Abendblatt Stormarn: Wie Reporterin Marit Godbersen sich praktischerweise einen Artikel aus dem Automaten holt

Immer wenn der Abendblatt-Leser denkt, dass es im Stormarnteil seiner Zeitung nicht schlimmer kommen kann, dann wird er von der Redaktion eines Schlechteren belehrt: Es kommt schlimmer! Auch an diesem Wochenende mit dem Aufmacher: „Brot rund um die Uhr kaufen: Praktischer Automat macht es möglich.“ Und wer das Kleingedruckte liest, der fragt sich, ob heute versehentlich ein Beitrag im Blatt erschienen ist, der eigentlich erst am 1. April erscheinen sollte.

Der Inhalt des großen Berichts: Eine Bäckerei in Bargteheide schließt schon um 12 Uhr mittags. Und wer danach noch Brot und Brötchen haben möchte, der kann diese aus einem Automaten ziehen, der vor der Bäckerei steht. Donni, Donni aber auch, was für eine geniale Innovation ist das denn! 😹

Gemeinhin haben Bäckereien bis zum Abend geöffnet. Und Supermärkte und Discounter noch länger und manche sogar bis zu 22 Uhr. Und wer danach noch dringend Brot oder Brötchen benötigt, der muss in der Nacht nicht zum Automaten nach Bargteheide fahren, sondern nur bis zur nächsten Tankstelle. Wer allerdings nach Mitternacht noch unbedingt eine Stulle oder ein Brötchen schmieren möchte, der kann zum Automaten nach Bargteheide fahren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. März 2026

Gedächtnistraining für den Bürgermeister: Die Stadt Ahrensburg und ihre verborgenen Kunstschätze

Stammleser von Szene Ahrensburg kennen die Geschichte von den Kunstwerken, die vor Jahrzehnten von der Stadt angekauft worden sind und seither in Vergessenheit geraten waren . . . bis der Blogger kam, sah und fragte: Was ist eigentlich damit, Herr Bürgermeister? Und ich hatte um eine Aufstellung der Werke gebeten, die man mir zunächst einmal mit dummen Ausreden verweigert hatte, dann aber doch geschickt hat. Und während mir bis dato nur rund 70 Bilder und Skulpturen in Erinnerung gewesen waren, da waren es auf der Liste dann über 100 Kunstwerke, die ausgelagert waren in Containern im fernen Bundesland Niedersachsen und das zu Lasten der Ahrensburger Steuerzahler.

Und was fragt sich daraufhin jeder normal denkende Mensch mit Ausnahme der Journalisten von Abendblatt Stormarn und Stormarner Tageblatt? Ich habe mich und den Bürgermeister gefragt, ob die Stadt Ahrensburg die Kunstwerke mit Steuergeld angekauft hat zu dem Zweck, diese Bilder und Skulpturen im Keller des Rathauses zu verstecken, was schon seit Jahrzehnten passiert, ohne dass jemand Anstoß daran genommen hat mit Ausnahme des Bloggers von der Szene Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. März 2026

Glosse zum Wochenende: Eine Schleichwerbung für Busenfreunde

Nicht nur als ehemaliger Werbeleiter des weltbekannten Magazins „Playboy“, sondern auch als Editor von Szene Ahrensburg weiß ich: Sex sells. Jedes Mal, wenn ich das Thema Sex & Erotik auf meinem Blog platziert habe, dann kann ich aus den Click Rates (Click-Through-Rate, kurz CTR) ablesen: Leser von Szene Ahrensburg sind sehr interessiert an dieser Thematik und besonders dann, wenn es sich dabei um Offerten handelt, die sich im Erotikbereich der Stadt Ahrensburg ergeben. 🤭

Symbolbild: Mel Ramos

Weil es in unserer Schlossstadt kein Rotlichtmilieu gibt – jedenfalls ist mir ein solches nicht bekannt – bin ich mal wieder zwecks Recherche auf Google gegangen und habe dort die Stichworte Sex, Erotik und Ahrensburg in die Suchmaske eingegeben. Das Resultat war allerdings nicht besonders prickelnd, aber lehrreich ist es aber durchaus.  Denn ich habe auf einem Online-Portal ein neues Ahrensburger Geschäftsmodell entdeckt, das angeblich von einer Person aus unserer Stadt betrieben wird und vielleicht für den einen oder anderen männlichen Leser von ganz speziellem Interesse sein könnte.

Es handelt sich dabei um eine Anzeige einer weiblichen Person aus Ahrensburg, die sich namentlich nicht outet, aber immerhin erklärt sie, dass sie homosexuell ist. Und diese Person möchte gern einen Mann zur Brust nehmen, und zwar gegen Entgelt, denn es ist „Interesse an Geld“ vorhanden, wobei der potentielle Kunde ein finanzielles Angebot machen darf. 🤗 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. März 2026

City Center Ahrensburg (CCA) und Park Hotel zeigen Bilder von Verwahrlosung in der Stadt Ahrensburg

Dass es in den Einkaufsstraßen unserer Stadt länger andauernde Leerstände von Geschäftslokalen gibt, ist allgemein bekannt. Da ist Ahrensburg auch kein Einzelfall, denn in anderen Städten gibt es ebenfalls geräumte Ladenlokale von Dauer. Um solche Leerstände zu managen, hat die Verwaltung von Ahrensburg im Rahmen ihrer Wirtschaftsförderung ein sogenanntes Leerstandsmanagement eingerichtet mit dem Resultat, dass diese Abteilung schon lange leersteht, weil wegen Erfolglosigkeit geschlossen.

Der eklatanteste Leerstand in der Ahrensburger Innenstadt ist zu sehen im City Center Ahrensburg (CCA) und dort im Eingang in der Großen Straße. Schon seit Jahren sieht man dort links genauso wie rechts verklebte Fensterscheiben. Und besonders peinlich: Obwohl das italienische Restaurant „Dolce Vita“ dort garnicht mehr existiert, wird es immer mnoch an der Fassade angezeigt – siehe die Abbildung! Ich empfinde das für Ahrensburg hochnotpeinlich; es is in meinen Augen fast schon ein Zeichen von Verwahrlosung der Innenstadt. Und es passt zum Park Hotel, dem einstmals ersten Haus der Stadt, das schon seit Jahren zu einem Geisterhotel verkommen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. März 2026

Ahrensburger Frauen haben viele Körbe gegeben – nun sind sie aufgestiegen! 🤾🏻‍♀️

Als Leser von Szene Ahrensburg sind Sie es gewohnt, viel Unerfreuliches auf meinem Blog zu lesen. Heute mal etwas sehr Erfreuliches. Nein, weder von CDU, noch von FDP, Grünen, SPD oder WAB und auch nicht aus dem Rathaus kommt die gute Nachricht, sondern vom ATSV. Dort nämlich ist das Basketball-Team der 1. Damen in die Regionalliga aufgestiegen – herzlichen Glückwunsch!

Ich bin sicher, dass Bürgermeister Eckart Boege mit seinem Glückwünschen an das Team auch paar Blumensträuße ins Vereinshaus schicken wird. Und hier ist die Pressemeldung von ATSV Basketball-Teammanager Björn Behrendt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. März 2026

Nachrichten & Notizen: *Müllabfuhr *famila *Abendblatt

Die Abfallwirtschaft Stormarn hat mir geschrieben. Und vermutlich haben Sie dieses Schreiben auch bekommen. Ich sah, las und kriegte, nämlich meinen Mund nicht mehr zu. Von einem „Freischaltplan für den Zugriff auf das Kundenportal“ ist dort die Rede, was ich mit einem Code aktivieren soll – siehe die Abbildung!

Ich weiß nicht, wie Sie darüber denken. Meine Denkweise ich ganz simpel: Ich möchte am Ende eines Jahres den Plan für das kommenden Jahr bekommen, auf dem ich festgehalten ist, an welchem Tag welcher Container an die Straße gestellt werden muss. So jedenfalls habe ich es von früher in Erinnerung und kann sagen, dass ich damit vollkommen zufrieden gewesen bin.

Aber vielleicht bin ich einfach zu alt für solches Treiben, denn ich mag ja auch keine App von Supermärkten und Discountern, die mir klarmachen, dass ich mehr bezahlen muss, wenn ich ihre App nicht benutze. In meiner Kindheit und Jugend, da gab es noch Rabattmarken, die man in eine Rabattkarte geklebt hat. Und wenn die voll war, dann erhielt man dafür 1 Mark und 50 Pfennige. Und beim Kauf von Margarine gab es Sammelbilder. 🦕 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. März 2026

Sand im Getriebe der S4 – das macht Hoffnung!

Großer Tag für Filip Schwen vom Hamburger Abendblatt: Heute hat der ehemalige Reporter aus der Stormarn-Redaktion den Aufmacher auf der Titelseite seiner Zeitung verfasst, welcher überschrieben ist: „Neue Verzögerungen bei der S4: Projekt aktuell ohne Zeitplan“ – siehe die Abbildung! Ich empfehle Ihnen die Lektüre, denn in dem Bericht steckt ein Funke von Hoffnung, dass die Bahn möglicherweise die Lust verlieren könnte, die S4 bis nach Ahrensburg zu bauen. Wie gesagt: Hoffnung. Aber wir wissen ja: Die Hoffnung stirbt zuletzt. 😇

Und dann hat die ARD in der regionalen „Hessenschau“ berichtet, dass es in Münster im Landkreis Darmstadt.Dieburg einen Bürgerentscheid gegeben hat. Und hier haben sich 73,5 Prozent der Wähler gegen eine Lärmschutzwand im Ort ausgesprochen, die von der Gemeindevertretung entlang der Bahnstrecke gewollt war. Und so eine Wand im Ort wollten die Bürger eben nicht und haben dagegen gestimmt.

In der Stadt Ahrensburg im Kreis Stormarn hat es keinen Bürgerentscheid gegen die geplanten Lärmschutzwände gegeben. Weil die Bahn so tricky gewesen ist und transparente Wände aufstellen will, die unser Bürgermeister bejubelt als hätte er das große Los in der spanischen Weihnachtslotterie gezogen. Obwohl auch Eckart Boege wissen müsste, dass eine moderne S-Bahn gar keine Lärmschutzwände benötigt. Aber wir Ahrensburger benötigen ja auch gar keine S-Bahn wegen unserer zwei Regionalbahnhöfe und der zwei U-Bahnhöfe plus Busstationen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. März 2026

Schilda des Nordens: Die Verwaltung von Ahrensburg nennt nur Termine im Rathaus – die besetzt sind!

Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen und über Tage verfolgt hätte, dann würde ich es nicht glauben. Denn so einfältig kann kein Beamter im ganzen Lande sein, der den Bürgern, die online einen Termin im Rathaus machen wollen, nur die Tage bekanntgibt, an denen es keine freien Termine gibt! Aber doch, meine lieben Mitbürger, das gibt es in echt, und zwar in Ahrensburg, dem Schilda des Nordens, wo die Bürger einen amtlichen Quereinsteiger zu ihrem Bürgermeister gewählt haben.

Frage des Bürgres: Wieso, warum und weshalb werden ausschließlich besetzte Termine genannt!? Ist es nicht möglich, ausschließlich freie Termine für die kommenden vier Wochen zu veröffentlichen?

Ein Gleichnis: Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen Termin bei Ihrem Zahnarzt machen, rufen dort an und die Sprechstundenhilfe nennt Ihnen nur die Tage, an denen kein Termin möglich ist! Würden Sie sich bei der Dame dann nicht erkundigen, was Sie am Morgen vor dem Frühstück geschluckt hat…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. März 2026

Die WAB hat für ein modernes Edeka gekämpft und für einen Kinopalast am Bahnhof. Und nun kämpft sie für erzwungene neue Lösungen.

Zur Zeit kämpft die WAB „für ein schöneres Ahrensburg“. Dieses Ahrensburg besteht darin, dass die Stadt eine S4 bekommt und am U-Bahnhof West den fünften Bahnhof, den kaum ein Ahrensburger Bürger benötigt. Allein die Baujahre für die S4 werden in der gesamten Stadt zu einer Katastrophe führen. Für die Bewohner, für unsere Innenstadt und für die dortigen Läden, von denen einige diese Zeit nicht überleben werden, da viele Kunden von außerhalb die Ahrensburger City umfahren werden.

Aber was kümmert das Dr. phil. Wulf Köpke (Jahrgang 1952) von der WA?! Der Freizeitpolitiker schreibt an diesem Wochenende in der MARKT-Werbekolumne für Parteien und Politiker: „Das S4-Projekt erzwingt und ermöglicht neue Lösungen, die sonst nicht einmal gedacht werden könnten.“ Und der Mann vergisst dabei, die erzwungene neue Lösung zu benennen. nämlich:  Ahrensburg bekommt die S-Bahn nur, weil dadurch die Transit-Donner-Züge unbeschränkt bei Tag und Nacht und in kurzen Abständen durch unsere Stadt rasen können.

Prophet im eigenen Land

Meine Meinung über die S4 und deren Folgen kennen Sie ja als Leser von Szene Ahrensburg. Und wenn Sie hier neu sind, dann suchen Sie einfach per Suchmaske danach! Und: Wenn Ahrensburg dann später im Schlamassel sitzt, und alle Akteure längst das Weite gesucht haben – dann können Leser von Szene Ahrensburg nicht mehr behaupten, sie hätten von dem heraufbeschworenen Unheil nichts geahnt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. März 2026

Ahrensburger Lokalitäten: Break am BreakPoint, Goldene Biene von Maja zu Willi und eine geheimnisvolle Tür am Myu Myu

Als der „BreakPoint“ am Rathausplatz gestartet hatte, da habe ich mich darüber lustig gemacht. Das war nicht nett von mir, aber ich empfand das große Bohei, das dazu im Abendblatt Stormarn gemacht worden war, genauso lächerlich wie die Werbung der Wirtschaftsförderung Ahrensburg für eben diesen Imbiss auf dem Rathausplatz. Und nun?

Nun gibt es offensichtlich einen Break beim „BreakPoint“, der geschlossen ist. Ein Plakat an der Eingangstür nennt „gesundheitliche Gründe“, aus denen das Bistro (Zitat:) „bis auf weiteres Geschlossen“ ist. Und Goole zeigt an: „Vorübergehend geschlossen“ – siehe Abbildung! Hoffen wir also auf baldige Genesung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. März 2026