31. August 2026: Entscheidungen für Ahrensburg ohne Anteilnahme der breiten Öffentlichkeit

Am Ende dieses Monats – genauer: am 31. August 2026 – ist wieder einmal Stadtverordnetenversammlung im Marstall. Die amtliche Bekanntmachung über die Tagesordnung findet der Bürger auf der Homepage der Stadt und hier auf Szene Ahrensburg – siehe die Abbildung links!

Ich erinnere mich an frühere Zeiten, als die Reihen der Besucherstühle in der ehemaligen Reithalle noch gut gefüllt waren bei der Versammlung der Stadtverordneten. Und später war dann auch noch Martin Hoefling dort mit AhrensburgTV und brachte am Schluss der Veranstaltung die Statements der Parteien in die Wohnstuben der Bürger. Und am Pressetisch im Marstall saßen die Pressevertreter von Abendblatt-Stormarn, Stormarner Tageblatt und MARKT, die vom Bürgervorsteher ausdrücklich begrüßt wurden. Und in der Einwohnerfragestunde gab es viele engagierte Einwohner unserer Stadt, die dort ihre kritischen Fragen und frommen Wünsche an die Verwaltung vorgebracht haben.

Und heute? Heute sitzen auf den Besucherstühlen im Durchschnitt gerade mal 12 von den rund 35.000 Ahrensburgern. Und AhrensburgTV ist schon seit Jahren nicht mehr dort, weil der Bürgervorsteher und die Stadtverordneten dieses nicht länger wollten. Und am Pressetisch? Der ist so leer wie die Stadtkasse von Ahrensburg. Und in der Einwohnerfragestunde gibt es kaum noch Fragen an die Verwaltung, zumal diese auch noch fünf Tage vor der Veranstaltung schriftlich eingereicht werden sollen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2026

Heute lässt das Hamburger Abendblatt die Katze aus dem Sack: Der Stormarn-Teil ist passé!

Gestern habe ich moniert, dass das Hamburger Abendblatt auf einer ganzen Seite, die zuvor für Stormarn vorgesehen war, nun als Rätselseite für Rentner Kinder gebracht hat. Und heute? Heute lässt die Redaktion die Hosen runter und die Katze aus dem Sack: Die Stormarn-Seiten im Hamburger Abendblatt werden mit dem heutigen Tag genauso eingestellt wie die Seiten über Pinneberg, Noderstedt und den Kreis Segeberg – siehe die Abbildung!

Die Begründung ist eine Ausrede und lächerlich zugleich. Der Grund sind wirtschaftliche Interessen des Verlages, denn die Auflage ist geschrumpft und Anzeigen für den Regionalteil sind selten geworden.

Zur Erinnerung: Es gab Zeiten, da hatte das Abendblatt mit der „Ahrensburger Zeitung“ eine Lokalredaktion in Ahrensburg. Und sogar auch eine Geschäftsstelle im Pavillon auf dem Rathausplatz. Und während die Einwohnerzahl von Ahrensburg stieg und stieg, fiel und fiel die Auflage der Regionalausgabe Stormarn. Das liegt zum einen im Trend der Zeit, zum anderen daran, dass die früher mal professionelle Redaktionsmannschaft im Laufe der Zeit mehr und mehr ausgedünnt worden war und am Ende nur noch mit „Aushilfen“ besetzt gewesen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. August 2026

Lokaljournalismus 2026: Die Polizei konnte den Tatverdächtigen nicht mehr antreffen

Das Stormarner Tageblatt berichtet heute online: „Ahrensburg: Unbekannter plündert Schaufenster in der Manhagener Allee“. Und was will der Leser sofort wissen? Ich will wissen: In welchem Laden ist die Plünderung des Schaufensters passiert? Das aber wird von Reporterin Gesche Peters nicht verraten.

Stattdessen erfährt der Leser: Gegen 10.50 Uhr beschädigte ein unbekannter Mann demnach die Schaufensterscheibe eines Geschäfts in der Manhagener Allee. Er scheint es auf etwas Bestimmtes abgesehen zu haben: Aus der dahinterliegenden Auslage entwendete er einen Gegenstand und ergriff im Anschluss sofort zu Fuß die Flucht.“

Ich halte fest: Das Schaufenster wurde „geplündert“, aber nur ein Gegenstand wurde entwendet. Was für ein Gegenstand das ist, erfährt der Leser allerdings nicht. Und unglaublich: Der Mann „ergriff im Anschluss sofort zu Fuß die Flucht“ – wer hätte das wohl gedacht?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2026

Nachrichten & Notizen: Rätsel für Kinder im Abendblatt, Ahrensburger Schloss im Angebot eines Maklers und Risse in unserer Partnerschaft mit Feldkirchen

Schon wieder werden Abendblatt-Leser, die im Kreis Stormarn wohnen, von der Redaktion der Zeitung auf den Arm genommen und übers Ohr gehauen. Denn: Aus den ohnehin nur verbliebenen zwei Seiten der ehemaligen Stormarn-Beilage gibt es heute nur noch eine Seite, gefüllt mit Tierleid-Fotos im Rathaus von Ahrensburg und Schulpendler in Reinbek. Und auf der zweiten Seite: Kinderrätsel.

Ich wiederhole: Kinderrätsel! Und genau deshalb haben wir kindischen Leser im Kreis Stormarn das Hamburger Abendblatt ja auch abonniert – oder Sie etwa nicht?

Wäre das Blatt aus dem Funke-Verlag ein Lebensmittel, dann würde ich es vorschlagen für den „Goldenen Windbeutel“ von foodwatch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2026

Volkshochschule Großhansdort (VHS) verbreitet schon wieder Werbung für Firma und Stiftung von Dr. Michael Eckstein

Die Volkshochschule Großhansdorf (VHS) kann’s nicht lassen: Auch im aktuellen Programm Herbst 2026 wird erneut für die Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG geworben und für deren kommerzielles „Ahrensburg PORTAL“. Und: Diese Werbung im Programm wird von Firmeninhaber Dr. Michael Eckstein möglicherweise garnicht bezahlt, denn es steht nicht der Hinweis „Anzeige“ über dem Beitrag.

Mehr noch: Unter der Überschrift „Gutes Tun in der Region Sie haben die Wahl“ wird in einer weiteren Werbung suggeriert, dass die BürgerStiftung etwas Gutes tut in der Region – siehe Abbildung unten rechts! Das aber ist für mich als Ahrensburger schwerlich erkennbar, denn was die Stiftung de facto tut, das ist Sammeln von Spendengeld der Bürger, das auf einem Konto bei der Haspa in Ahrensburg eingelagert wird, statt dass es unmittelbar für „Gutes“ weitergegeben wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. August 2026

Hamburger Straße: Nahrungsergänzungsmittel bei Clasen und Kunst bei Gerads

Nahrungsergänzungmittel sind schon seit ewiger Zeit ein Hit. Man bekommt sie in Apotheken, Drogeriemärken und sogar in Supermärkten und in jedweder Form. Und wer wissen will, ob Nahrungsergänzungsmittel hierzulande sinnvoll sind, der bekommt mit KI via Google die nachstehenden Antworten – siehe Abbildung links!

In Ahrensburg gibt es die Firma APOrtha, die in der Lübecker Straße einen „Shop für Supplements“ betreibt. Und diese Firma eröffnet im Herbst 2026 ein neues Ladengeschäft in der Hamburger Straße, und zwar im ehemaligen Laden des Elekrofachgeschäfts Clasen. Dass damit ein Leerstand schnell beseitigt wird, ist eine gute Nachricht für die Ahrensburger Innenstadt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. August 2026

Manhagener Allee: Wahrzeichen versunken, Wein Ahrens geschlossen

Gestern wollte ich mal wieder nach dem Wahrzeichen vom Schilda des Nordens sehen, nämlich dem beheiz- und versenkbaren Poller in der Manhagener Allee, mit dem die Verwaltung das Steuergeld der Bürger im Erdboden versenkt hat. Und obwohl es 12 Uhr mittags gewesen ist, war der Poller festgemauert in der Erden wie dereinst die Glocke von Friedrich Schiller. Und daneben ist zu lesen: „Achtung Poller wieder in Betrieb von 10:00 – 6:00 h Poller oben“. Ein Hinweis, der zeigt, dass man im Rathaus der Stadt offensichtlich nicht weiß, wo oben und wo unten ist, bzw. was mit „Betrieb“ gemeint ist.

Und dann ist dort in der Manhagener Allee auch noch Wein Ahrens. Genauer: Dort war Wein Ahrens, denn das Lokal ist geschlossen. Ein Blick auf die Homepage des Restaurants bestätigt das inklusive eines orthografischen Fehlers. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2026

Wie Szene Ahrensburg im Rathaus wirkt, lesen Sie hier:

Wenn Sie mal zurückklicken wollen auf meinen Blog vom 31. Juli 2026 mit der Überschrift: „Was lange gärt, wird endlich Wut: Wie Verwaltung und Politik die Aufenthaltsqualität für Menschen in der City von Ahrensburg systematisch zerstören“, dann kann ich Ihnen heute berichten: Mein Protest hat Wirkung gezeigt; zum einen im Denkmal am Rathausplatz und zum anderen auf dem Rondeel.

Kaum ist der Bürgermeister zurück aus seinem Urlaub, das waren die 20er-Zone- Schilder vom Rondeel auch schon wieder verschwunden und das alte blaue Schild steht nun wieder mehrfach am Rondeel – siehe Foto links von heute!

Was sagt uns das, meine lieben Mitbürger? Es sagt uns: Man muss nicht alles so hinnehmen, was aus dem Rathaus kommt!

Und nun erwarte ich, dass die Verwaltung auch Schilder ans Rondeel stellt, wo Radrennfahrer und E-Scooter-Raser aufgefordert erden, ihre Räder über den Platz zu schieben. Als ich heute auf einer Bank am Rondeel saß, da konnte ich feststellen: Kein Radfahrer hat sich an die vorgeschriebene Tempo von Schrittgeschwindigkeit gehalten, sondern sie brausten wie die Wilden über den Ruheplatz. Und noch schneller waren die E-Scooter-Deppen, die sogar zu zweit auf so einem Ding über den Platz gebrettert sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2026

Wie unterscheiden wir Ahrensburger einen guten Stadtverordneten von einem schlechten?

Am 18. August 2026 tagt im Peter-Rantzau-Haus der Bau- und Planungsausschuss unserer Stadt. Und Punkt 16 der Tagesordnung lautet: „Bebauungsplan Nr. 109 Stadteingang West – Aufstellungsbeschluss“. Hierbei geht es um einen 5. Bahnhof für Ahrensburg, der am Stadteingang West gebaut werden soll und der in meinen Augen genauso nötig ist, wie ein Flughafen in unserer Stadt oder ein zweites Schloss am Stadteingang West. Weil wir Ahrensburger diesen Bahnhof so gut wie garnicht benötigen, sondern hauptsächlich Menschen von außerhalb unserer Stadt.

Der Beschlussvorschlag des Bürgermeisters lautet wie folgt: „1. Für das Gebiet südlich der U1, nördlich der Bahnlinie Hamburg-Lübeck, östlich derHamburger Straße für die Adressen Hamburger Straße 158 sowie die ungeradenHausnummern 159 bis 175 (Flur 3, Flurstücke 74, 119, 208-211, 215, 220-226, 228, 312, 315, 317, 318, 381, 454, Gemarkung Ahrensburg), sowie für einen 10 m breiten Streifen des städtischen Friedhofs (Flurstück 453 teilweise).… wird der Bebauungsplan Nr. 109 -Stadteingang West – aufgestellt.2. Der Aufstellungsbeschluss ist gem. § 2 Abs. 1 Nr. 2 BauGB ortsüblich bekannt zu machen.“

Wenn das umgesetzt wird, dann kommen auf Ahrensburg nicht nur riesige Strapazen zu, sondern auch unnötige Kosten. Sogar der Friedhof wird dabei in Mitleidenschaft gezogen, soll Raum abgeben für den Bahnhofsbetrieb. (Zwischenbemerkung: Wie ich die Evangelisch-Lutherische Kirche, der dieser Friedhof gehört, einschätze, freut man sich dort vermutlich, weil man hier mit einem toten Streifen Land bequem Kasse machen kann. 😇 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2026

Der „Dicke Shitstorm“ von Szene Ahrensburg geht an den Klempner Kleinke

Der „Dicke Shitstorm“ ist ein neuer und ideeller Preis, vergleichbar mit dem „Goldenen Windbeutel“ von der Verbraucherorganisation foodwatch.  Der „Dicke Shitstorm“ wird von Szene Ahrensburg vergeben, und zwar an Menschen oder Unternehmen, die mit ihrer Egozentrik andere Menschen behindern, belästigen oder gar schädigen. In diesem Monat bekommt die Ahrensburger Firma Kleinke den „Dicken Shitstorm“ mit folgender Begründung:

Die Rantzaustraße in Ahrensburg ist eine vielbefahrene Straße und auch ein Schulweg. Hier gibt es keine Radwege; und die Bürgersteige sind nur sehr beschränkt nutzbar, sodass dort auch kleinere Kinder schwerlich auf ihrem Fahrrad fahren können. Die Rantzaustraße wird nicht nur befahren von Autos und Fahrrädern, sondern es ist auch eine Straße, in der Busse verkehren. Und in dieser Straße behindert die Firma Kleinke schon seit Monaten den Verkehr, indem sie dort täglich einen Firmenwagen parkt, und zwar voll auf der Fahrbahn an der Ecke Schimmelmannstraße, sodass auch Verkehrsteilnehmer, die aus dieser Straße in die Rantzaustraße abbiegen wollen, bei ihrer Sicht auf entgegenkommende Fahrzeuge behindert werden. Und nicht selten parkt auch noch ein Pkw hinter oder vor dem gelben Firmenwagen – siehe die Abbildungen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. August 2026