Boege mit dem Bagger: Der Ahrensburger Bürgermeister als Mann vom Bau auf dem Campus

Heute  berichtet das Hamburger Abendblatt über Ahrensburg: „115-Millionen-Euro-Projekt: Schul-Campus in Ahrensburg wächst“. Und im Foto, das nicht von der Redaktion der Zeitung stammt, sondern es wurde von einem Fotografen der Stadt Ahrensburg gemacht, dort sehen wir  auf dem Campus Am Heimgarten neun Personen, die am Bau beteiligt sind – siehe die Abbildung!

Einen Mann vom Bau habe ich vergrößert ins Bild gesetzt. Der trägt zum Schutzhelm und der Schutzbekleidung auch noch eine Krawatte. Und Sie werden diesen Mann schon auf den ersten Blick erkannt haben: Es ist nicht Bodo mit dem Bagger, sondern es ist Eckart, nämlich Boege, der amtierende Bürgermeister der Stadt Ahrensburg, auch bekannt durch seine Imagefilme.

Reporter Marc Nasner weist in seinem Beitrag noch einmal darauf hin, dass die Baukosten, die im Jahre 2022 noch auf 80 Millionen Euro geschätzt worden waren, bis zum Baubeginn auf 115 Millionen angewachsen waren. Und weshalb SPD und FDP das Bauvorhaben im vergangenen Jahr noch „kippen“ wollten, weil eine renommierte Wirtschaftsprüfungsfirma davor gewarnt hatte, dass die Stadt Ahrensburg sich mit diesem Bau finanziell übernehmen würde. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2026

Warum ich unserem Bundestrainer Jügen Klopp in Sachen Ruhe widerspreche

Zur Abwechslung heute mal etwa Sportliches, was ich als unsportlich empfinde von Bundestrainer Jürgen Klopp. Als ich die Abbildung aus dem Stormarner Tageblatt online gelesen habe – siehe die Abbildung! – da bildete sich bei mir sofort ein Widerspruch gegen die Forderung des Trainers, der sich geäußert hat: „Lasst die Jungs in Ruhe!“

Die Kicker, die das Spiel gegen Griechenland mit 0 : 1 vergeigt haben, sind keine „Jungs“, Herr Bundestrainer. Jungs sind die Spieler von Jugendmannschaften, die Fußball nicht gegen Geld sondern aus Freude am Wettkampf spielen. Und vielleicht mit Träumen, eines Tages ein ganz Großer in der Bundesliga oder gar in der Nationalelf zu werden – was ich selber leider nicht geschafft habe. 🫠

Die Kicker der Nationalmannschaft, die am vergangenen Sonntag auf dem Feld herumgerannt sind, Herr Klopp, das waren vielfache Millionäre, die ihrem Beruf nachgegangen sind und dabei mehr oder weniger schlechte Arbeit geleistet haben. Und Zuschauer, die dafür viel Geld bezahlt haben, die haben entsprechend reagiert. Und Journalisten ebenfalls

Eine Metapher: Wenn ich in ein Drei-Sterne-Restaurant gehen würde und dort entsprechende Preise zahlen muss, dann würde ich auch meinen Unmut äußern, wenn die Speisen nicht dem Preis entsprechen würden, den ich dafür zahlen musste. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. September 2026

Wer eine eigene Stiftung gründen möchte, der sollte gut überlegen, bevor er solches macht „unter dem Dach“ der BürgerStiftung Region Ahrensburg!

Heute mal wieder zu einem meiner Standardthemen: BürgerStiftung Region Ahrensburg und ihre diversen Tätigkeiten. Auf dem Werbeportal der Eckstein-Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG sehen wir aktuell vor der obligatorischen Werbewand der Stiftung drei Protagonisten, die grinsend verheißen: „Wie jeder einfach und kostenfrei eine eigene Stiftung gründen kann“. Und das will dieses Trio Infernale am 8. Oktober 2026 den Bürgern in seinem Büro erklären.

Ich kann Ihnen schon vorab erklären, meine lieben Mitbürger, dass nicht „jeder“ eine Stiftung gründen kann, zumal dann wenn er gar kein Vermögen hat oder gar eine Siftung von seinem Bürgergeld gründen möchte. Und die BürgerStiftung Region Ahrensburg möchte, dass Bürger „unter dem Dach der BürgerStiftung Region Ahrensburg“ eine Stiftung gründen und versprechen, dass potentielle Stiftungsgründer dadurch keine Kosten haben.

Was die BürgerStiftung davon hat, wenn Bürger eine Stiftung unter deren Dach gründen, weiß ich nicht, weil so eine Gründung ja kostenlos für den Gründer sein soll. Ich weiß aber: „Der Ahrensburger Bürger Dr. Horst Udo Jungbluth hat die Stiftung Grundstücksretter unter dem Dach der BürgerStiftung Region Ahrensburg gegründet.“ Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2026

Das nicht ausgesprochene Wort eines Grünen vom Bündnis90 hier auf Szene Ahrensburg

Woher stammt der Spruch: „Der ist noch grün hinter den Ohren“? Ich denke, dass dieses Wort aus Ahrensburg stammt und die Grünen vom Bündnis90 betrifft. Zum Beispiel Stefan Gertz, der immer noch zur Grundschule geht, und zwar in Schmalenbeck. 😇 Diesen Mann halte ich für einen ausgemachten Grünschnabel, was seine Äußerungen zum Parkproblem in der Ahrensburger Innenstadt betrifft. Und worüber er an diesem Wochenende im Anzeigenblatt MARKT trübe Döntjes fabuliert hat.

Was der Grüne in seiner Kolumne nicht zum Ausdruck bringt, das habe ich ihm mit zwei Worten in den Mund gelegt. Mit dem Lesen der Sprechblase verlieren Sie keine Lebenszeit durch unnötiges Lesen von Grüner Propaganda, sondern Sie sind auf den Punkt informiert – siehe die Abbildung!

Und was hat die Stadt Ahrensburg mit dem Geld gemacht, das sie für die Areale Lindenhof & Alte Reitbahn eingenommen hat, Herr Gertz? Lassen Sie mich raten: Davon wurde der Deppenkreisel für 580.000 Euro im Wulfsdorfer Weg gebaut, worüber die Bürger nur den Kopf schütteln. Und es wurde eine überdimensionale Fahrradparkanlage für rund 680.000 Euro zur diebischen Freude des ADFC hinterm Regionalbahnhof gebaut, die seit Bestehen leer vor sich hin steht. Und es wurde ein Interimsparkplatz hinterm Rathaus geschaffen für ca. 115.000 Euro, der wieder abgeschafft werden soll für weitere ca. 45.000 Euro. Und für 1,4 Millionen Euro wurde ein Fußballfeld auf dem Stormarnplatz mit „frischem Kunstrasen“ begrünt. Und last but not least waren für die Planung einer von den Grünen (!) und der WAB geforderten und von der Stadt nicht gebauten Tiefgarage unter dem Stormanplatz erhebliche Kosten für Unfug entstanden. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2026

Thema Meinungsfreiheit: Der Blogger soll eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung unterschreiben

Verena Haisch hat mir geschrieben, liebe Mitbürger. Ich vermute, dass Sie diese Dame nicht kennen werden, aber sie ist Leserin von Szene Ahrensburg. Und sie las dort Beiträge im Auftrag von Personen aus unserer Stadt, deren Namen häufiger mal auf Szene Ahrensburg zu finden sind, weil sie zu den Zeitgenossen der Öffentlichkeit gehören, deren Tun von allgemeinem Interesse ist. Was das bedeutet? Ich erkläre es Ihnen im folgenden Wortbeitrag.

Verena Haisch ist Rechtsanwältin in Hamburg. Und vor ein paar Wochen bekam ich von der Juristin einen Brief per E-Mail, in dem sie sich darüber beschwert hat, dass ich die Ahrensburger Beamtin Tanja Eicher auf Szene Ahrensburg angeblich zu hart und ungerecht beurteilt habe, was nach Meinung ihrer Anwältin ein justiziables Unrecht meinerseits sein soll. Und sie forderte mich zu Unterlassungen von einigen meiner negativen Äußerungen über die Fachbereichsleiterin vom „Fachbereich III – Bildung/Familie/Kultur2″ der Stadt Ahrensburg auf und drohte mir sogar mit dem Kadi, falls ich ihr und ihrer Mandantin nicht zu Willen und Diensten sein würde.

Um es kurz zu machen: Ich war und bin mir bis heute keinerlei Schuld bewusst, weil ich lediglich meiner Meinungsfreiheit über eine Person der Öffentlichkeit nachgekommen war. Aber weil ich einerseits ein herzensguter Mensch bin und Tanja Eicher andererseits ihren Job im Rathaus ohnehin gekündigt hatte und damit keine Vertreterin der Stadt Ahrensburg mehr ist, bin ich den pragmatischen Weg gegangen und habe die monierten Beiträge über die Dame einfach in den Papierkorb verschoben. Denn mir war durchaus klar: Wenn die Frau sich nach ihrer Kündigung in Ahrensburg anderswo um einen neuen Job bewirbt und an diesem anderen Ort ihr Name zwecks Recherche gegoogelt wird, dann kämen meine Beurteilungen über die ehemalige Fachdienstleiterin zum Vorschein. Und dann könnte es Essig werden mit einer neuen Stellung. Deswegen die Löschung und so weit, so gut. Jedenfalls gut für Tanja Eicher und ihre Rechtsanwältin, die für ihr Geschriebenes, das ich bis heute nur online erhalten habe, bestimmt ein hübsches Honorar kassiert hat. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2026

Der Bürgermeister wollte ein elektrisches Spielzeug für 45.000 Euro haben

Nachdem der Blaumann vom Rondeel verschwunden ist, hat die Stadt Ahrensburg schon seit längerer Zeit ein neues Wahrzeichen in der City bekommen, und zwar in der Manhagener Allee den Poller, der nicht nur beheizbar ist, sondern – im Gegensatz zum Blaumann – auch versenkt werden kann.

Und seitdem der Poller, für den wir Bürger rund 45.000 Euro plus Betriebskosten haben berappen müssen, in der Straße verankert ist, seitdem ist dieser eiserne Phallus immer dann im Boden versunken, wenn er oben sein sollte. Und die Unverschämtheit aus dem Rathaus: Obwohl der Poller schon seit Wochen in der Erde versenkt ist, weisen diverse Schilder rund herum den Bürger immer noch darauf hin: „Achtung Poller wieder in Betrieb von 10:00 – 6:00 h Poller oben“ ha! ha! ha! Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. September 2026

Gestern war ich in Sachen Literatur in der Bücher- und Messestadt Leipzig

Gerade bin ich mit meiner Frau heimgekehrt aus Leipzig, wo wir zwei Tage lang verbracht haben. Leipzig ist die Geburtsstadt meines Mentors Hans Reimann, und der war auch der Grund für meinen Besuch in der berühmten Messestadt. Denn dort fand ein Vortragsabend statt, der mich interessiert hat – siehe die Abbildung links! 

Wie ich bereits an derer Stelle auf Szene Ahrensburg berichtet habe, hat Hans Reimann seine letzten Lebensjahre in Schmalenbeck verbracht, wo er auch auf dem dortigen Friedhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Reimann, den der Leipziger Verleger Dr. Mark Lehmstedt gestern in seinem Vortag als einen der bedeutendsten deutschen Schriftsteller bezeichnet hat, dieser Mann hat außer seinem Grab keine Spur in der Waldgemeinde Großhansdorf hinterlassen. Keine Straße wurde nach ihm benannt; nicht mal ein Weg wie in Ahrensburg der Weg im Gedenken an Waldemar Bonsels. Und bietet sich der nichtssagende Ihlendieksweg, wo Reimann gewohnt hat, nicht an, in Hans-Reimann-Weg umbenannt zu werden?!

Leider ist Reimann heute literarisch in Vergessenheit geraten. Der Grund dafür ist, dass seine Werke vorwiegend aktuelle Themen der damaligen Zeit behandelt haben, die heute vielen Menschen nichts mehr sagen. Zum Beispiel seine damals berühmten und vielgelesenen Parodien wie die auf Edgar Wallace mit dem Titel: „Männer, die im Keller husten“. Eine Neuauflage des Buches ist vor ein paar Jahren erschienen; aber da heute kaum noch jemand Edgar Wallace liest, können die Menschen auch mit der Parodie darauf wenig anfangen. Und so geht es leider vielen Werken von Hans Reimann – siehe auch „Evers“. eine Parodie, die damals hochgelobt worden war vom großen Kurt Tucholsky, der ein Fan seines Kollegen Hans Reimann gewesen ist. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2026

Ich sehe rot: Was unterscheidet einen Maler aus Ahrensburg von einem Maler aus Rom?

Die Antwort zu meiner Frage in der Überschrift lautet: Der Unterschied ist der Preis für die Arbeiten der beiden Maler. Als Corpus Delicti sehen Sie das rote Quadrat links. Es hat im Original ein Format von 194,5 cm x 194,5 cm, was also einer Fläche von knapp vier Quadratmetern ergibt. Und wenn Sie zuhause so eine Wandfläche haben, die sie in dem entsprechenden Rot gestrichen haben wollen: Was würde wohl ein Ahrensburger Maler Ihnen dafür in Rechnung stellen, liebe Mitbürger?

Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht, da ich einen vergleichbaren Auftrag nicht erteilt habe. Ich weiß aber, dass der römische Maler Piero Dorazio für eben diese Fläche vor ein paar Wochen 2,6 Millionen Euro kassiert hat – allerdings posthum, denn der Mann ist bereits im Jahr 2005 verstorben, sodass nur seine Erben die Nutznießer sind. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2026

Kultur im Rathaus von Ahrensburg hat Platz im Kulturbeutel des Bürgermeisters – falls der Mann überhaupt einen hat

Nächste Woche beginnt der Montag mit einer weiteren Versammlung unserer Stadtverordneten in der Reithalle vom Marstall. Und damit auch wieder mit einer Einwohnerfragestunde unter Punkt 4 der Tagesordnung. Bei dieser Einwohnerfragestunde handelt es sich um die Möglichkeit für uns Einwohner von Ahrensburg, dass wir Fragen stellen können an den Bürgermeister, der diese Fragen dann antwortet oder auch nicht.

Ich werde am Montag keine Fragen an den Boegemeister richten. Ich warte ja seit Wochen immer noch auf Antworten auf Fragen, die ich schon vor Wochen gestellt habe, wobei ich speziell an jene 100 Kunstwerke der Stadt Ahrensburg denke, die seit Monaten kostenpflichtig in irgendwelchen Containern lagern, die in Garstedt (Niedersachsen) stehen, weil es einen Lagerraum dafür scheinbar weder in Ahrensburg gibt noch im Kreis Stormarn und nicht einmal in Schleswg-Holstein.

Aber: In einer aktuellen Meldung aus dem Rathaus habe ich dazu eine Antwort vom Bürgermeister bekommen, und zwar indirekt auf der Homepage der Stadt Ahrensburg. Dort habe ich unter „Aktuelle Meldungen“ einen Beitrag entdeckt mit der Überschrift: „Kultur in Ahrensburg bekommt ein neues Gesicht. Neue Dachmarke soll die vielfältige Kulturlandschaft der Stadt sichtbarer machen und mehr Menschen für kulturelle Angebote begeistern“. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2026

Landtagswahl: Unsere Partnerstadt Ludwigslust ist sozialdemokratisch vorn aber ziemlich weit nach rechts außen gerutscht

Gestern waren Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Und in Mecklenburg-Vorpommern liegt auch Ludwigslust, die Partnerstadt von Ahrensburg. Welche Partei hat in Ludwigslust die Wahl gegen den landesweiten Trend gewonnen? Richtig: SPD. Und welche Partei hat die höchste Zuwachsrate? Richtig: AfD.

Auf Platz 1 liegt also die SPD. Und während sich die CDU mit 5,5 % knapp halten konnte, flog die FDP mit 1,3 % raus. Und die Grünen kommen mit 3,5 % nicht rein im Gegensatz zum BSW mit 5,3 %. Und Die Linke liegt bei 5.9 %.

Was das für die Partnerstadt von Ludwigslust  bedeutet? Ich habe keine Ahnung. Aber der Besuch von Vertretern des Freundeskreises Partnerstädte in Begleitung der Omas gegen Rechts kommt jedenfalls zu spät. Oder sind die womöglich schon dort gewesen…? Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2026