Panne mit Panini: Stadt Ahrensburg behauptet, dass die Fußballweltmeisterschaft heute schon vorbei ist!

Die Stadt Ahrensburg schreibt heute auf ihrer Homepage: „Die Fußball-Weltmeisterschaft ist vorbei.“ Das mag zwar für die Deutsche Nationalmannschaft zutreffen, in Wahrheit jedoch sind am heutigen Tage noch vier Mannschaften dabei, um den Weltpokal zu spielen. Und auch die Stadtbücherei Ahrensburg will mitspielen, und zwar mit der „Panini-Tauschbörse“ – siehe die Abbildung!

Wer sich also immer schon mal gefragt haben sollte, warum die Stadt Ahrensburge ihre Stadtbücherei jährlich mit einem gut sechsstelligen Eurobetrag subventioniert, der weiß nun: Hier können Panini-Sammelbilder der italienischen Firma getauscht werden.

Natürlich werden die Kids auf diesem Wege am Tauschtag auch dort hingeführt, wo es Kinder- und Jugendbücher gibt, die für Leser bis 18 Jahre kostenlos ausgeliehen werden können. Und wer weiß, vielleicht sind die Sammelbilder von Panini ja tatsächlich der Schlüssel zum Bücherregal. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juli 2026

Wird im Rathaus vom Schilda des Nordens immer noch analog gearbeitet wie im alten Schilda?

Am 22. Juni 2026 habe ich dem Bürgermeister zur Einwohnerfrage in der Stadtverordnetenversammlung am 29. Juni 2026 folgende Frage gestellt: „Die Stadt Ahrensburg hat ihre Parkplätze Lindenhof und Alte Reitbahn verkauft. Seit der Übernahme durch die Käufer fallen dadurch auch die Einnahmen durch Parkplatzgebühren für die Stadt weg. Wie hoch sind diese Verluste für beide Parkplätze hochgerechnet auf die Einnahmen des jeweils letzten Jahres, in dem die Stadt noch Einnahmen verbucht hat, bis zum heutigen Tag?“

Und was hat der 1. Stellvertreter des Bürgermeisters mit Datum vom 7. Juli 2026 geantwortet? Hier ist der  Original-Wortlaut aus dem Rathaus von A. Klaus Korte: „Leider ist eine Beantwortung der Frage derzeit nicht möglich.“

„Derzeit“? Ich rekapituliere: Vom 22. Juni 2026 bis zum heutigen 13. Juli 2026 – also innerhalb von 21 Tagen – ist es der Ahrensburger Verwaltung im digitalen Zeitalter nicht möglich, zwei Zahlen aus der Vergangenheit hochzurechnen in die Gegenwart.

Wissen Sie, was ich mutmaße? Ich maße mut, dass die von mir erfragten Zahlen im Rathaus schon längst vorliegen, man mir dieselben aber nicht nennen will. Weil man vielleicht einen Riesenschreck bekommen hat, als man erkannt hat: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juli 2026

BürgerStiftung Region Ahrensburg: Woher stammen die „mehr als zwei Millionen Euro“ und wofür wurde in 2026 Spendengeld ausgegeben?

Das Anzeigenblatt MARKT druckt nicht nur Anzeigen, sondern das Blatt veröffentlicht auch Pressemeldungen. So zum Beispiel an diesem Wochenende eine PR-Meldung der BürgerStiftung Region Ahrensburg mit der Überschrift: „Mehr als zwei Millionen Euro für das Gemeinwesen“ – siehe die Abbildung!

Leser von Szene Ahrensburg wissen, was ich von dieser Stiftung halte. Und wenn Sie neu sind auf diesem Blog, dann geben Sie die Stiftung und den Stifter Dr. Michael Eckstein in die Suchmaske von Szene Ahrensburg ein, sodass Sie dann ablesen können, was die Stiftung tut bzw. nicht tut.

Die Pressemeldung von der BürgerStiftung Region Ahrensburg liegt schon seit Wochen vor. Ich habe sie auf Szene Ahrensburg bereits am 1. Juni 2026 kommentiert. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juli 2026

Einkaufen in der City: Von Pforzheim nach Ahrensburg im Hinblick auf Geesthacht

Heute blicke ich mal nach Pforzheim. Aus dieser Stadt berichtet die Fachzeitschrift „Textilwirtschaft“, und zwar über ein dortiges Modehaus in der Innenstadt. Der Inhaber betreibt sein Geschäft in Pforzheim auf 6.000 qm; und die Immobilie gehört der Stadt und wurde bislang vermietet an die Modekette C&A, die dort ausgezogen ist.

Als C&A weg war, da bekamen die Stadtvertreter einen gewaltigen Schreck, dass hier ein Leerstand entstehen würde, der für die Innenstadt ziemlich schädlich gewesen wäre. Also war man heilfroh über den neuen Mieter, das Modehaus Zinser; und die Stadt kam dem Inhaber hilfreich entgegen, indem man die Miete erheblich herabgesetzt hat. Mehr noch: Die Stadt hat das Haus sogar komplett umgebaut und saniert, damit der neue Mieter sich dort auch wohlfühlen und bleiben soll und je länger je lieber.

Was bedeutet: Die Stadt Pforzheim subventioniert einen Unternehmer, bloß damit der seinen Laden mit 6.000 qm in der City eröffnet.

Nessler im „Rundblick“ der Kamera

Damit komme ich nach Ahrensburg. Hier bietet das Kaufhaus Nessler seine Waren an auf 16.000 qm, und zwar im firmeneigenen Gebäude in der Innenstadt. Und jeder in der Stadt weiß: Wenn Nessler aus Ahrensburg wegzöge, dann wäre es vorbei mit einer lebendigen City. Also was, liebe Ahrensburger, tut unsere Stadt, damit Inhaber Matthias Timm bei guter Laune (und in Ahrensburg) bleibt? Wird er auch aus der Stadtkasse subventioniert? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Juli 2026

Ahrensburger Albtraum: Schlafen mit der Volkshochschule (vhs)

Das Verb „träumen“ wird kleingeschrieben, wenn es als Tätigkeit in einem Satz verwendet wird. In der Stadt Ahrensburg indes schreibt man „bewusster Träumen“, weil diese Schreibweise angeblich ein Angebot der Volkshochschule (vhs) Ahrensburg ist. Und so findet der Bürger es auf der Homepage der Stadt veröffentlicht als „Willkommen in Ahrensburg“, wo man „besser schlafen“ kann. Eine neue Bestätigung, dass wir Ahrensburger im Schilda des Nordens wohnen.

Und was ist die passende Lektüre in der Traumstadt? Es ist das E-Paper aus Hamburg von Funke aus Essen. Dort wird der Leser aufgefordert: „Hier Anmelden“ – siehe die Abbildung rechts! Auch hier wird ein Verb groß- statt kleingeschrieben. Und das Oberpeinliche: Dieser orthographische Fehler steht dort schon seit vielen Monaten, ohne dass jemand darüber gestolpert ist und es korrigiert hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Juli 2026

Hallo Herr Bürgermeister Boege – hier sehen Sie die Lärmschutzwände für die S-Bahn!

Nein, Herr Bürgermeister, das, was Sie hier auf den Fotos sehen, das sind noch nicht die geplanten Lärmschutzwände in Ahrensburg, für die Sie so kräftig Sales Promotions machen, dass man schon fast glauben könnte, Sie würden dafür von der Bahn honoriert. Die Wände, die Sie links im Bilde sehen, stehen an  Hamburger S-Bahnhöfen. Und nein, diese Wände sind auch nicht semitransparent wie die von Ihnen propagierten, Herr Boege, aber mit der Graffiti wird man hinterher auch in Ahrensburg keinen Unterschied mehr sehen zu den Wänden in Hamburg.

Und nein, liebe Bürger von Ahrensburg, der Herr Boege hat auf meinen Blog vom 4. Juli 2026 keinen Kommentar abgegeben, sondern er hat reagiert mit dem Schweigen, wie man dieses von den Lämmern kennt. Wenn schon Social-Media, dann präsentiert sich der Herr Diplom-Mathematiker lieber selber auf Facebook. Weil er den amerikanischen Milliardär Mark Zuckerberg offensichtlich lieber mag als den Ahrensburger Bürger Harald Dzubilla, über den er gern schlecht redet. 😎 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juli 2026

Ein Tropfen Satire zum Ahrensburger Weinfest: Trink, trink, Bürgerlein trink! Lass doch die Sorgen zuhaus‘!

Heute Abend beginnt das sogenannte „Ahrensburger Weinfest“, das in Wahrheit eine viertägige Promotion für Winzer ist, die von der Hamburger Agentur Bergmannsgruppe durchgeführt wird. Und mein Blog vom 5. Mai 2026 habe ich diesbezüglich überschrieben: „Promotion deutscher Winzer in Ahrensburg: Die Stadt gibt bis zu 6.200 Euro als Trinkgeld!“

Warum trägt die Stadt Ahrensburg mit soviel Steuergeld dazu bei, dass dieses mehrtägige Trinkgelage in der Stadt stattfindet? Können die Veranstalter das nicht allein finanzieren mit Hilfe der Besucher?

Für meine eigene Begründung muss ich etwas zurückblenden, und zwar rund 200 Jahre. Und damit komme ich zu einem Zitat des österreichischen Dramatikers und Schauspielers Johann Nepomuk (1801–1862), der in einem satirischen Satz den Zynismus und die Arroganz der damaligen Oberschicht gegenüber der einfachen Bevölkerung kritisiert hat mit dem berühmten Wort: „Streut Kaviar unter das Volk – damit der Pöbel ausrutscht!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juli 2026

A. Klaus Korte, Stellv. Bürgermeister der Stadt Ahrensburg: Die Geschäfte der Verwaltung von Ahrensburg haben den Bürger nicht zu interessieren! 🤢

Wie Sie als Leser von Szene Ahrensburg wissen, finden Sie auf meinem Blog auch viele satirische Beiträge. Und manchmal erkennen Sie beim Lesen und Nachdenken auch, dass es sich dabei um Realsatire handelt. Und heute bekam ich eine E-Mail aus dem Rathaus. Nicht von Bürgermeister Eckart Boege, sondern vom A. Klaus Korte, Stellv. Bürgermeister der Stadt Ahrensburg. Und der CDU-Stadtverordnete schreibt mir auf dem Briefbogen unserer Stadt mit freundlichen Grüßen die Antworten auf meine Fragen zur Einwohnerfragestunde vom 29. Juni 2026.

Als ich das Schreiben gelesen hatte, wusste ich nicht, ob ich Tränen vergießen soll vor Lachen oder beim Weinen. Besonders die Antworten auf meine Fragen Nr. 5 uns 6 haben mich echt vom Hocker gehauen und zeigen das Elend, das in unserem Denkmal am Rathausplatz herrscht und immer wieder denken lässt an das historische Schilda, wo man das Licht mit Eimern ins Rathaus tragen wollte, weil man dort vergessen hatte, die Fenster einzubauen.

Jetzt wird mir auch klar, warum der Boegemeister gleich zu Beginn der Schulferien in Urlaub verduftet ist: Sein Stellvertreter ist als Bürgermeister noch naiver als der Bürgermeister, den die Ahrensburger in dieses Amt gewählt haben, denn sonst hätte er so einen Schmarren nicht unterschrieben und sogar noch abschicken lassen. Oder hat Korte nicht geahnt, dass sein Schreiben an die Öffentlichkeit kommt?

Also, meine lieben Mitbürger, lesen Sie selbst, was A. Klaus Korte beantworten „möchte“ (= Wunschform): Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juli 2026

Ahrensburg sucht einen Leiter für den Bürgerservice – also zum Beispiel mich! 👍

Nachdem ich Ihnen gerade gestern erzählt habe, dass ich mich bei der Stadtbücherei Ahrensburg nicht als Leiter derselben bewerben werde, da bekam ich von XING auch schon das nächste Angebot von der Stadt Ahrensburg, wenn Sie bitte mal einen scheuen Seitenblick nach links unten werfen wollen, liebe Mitbürger!

Hier sucht die Stadt Ahrensburg die „Leitung des Fachbereiches Bürgerservice“ und bietet dafür in Vollzeit 72.000 € bis 110.000 € an. Und wie Sie ja wissen, betreibe ich in Ahrensburg meinen Bürgerservice für die Stadt Ahrensburg schon im 17. Jahrgang, indem ich „Szene Ahrensburg“ editiere, das Blog, das Sie gerade unentgeltlich als Service lesen. Frage: Kennen Sie einen anderen Bürgerservice der Stadt Ahrensburg, dem Sie mehr vertrauen und verdanken als „Szene Ahrensburg“? ✌️

Wenn ich mich mit Ihrer Referenz bei der Stadt Ahrensburg bewerben würde, dann habe ich bestimmt gute Chancen, den ausgeschriebenen Job zu bekommen, denn welcher andere Bewerber könnte mit so einer Vorleistung aufwarten wie ich, der Blogger aus dem Schilda des Nordens?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juli 2026