Mogelpackung Abendblatt: Der Stormarnteil wird rätselhaft und warum Treue ein leerer Wahn ist

Viele Menschen im Kreis Stormarn haben das Abendblatt abonniert wegen der dortigen Stormarnseiten. Und diese Seiten sind im Laufe der Jahre immer weniger geworden, beliefen sich zum Schluss auf ganze zwei, auf denen häufig auch noch eine Eigenanzeige des Verlages platziert ist, die den redaktionellen Lesestoff schmälert.

Und nun gibt es eine weitere Reduktion: Zum zweiten Mal in dieser Woche ist der Stormarnteil auf eine einzige Seite beschränkt, während die zweite Seite mit Rätselstoff gefüllt ist – siehe die Abbildungen links! So eine Rätselseite ist für die Redaktion günstiger zu erstellen als eine Seite mit redaktionellen Beiträgen. Aber wollen wir Leser in Stormarn das wirklich…?

Und dann bekam ich als Abendblatt-Abonnent heute eine E-Mail vom Verlag, wo mir „neue TreueProgramm-Angebote“ angekündigt werden – wenn Sie mal auf die nebenstehende Meldung schauen wollen!

Ich habe die Mail geöffnet und fühlte mich echt auf den Arm genommen: Die sogenannten „TreueProgramm-Amgebote“ bestehen darin, dass unter allen Abonnenten ein paar Tickets für die angekündigten Veranstaltungen verlost werden! 😤 Und diese Tickets bekommt das Abendblatt auch noch gratis von den jeweiligen Veranstaltern! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. August 2026

Lotto veröffentlicht falsche Zahlen: Millionen Gewinner haben garnicht gewonnen

Es ist nicht das erste Mal, dass ich darauf aufmerksam mache, dass das staatlich organisierte Lotto die Menschen für dumm verkauft. Um es zu beweisen: Schauen Sie auf die nachstehende Abbildung! Dort geht es um die „Goldene 7“, was Rubbellose sind. Und die kosten dem Mitspieler 5 € pro Stück mit der Chance: „Gewinne bis zu 100.000 €“. Wobei diese 100.000 € angeblich 21 x im Spiel sind, aber niemand erfährt, wie lang das Spiel ist. Und dann kommt’s, und zwar dicke:

Es gibt auch noch 3.080.000 Gewinne zu 5 €. Und das ist gelogen. Denn: Wenn Sie 5 € einsetzen und danach 5 € zurückerhalten, wie hoch ist dann Ihr Gewinn…?

Mit anderen Worten: Die 3.080.000 Gewinne zu 5 € sind reine Augenwischerei und sollen den Spielern hohe Chancen auf Gewinne suggerieren, die es in Wahrheit garnicht gibt.

Mein diesbezüglicher Vorwurf ist in der Lotto-Zentrale von Schleswig-Holstein bekannt. Aber es kümmert die Verantwortlichen nicht die Bohne. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. August 2026

Der Prachtboulevard Große Straße: Vorbild für die Hamburger Straße?

Kann mir jemand einen nachvollziehbaren Grund nennen, warum die Renovierungsarbeiten für die Hamburger Straße nicht schon längst begonnen haben? Will die Verwaltung damit vielleicht warten, bis die Frist für Fördergelder abgelaufen ist? Oder wollte Bürgermeister Eckart Boege erst einmal nach Kanada reisen, um sich dort nach passenden Bäumen umzuschauen, weil die klassischen Linden ja zu viel Dreck machen und der kanadische Ahorn als Alleebaum passender ist?

Damit Sie schon etwas Vorfreude bekommen sollen für die zukünftige Aufenthaltsqualität in der Hamburger Straße, zeige ich Ihnen auf dem nebensehenden Foto aus der Großen Straße, wie unsere tüchtigen Stadtplaner dort geplant haben. Sie erkennen: Neben dem schmalen Bürgersteig ist ein breiter Radfahrweg entstanden, wo auch Lastenräder bequem verkehren können. Und zwischen Radweg und Straße ist ein ebenfalls breiter Streifen mit bepflanzten Containern gebaut worden, wo wir Bürger auf mitgebrachten Klappstühlen sitzen und chillen können. Was besonders an den Hundstagen, wenn das Thermometer nach oben zeigt, eine sonnige Wonne ist, zumal es dort keine Schatten spendenden Bäume gibt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. August 2026

Nachschlag: Sushi & Grill-Restaurant Myu Myu serviert sämtliche Lunch-Menus ohne Sushi

Nach unserem ersten Besuch im Myu Myu war ich des Lobes voll. Inzwischen haben wir das vietnamesische Sushi & Grill Restaurant noch drei weitere Male besucht, sodass ich nun zur Ergänzung meines ersten Besuches komme. Und dabei habe ich kritische Anmerkungen.

Zuerst das Positive: Im Myu My ist die Lunch-Time von 11:30 bis 16:00 Uhr, was meines Wissens kein anderes Restaurant in der Ahrensburger City bietet. Mehr noch: Auch am Montag, wenn andere Restaurants geschlossen sind, ist das Myu Myu geöffnet. Und sogar am Samstag kann man hier die 11 Lunch-Gerichte zum Preis von je 12 Euro inklusive Softgetränk bestellen.

Nun aber meine Wermutstropfen: Mich stört, dass in dem Sushi & Grill Restaurant unter den 11 Lunch-Gerichten weder Sushi noch Sashimi zu finden sind. Und wenn jetzt ein Kenner der dortigen Speisekarte einwirft: Das Gericht M11 ist doch eine „Sushi Bowl“, dann muss ich dazu nach zwei Bestellungen sagen: Das Gericht ist lecker und preiswert, aber es ist keine Sushi Bowl.

Zur Information: In japanischen Restaurants gibt es das „Chirashi Don“. Das ist eine Schüssel mit Sushi-Reis, auf dem eine Auswahl an Sashimi und Gemüse liegt. Der Fisch ist allerdings roh wie beim Sashimi und auch reichlich vorhanden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. August 2026

Zwei Meldungen betreffend Oststeinbek und Ahrensburg

Die Gemeinde Oststeinbek hat quasi im Lotto gewonnen: 90 Millionen Euro! Es ist Steuergeld, das aus einem Gewerbebetrieb stammt und bis dato fälschlicherweise nicht in Oststeinbek gelandet ist. Nun aber – siehe nebenstehende Meldung von BILD Online! Und wenn man betrachtet, dass Oststeinbek nur rund 9.000 Einwohner hat, dann ist das ein schöner Pro-Kopf-Ertrag, auch wenn die gesamte Summe nicht in der Gemeinde bleibt.

Und damit komme ich zu einer weiteren BILD-Meldung über „Vögel auf Deutschland-Tour“, was meint: „Ungewöhnlich viele Geier gesichtet“. Und diese Meldung habe ich mit einer Sprechblase versehen, denn wir wissen ja: Nicht zuletzt durch den Schulneubau Am Heimgarten rutscht die Stadt Ahrensburg tief in die roten Zahlen, ohne dass auch nur ein winziges Lichtlein der Hoffnung am Ende des Tunnels erkennbar ist. 

Sie ahnen, was ich mit diesem Blog zum Ausdruck bringen will? Die Antwort . . . Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. August 2026

Wiedervorlage: Warum das Abendblatt-Abo „ein Angebot zum Dahinschmelzen“ ist

Leser von Szene Ahrensburg wissen: Ich bin Abendblatt-Abonnent und das schon länger als Chefredakteur Lars Haider überhaupt auf der Welt ist. Und ich habe das gedruckte und digitale Abonnement, das es beim Funke-Verlag „ab 72,95 €“ gibt. Nein, nicht pro Jahr oder Quartal, sondern pro Monat. Und Funke behauptet, dass das „Ein Angebot zum Dahinschmelzen“ ist.

Heute bin ich wieder dahingeschmolzen. Vor Wut. Weil meine Zeitungsrolle schon wieder leer gewesen ist. Und weil Funke auch die BILD-Zeitung aus dem Springer-Verlag zustellt bzw. dieses tun soll, drum habe ich auch diese von mir abonnierte Zeitung nicht erhalten.

BILD wirbt auf seiner Titelseite: „BILD im Abo lesen und 240 Euro kassieren“. Ich will BILD im Abo lesen, bekomme dafür aber weder 240 Euro noch die Zeitung regelmäßig zugestellt, die ich genauso im voraus bezahlt habe wie das Hamburger Abendblatt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. August 2026

City Center Ahrensburg: Stilles Örtlichen mit lauter Optik

Die Toilette eines Restaurant ist die Visitenkarte der Gaststätte. Mehr muss ich dazu wohl nicht schreiben, denn jeder weiß, warum das so ist. Und nicht zuletzt, weil im City Center Ahrensburg auch Restaurants sind, ist das CCA verpflichtet, den Gästen eine Toilette zur Verfügung zu stellen, die im oberen Stockwerk zu finden ist sowohl für Damen als auch für Herren.

Nachdem ich vor ein paar Tagen über Unzulänglichkeiten im Ahrensburger Einkaufscenter berichtet hatte, rief mich ein Szene-Leser an und fragte mich, ob ich dort schon einmal in der Toilette gewesen bin. Und er gab mir die Empfehlung, dort einmal hineinzuschauen.

In der Abbildung links sehen Sie die Visitenkarte vom City Center Ahrensburg. Es ist natürlich eine Momentaufnahme; ich habe gehört, dass es dort mitunter schon mal sehr viel böser ausgesehen hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. August 2026

Das Anzeigenblatt MARKT unterstützt die BürgerStiftung Region Ahrensburg

Es fällt auf: Das Anzeigenblatt MARKT druckt oft und in unschöner Regelmäßigkeit die Pressemitteilungen der BÜrgerStiftung Region Ahrensburg ab – siehe auch die Abbildung von diesem Wochenende! Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Redaktion die Inhalte hinterfragt. Regelmäßige Leser von Szene Ahrensburg wissen, was ich von den Veranstaltungen und Aktivitäten dieser Stiftung halte. Und wenn Sie es nicht wissen, dann geben Sie doch mal bei Google die Frage ein: „Was schreibt Szene Ahrensburg über die BürgerStiftung Region Ahrensburg?“ Ich habe es für Sie getan und mit KI folgende Übersicht erhalten: 

Das Lokalblog Szene Ahrensburg kritisiert die BürgerStiftung Region Ahrensburg und deren Initiator Dr. Michael Eckstein seit Jahren scharf. Demnach betreibe die Stiftung vor allem Geld- und Spendenakquise, während konkrete Taten, die Verwendung von Geldern sowie die Hintergründe diverser Aktionen intransparent seien oder hinterfragt werden müssten. [1, 2, 3] Kernpunkte der Kritik bei Szene Ahrensburg:

  • Zweifel an Spendenaktionen: Aktionen wie die Spendeninitiative „100 mal 100 Euro“ werden als undurchsichtig dargestellt. Der Blog wirft die Frage auf, ob Spendengelder über Monate ungenutzt auf Konten ruhen oder wofür sie konkret eingesetzt werden. [1, 2, 3]

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. August 2026

Radfahrer Köpke (WAB) und das Grüne auf seinem Käse

Der Stadtverordnete Dr. Wulf Köpke (WAB) fabuliert heute im MARKT über das Grüne in Ahrensburg. So lobt er die Bürger im Waldemar-Bonsels-Weg, denen ich empfohlen hatte, Teile ihrer Vorgärten an die Stadt abzugeben, damit der Bürgersteig verbreitert und die Linden erhalten bleiben können. Dass besagter Köpke einen Januskopf hat und vergisst, dass die Stadt die Linden in der Hamburger Straße brutal gefällt hat, um dort eine Radrennbahn nach Wünschen von WAB-ADFC und Grünen zu bauen, das ist typisch für diesen scheinheiligen Politverein.

Mehr noch: In der Ladestraße hinter dem Regionalbahnhof gab es vor ein paar Jahren noch blühende Naturgärten mit Vögeln, Insekten und allerlei kleinem Getier. Diese Naturgärten wurden von der Stadt rücksichtslos beseitigt; und der Boden wurde weiträumig zubetoniert, damit dort eine Fahrradparkanlage gebaut werden konnte, die seitdem leer steht. Das ist nicht nur eine gewaltige Steuergeldverschwendung, sondern das ist auch ein Umweltfrevel von hohem Ausmaß.

Hinter all dem steckt indirekt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), dessen Lobbyisten in der WAB sitzen. Deren Stadtverordneter Steuer hat sich für Famila auf der ehemals grünen Wiese  persönlich eingesetzt wie auch sein Kollege Egan für Edeka auf der Alten Reitbahn und nicht für uns Bürger der Stadt, die wir unsere Alte Reitbahn schmerzhaft vermissen, genauso wie den Lindenhof, dessen Verkauf wir ebenfalls der WAB verdanken und wo etliche Linden unter die Kettensäge gekommen sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. August 2026

Was lange gärt, wird endlich Wut: Wie Verwaltung und Politik die Aufenthaltsqualität für Menschen in der City von Ahrensburg systematisch zerstören

Immer, wenn man als Bürger von Ahrensburg glaubt, dass es schlimmer mit Verwaltung und Politik nicht mehr kommen kann, dann trügt dieser Glaube schon kurze Zeit später, denn es kommt immer noch schlimmer als man überhaupt glauben kann. Klassisches Beispiel ist das Rondeel. Dieser historische Platz ist quasi der Ruheplatz für alle Bürger, die in der City eine Aufenthaltsqualität zu ihrer  Entspannung und Lebensfreude suchen . . . aber dort schon lange  nicht mehr finden.

Im Gegenteil: War das Rondeel bis vor kurzer Zeit noch eine Ruhezone in einem verkehrsberuhigten Bereich – siehe Abbildung links! – so hat sich dieses über Nacht geändert. Denn: Die blauen Schilder um den Platz sind plötzlich verschwunden. Stattdessen ist die Beschilderung nun so, wie Sie diese auf  dem nachstehenden Foto unten rechts erkennen. Was bedeutet das?

Es bedeutet: Schluss mit der Aufenthaltsqualität in der Mitte unserer Innenstadt! Das Rondeel ist zu einer amtlichen Rennbahn geworden für Radfahrer und E-Scooter, die dort ungebremst zwischen Menschen, Tischen, Stühlen und Bänken ohne Begrenzung kreuz und quer von allen Seiten über den Platz rasen dürfen, als wären sie die legitimen Nachkommen des üblen Sklavenhändlers Schimmelmann, der in Ahrensburg früher auch machen konnte, was er wollte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Juli 2026