Myu Myu: Kartenzahlung nur beschränkt möglich. Und im Mendoza gibt’s ein Montagsessen gratis.

Dort, wo früher mal das Casa Rossa war und danach La Villa Rossa gewesen ist, dort residiert nun Myu Myu. Nein, wir haben das „Sushi & Grill Restaurant“ noch nicht besucht, zumal wir im Misaki im Regionalbahnhof zufrieden sind. Aber ich bin heute online auf die Speisekarte gegangen und habe dort Erstaunliches entdeckt – siehe die Abbildung links!

Nein, ich meine weniger die fehlerhafte Schreibweise von „Herzlich willkommen!“, sondern ich meine die Angaben zur Zahlungsweise im Restaurant: „EC-Kartenzahlung ab 20 € – Kreditkartenzahlung ab 50 €“. Das passt nicht mehr so recht in die heutige Zeit, wo seit Corona iin den Läden mmer weniger mit Bargeld bezahlt wird, sodass die bargeldlose Zahlung inzwischen schon vorrangig passiert.

Wer also ein „Lunch Menu“ für 12 € inklusive Softgetränk bestellt, der muss 12 ¢ in bar zahlen. Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Preis durchaus gastfreundlich ist, so ist es das Verlangen nach Bargeld weniger. Und ich denke dabei auch an meinen Blog vom 23. April 2026. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Mai 2026

Abendblatt auf den Spuren der Brüder Grimm: Der Wolf und die sieben Schäflein 🐑

Bei einer Straftat, bei der ein Täter noch nicht ermittelt ist, kann die Presse nicht schreiben: „War es ein Migrant?“ und dazu einen Menschen abbilden, der sich mit der Frage in Verbindung bringen ließe. Und wie ist das bei Tieren?  Abendblatt-Schreiberin Rotkäppchen Marit Godbersen berichtet heute aus Ammersbek: „Sieben Schafe bei Hamburg gerissen“ und stellt dazu die Frage: „– war es ein Wolf?“ Und ein Wolf ist denn auch abgebildet als potentieller Täter, wie wir den ja auch in Erinnerung haben vom Wolf und den sieben Geißlein.

Und darum muss ich heute mal den Advocatus Diaboli spielen und habe dazu den Wolf selber sprechen lassen – siehe die Abbildung zur Linken! Und wenn es sich herausstellt, dass es tatsächlich ein böser Wolf gewesen ist – woher weiß man in der Redaktion, ob es auch der abgebildete gewesen ist?! (Im weiteren Verlauf des Textes wird das Foto dann auch korrigiert und als  „Symbolbild“ bezeichnet.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Mai 2026

Wiedervorlage: Privates Werbeportal von Dr. Michael Eckstein wird gefördert von zwei Stiftungen des Dr. Michael Eckstein

Die Ahrensburger Wirtschaftsförderung fördert auf ihrer Homepage schon seit Jahren das kommerzielle AhrensburgPORTAL, welches betrieben wird von der privaten Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG. (Geschäftsführung: Dr. Michael Eckstein (Geschäftsführer), Carmen Lau (Prokuristin)). Und der Bürger erfährt: „Ein Großteil der Beiträge des Portals wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern gestaltet“. Was bedeutet: Naive Menschen arbeiten kostenlos für eine kommerzielle Firma.

Auf dem AhrensburgPORTAL erscheinen vorwiegend Waschzetteltexte. Und die meisten Meldungen stammen nicht aus Ahrensburg, sondern es sind Informaationen aus umliegenden Ortschaften und aus Hamburg. Daneben wird Werbung geschaltet via Google und genauso von der Haspa, wo die BürgerStiftung ihr Spendensammelkonto betreibt nach dem bekannten Motto: Eine Hand schmiert die andere. 😎 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Mai 2026

Zum „Tag des Lokaljournalismus“: Unterschiede zwischen einer Regionalzeitung, einer Lokalzeitung und einem Blog

Heute ist der „Tag des Lokaljournalismus“. Und das Hamburger Abendblatt bedankt sich auf seiner Titelseite bei seinen Lesern fürs Lesen. In Wahrheit jedoch ist das Hamburger Abendblatt gar keine Lokalzeitung, sondern das Blatt ist eine Regionalzeitung mit lokaler Berichterstattung. Der Unterschied: Regionale Tageszeitungen decken größere Gebiete ab, während eine Lokalzeitung speziell aus einer Stadt oder Gemeinde berichtet.

Zum „Tag des Lokaljournalismus“ bringt das Hamburger Abendblatt heute eine Doppelseite, auf der die Mitarbeiter der Redaktion präsentiert werden. Bei dieser Selbstdarstellung fällt mir auf, dass es sehr viele Mitarbeiter sind, zumal die überregionale Berichterstattung in Zusammenarbeit mit der FUNKE-Zentralredaktion in Berlin erfolgt. Und: Das Hamburger Abendblatt beschäftigt keine Reporter; es gibt in der Redaktion allenfalls Chefreporter. Und ansonsten reichlich Redakteure, Ressortleiter, Chefredakteure, Praktikanten und Werkstudenten.

Ein Blog wie Szene Ahrensburg darf man nicht vergleichen mit einer Tageszeitung, weder mit einer regionalen noch mit einer lokalen. Ein Blogger arbeitet nicht als Journalist. Kurz gesagt: Der Journalist berichtet objektiv, der Blogger subjektiv – wobei die Grenzen hier wie dort häufig auch mal überschritten werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Mai 2026

Promotion deutscher Winzer in Ahrensburg: Die Stadt gibt bis zu 6.200 Euro als Trinkgeld!

Das Weinfest in Ahrensburg, auch „Ahrensburger Weinfest“ genannt, ist eine private, kommerzielle und alkoholhaltige Veranstaltung in der City, die vom 09. bis 12. Juli 2026 stattfindet. Veranstalter ist uba (Public & Corporate Events, Consulting, Booking) im Unternehmen bergmannsgruppe Hamburg. Es handelt sich bei der Veranstaltung um eine Promotion von diversen Winzern, die für ihre Teilnahme kräftig an den Veranstalter löhnen müssen und ihr Geschäft dabei ausdehnen, weil viele Besucher ihre Weinbestellungen für Hauslieferungen abgeben. Ein weiteres Weinfest veranstaltet die Gruppe in Hamburg Eppendorf.

Helfershelfer beim Weinfest in Ahrensburg ist das Ahrensburger Stadtforum. Begriffen habe ich das auch nach Jahren noch immer nicht, denn die Veranstaltung steht in Konkurrenz mit dem örtlichen Weinhandel inklusive der Ahrensburger Supermärkte, Discounter und Restaurants. Und meine Vorstellung von einem „Ahrensburger Weinfest“ wäre: Ahrensburger Weinhändler und Restaurants finden sich zusammen und veranstalten das echtes Ahrensburger Weinfest.

Apropos Weinhandel in Ahrensburg: Von den ehemals fünfen in der Schlossstadt haben nur zwei Weinhändler die Weinfeste überlebt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Mai 2026

Abendblatt Stormarn: Wo Wort und Bild nicht zusammenpassen

Abendblatt berichtet online mit der Überschrift: „Diebinnen kommen als Pflegedienst ins Haus und bestehlen Reinbeker Senioren“. Und neben dem Text sehen wir eine Pflegerin vor ihrem Automobil mit einem Ausweis in der Hand, der vermutlich eine Fälschung ist. Doch halt! Wenn man nämlich den Beitrag anklickt und weiterliest, dann erfährt man: Die abgebildete Person ist gar keine Diebin von einem Fake-Plegedienst, sondern es ist eine ehrliche Haut mit einem gültigen Ausweis.

Geht es Ihnen genauso, dass Sie bei so einer oder einer vergleichsweisen Darstellung auch zuerst einmal denken, dass die abgelichtete Person die beschuldigte ist? Und wenn der Leser diese Person auch noch persönlich kennt, dann bekommt er vielleicht sogar einen Schreck, bevor er dann weiterliest und erkennt, dass er mit seinem ersten Gedanken auf dem Irrweg gewesen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Mai 2026

Der Boegemeister und sein Baum des Jahres: die Zitterpappel

Was sehen Sie auf der nachfolgenden Abbildung links? Sie sehen dort sechs Baumstümpfe. Diese stammen von gesunden Linden aus der Hamburger Straße, die vor sechs Jahren auf Geheiß der Stadtverwaltung mit der Kettensäge flachgelegt wurden. Die Stadt versprach damals, dass neue Bäume gepflanzt werden im Rahmen der Erneuerung der Hamburger Straße. Die Frage des Bloggers beim damaligen Bürgermeister Michael Sarach, wie lange es wohl dauern würde, bis die nachgesetzten Bäume die Höhe der gefällten Linden haben, beantwortete der Leiter der Verwaltung schriftlich wie folgt:

„Die neu zu pflanzenden Bäume werden bei Lieferung eine Höhe von etwa 4 bis 4,5 Metern haben. Bis zum Erreichen der Höhe der gefällten Bäume von 12 bis 15 Metern werden etwa 20 Jahre vergehen.“

Hierzu der aktuelle Stand: In der Hamburger Straße hat sich sechs Jahr später nichts getan. Und seit vier Jahren haben wir einen neuen Bürgermeister: Eckart Boege, einen Quereinsteiger, der seit vier Jahren als Praktikant im Rathaus tätig ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Mai 2026

Anzeigenblatt MARKT: Warum ich der Gerda (67) und dem Michael (69) nicht begegnen möchte

Im  Anzeigenblatt MARKT habe ich an diesem Wochenende zwei Veröffentlichungen gefunden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, denn das eine ist ein Inserat und das andere ist ein Waschzetteltext. Aber hier wie dort geht es um das Alter: Gerda ist 67 Jahre alt und hat sich mit dieser Angabe vermutlich sogar älter gemacht als sie/er in Wahrheit ist. Und Michael? Michael ist 69 Jahre alt und sucht Bürger, die in einem Lebensalter sind, wo sie daran denken, ihr Testament zu machen.

Aber zuerst zu Gerda, die schon länger im MARKT inseriert. Und damit begibt sich das Anzeigenblatt auf einen schrägen Pfad. Denn wer die Telefonnummer von Gerda (67) wählt, dem werden die erotischen Gefühle alsbald vergehen, falls diese zuvor tatsächlich vorhanden gewesen sein sollten. Näheres erfahren Sie aus der Abbildung rechts unten!

Warum ich auch die Offerte von Michael als dubios bezeichne? Dazu können Sie hier mehr nachlesen, liebe Mitbürger.

Für die Veröffentlichung der Anzeige von Gerda kassiert der MARKT-Verlag sogar noch Geld; die Werbung für die BürgerStiftung Region Ahrensburg veröffentlicht das Annoncenblatt vermutlich gratis. Oder hat man dort bloß vergessen, das Wörtchen „Anzeige“ oben drüber zu stellen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Mai 2026

Dies & das & jenes: *Ein Herz für Ahrensburg *schräge Offerten *drei Dunkelmänner *Betrug mit Rentenversicherung

Wenn ein Mitarbeiter eine gute Idee für seine Firma hat, dann wird diese Idee in die Tat umgesetzt. Und der Mitarbeiter bekommt nicht nur eine Belobigung, sondern er erhält zudem noch eine Prämie. Auch ich habe eine gute Idee, und zwar für die Stadt Ahrensburg. Diese Idee habe ich schon vor Jahren auf Szene Ahrensburg vorgestellt mit dem Resultat: null. Offenbar gefiel niemandem meine Werbeidee für Ahrensburg, nämlich dass die Stadt auf der Schlosswiese eine Wand aufsstellen soll, mit der Bürger und hier besonders Besucher und Touristen sich fotografieren lassen – siehe die nebenstehende Abbildung, die noch aus der Zeit der Corona-Maskerade stammt!

Das Schloss ist doch das Aushängeschild unserer Stadt – warum wird es von der Verwaltung nirgendwo in die Optik gerückt? Stattdessen ließ der damalige Pitymanager die Versorgungskästen in der Innenstadt mit altbackenen Motiven bepinseln. Und die Frage zu diesen Werken ist: Wann wird das allmählich wieder beseitigt, Herr Bürgermeister? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Mai 2026

Bürgermeister Eckart Boege am 1. Mai 2026: ⅔ seiner Amtszeit sind heute rum. Und?

Heute ist ein denkwürdiger Tag. Jedenfalls für Ahrensburg. Denn heute vor vier Jahren haben wir einen neuen Bürgermeister bekommen, nämlich den zur Zeit noch amtierenden Eckart Boege. Damit hat dieser Quereinsteiger in die öffentliche Verwaltung genau ⅔ seiner Amtszeit hinter sich gebracht, was ich zum Anlass nehme zu einer Rückblende ins Jahr 2021, wo Eckart Boege noch der SPD angehört hat, die ihn den Bürgern damals auch zur Wahl empfohlen hatte. Und im damaligen Wahlkampf hat die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt die Bürgermeister-Kandidaten gefragt: „Welche Dinge fehlen in Ahrensburg?“

Und nun lesen Sie bitte selber, was Eckart Boege damals gesagt hat! Zum Beispiel über Stadtmarketing, „Sportpark Auetal“ und „gut ausgebaute, sichere Radwege“ – siehe die Abbildung links!

Und was hat Eckart Boege in den bisherigen vier Jahren seiner Amtszeit geleistet, womit ich meine, über sein Pflichtprogramm als Beamter hinaus? Aus meiner Sicht zweierlei: Er hat die private Tiefgarage unterm Rathausplatz aufsperren lassen. Und er hat ein neues Wahrzeichen für Ahrensburg in der Manhagener Allee aufstellen lassen, nämlich den beheiz- und versenkbaren Poller. Supi, oder? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Mai 2026