Willkommen in Ahrensburg: „Knöllchen direkt online zahlen“!

Na supi, liebe Lesergemeinde, unsere städtische Verwaltung hat endlich eine frohe Botschaft für uns und kündigt auf der Homepage von Ahrensburg in vollem Ernst an: „‚Knöllchen‘ direkt online bezahlen – neues Verfahren bei Parkverstößen spart Zeit und Papier“. Ist das nicht endlich mal eine wundervolle Nachricht, die da aus unserem Denkmal am Rathausplatz kommt?

Ja, wer wie ich immer behauptet hat, dass unserer Bürgermeister ein Tutnix ist, der wird nun eines Schlechteren belehrt: Eckart Boege hat endlich etwa getan, um sein Image zu bestätigen und sein  bürgermeisterliches Salär zu rechtfertigen. Und damit alle Bürger, die ein Auto haben, wissen sollen, wie irre geil die Nachricht aus dem Rathaus ist, habe ich für Sie den Originalwortlaut von der schwer lesbaren Website übernommen und gebe Ihnen die wunderbare Botschaft in voller Länge zur Kenntnis. Wozu ich ergänzend festhalte, dass Camping auf dem Parkplatz Friedrich-Hebbel-Straße auch weiterhin ohne Knöllchen befürwortet wird vom Bürgermeister persönlich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2026

All you can eat: Burger satt heute im Außer-Haus-Verkauf mit Lieferservice! 🍔 🤣

Im Anzeigenblatt MARKT inserieren vier Ahrensburger Restaurants und bieten ihren Mittagstisch an. Dazu der ausdrückliche Hinweis: „Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice“ – wenn Sie mal einen Blick auf die Abbildung links werfen, liebe Leser! Und dabei sollte ihr Augenmerk ausdrücklich auf das Angebot rechts richten, wo das Restaurant Mendoza anzeigt: 

„Jeden Donnerstag Ganztägig gültig von März bis Oktober 2026 außer feiertags. All you can eat! 19,90 € BURGER SATT Wählen Sie aus unserer Burger Mania Karte (ausgenommen Dry Aged und Wagyu Burger). Beilagen können auf Wunsch separat dazu bestellt werden.“

Und nun  – halten Sie sich fest! – kommt meine Idee: Sie bestellen per Lieferservice ein halbes Dutzend Burger für 19,90 €., denn es gibt ja „all you can eat“. Was meint: Sie entscheiden, wie viele Burger Sie eaten können. 🍔🍔🍔🍔🍔🍔  Und sollten Sie dann zuhause wider Erwarten feststellen, dass Sie schon nach dem zweiten nicht mehr essen können, dann legen Sie eben eine Pause ein – oder finden jemanden, der Ihnen daheim beim Essen hilft. 😇 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2026

Neues Highlight im Schilda des Nordens: 32.000 Euro zur Findung eines Namens für die Gemeinschaftsschule Am Heimgarten

Dass für das neue Schulzentrum Am Heimgarten schlappe 115 Millionen Euronen veranschlagt wurden, die Ahrensburg nicht hat, das dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Neu hingegen sind weitere 32.000 Euro Steuergeld, die von der Stadt mit folgendem Beschlussvorschlag an die Politik gefordert werden: Für das Projekt SOUNDS LIKE SCHOOL SPIRIT zur Findung des neuen Namens der  Gemeinschaftsschule Am Heimgarten werden 32.100,- (2026: 9.100,- €/ 2027: 23.000,- €) aus dem PSK 21700.09000000/ Projekt: 130 zur Verfügung gestellt.“

Wenn ich Ihnen jetzt berichten würde, was sich dahinter verbirgt, dann werden viele Leser dieses Blogs der Meinung sein, dass der Dzubilla mal wieder einen seiner satirischen Anfälle bekommen hat. Wer aber weiß, warum ich Ahrensburg auch als das Schilda des Nordens bezeichne, der erinnert sich vielleicht auch an die „Imagefilme“  von Bürgermeister Eckart Boege, die rund 60.000 Euro Steuergeld gekostet haben, und denkt sich: „Passt doch!“

Und deshalb stelle ich den besagten Beschlussvorschlag des Bürgermeisters (Federführend: Frau Eicher) an den Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss (Berichterstatter: Christian Schubbert-von Hobe) ohne weitere Anmerkungen meinerseits auf mein Blog und bin gespannt, was Sie dazu wohl sagen werden, meine lieben Mitbürger! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2026

Dürfen wir einen Täter in Deutschland nicht mehr anhand seiner Stimme beschreiben?

Übles Verbrechen in Ahrensburg: Am Regionalbahnhof in der Ladestraße wurde ein Mann aus Berlin in der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 2026 von zwei Gangstern überfallen, ausgeraubt und die dortige Treppe hinuntergestoßen. Der Überfallene hatte dabei das Bewusstsein verloren und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Beute der Räuber: ein „dreistelliger Bargeldgetrag“.

DieMeldung wurde von der Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg herausgegeben mit der Überschrift: „Polizei sucht Zeugen für möglichen Raub am Ahrensburger Bahnhof“ – siehe Abbildung links! Und der Polizeibericht wurde von der lokalen Abendblatt-Redaktion übernommen mit der Überschrift: „Überfall am Bahnhof: Täter lassen 27-Jährigen bewusstlos zurück“. (Klar, von anständigen Räubern hätte Reporterin Pia Rabener erwartet, dass sie den Bewusstlosen nicht zurückgelassen, sondern mitgenommen hätten.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2026

Na toll: Neue Millionen Schulden für das Schilda des Nordens!

Am 30. Juli 2022 konnten Sie auf Szene Ahrensburg den längsten Blog lesen, den Sie jemals zuvor auf Szene Ahrensburg gelesen haben. Er war und ist immer noch überschrieben: „Skandalöses bei den Stadtwerken Ahrensburg: Es sieht so aus, als hätte der Aufsichtsrat jahrelang geschlafen und würde bis heute noch schlafen!“ Und heute – also knapp vier Jahre danach – lesen Sie im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt: „Liquiditätsprobleme: Stadtwerke Ahrensburg planen Rückzug aus Glasfasergeschäft“.

Kurz gesagt: Die Stadtwerke Ahrensburg wurden heruntergewirtschaftet; und auf die Stadt Ahrensburg kommen Millionen weiterer Schulden zu, zumal auch das Badlantic wieder mitgerechnet werden muss, das zwischenzeitlich von den Stadtwerken übernommen worden war, weil man gehofft hatte, dass sich das defizitäre Bad mit den Gewinnen aus den Geschäften der Stadtwerke ausgleichen lässt. Aber haste gedacht. Lesen Sie bitte selber, was Reporter Filip Schwen im Abendblatt geschrieben hat! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Mai 2026

Warum unsere „Omas gegen Rechts“ nichts bewirken

Bürgermeister Eckart Boege hat auf Facebook einen Text veröffentlicht, den die „Omas gegen rechts“ sagen bzw. singen – siehe die Abbildung links! Dieser Text ist eine pauschale Anklage gegen die AfD, wobei Alice Weidel indirekt fast schon mit Adolf Hitler gleichgesetzt wird. Das ist natürlich Unfug. Ich bin wahrlich kein Anhänger der AfD; und um diese Partei aus zunehmender Gunst der Wähler zu stoppen, dazu bedarf es stichhaltiger Argumente. Auch die vielzitierte „Brandmauer“ ist nicht sonderlich dienlich, denn diese Mauer macht die AfD nur noch stärker  – siehe auch in den neuen Bundesländern, wo die Bürger letzten Endes gegen die „Brandmauer“ protestieren!

Um die AfD bloßzustellen bedarf es der Kritik an dem, was diese ultrarechte Partei will. Dabei ist nicht alles von der Hand zu weisen, aber es gibt Aussagen von der AfD, die einfach radikal sind und einer demokratischen Grundhaltung zuwiderlaufen. So zum Bespiel auch die Sympathiebekundungen von Alice Weidel für Putin, dem gerichtlich verurteilten Verbrecher an der Menschheit. Diesbezüglich hat mein Namensvetter Harald Martenstein kürzlich einen treffenden Kommentar in der BILD-Zeitung veröffentlicht, den ich hier mal an den Rand stelle – siehe Abbildung rechts! Und hier weise ich ausdrücklich auf den letzten Absatz hin, der vielsagend ist und Anlass zum Nachdenken gibt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Mai 2026

Wie die Firma Stifter-Service Ahrensburg den Zielen vom Stadtforum entgegenwirkt

Was ist das „AhrensburgPortal“? Das „AhrensburgPortal“ ist ein Werbeportal, wo primär Waschzetteltexte und Reklame verbreitet werden sowie Aufrufe für Spenden an die BürgerStiftung Region Ahrensburg des Dr. Michael Eckstein. Betrieben wird das Portal von der kommerziellen Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG des Dr. Michael Eckstein.

Warum berichte ich immer wieder darüber? Ich berichte darüber, weil dieses „AhrensburgPortal“ mir stinkt. Die Ahrensburger Wirtschaftsförderung informiert auf ihrer Homepage bis heute unwidersprochen darüber: „Die Anschubfinanzierung erfolgte durch die Bürger-Stiftung Region Ahrensburg und weiteren Förderern“. Und heute kassiert Dr. Michael Eckstein als kommerzieller Betreiber des Portals die Werbeeinnahmen von der Haspa und aus zahlreichen Anzeigen, die via Google geschaltet werden. Und die Haspa ist zwar rot aber nicht vor Scham für ihre Werbung, denn bei dieser Sparkasse unterhält Dr. Michael Eckstein ein Spendenkonto für seine BürgerStiftung. So schmiert eine Hand die andere. 🫨

Schauen Sie mal auf die Abbildung oben links, wo Sie das „AhrensburgPortal“ von heute sehen! Und wenn Sie bisher gedacht haben, dass dieses „AhrensburgPortal“ das Portal von Ahrensburg ist, dann denken Sie womöglich auch, dass Dr. Michael Eckstein ein Helfer der Stadt Ahrensbug ist. Auf der Abbildung sehen Sie jedoch, woher die Waschzettelbeiträge stammen, und zwar aus Volksdorf, Braak, Elmenhorst, Trittau, Bad Oldesloe, Bramfeld, Volksdorf, Siek, Trittau, Sandesneben, Reinfeld. Und Ahrensburg? Pustekuchen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Mai 2026

Der Brüller der Woche: „Die Stadtverordneten kämpfen gemeinsam darum, dass Ahrensburg lebenswert bleibt.“ 😂

Zu diesem Wochenende war Wulf Köpke von der WAB mal wieder an der Reihe, für seinen örtlichen Politklub die Reklametrommel im Anzeigenblatt MARKT zu rühren, indem er die dortige Kolumne gefüllt hat, welche überschrieben ist: „POLITIKER UND PARTEIEN HABEN DAS WORT“. Aus dem Senf, den der Mann zur S4 abgegeben hat, habe ich zwei Passagen herausgehoben, die zeigen, welch Geistes Kind dieser promovierte WABler ist.

So fabuliert Wulf Köpke: „Wenn aber die S4 ein Erfolg werden soll, wäre eine schnelle Planung um bauliche Umsetzung dieser Strecke dringend notwendig.“

Was will uns der Dichter damit sagen? Für wen soll der „Erfolg“ sein – etwa für uns Ahrensburger? Kann nicht sein. Also ist der Erfolg für die Bahn gemeint. Und als Ahrensburger Bürger kann ich dazu nur sagen: Je länger die Planung dauert, desto größer ist die Chance, dass die Bahn endlich aufgibt und die S4 nur bis Rahlstedt laufen lässt und uns mit dem S-Bahnhof-West verschont. Das wäre ein Riesenerfolg für die Stadt Ahrensburg und ihre Bürger, über den sich noch unsere Enkelkinder freuen würden.

Und dann lesen Sie bitte den zweiten Absatz, den ich herausgehoben habe! Wulf Köpke ist tatsächlich der Meinung, dass die Stadtverordneten gemeinsam darum kämpfen, dass Ahrensburg lebenswert bleibt – ich lach mich schlapp! 🤣 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Mai 2026