnen, was deren Stadtverordneter Peter Egan mehr als einmal deutlich bewiesen hat. Der Vorstand der WAB hingegen scheint schon beim einfachen Addieren im einstelligen Bereich seine Probleme zu haben.
Der Grund für meine Befürchtung: Auf ihrer Homepage schreibt die WAB: “Zur Zeit sind wir mit fünf Mitgleidern in der Stadtverordnetenversammlung vertreten” – siehe die Abbildung!
Komisch, aber ich zähle immer nur vier, als dieses sind: Karen Schmick, Peter Egan, Dustin Holzmann und Hinrich Schmick. Und das sind nach Adam Riese nicht fünf, sondern es sind vier Stadtverordnete – wenn ich mich nicht verzählt habe.
Nun könnte es natürlich sein, dass ein/e 5. Stadtverordnete/r inkognito in der Stadtverordnetenversammlung sitzt und dort auf einem der Besucherstühle. Aber wer könnte das sein? Vielleicht Wolfgang König, der zuvor schon in der Stadtverordnetenversammlung gesessen hatte? Oder Brigitte Krogmann, die 1. Vorsitzende…? Wer weiß, wer weiß…?!?
Natürlich wäre es gut für Ahrensburg, wenn die WAB eine Stimme mehr hätte in der Stadtverordnetenversammlung, denn die Ahrensburger Interessenvertretung, die keine Partei sein will, bildet die einzige Fraktion, die keine Rücksicht auf parteipolitische Wähler nehmen muss wie die vier Parteien, weil die WAB eben ausschließlich für Ahrensburger Bürger arbeitet und in der Landespolitik nicht zur Wahl steht. Und vielleicht schafft die Gruppe es ja bei der nächsten Kommunalwahl, mit fünf oder sechs und vielleicht sogar sieben Stadtverordneten dabei zu sein.
Hallo Herr Dzubilla,
In der Diskussion um die Lindenhof-Bebauung hat Herr Egan große Sachkompetenz bewiesen und sich langfristige Verdienste erworben. Er hat verstanden, dass die Lindenhof-Bebauung in der jetzigen Planung die Stadt teuer zu stehen kommt. Aber der Rest der WAB?
Übrigens: Wenn man sich beim Google- Stichwort “Lindenhof Ahrensburg Bebauung” die Stormarnbeilage aus dem Jahr 2012 durchliest, war dort schon erkennbar , dass das Grundstück ohne Festlegung von Bedingungen bestimmten Investoren zugeschoben werden sollte. Federführung: Tobias Koch. Und die Stadt hat bereits damals 150 000 Euro für die Erschließung zugeschossen. Einfach so! Da zeigt sich doch, für welche Seite das Herz von Tobias Koch schlägt!
Beste Grüße
Thomas H.
Habe ich korrigiert.
Danke für den Hinweis.
Beste Grüße,
Dustin Holzmann
Die WAB hat wegen der zweifelhaften Forsthof-Hagen-Bebauung (geplant: achtgeschossig am Rand des Naturschutzgebietes!!!) bei ihrem politischen Erstauftritt gleich über 20 % der Ahrensburger Herzen erobert. Und das waren damals überwiegend noch echte Ahrensburger überwiegend aus dem Ahrensburger Süden. Da wurde noch an der Haustür gesprochen. Heute werden Rosen und Luftballons auf dem Rondeel verteilt. Sogar in unseren Gewerbegebieten gibt es Wohnungen und abgelegene Gehöfte gibt es auch. Das politische Interesse war größer als heute. Die Wahlbeteiligung war höher als heute. Es gab weniger Neubürger. Es gab weniger Arbeitslosigkeit. Es gab weniger Desinteresse.
Damals hatte die die WAB (mit 22% ? ) auf Anhieb gleich 7 ? Stadtverordnete. Seitdem ist es heruntergebröselt. Ich erinnere mich an WAB-Worte zur letzten Kommunalwahl:” Ich hatte auf Anhieb gleich … Stimmen.” Dabei waren das nur noch 50% der Wahlbezirksstimmen der vorherigen Kommunalwahl. Ich glaube zu erinnern, dass nur in zwei Wahlbezirken der vorherige Stimmenstand erhalten werden konnte. Aber wenn die Wahl-Flyer nicht direkt vom Kandidaten sondern durch Schüler ausgetragen werden……..
Herr Dzubilla kann schon richtig addieren.
Mit Herrn Egan hat die WAB das große Glückslos gezogen. Aber über die WAB sind auch andere kämpferische , namhafte Kandidaten groß geworden wie Frau Philipp-Richter, Herr Schneider, der Abwasser-Sachverständige aus dem Osten, ehemalige Vorsitzende usw. usw.. Etliche Mitglieder haben die WAB schlagartig verlassen. Ein guter Geist der WAB, Herr Siemers, pflegt die Homepage nun nicht mehr………………..
Ich mag es nicht, wenn nur eine politische Mehrheitsstimme die Entscheidung trifft. Dann könnte auch der Bürgermeister entscheiden. Wir bräuchten dann den ganzen jahrelangen, schwerfälligen, teuren Apparat der Bürgermitbeteiligung nicht (Nordtangente, Südtangente, Lindenhof, Moorwanderweg, Rust-Ehrung usw…..).
Was würde die Verwaltung und die Politik aus einer zweckgebundenen hochstelligen, abstimmungsgebundenen, zweckgebundenen, als gemeinnützig absetzbaren Spende (Spendenbescheid der Stadt) für ein namentlich gebundenes “Alfred-Rust-Museum” machen? Damit wäre Verwaltung und Politik wochenlang beschäftigt. Ich kann wieder witzig sein!
Herr Schneider (ehemals WAB) hat das Klo vor dem Rathaus zu verantworten. Weitere Verdienste sind nicht bekannt.
Fritz aus Ahrensburg