Angelika Andres: Projektplanerin Badlantic? Oder Bauamtsleiterin der Stadt Ahrensburg?

Die Stadt Ahrensburg benötigt dringend Geld. Und statt mühsam die Ausgaben zu überprüfen, hat man der Einfachheit halber die Steuern erhöht. Doch was die Ausgaben betrifft, so ergeben sich hier möglicherweise Einsparungen in der Verwaltung und nicht zuletzt bei den Bediensteten der Stadt. So berichtete der Stadtverordnete Thomas Bellizzi (FDP) gerade über eine „Stabsstelle Demografie“ und schreibt zu den Einsparungen im Rathaus: 

„Wir haben beantragt, neun Stellen zu streichen, die seit Jahren unbesetzt sind – teilweise seit 2021. Offensichtlich braucht die Verwaltung diese Stellen nicht. Auch die Stabsstelle Demografie hat bis heute keinen einzigen Bericht vorgelegt. Fraktionsübergreifend sehen wir weiteres Einsparpotenzial: bei teuren externen Beratungen, bei Projekten wie dem Mobilitätskonzept, das im Umweltausschuss keine Mehrheit fand.“

Ich bin auf die Homepage der Stadt Ahrensburg gegangen und auf die Seite der Stabsstelle Demografie. Dort gibt es unsere „Ansprechpartnerin“ – also eine Frau! – die mit dem Kürzel „NN“ gekennzeichnet ist. Was bedeutet, dass dies Planstelle nicht besetzt ist und schon garnicht von einer „Ansprechpartnerin“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2026

Wirtschaftsförderung Ahrensburg fördert seit Jahren gezielt die Wirtschaft in Hamburg

Die Stadt Ahrensburg hat auch eine sogenannte „Wirtschaftsförderung“. Die Aufgabe dieser Ahrensburger Wirtschaftsförderung ist es, die Wirtschaft in der Stadt Ahrensburg zu fördern. Zu diesem Zweck gibt die Wirtschaftsförderung auch einen Newsletter heraus, der den Namen trägt „AHRENSBURG 360°“, womit offenbar gesagt werden soll, dass sich in der Wirtschaft von Ahrensburg  alles im Kreise dreht.

Und damit komme ich wieder einmal zum Impressum des Newsletters der Ahrensburger Wirtschaftsförderung. Dort ist schon seit Jahren abzulesen, dass die Wirtschaftsförderung diesen Newsletter garnicht selber verfasst. (Auch als Ahrensburg in der Wirtschaftsförderung noch einen Citymanager hatte, hat dieser den Newsletter nicht geschrieben.) Zwar ist die Wirtschaftsförderin Anja Gust dafür verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes, aber die „Umsetzung“ des Newsletters erfolgt durch eine Hamburger Firma, nämlich WeissMarketing. Und genau dieses empfinde ich als höchst wundersam. Und weil es für mich der Fragen würdig ist, halte ich es eben für fragwürdig.

Und ich frage: Wenn die Ahrensburger Wirtschaftsförderung nicht in der Lage ist, ihren Newsletter eigenständig zu erstellen, warum gibt man diese Arbeit nicht an eine Ahrensburger Firma, um damit die Wirtschaft von Ahrensburg zu fördern, anstatt einer Fremdfirma in Hamburg das Geld aus Ahrensburg zukommen zu lassen? Hält man Ahrensburger Firmen nicht für fähig, diese Arbeit zu erledigen? Oder arbeitet eine Hamburger Firma preisgünstiger als eine Ahrensburger, wo nicht mal Reisekosten auf die Rechnung kämen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2026

„Nur das Beste“: Großer Bauskandal in Hamburg. Und was ist das Beste in Ahrensburg?

Im Magazin „Sonntags“ vom Hamburger Abendblatt gibt es „NUR DAS BESTE“. Und was ist nur das Beste? Es ist „Hamburgs großer Bauskandal“ – siehe die Abbildung! Warum dieser Bauskandal „NUR DAS BESTE“ sein soll, möchte ich gern wissen. Aber noch sehr viel gerner möchte ich wissen, wie es aktuell um Ahrensburgs großen Bauskandal steht – Stichwort: Alte Reitbahn, Kino und Sozialwohnungen. 

Was man so hinter vorgehaltener Hand vernimmt, das sind Informationen, dass die Angelegenheit zwischen Stadt und Investor mit Hilfe von Rechtsanwälten verhandelt wird. Aber ich als Bürger möchte wissen: Warum passiert das alles out of record?! Haben wir Bürger vielleicht kein Recht darauf zu erfahren, was hinter den Kulissen geschehen ist und wer was verschuldet hat? Sind es vielleicht die Schuldigen,  die bei diesem schrägen Spiel dafür sorgen, dass nichts an die Öffentlichkeit gelangt, was ein düsteres Bild nicht nur auf den Investor wirft, sondern auch auf beteiligte Beamte und Politiker werfen könnte…?

Ein schräges Spiel um eine Immobilie in Ahrensburg kennen wir aus der Vergangenheit nicht nur vom Lindenhof, sondern auch aus dem Debakel rund um den Bau vom CCA in der Claus-Groth-Straße, die an dortiger Stelle seither zur Rampengasse geworden ist. Was hier tatsächlich passiert ist, nämlich ein offenkundiger Beschiss an uns Bürger, das ist bis heute im Dunkel geblieben und mit dem Mäntelchen der Vergessenheit zugedeckt worden – nicht zuletzt auch von der örtlichen Presse. Eine Vogel-Strauß-Politik im Schilda des Nordens. Und „Frau Hase“, die damalige Bürgermeisterin, weiß von nix und genießt nun schon schon seit vielen Jahren fröhlich ihre Pension. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2026

Wiedervorlage einer Wiedervorlage aus wiederholtem Anlass: Bürgermeister Boege unterstützt auch weiterhin die Postbank

Ich habe Bürgermeister Eckart Boege darauf hingewiesen, dass zwei Mitarbeiterinnen der Postbank immer wieder undercover (!) in die Stormarnschule kommen, um dort unter dem Deckmantel der BürgerStiftung Region Ahrensburg über das Immobiliengeschäft zu beraten – siehe die Abbildungen der Frauen mit ihrem Türöffner Dr. Michael Eckstein von dessen Werbeportal! Und das hält Bürgermeister Boege für völlig korrekt. Und die Postbank muss dafür auch nichts an die Stadt zahlen, denn sie arbeitet ja anonym sprich: undercover. Und bezahlen tun die beiden Damen möglicherweise an ihren „Makler“ die BürgerStiftung. Oder vielleicht sogar an die Eckstein-Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG, die ja für die BürgerStiftung beratend tätig ist.

Frage: Hat sich der Bürgermeister keine Gedanken gemacht, warum die beiden Damen ausgerechnet im Gymnasium privat auftreten und ihre Herkunft verschwiegen oder gar verschleiert wird mit der Angabe von IHK?

Was wäre, wenn zwei Mitglieder der AfD ebenfalls undercover im Auftrag der BürgerStiftung Region Ahrensburg in die Stormarnschule kämen, um dort die Schüler über Politik zu informieren? Wäre das dann mit Ihrem Wissen auch okay, Herr Bürgermeister, oder würde die Verwaltung dann keine Freigabe des Gymnasiums gestatten, wenn sie wüsste, woher diese Protagonisten kommen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2026

Das Anzeigenblatt MARKT verbreitet Reklame, ohne den Inhalt überprüft zu haben

Im Anzeigenblatt MARKT gibt es auch redaktionelle Werbung, die eigentlich mit dem Hinweis „Anzeige“ gekennzeichnet werden müsste. In der Ausgabe von diesem Wochenende zum Beispiel findet der Leser zweimal Schleichwerbung für die BürgerStiftung Region Ahrensburg. Und zu den beiden dort behandelten Themen finden Sie auch Blogs auf Szene Ahrensburg.

Da ist zum einen der Beitrag „Den ‚Tüv‘ für Bürgerstiftungen bestanden“. Dass es keinen Tüv für Bürgerstiftungen gibt, das habe ich hier deutlich gemacht. Und da hilft es auch nichts, wenn der Tüv im Anzeigenblatt in Gänsefüßchen gesetzt wird, weil das unterschwellig eine Manipulation des Lesers bedeutet, der an die Untersuchungen von einem echten Tüv denken soll.

Und dann die Unverschämtheit in dem anderen Werbebeitrag, der überschrieben ist: „Bürger-Stiftung spendet 8.000 Euro für benachteiligte Kinder“. Richtig ist: Das Spendengeld kommt nicht von der BürgerStiftung Region Ahrensburg, sondern es stammt von einem Konto bei der Haspa, auf das Bürger ihre Spenden überwiesen haben, anstatt dass sie ihr Geld direkt an den Kinderschutzbund überwiesen haben. Und dieses Spendengeld wurde erst nach Monaten von der BürgerStiftung rausgerückt, nachdem ich öffentlich Beschwerde eingelegt hatte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2026

Heuchler, die im Glashaus sitzen: Abendblatt über „Unsitten bei der Paketzustellung“ durch DHL

In dieser Wochen fand der Stormarn-Leser im Abendblatt einen Artikel, wo zu lesen ist: „Senior (86) kritisiert ‚Unsitten bei der Paketzustellung'“. Und die Kritik richtet sich gegen DHL, mit der ich persönlich über Jahre niemals schlechte Erfahrungen gemacht habe. Aber mit dem Zusteller vom Hamburger Abendblatt, mit dem habe ich laufend schlechte Erfahrungen. Zum Beispiel gestern wieder:

Weder das abonnierte Abendblatt noch die BILD-Zeitung wurden gestern von der Mediengruppe Funke zugestellt. Stattdessen bekam ich wieder – und im Vorwege! –  die bis zum Erbrechen bekannte E-Mail mit dem Hinweis auf Zustellprobleme; und ich könne mein abonniertes und im voraus bezahltes gedrucktes Exemplar auch online lesen – was mir bekannt ist, denn das habe ich auch abonniert. Und von der BILD-Zeitung ist   überhaupt nicht die Rede. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2026

Was die Stadt Ahrensburg dringend benötigt, das sind weitere Steuererhöhungen! 😇

Schon seit Jahren kursiert in unserer geliebten Stadt der Spruch: „Ahrensburg hat kein Einnahmeproblem – Ahrensburg hat ein Ausgabeproblem“. Und nun hört man im Schilda des Nordens eine neue Vokabel, die da lautet: „Finanzkollaps“. Das klingt beunruhigend für den gemeinen Bürger, nicht aber für unseren tüchtigen Bürgermeister in Zusammenarbeit mit den einschlägig bekannten Stadtverordneten. Denn wenn das Geld nicht mehr so üppig im Stadtsäckel klingt, dann springt flugs der Steuersatz in die Höhe, und zwar bei Gewerbe- und Grundsteuern. 

Ich will hier nicht den Luzifer an die Tapete malen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die soeben in Ahrensburg verabschiedeten Steuererhöhungen nur wenige Tropfen auf der ewig heißen Herdplatte sind. Und weil ich ein getreuer Bürger bin, gebe ich dem Bürgermeister heute ein paar Tipps zu weiteren Anträgen auf Steuererhöhungen, um die Not in unserer Stadt zu lindern.

Wie zum Beispiel eine spezielle Erhöhung der Mehrwertsteuer. Was meint: Nachdem diese Umsatzsteuer in Restaurants landesweit gesenkt worden ist, sollte der Ahrensburger Bürgermeister einen Antrag an die örtliche Politik stellen, dass für Ahrensburger Gaststätten wieder der alte Mehrwertsteuersatz gültig ist, von dem die Gastwirte dann 12 Prozent direkt in die Stadtkasse abführen müssen!

Weiterhin empfehle ich eine Wiedereinführung von Steuern, die man früher einmal gekannt hat, die jedoch in Vergessenheit geraten sind. Und diese Steuern könnten exklusiv erhoben werden im Schilda des Nordens! Zum Beispiel: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2026

Presseschau Stormarn Abendblatt: Pflaume, Wasserrutsche, DHL und Hamburg-Socken

„Ella (9) aus Lütjensee tritt in TV-Show von Kai Pflaume auf“ und „Reinbek sucht den Stadtmeister auf der Wasserrutsche“. Außerdem: „Senior (86) kritisiert ‚Unsitten bei der Paketzustellung'“. Und diese drei Themen aus Lütjensee, Reinbek und Glinde bilden den kompletten Stormarnteil vom heutigen Hamburger Abendblatt. Und falls Sie kein Abonnent der Zeitung sind, werden Sie ob dieser Beiträge bestimmt zum Kiosk laufen, um sich das Blatt zu holen, damit Sie voll im Regionalgeschehen des Kreises Stormarn, sind wo es laut Redaktion weder Theater und Kultur gibt noch Sportgeschehen mit Ausnahme einer Wasserrutsche in Reinbek.

Aber sollten Sie als Abendblatt-Leser völlig von den Socken sein: Keine Panik! Der Verlag bietet seinen Lesern passend zur Jahreszeit weiße Socken an mit der Aufschrift: „Hamburg für immer“. Und das Angebot dieser „Hamburg für immer Socken“ sollen wir uns „sichern“, empfiehlt der Verlag. Ob es dieses Angebot auch mit „Ahrensburg für immer“ gibt, habe ich nicht recherchiert; aber für Ahrensburg hat ja unser hiesiges Stadtforum diverse Klamotten mit Aufdruck „My home is my castle“ im Angebot. Diese Textilien kann man nicht in örtlichen Läden kaufen, sondern man soll sie exklusiv über den Online-Handel beziehen. Und das ist ja auch die Aufgabe vom Ahrensburger Stadtforum, nämlich die Ahrensburger Bürger zum Einkauf ins Internet zu locken. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2026

Nach Beschwerde von Szene Ahrensburg: BürgerStiftung zahlt endlich Spendengelder von Bürgern aus!

Nachdem ich mehrfach drauf hingewiesen habe, dass die BürgerStiftung Region Ahrensburg seit Monaten das von Bürgern gespendete Geld auf einem Konto bei der Haspa eingelagert hat, da ist man bei der Stiftung ob meiner Kritik offensichtlich nervös geworden. Heute berichtet das Werbeportal von Dr. Eckstein, dass seine Stiftung nun endlich 8.000 Euro Spendengelder an den Kinderschutzbund weitergereicht hat – siehe die Abbildung!

Die Stiftung hat nach eigener Angabe ausschließlich Spendengelder von Bürgern an den Kinderschutzbund weitergereicht. Ob auch Geld der Stiftung dazugekommen ist, erfährt man nicht. Und: Hätten die gutherzigen Spender direkt an den Kinderschutzbund gespendet, dann hätte das Geld dort schon längst Gutes bewirken können. Trotzdem freut sich Oliver Ruddigkeit, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn, natürlich über das Geld und zeigt im Rahmen der Reklame für die BürgrStiftung freudig einen Riesenscheck – siehe Foto!

Meine Frage ist theoretisch, aber: Was wäre passiert, wenn ich nicht über eingelagerte Gelder berichtet und mich an den Bundesverband Deutscher Stiftungen gewandt hätte? Hätte die Stiftung dann weiter nur gesammelt statt auszuzahlen? Zur Erinnerung: 8.100 Euro lagerten schon seit Anfang Dezember 2025 bei der Haspa. Und nun wurden endlich 8.000 Euro an den Kinderschutzbund weitergereicht. Warum erst jetzt, nachdem ich mich beim Bundesverband Deutscher Stiftungen beschwert habe? Zufall? 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2026

Wenn Sie Ihr Testament machen möchten, dann hilft Ihnen der Pate von Ahrensburg dabei mit seinem Rechtsanwalt & Notar

Lesern von Szene Ahrensburg ist es hinreichend bekannt: Die BürgerStiftung Region Ahrensburg ist gierig darauf, in den Testamenten von Bürgern als Nutznießerin aufgeführt zu werden. „Mit dem Erbe Gutes tun“, nennt die Stiftung das und und gibt als Auswahl für ihre Förderzwecke an: „Jugend- und Altenhilfe – Hilfe für Flüchtlinge – Hilfe für Behinderte – Bildung – Naturschutz und Landschaftspflege – Tierschutz“ – siehe Abbildung links! Und vermutlich geben die Stifter diese Förderzwecke auch dem Bundesverband Deutscher Stiftungen an, sodass Dr. Eckstein und seine Helfershelferin Carmen Lau das „Gütesiegel“ vom Verband bekommen.

Und nun ist es wieder soweit, dass Stifter Eckstein und sein getreuer Adlatus, der Rechtsanwalt und Notar Stefan Dehns, allen Erblassern erklären wollen, dass man in seinem Testament „vielleicht auch eine gemeinnützige Organisation“ festschreiben könnte, womit vermutlich weder der Kinderschutzbund noch der Tierschutzverein vorrangig gemeint sind.

Und dazu wollen die BürgerStifter jetzt wieder auf Akquise gehen, und zwar in der altehrwürdigen Stormarnschule, die mit Wissen des Ahrensburger Bürgermeisters für den Abend freigegeben werden soll. Ob die Miete von der Stiftung oder vom Rechtsanwalt und Notar, der hier passenderweise Mandanten gewinnen kann, bezahlt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2026