Es gibt eine Geschichte, die sich nicht einmal im alten Schilda zugetragen haben könnte, denn so doof war man dort im Rathaus nun auch wieder nicht!

Stellen Sie sich einmal vor, liebe Ahrensburger, es gibt in Deutschland eine Stadt, in der höchst Wundersames geschieht, das man auch mit dem Begriff „Steuergeldverschwendung“ bezeichnen könnte! Der Tathergang ist folgender: Die Stadtverwaltung hat über Jahrzehnte auf Kosten der Stadtkasse (sprich: Steuergeld!) viele Kunstwerke angekauft. Am Ende waren es rund 100 Exponate. Und was hat die Stadt mit all diesen Werken gemacht? Sie werden es nicht glauben: Im Keller des Rathauses hat man sie eingelagert. Seit Monaten, seit Jahren, seit Jahrzehnten.

Und wen in der Stadt interessiert das? Antwort: niemanden. Bis ein einzelner Bürger den Skandal aufgedeckt hatte und auf die Idee gekommen war, den Bürgermeister zu fragen, wozu und warum die Stadt all diese Kunstwerke denn eigentlich erworben hat, wozu er als mögliche Antwort die Frage gestellt hat: Vielleicht nur, um sie im Keller des Rathauses zu verstecken?

Diese Frage kam für den Amtsleiter so überraschend, dass ihm die Sprache zwecks Antwort weggeblieben ist.

Und dann noch die Kirsche auf der Torte: Obwohl das Thema schon seit Jahren bei Verwaltung, Politik und Bürgern bekannt ist, wird es in der Stradt verschwiegen. Auch die örtliche Presse verliert darüber kein Sterbenswörtchen. Kurzum: Der Fall interessiert in der Stadt wie der Pups einer Eintagsfliege im Foyer des Rathauses. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2026

„Dr. Michael Eckstein lädt ein“ mit erbetenen Spenden für seine Stiftung

Wie Leser von Szene Ahrensburg wissen, habe ich die BürgerStiftung Region Ahrensburg fortwährend im Auge, weil mir dort über Jahre viele Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind, was sogar gerichtlich bestätigt wurde im Falle des Ukraine-Spendenfonds, von dem man heute nichts mehr hört. Und weil ich wissen wollte, was die Stiftung aktuell gestiftet hat, habe ich nachgeguckt. Und nichts gefunden. Stattdessen eine neue Meldung auf dem kommerziellen Werbeportal von Dr. Michael Eckstein – siehe Abbildung!

Hier stellt sich der BürgerStifter wie immer egozentrisch in den Fokus, geschniegelt und gebügelt und mit dem obligatorischen Grinsen. Und nicht die BürgerStiftung lädt ein, sondern Dr. Michael Eckstein höchstpersönlich tut das, und zwar zu seinen üblichen Spendensammelveranstaltungen.

Wenn Sie die Veranstaltungen in die Suchmaske von Szene Ahrensburg eingeben, dann wissen Sie auch, warum ich vor einer Teilnahme warne und warum besonders Kinder dabei auf ihre Eltern achten sollten, wenn diese zu einer der Veranstaltungen gehen und über ein bestimmtes Vermögen verfügen wie zum Beispiel auch in Immobilien. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juli 2026

Ist eine Einwohnerfragestunde in Ahrensburg nur eine Farce der Verwaltung?

Wozu dient die Einwohnerfragestunde in einer Stadtverordnetenversammlung? Ich habe nachgeschaut und gefunden: Die Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung in Ahrensburg dient dazu, die demokratische Bürgerbeteiligung zu fördern. Einwohner der Stadt erhalten die Möglichkeit, direkt Fragen zu städtischen Angelegenheiten zu stellen, Vorschläge zu unterbreiten oder Auskünfte von der Verwaltung und der Politik einzufordern. Der Zweck: Politik und Verwaltung sollen transparenter werden und den Bürgern die Möglichkeit geben, sich aktiv an der örtlichen Gemeinschaft zu beteiligen.

In meinem Blog vom 8. Juli 2026 habe Ihnen berichtet, dass A. Klaus Korte, der 1. Stellvertreter des Bürgermeisters, mir auf eine meiner Fragen geantwortet hat: „Die Fragestellung betrifft Geschäfte der laufenden Verwaltung, die nach Kommunalrecht nicht Gegenstand der Einwohnerfragestunde sind.“

Meine Frage hatte gelautet: „Warum erlaubt die Stadt monatelanges Camping auf dem öffentlichen Parkplatz in der Friedrich-Hebbel-Straße aber keinen Abstellplatz für das Mammobil in Ahrensburg?“

Wenn ich diese meine Frage mit der Antwort aus dem Rathaus vergleiche, dann habe ich irgendwie das Gefühl, man wolle mich vergackeiern. Und was hätte ich darum erwartet? Ich hätte viele Kommentare erwartet von Bürgern, die ähnlich denken wie ich. Aber mein Bericht wurde viel gelesen doch zur Kenntnis genommen wie der Wetterbericht vom gleichen Tage. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Juli 2026

Heute ist Sonntag und die Blumen blühen auf den Rondeel

Wenn man heute übers Rondeel geht, dann fällt das Auge auf die beiden Pflanzencontainer gegenüber von Fielmann. Ein schöner Anblick, den es früher nicht gegeben hat. Ich erinnere mich noch daran, wie früher einmal die Damen vom Vorstand des ehemaligen Vereins „Bürger für Ahrensburg“ tätig geworden sind, indem sie die verwahrlosten Blumenkübel bepflanzt hatten.

Die heutigen Bilder nehme ich zum Anlass, auch mal wieder etwas Positives aus Ahrensburg zu vermelden und mich bei den Zuständigen vom Bauhof für ihre Arbeit zu bedanken.

Damit will ich es für heute auch genug sein lassen und wünsche Ihnen einen schönen Restsonntag!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juli 2026

Wollten Sie nicht schon immer mal Namensgeber einer Straße in Ahrensburg werden?

Wie Sie wissen, hat Ahrensburg viele Straßen, Wege und Plätze, die benannt sind nach Menschen, Blumen, Bäumen und Sonstigem wie zum Beispiel die Große Straße und das Rondeel. Und dann gibt es etwas Besonderes in der Stadt, nämlich einen Stieg mit zwei Namen: „Heinr.-Nessler-Stieg“ und „Joseph-Gerads-Stieg“ mit dem Hinweis; „Einfahrt freihalten“ – siehe die Abbildung!

Der Stieg wurde vermutlich benannt nach den verstorbenen Eigentümern der Häuser links und rechts vom Stieg. Und das brachte mich auf eine Idee, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Wenn Sie das Gebäude von Gerads mit dem ehemaligen Café erwerben, dann haben Sie auch die Möglichkeit, den Namen vom Stieg zu verändern und ihn zum Beispiel zu benennen mit dem Namen Ihres verstorbenen Großvaters.  

Da es sich um einen Privatweg handelt, können Sie auch einen anderen Namen wählen wie zum Beispiel Ihren eigenen. Oder Sie nehmen den Namen ihrer Gattin, was sicher ein schönes Geschenk wäre zu einem runden Geburtstag oder Hochzeitstag. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juli 2026

Block House ist auch nicht mehr das, was Block House früher mal gewesen ist

Der Slogan vom Block House lautet: „Best Steaks since 1968“. Und ich bin Gast im Block House und das seit 1969 und nicht nur in Ahrensburg. Im Block House in der Hamburger Dorotheenstraße hat der junge Eugen Block seine Steaks noch selber serviert und das Bier dazu gezapft. Und ich denke, dass der Inhaber schon lange nicht mehr in seinen Restaurant in Ahrensburg gewesen ist,

Gestern war ich mal wieder dort. Hier mein Erlebnis von der Terrasse:  Ich hatte schon eine Viertelstunde am Tisch gesessen, als ein Kellner mich gefragt hat, ob ich schon bedient werde, obwohl er sehen konnte, dass der Tisch nicht gedeckt war. Wieder eine Weile auf Warteposition kam dann eine Kellnerin. Ich bestellte, ohne in die Karte zu kucken: Ryb-Eye Mastercut, medium, Salat mit italienischem Dressing und ein Mineralwasser. Und kaum hatte ich bestellt, kann schon eine junge Dame und brachte mir das Wasser.

Und dann – ob Sie’s mir glauben oder nicht – musste ich eine halbe Stunde warten, bis mein Salat serviert wurde. Dabei warf die Kellnerin auch noch die halbvolle Wasserflasche um. Danach kam das Ryb-Eye, das kein Mastercut gewesen ist und ziemlich durchgegrillt war. Dazu kam eine kleine schrumpelige Kartoffel, die lauwarm serviert wurde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juli 2026

Verdammt tierische Reklame: Abendblatt & BILD mit hohlen Phrasen

Wenn wir das Hanburger Abendblatt empfehlen, meine lieben Mitbürger, dann bekommen wir dafür eine Prämie von 250 Euro. So jedenfalls zeigt es der Funke-Verlag an. Leider kann ich das Blatt mit reinem Gewissen nicht empfehlen. Zum einen wegen des geschrumpften und luschig redigierten Stormarnteils. Zum anderen hatte ich des öfteren Lieferausfälle, wobei der Verlag den Abonnenten am Telefon abwimmelt mit Paula, einer Kunstperson wie Alexa nur weniger hilfreich.

Die Reklame vom Abendblatt ist tierisch. Dort sehen wir einen Hasen und eine Katze mit Hund. Warum dieses bestialische Darstellung? Ich habe versucht, die Begründung für eben diese Tiere in fabelhaften Sprechblasen zu fassen, damit Sie „immer wissen, was los ist“ – siehe die Abbildungen!

Nicht weniger dumm ist die Werbung der BILD-Zeitung: Mit einer Erinnerung an Matthias Reim („Verdamm ich lieb‘ Dich!“) lesen wir dort: „Verdammt, ich les Dich!“ Warum der Leser sich verdammt, wenn er BILD liest, dazu kann sich jeder sein eigenes Bild machen – siehe auch meine nachfolgende Sprechblase! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Juli 2026

Bio-Knotenbeutel: Mit aldi ist nicht gut Kirschen essen!

Früher sprach der Volksmund: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert!“ Und für mich gilt dieser Spruch immer noch, allerdings bezogen auf Cent und Euro. Und so war ich ziemlich baff, als ich bei aldi mit 2 Cent zur Kasse gebeten befohlen wurde, deren Inkasso ich als unverschämt empfinde.

Hier die Geschichte aus dem aldi-Markt in der Bogenstraße. Ich hatte gelesen, dass es dort noch Kirschen gibt, die aus der Türkei kommen und nach meiner Überzeugung mit die besten sind, die man nach der Ernte in Deutschland noch kaufen kann.

Ich habe 1,534 kg Kirschen in einen Plastikbeutel gefüllt, die pro kg 3,30 € gekostet haben. So, und nun kommt’s, und zwar als ich wieder zuhause war: Ich las auf dem Kassenbon, dass ich einen Plastik-Knotenbeute(l) für 0,02 € gekauft hatte, und zwar BIO – siehe Abbildung oben links! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Juli 2026

Nachrichten & Notizen: Wein auf Bierbänken und einige geschlossene Läden mit Beschriftung

Das sogenannte „Ahrensburger Weinfest“ von der Agentur Bergmannsgruppe ist vorbei. Nein, ich bin nicht dort gewesen, denn ich weiß, dass es dort weder italienischen noch spanischen Rotwein gibt. 🍷 Und diese Weine kann ich in Ahrensburger Läden kaufen und daheim genießen, ohne dass ich mich danach torkelnden Fußes nachhause bewegen muss. 

Ich komme auf das Weinfest zu schreiben, weil heute die Nachberichterstattung vom Stormarner Tageblatt erschienen ist in Form von vielen Fotos. Und eines davon ist das Bild mit der Überschrift: „Die Bierbänke waren gut gefüllt“ – siehe die Abbildung links! 🍺

Ja, meine lieben Mitbürger, man kann tatsächlich seinen Wein auf Bierbänken trinken. Genauso wie man sein Geld nicht nur zur Commerz- oder Postbank bringen kann, sondern auch auf eine Bierbank. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juli 2026

Bravo! Mein Vorschlag zur Rettung der Linden im Waldemar-Bonsels-Weg wurde erhört!

Thema: Linden im Waldemar-Bonsels-Weg. Wozu Sie bitte einmal klicken wollen auf meinen Blog vom 5. Juli 2025, wo ich gefragt habe, ob es möglicherweise im Waldemar-Bonsels-Weg einen Bienenstich gibt. Seit gestern weiß ich, dass es den Stich bei der Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt der Linden einsetzt, garnicht gibt. Denn gestern Abend sah und hörte ich in einem Bericht vom NDR-Schleswig-Holstein-Magazin, dass die Initiative meinem Vorschlag aufgegriffen und der Stadtverwaltung angeboten hat, Teile von Vorgärten für die Verbreiterung des Gehweges an die Stadt abzugeben.

Davon war bis jetzt in der Presse nirgendwo die Rede gewesen. Und dazu fällt mir wieder eines meiner Lieblingszitate ein und also lautend: „Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.“  (Friedrich Rückert,1788–1866).

Und so wollen wir denn hoffen, dass die Narren nicht wieder mal mehrheitlich in der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung sitzen, wo das letzte Wort über die Neugestaltung des Waldemar-Bonsels-Wege fallen wird! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juli 2026