Stadtmarketing á la Boegemeister: Einnahmen der Stadt durch Parkgebühren statt durch Gewerbesteuern

Auf einen Beitrag vom Stormarner Tageblatt weise ich hin, aus dem ich drei Passagen zitiere – siehe Abbildung! Die Zeitung berichtet vom „Park-Rätsel von Ahrensburg“, das zu höheren Erlösen in der Stadtkasse geführt hat. Das ist für uns Ahrensburger allerdings kein Rätsel, denn die Stadt hat die Parkgebühren erhöht und damit 175.000 Euro mehr erzielt zu Lasten von Besuchern und Kunden der Ahrensburger City und damit auch zu Lasten der Geschäftsleute. 

Der Bericht im Stormarner Tageblatt (ich lese KI daraus ab) zeigt deutlich, dass die Menschen in der City parken wollen und dass fehlender Parkraum zu Lasten der Läden geht, weil viele ehemalige Kunden der Innenstadt fernbleiben, zumal sie z. B. beim famila-Einkaufszentrum auf dem Beton der ehemals grünen Wiese gratis parken können.

Und während die Stadt Ahrensburg bei den Besuchern, Kunden und Mitarbeitern der Läden, Restaurant und Praxen in der City kräftig per Parkgebühr absahnt, ist der Bürgermeister der Meinung, dass auf einem städtischen Parkplatz außerhalb der Innenstadt kostenloser Parkraum für Campingmobile möglich sein muss, die dort zu Lasten von Kurzparkern dauerhaft abgestellt werden – siehe die nachfolgende Abbildung rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. März 2026

Sensationelle Ankündigung von Götz Westphal (Ahrensburger Stadtforum) 😹

Heute verleihe ich einen Orden. Symbolisch. Dieser Orden geht an Elvira Maria Nickmann von der Lokalredaktion Hamburger Abendblatt Stormarn. Und die „Redakteurin“ bekommt die Auszeichnung für ihren heutigen Beitrag, der überschrieben ist: „Termine für verkaufsoffene Sonntage in Ahrensburg überraschen“. Der Orden, den ich für diese journalistische Überraschung verleihe, hat die Form einer Dose, die gefüllt ist mit lauwarmer Luft. Und dieses Blech hat Elvira Maria sich redlich verdient.

Meine Begründung: Wenn Sie heute den 3/4seitigen Bericht inklusive der Archivfotos auf der Stormarnseite im Abendblatt sehen und lesen, dann erfahren Sie, dass die beiden verkaufsoffenen Sonntage in Ahrensburg im Frühjahr stattfinden werden. Das war’s dann auch an News, denn alles, was dort sonst noch unter der Überschrift steht, dürfte dem Leser hinreichend bekannt sein inklusive der Fotos aus dem Archiv.

Doch halt, die spannendste Information, die in dem Bericht gesondert herausgestellt wird, die habe ich noch einmal vergrößert – siehe die Abbildung links! Das ist doch wirklich eine hochinteressante Meldung, die alle Bürger von den Sofas reißen wird, finden Sie nicht auch, lieber Leser? 😝 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. März 2026

Liebe Leser, ist Szene Ahrensburg eigentlich gut?

Als ich heute früh überlegt hatte, welches Thema ich auf Szene Ahrensburg bringen soll, da stellte ich mir die Frage: „Ist Szene Ahrensburg eigentlich gut so wie ich es mache?“ Und weil ich diese Frage selber nur mit „ja“ beantworten kann – jedenfalls wenn ich ehrlich sein will  😇 – da habe ich gegoogelt und eine Antwort von KI erhalten.

Und weil ich die Antwort von KI als korrekt empfinde, bilde ich sie nachstehend im Original-Wortlaut ab. Allerdings mit folgender Ergänzung: Harald Dzubilla gibt darüber hinaus mit Szene Ahrensburg allen Bürgern der Stadt die Möglichkeit, sich per Kommentar in die Themen rund um das Geschehen in Ahrensburg öffentlich einzumischen. Und wo, meine lieben Mitbürger, bietet sich Ihnen diese Gelegenheit sonst noch…?

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. März 2026

Braucht Ahrensburg ein Stadtmarketing?

Es war am 24. November 2025, als ich mich in der Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung bei Bürgermeister Eckart Boege erkundigt hatte: „Auf die Frage vom Hamburger Abendblatt im Jahre 2021 an den damaligen Bürgermeister-Kandidaten Eckart Boege, warum er Bürgermeister von Ahrensburg werden will, hat der Bewerber am 16. September 2021 u. a. gesagt: ‚Ich habe mich für eine Kandidatur als Bürgermeister entschieden, weil ich überzeugt bin, dass viele Dinge in Ahrensburg zügig angepackt werden müssen: zum Beispiel ein überzeugendes und stimmiges Stadtmarketing.‘ Meine Frage lautet: Was verstehen Sie unter ‚zügig‘, Herr Bürgermeister?“

Und was hat Eckart Boege geantwortet, nachdem er bereits über 3 ½ Jahre im Amt gewesen ist? Ich zitiere aus dem amtlichen Schreiben des Verwaltungsleiters der Stadt Ahrensburg vom 5. Dezember 2025 und also lautend:  

„Mit der Beschlussvorlage 2019/027 wurde der Prozess zur Fortführung des Prozesses zur Errichtung eines Stadtmarketings mehrheitlich durch die Fraktionen der CDU, Grüne, WAB und Linke abgelehnt. Da es sich hierbei um eine kommunale Selbstverwaltungsaufgabe handelt, bedarf es eines politischen Auftrags für den Bürgermeister und seine Verwaltung. Bisher ist dieser nicht erfolgt. Derzeit steht die Stadt Ahrensburg vor so großen Herausforderungen, dass Politik und Verwaltung mit Blick auf die Haushalte der kommenden Jahre Prioritäten setzen müssen. Vor diesem Hintergrund ist die Kostenposition für einen Stadtmarketingprozess eher unwahrscheinlich.“

Wohl gemerkt: Der Beschluss von CDU, Grüne, WAB und Linke stammt aus dem Jahr 2019 und damit aus der Amtszeit von Boeges Vorgänger Michael Sarach! Und im Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters im Jahre 2021 hatte der Kandidat Eckart Boege ausdrücklich erklärt, dass er das Thema Stadtmarketing zügig anpacken wolle! Dass wir inzwischen das Jahr 2026 schreiben, muss ich wohl nicht erwähnen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. März 2026

Eine Firma, die in Ahrensburg keine Parkprobleme kennt

Wo es nicht verboten ist, dort ist es erlaubt, und zwar dass Autos mitten auf der Fahrbahn parken. Eigentlich ein Unding, denn es ist ja eine Fahrbahn und keine Parkbahn. Und immer, wenn ich auf der Straße um einen Werbewagen der Firma Kleinke herumfahren muss, vor dem auch noch ein PKW parkt, dann frage ich mich: Was geht eigentlich in dem Kopf des Fahrers vor, wenn es ihm offenbar  Vergnügen bereitet, andere Verkehrsteilnehmer mit seinem Werbefahrzeug zu belästigen? Werbung für die Firma Kleinke macht er damit ganz bestimmt nicht.

In der Rantzaustraße gibt es keinen Radweg. Die Schulkinder und andere Radfahrer müssen auf der Straße fahren, was bedeutet: Sie müssen tagtäglich um den Werbewagen der Firma Kleinke herumfahren. Und weil die Straße auch eine Fahrstrecke für Busse ist, muss der Busfahrer voll auf die gegenüberliegende Fahrbahn ausweichen und hoffen, dass hinter dem Kleinke-Wagen nicht plötzlich ein Kind hervorkommt und auf die Straße zur Schule läuft – siehe Foto links!  Aber wie gesagt: Kleinke darf das, denn es ist ja nicht verboten. Genauso wenig ist es aber auch verboten, sich über die Rücksichtslosigkeit des Fahrers zu beschweren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. März 2026

Hamburger Abendblatt: Es gibt keine Stormarn-Ausgabe mehr

Abendblatt-Leser, die im Kreis Stormarn wohnen, werden heute aus allen Wolken gefallen sein. Der Grund: In der heutigen Ausgabe finden sie nur noch eine einzige Seite mit dem Rubrikenkopf „Stormarn“. Und diese Seite folgt nach den Seiten für Pinneberg und Norderstedt und steht vor Harburg Stadt & Land und Bergedorf – wenn Sie bitte mal einen Blick auf die Abbildung werfen wollen!

Dazu nur mal einen Vergleich in Zahlen: Pinneberg hat rund 44.900 Einwohner. Im Kreis Stormarn dagegen leben aktuell über 247.000 Menschen. Und allein in Ahrensburg, der größten Stadt im Kreise Stormarn, sind rund 35.000 Bürger zu Hause.

Damit geht die „Mogelpackung Abendblatt“ weiter: Von der ehemaligen „Ahrensburger Zeitung“ ging es geschrumpft zur Stormarneilage und danach zum Stormarnteil auf vier und zuletzt zwei Seiten. Und heute ist die Redaktion bei einer Seite angelangt. Und das bei gestiegenem Copypreis. Was mich wieder mal an Milka denken lässt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. März 2026

Neues bzw. Altes vom beheizbaren Piller in der Manhagener Allee

In der vergangenen Woche ging ich durch die Manhagener Allee und wollte dort den versenk- und beheizbaren Piller Poller besuchen. Der war allerdings verschwunden; und ein Hinweisschild wies den Bürger darauf hin: „Achtung Poller wieder in Betrieb von 10:00 – 6:00 h Poller oben“. Darüber habe ich mich gewundert, denn ich stand vor dem Poller um 11:15 Uhr.

Und ich habe nachgedacht: Was bedeutet eigentlich von 10:00 – 6:00 h? Es bedeutet von 10:00 Uhr früh des einen Tages bis 6:00 Uhr früh des darauf folgenden Tages. Was wiederum bedeutet: Der Poller ist in der Zeit von 6:00 Uhr früh bis 10:00 Uhr früh in der Erde verschwunden. Und falls er um 11:15 Uhr nicht oben ist, dann ist er zweifelsohne nicht in Betrieb. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. März 2026

An das Stormarner Tageblatt zum „Tag des Lokaljournalismus 2026“: Bauskandal in Ahrensburg!

„Neues aus der Chefredaktion“, und zwar der vom Stormarner Tageblatt, hat Chefredakteur Gerrit Mathiesen per Newsletter geschrieben. Er teilt mir zum „Tag des Lokaljournalismus 2026“ mit, dass er gemeinsam mit mir Orte entdecken möchte, die Geschichten schreiben. Und ich soll ihm eine E-Mail schicken und ihm mitteilen, worauf ich gern einmal die Aufmerksamkeit der Redaktion lenken möchte – siehe die Abbildung links! Und genau das möchte ich nicht nur tun, sondern ich tue es auch, und zwar wie folgt:

Herr Mathiesen, da Sie, wie der Name Ihrer Zeitung ja schon verrät, den Kreis Stormarn im Fokus ihrer Berichterstattung haben, lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Stadt Ahrensburg, welche man auch als das Schilda des Nordens bezeichnet. Vielleicht kennen Sie unser schönes Ahrensburg garnicht, obwohl es die größte Stadt im Kreis Stormarn ist und sogar ein eigenes Schloss hat, wo das Schlossgespenst Schubiduu…uh wohnt. Und hier, in der Schlossstadt, hat sich ein riesiger Bauskandal abgespielt, eine Geschichte, die das Stormarner Tageblatt seinen Lesern bis heute verschwiegen hat.

Für Sie ein Rückblick in Kurzfassung: Die Stadt Ahrensburg wollte ihr Grundstück Alte Reitbahn ohne Not verkaufen und es damit den Bürgern wegnehmen, die es bis dato als wichtigen Parkplatz in der Innenstadt genutzt hatten. Hierzu hat man – ohne öffentliche Ausschreibung! – den Bremer Investor Melchers Group als Käufer ausgeguckt, der das Areal zum Schnäppchenpreis von lese und staune 2.632.850 Euro quasi geschenkt bekommen hat, wobei sogar die Erschließungskosten weggefallen sind.

Parallel dazu hatte der Ahrensburger Kaufmann Matthias Timm (Kaufhaus Nessler) der Stadt ein schriftliches Angebot vorgelegt, das Grundstück Alte Reitbahn für 4 Millionen Euro zu kaufen. Das aber wurde von der Verwaltung abgelehnt mit dem Hinweis, dass der ausgeguckte Käufer Melchers für Ahrensburg ein Kino am Bahnhof bauen wolle, was den Minderpreis von rund 1,6 Millionen Euro rechtfertige. Außerdem sollten mit der Bebauung der Alten Reitbahn auch 13 Wohnungen im sozial geförderten Wohnungsbau entstehen, was von der Ahrensburger Politik ausdrücklich gefordert worden war, bevor man dem Verkauf an den Bremer Investor zugestimmt hatte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. März 2026

Hamburger Abendblatt & Sparkasse Holstein: Helfershelfer von Immobilienmakler und Projektentwickler Jost Paarmann

Im Juni 2025 hat die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt eine großformatige redaktionelle Werbung getrieben, und zwar für den Immobilienmakler und Projektentwickler Jost Paarmann und dessen Ahrensburger Objekt „Alte Reitbahn“, das von Reporter Filip Schwen kräftig promotet worden war. Und schon damals habe ich kritisch darauf hingewiesen: „Der neue Ritt auf der Alten Reitbahn: 2-Zimmer-Wohnung für 320.000 Euro mit Kinderspielplatz“.

Und damit komme ich zur Sparkasse Holstein. Dieses Kreditinstitut ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, was meint, dass es keine private Firma ist, sondern die Sparkasse Holstein ist der Region verpflichtet. Und weil man bei der Sparkasse Holstein inzwischen längst begriffen haben müsste, dass der Immobilienmakler und Projektentwickler Jost Paarmann kein seriöser Geschäftsmann zu sein scheint, hat man sich noch immer nicht verpflichtet gefühlt, sich von diesem Herrn und seiner Firma zu trennen, sondern die Sparkasse Holstein vermakelt die Alte Reitbahn und das zu Immobilienpreisen, die einem zügigen Verkauf offensichtlich als Bremse im Wege stehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. März 2026

Der Brüller der Woche: „Ahrensburgs Verwaltungschef Eckart Boege zeigt sich überrascht“

Nein, auch heute gibt’s nix über den Ahrensburger Bauskandal im gedruckten Abendblatt zu lesen. Aber online erfahren wir, dass der Bürgermeister „extrem verärgert“ sein soll und auch noch „überrascht von der Entwicklung auf Alter Reitbahn“. Und – haltet euch fest, liebe Leute! – der Boegemeister kündigt doch tatsächlich Konsequenzen an 🤡 Donni, Donni aber auch!

Wenn man der Redaktion glauben darf, dann hat Bürgermeister Eckart Boege erst jetzt begriffen, dass die Stadt vom Investor über beide Ohren gehauen wurde: Weder Kino noch Sozialwohnungen gibt es für Ahrensburger Bürger! Wobei das mit dem Kino schon vor dem Kaufvertrag vorauszusehen war. Und das mit dem Wohnungsbeschiss hätte der Scheffe der Verwaltung bereits im November 2025 auf Szene Ahrensburg erfahren können.

Und jetzt aber: „Konsequenzen“ kündigt Eckart Boege an. Ich hoffe, dass er damit seinen Rücktritt vom Amt meint. 🙏 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. März 2026