Heute im Anzeigenblatt MARKT: Die SPD konnte den Alten Speicher am Marstall erhalten! 🤡

Am Wochenende erscheint das Anzeigenblatt MARKT. Und in diesem Wochenblatt erscheint unter dem Rubrikenkopf „Notdienste / Aus der Region“ die berühmte Kolume: „Politiker und Partein haben das Wort“. Und dieses Wort genommen hat sich in dieser Woche wieder mal ein Mitglied der SPD, nämlich Tim Schoon. Der Mann ist nicht nur Stadtverordneter, sondern er hat so viele weitere Ämter, sodass ich mich frage, ob er dafür beruflich freigestellt ist.

Aber kommen wir zur Kolumne von Tim Schoon, dem Kämpfer gegen  Kirschlorbeer in heimischen Gärten! Wenn Sie lesen, was der Genosse in seiner heutigen Kolumne alles aufzählt, wofür der Bürger seiner Partei dankbar sein soll, dann ist mein Dank doch sehr verhalten. Ich lese dort viel Konjunktiv und weniger Indikativ, denn der Politiker beschreibt mehr Wünsche und Möglichkeiten als tatsächlich Geschehenes wie zum Beispiel der SPD-Einsatz für Migranten, die wohl zukünftige Wähler der Partei sein sollen. 😉

Und zu dem, was tatsächlich geschehen ist, habe ich ein Zitat aus der Kolumne an den Rand gestellt, Damit stellt der Verfasser sich und seiner Partei ein Armutszeugnis aus, das die Bürger von Ahrensburg zum Auf-die-Schenkel-Klopfen animieren wird – siehe die Abbildung! Und wenn wir sehen, wie die SPD im Lande zusehends zu einer Splitterpartei wird, sollten die Ahrensburger Genossen aufpassen, dass sie nach der nächsten Kommunalwahl nicht weg vom Fenster sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2026

Redaktion Stormarner Tageblatt aus tiefstem Winterschlaf erwacht und berichtet: Ahrensburg bekommt kein Kino!

Leser von Szene Ahrensburg haben es schon vor Jahren erfahren. Und in Ahrensburg ist es bereits seit Monaten allgemein bekannt, nämlich dass die Bürger keinen Kinopalast am Bahnhof mit fünf Vorführsälen für 700 Personen bekommen werden, sondern dass unsere Stadt stattdessen nix erhält. Und nun hat auch Lucie Engert vom Stormarner Tageblatt es mitbekommen und berichtet: „Projekt geplatzt – Kino Ahrensburg: Warum der Neubau an der Bahnhofstraße jetzt endgültig gescheitert ist“.

Den wahren Grund erfahren die Leser vom Stormarner Tageblatt allerdings nicht, sondern nur, dass der Investor abgesprungen ist, „weil Baukosten und Preise für die Technik massiv gestiegen“ sind. Das aber ist vorgeschoben, denn die Kosten für Bau und Technik hätten bereits vor Jahren vertraglich fixiert werden können, wie es vermutlich auch bei den Kosten für den Bau auf der Alten Reitbahn passiert ist.

Die Wahrheit ist: Der Investor, der die Alte Reitbahn gekauft hat, bekam das Areal zu einem Schnäppchenpreis, weil er der Stadt das Kino in der Bahnhofstraße fest zugesagt und den Bau zwischenzeitlich immer wieder bestätigt hat. Ich bezweifle jedoch, dass bei dem Unternehmen jemals die Absicht bestanden hat, ein Kino tatsächlich zu bauen. Und die Verwaltung der Stadt Ahrensburg ist zu dämlich gewesen, trotz meiner Warnung den Vertrag mit dem Investor nicht so abzuschließen, dass dieser das Grundstück auf der Reitbahn an die Stadt zurückgeben muss, falls das Kino nicht wie zugesagt gebaut wird – siehe auch hier! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Mai 2026

Wiedervorlage: Gibt es in Ahrensburg tatsächlich Menschen, die nicht mal ein Second-Hand-Bett haben?

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg von Dr. Michael Eckstein veröffentlicht auf dem Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG von Dr. Michael Eckstein folgenden Wortlaut: Das Förderprojekt zum Wohnbedarf unterstützt Familien und Ältere, die unverzichtbare Einrichtungsgegenstände noch nicht einmal second hand bezahlen können. Pro Jahr werden im Sozialkaufhaus mehr als 200 Fälle bearbeitet, bei denen es darum geht, den Menschen ein second hand Bett oder andere Einrichtungsgegenstände zukommen zu lassen. Die staatliche Unterstützung reicht nicht.“

Und deswegen hat die BürgerStiftung von Dr. Michael Eckstein bei der Haspa ein Geldsammelkonto eingerichet und fordert die Bürger auf, Geld zu spenden für Second-Hand-Betten und andere Einrichtungsgegenstände.

Hierbei haben die Spender zwei Möglichkeiten: Wenn 100 von ihnen jeweils 100 Euro spenden wollen, dann bietet die BürgerStiftung hierfür die „Spenden-Initiative 100 mal 100 Euro“ an. Sollten die Bürger aber weniger als 100 Euro oder vielleicht sogar mehr spenden wollen, dann haben Sie dafür die Möglichkeit, Ihr Geld auf dasselbe Haspa-Konto zu überweisen, dann allerdings für das „Förderprojekt Spender für Wohnbedarf für Ältere und Familien gesucht“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Mai 2026

Willkommen in Ahrensburg: „Knöllchen direkt online zahlen“!

Na supi, liebe Lesergemeinde, unsere städtische Verwaltung hat endlich eine frohe Botschaft für uns und kündigt auf der Homepage von Ahrensburg in vollem Ernst an: „‚Knöllchen‘ direkt online bezahlen – neues Verfahren bei Parkverstößen spart Zeit und Papier“. Ist das nicht endlich mal eine wundervolle Nachricht, die da aus unserem Denkmal am Rathausplatz kommt?

Ja, wer wie ich immer behauptet hat, dass unserer Bürgermeister ein Tutnix ist, der wird nun eines Schlechteren belehrt: Eckart Boege hat endlich etwa getan, um sein Image zu bestätigen und sein  bürgermeisterliches Salär zu rechtfertigen. Und damit alle Bürger, die ein Auto haben, wissen sollen, wie irre geil die Nachricht aus dem Rathaus ist, habe ich für Sie den Originalwortlaut von der schwer lesbaren Website übernommen und gebe Ihnen die wunderbare Botschaft in voller Länge zur Kenntnis. Wozu ich ergänzend festhalte, dass Camping auf dem Parkplatz Friedrich-Hebbel-Straße auch weiterhin ohne Knöllchen befürwortet wird vom Bürgermeister persönlich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2026

All you can eat: Burger satt heute im Außer-Haus-Verkauf mit Lieferservice! 🍔 🤣

Im Anzeigenblatt MARKT inserieren vier Ahrensburger Restaurants und bieten ihren Mittagstisch an. Dazu der ausdrückliche Hinweis: „Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice“ – wenn Sie mal einen Blick auf die Abbildung links werfen, liebe Leser! Und dabei sollte ihr Augenmerk ausdrücklich auf das Angebot rechts richten, wo das Restaurant Mendoza anzeigt: 

„Jeden Donnerstag Ganztägig gültig von März bis Oktober 2026 außer feiertags. All you can eat! 19,90 € BURGER SATT Wählen Sie aus unserer Burger Mania Karte (ausgenommen Dry Aged und Wagyu Burger). Beilagen können auf Wunsch separat dazu bestellt werden.“

Und nun  – halten Sie sich fest! – kommt meine Idee: Sie bestellen per Lieferservice ein halbes Dutzend Burger für 19,90 €., denn es gibt ja „all you can eat“. Was meint: Sie entscheiden, wie viele Burger Sie eaten können. 🍔🍔🍔🍔🍔🍔  Und sollten Sie dann zuhause wider Erwarten feststellen, dass Sie schon nach dem zweiten nicht mehr essen können, dann legen Sie eben eine Pause ein – oder finden jemanden, der Ihnen daheim beim Essen hilft. 😇 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2026

Neues Highlight im Schilda des Nordens: 32.000 Euro zur Findung eines Namens für die Gemeinschaftsschule Am Heimgarten

Dass für das neue Schulzentrum Am Heimgarten schlappe 115 Millionen Euronen veranschlagt wurden, die Ahrensburg nicht hat, das dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Neu hingegen sind weitere 32.000 Euro Steuergeld, die von der Stadt mit folgendem Beschlussvorschlag an die Politik gefordert werden: Für das Projekt SOUNDS LIKE SCHOOL SPIRIT zur Findung des neuen Namens der  Gemeinschaftsschule Am Heimgarten werden 32.100,- (2026: 9.100,- €/ 2027: 23.000,- €) aus dem PSK 21700.09000000/ Projekt: 130 zur Verfügung gestellt.“

Wenn ich Ihnen jetzt berichten würde, was sich dahinter verbirgt, dann werden viele Leser dieses Blogs der Meinung sein, dass der Dzubilla mal wieder einen seiner satirischen Anfälle bekommen hat. Wer aber weiß, warum ich Ahrensburg auch als das Schilda des Nordens bezeichne, der erinnert sich vielleicht auch an die „Imagefilme“  von Bürgermeister Eckart Boege, die rund 60.000 Euro Steuergeld gekostet haben, und denkt sich: „Passt doch!“

Und deshalb stelle ich den besagten Beschlussvorschlag des Bürgermeisters (Federführend: Frau Eicher) an den Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss (Berichterstatter: Christian Schubbert-von Hobe) ohne weitere Anmerkungen meinerseits auf mein Blog und bin gespannt, was Sie dazu wohl sagen werden, meine lieben Mitbürger! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2026

Dürfen wir einen Täter in Deutschland nicht mehr anhand seiner Stimme beschreiben?

Übles Verbrechen in Ahrensburg: Am Regionalbahnhof in der Ladestraße wurde ein Mann aus Berlin in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2026 von zwei Gangstern überfallen, ausgeraubt und die dortige Treppe hinuntergestoßen. Der Überfallene hatte dabei das Bewusstsein verloren und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Beute der Räuber: ein „dreistelliger Bargeldgetrag“.

DieMeldung wurde von der Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg herausgegeben mit der Überschrift: „Polizei sucht Zeugen für möglichen Raub am Ahrensburger Bahnhof“ – siehe Abbildung links! Und der Polizeibericht wurde von der lokalen Abendblatt-Redaktion übernommen mit der Überschrift: „Überfall am Bahnhof: Täter lassen 27-Jährigen bewusstlos zurück“. (Klar, von anständigen Räubern hätte Reporterin Pia Rabener erwartet, dass sie den Bewusstlosen nicht zurückgelassen, sondern mitgenommen hätten.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2026

Na toll: Neue Millionen Schulden für das Schilda des Nordens!

Am 30. Juli 2022 konnten Sie auf Szene Ahrensburg den längsten Blog lesen, den Sie jemals zuvor auf Szene Ahrensburg gelesen haben. Er war und ist immer noch überschrieben: „Skandalöses bei den Stadtwerken Ahrensburg: Es sieht so aus, als hätte der Aufsichtsrat jahrelang geschlafen und würde bis heute noch schlafen!“ Und heute – also knapp vier Jahre danach – lesen Sie im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt: „Liquiditätsprobleme: Stadtwerke Ahrensburg planen Rückzug aus Glasfasergeschäft“.

Kurz gesagt: Die Stadtwerke Ahrensburg wurden heruntergewirtschaftet; und auf die Stadt Ahrensburg kommen Millionen weiterer Schulden zu, zumal auch das Badlantic wieder mitgerechnet werden muss, das zwischenzeitlich von den Stadtwerken übernommen worden war, weil man gehofft hatte, dass sich das defizitäre Bad mit den Gewinnen aus den Geschäften der Stadtwerke ausgleichen lässt. Aber haste gedacht. Lesen Sie bitte selber, was Reporter Filip Schwen im Abendblatt geschrieben hat! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Mai 2026

Warum unsere „Omas gegen Rechts“ nichts bewirken

Bürgermeister Eckart Boege hat auf Facebook einen Text veröffentlicht, den die „Omas gegen rechts“ sagen bzw. singen – siehe die Abbildung links! Dieser Text ist eine pauschale Anklage gegen die AfD, wobei Alice Weidel indirekt fast schon mit Adolf Hitler gleichgesetzt wird. Das ist natürlich Unfug. Ich bin wahrlich kein Anhänger der AfD; und um diese Partei aus zunehmender Gunst der Wähler zu stoppen, dazu bedarf es stichhaltiger Argumente. Auch die vielzitierte „Brandmauer“ ist nicht sonderlich dienlich, denn diese Mauer macht die AfD nur noch stärker  – siehe auch in den neuen Bundesländern, wo die Bürger letzten Endes gegen die „Brandmauer“ protestieren!

Um die AfD bloßzustellen bedarf es der Kritik an dem, was diese ultrarechte Partei will. Dabei ist nicht alles von der Hand zu weisen, aber es gibt Aussagen von der AfD, die einfach radikal sind und einer demokratischen Grundhaltung zuwiderlaufen. So zum Bespiel auch die Sympathiebekundungen von Alice Weidel für Putin, dem gerichtlich verurteilten Verbrecher an der Menschheit. Diesbezüglich hat mein Namensvetter Harald Martenstein kürzlich einen treffenden Kommentar in der BILD-Zeitung veröffentlicht, den ich hier mal an den Rand stelle – siehe Abbildung rechts! Und hier weise ich ausdrücklich auf den letzten Absatz hin, der vielsagend ist und Anlass zum Nachdenken gibt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Mai 2026