Szene Ahrensburg: 17 Jahre mit rund 10.000 Beiträgen und keine einzige Gegendarstellung! 🤘

Mit meiner Überschrift nehme ich Bezug auf meinen Blogeintrag vom 26. September 2026, wo ich darüber berichte, dass eine Hamburger Rechtsanwältin von drei Ahrensburger Stadtverordneten der WAB nicht etwa beauftragt worden ist, auf Szene Ahrensburg eine Gegendarstellung zu verlangen, sondern der Autor soll lediglich einige seiner kritischen Vokabeln streichen und nicht wiederholen, weil die Worte bei den besagten drei Ahrensburger Politikern auf Missfallen stoßen. Worte, die zumeist schon seit dem Jahr 2022 (!!!) unbeanstandet auf Szene Ahrensburg stehen.

HDZ gezeichnet von Bulo

Das Schreiben der Rechtsanwältin im Auftrag ihrer Ahrensburger Mandanten Dr. Detlef Steuer, Peter Egan und Detlef Levenhagen bekam ich per E-Mail im ICE auf meiner Fahrt von Hamburg nach Leipzig am Mittwoch, dem 23. September 2026. Und dazu noch einmal per Post in Ahrensburg am 26. September 2026. Und bis Freitag, dem 25. September 2026, sollte ich die von der Anwältin beigefügte Unterlassungserklärung abgeben. Warum so kurzfristig? Nun, weil die Juristin, wie sie mir mitgeteilt hat, sich den 25. September 2026 „notiert“ hat.

Ich habe der Rechtsgelehrten am 27. September 2026 geantwortet, dass ich mir den 10. Oktober 2026 für meine Stellungnahme notiert habe. Und weil dieses Datum heute auf dem Kalender steht, liebe Leser, darum erhält die Advokatin Verena Haisch heute wie vereinbart eine E-Mail, mit der ich auf meine Stellungnahme hier auf Szene Ahrensburg hinweise und also lautend:

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin –

wie angekündigt beziehe ich heute Stellung zu Ihrem Schreiben vom 23. September 2026, dessen Inhalt Sie unter Urheberrechtsschutz gestellt haben, sodass ich es Ihrer Meinung nach nicht veröffentlichen darf. Und um es gleich vorab festzuhalten: Ich werde die von Ihnen gewünschte Unterlassungserklärung nicht unterschreiben. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2026

Kleine Plauderei zum Wochenende und zu einer Ente 🦆 aus Delingsdorf mit der Frage: Was unterscheidet den Blogger von einem Influencer?

Zu meinem 40. Geburtstag, der zugegebenermaßen schon eine kleine Weile zurückliegt, hatte der legendäre Karikaturist Karl-Heinz Schoenfeld (97) mir eine Zeichnung geschenkt, auf der ich dargestellt bin vor der Wahl: Soll ich entweder Bundespräsident werden oder bayrischer Ministerpräsident? – siehe die Abbildung!

Je nun, weder bin ich der eine geworden noch der andere, warum auch immer. Doch am Ende meiner beruflichen Laufbahn da stand ich dann tatsächlich vor einer Wahl, und zwar: Soll ich Blogger werden für Ahrensburg oder stattdessen lieber Influencer für Deutschland und den Rest der Welt…?

Ich verrate Ihnen kein Geheimnis, meine lieben Mitbürger, wenn ich Ihnen berichte, dass ich mich für ein Blog in meiner Heimatstadt Ahrensburg entschieden habe statt für ein Grenzen überschreitendes Werbeportal. Wobei ich zugeben muss: Bloggen in Ahrensburg ist eine ziemlich brotlose Kunst. Jedenfalls dann, wenn man nicht ganz viel bezahlte Werbung zur Veröffentlichung erhält und dazu auch noch auf Google-Werbung verzichtet wie ich Dummerjan das tue. Oder auch wenn man keine Bezahlschranke für seine Leser eingerichtet hat 😍 Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Oktober 2026

Linden im Waldemar-Bonsels-Weg: Warum macht Boege hier die Biege?

Die Bemühungen einer Bürgerinitiative im Waldemar-Bonsels-Weg zur Rettung dieser Lindenalle sind weitergegangen. Nach einer Informationsveranstaltung mit der Stadt im Peter-Rantzau-Haus, bei der ein städtischer Beamter den Bürgern erklärt hat, dass es nur so funktioniert wie die Verwaltung es möchte und weshalb die Linden genauso alternativlos unter die Kettensäge kommen müssen wie dereinst in der Hamburger Straße, da haben die Bürger nicht aufgegeben und in dieser Woche eine neue Veranstaltung im Alfred-Rust-Saal gemacht. Der Witz: Das Abendblatt hat am Dienstag auf die Veranstaltung am Montag hingewiesen, die zudem in einem „Multifunktionsraum“ der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule stattfinden sollte, den kein Bürger als solchen kennt.

Ich war in keiner der Veranstaltungen. Zum einen, weil ich bereits lange zuvor den Vorschlag gemacht hatte, dass die Anwohner der Straße einen kleinen Streifen ihres Grundstücks zwecks Gehwegverbreiterung an die Stadt verkaufen sollen zum „Linden-Retter-Preis“. Und zum anderen, weil mein Wunsch, dass die Anwohner im Waldemar-Bonsels-Weg ihre Autos freiwillig nicht mehr auf der Fahrbahn parken sollen, keinen Zuspruch bei der Initiative gefunden hat. (Alternative: Die Stadt verhängt in der engen und ständig zugeparkten Straße ein Parkverbot wie auch in der Fritz-Reuter-Straße.)

Warum ich diesen Blog schreibe? Weil ich mich gewundert habe, dass in der ganzen Diskussion um Straße und Linden in der Berichterstattung kein Wort des zur Zeit noch amtierenden Bürgermeisters zu hören oder zu lesen gewesen ist  – jedenfalls habe ich davon nichts bemerkt. Ist der Leiter der Verwaltung in den beiden Veranstaltungen womöglich garnicht anwesend gewesen…? Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Oktober 2026

Können Sie sich einen Zebrastreifen auf einer Autobahn vorstellen?

Ahrensburg wird bekanntlich auch das Schilda des Nordens genannt. Hierzu zitiere ich heute ein paar Worte aus der Einleitung des Buches „Die Schildbürger“, und zwar aus der Originalfassung, welche im Jahre 1839 erschienen ist und aus meinem eigenen Bücherschrank stammt – siehe Abbildung unten links! Also gebet fein Obacht, liebwerte Ahrensbürger, die ihr beheimatet seid im Schilda des Nordens, wo auch das Schloss des grausamen Grafen Schimmelmann steht, das viele Schildbürger wie eine Weihestätte anbeten! Alsdann:

„Der Grund dieser Dichtung ist ein allgemeiner, bei alten und neuen Völkern, und in der menschlichen Natur gelegen. Jedes Land hat sein lustiges Völkchen, auf welches es sich der gesammten eigenen Thorheit und Narrenstreiche entladet, sich närrisch an dem eigenen  Bilde ergötzet, wie sich ein Affe im Spiegel nicht erkennt, und mit dem Schwanze spielt, der ihm als etwas Fremdes vorkömmt, und so unvermerkt einen neuen Schwank zu den alten liefert. In Deutschland findet sich dieß bei der eingeborenen vorzüglichen Anlage zum Witz und Humor, mehr als irgendwo, und jedes Ländchen darin hat fast wieder sein Städtchen oder Dörfchen dieser Art. Die Namen werden nicht gern gehört; jedermann kennet seine Heimath.“

Der Name des Städtchens im deutschen Ländchen ist Ahrensburg, Und damit, meine lieben Mitbürger, schreite ich zur Aufklärung der Überschrift im Kopfe dieses Blogs:

Natürlich ist ein Zebrastreifen auf einer Autobahn ein ausgemachter Humbug. Womit wir auch schon mitten in Ahrensburg sind, nämlich auf dem Rondeel, wo eine Radrennbahn über die Plattenwege führt, welche eigens für Mitbürger geschaffen wurden, die dort mit Rollatoren und Rollstühlen ihres Weges barrierefrei daherkommen sollen, genauso wie Eltern mit Kinderwagen und last but not least auch Frauen auf High Heels  – siehe die Abbildung rechts! Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2026

Wiedervorlage: Dr. Michael Eckstein und seine Geschäfte mit Stiftungen, Spenden und Werbegeldern

Möglicherweise hängen Ihnen meine ewigen Beiträge über Dr. Michael Eckstein und seine BürgerStiftung Region Ahrensburg allmählich zum Halse heraus. Ehrlich gesagt: Mir auch. Aber: Was der Stifter, der selten stiftet aber unaufhörlich sammelt, was der Mann online treibt, das ist in meinen Augen dubios und zum Teil auch wider die Gesetze. Und deshalb werde ich nicht Ruhe geben, bis auch der Bürgermeister erkennt, dass er diesem Verein für Veranstaltungen nicht auch noch die Stormarnschule zur Verfügung stellen sollte, wo Bürger meiner Meinung nach abgezockt werden, indem sie spenden sollen und nur teilnehmen dürfen, wenn sie der Stiftung ihren Namen und ihre Anschrift im Vorwege verraten und daraufhin eine ausdrückliche Bestätigung für eine Teilnahme erhalten – oder vielleicht auch nicht. Es handelt sich dabei also mehr oder weniger um geschlossene Gesellschaften, die im Gymnasium Stormarnschule zusammenkommen wie zum Beispiel auch heute Abend wieder.

Im Internet gibt es seit Jahren ein Werbeportal mit Namen „AhrensburgPORTAL“, wo hauptsächlich Waschzetteltexte erscheinen und die meisten davon nicht aus Ahrensburg stammen. Hier wird auch massenhaft bezahlte Werbung via Google veröffentlicht. Und das Waschzettelportal hat in seinem Impressum deutliche Hinweise darauf, dass dort etwas schräge läuft, und zwar:

Herausgeber des Portals ist die private Eckstein-Firma Stifter-Service Region Ahrensburg GmbH & Co. KG. Geschäftsführung: Dr. Michael Eckstein und Caarmen Lau. Und nun kommt’s: Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Oktober 2026

Den Mitarbeitern im Rathaus droht die Decke auf den Kopf zu fallen

Im Hamburger Abendblatt berichtet Marc Nasner heute, dass den Mitarbeitern im Ahrensburger Rathaus die Decke auf den Kopf zu fallen droht. Was bedeutet das? Ich weiß: Die Redewendung „Mir fällt die Decke auf den Kopf“ bedeutet, dass sich jemand, der sich so äußert, durch einen zu langen Aufenthalt in geschlossenen Räumen eingeengt, gelangweilt, unruhig oder einsam fühlt. 😇

Aber Scherz beiseite, liebe Leute! Die Wahrheit ist: Den Mitarbeitern in unserem Denkmal am Rathausplatz droht die Decke auf den Kopf zu fallen, weil sich in einigen Räumen des Gebäudes die Deckenpaneele gelöst hat. Und das ist nach der Sanierung des Gebäudes passiert, sodass es sich hier um Reklamationen und kostenlose Mängelbeseitigung handelt.

Aber ergänzend zum Thema: Der Reporter schreibt: „Im vergangenen Jahr wurden die Pläne, das seit 2014 unter Denkmalschutz stehende Gebäude zu erweitern, vorerst auf Eis gelegt.“ Und das ist nicht so ganz korrekt, denn der Plan, das unter Denkmal stehende Gebäude zu erweitern, stammt nicht von der Stadt, sondern es war eine Idee des Bloggers von der Szene Ahrensburg, die von Stadt und Politik negiert wurde, denn Ideen, die von Bürgern kommen, ernten selten Zustimmung in der Verwaltung – siehe jüngstes Beispiel: Waldemar-Bonsels-Weg! Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2026

Michael Eckstein hat Fensterputzroboter getestet, berichtet von Bestattung im Garten und möchte in Testamenten von Bürgern eine Erwähnung finden

Auf AhrensburPORTAL von der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co, KG, das als Waschzettelportal von Dr. Michael Eckstein betrieben wird, fand ich den Hinweis, dass dort Fensterputzroboter getestet worden sind, was in ziemlich mangelhafter Rechtschreibung mitgetweilt wird, für die der Portalbetreiber sich eigentlich schämen müsste – siehe die Abbildung.

„Vom Experten“ sind also die „5 Besten Fensterputzroboter“ als Empfehlung getestet worden, wozu der Leser einen „artikel-vergleichen“ soll. Was ich allerdings nicht getan habe, weil ich alle Testergebnisse anzweifle, die die von einer Stiftung kommen, die nicht „Stiftung Warentest“ heißt.

Falls Sie, lieber Szene-Leser, nun denken, dass es sich hier um eine bezahlte Anzeige handeln könnte wie auch die Anzeige von der Haspa auf dem AhrensburgPOTRA, dann muss ich Ihnen widersprechen: Die Werbung der Haspa wird auf AhrensburgPORTAL als „Anzeige“ gekennzeichnet, der Beitrag über die „5 Besten Fensterputzroboter“ hingegen nicht. Genauso wenig auch der Beitrag „Bestattung im Garten – legal“ nicht legal ist und gegen das UWG verstößt, wenn es sich dabei um Werbung handeln würde – siehe die Abbildung links! Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Oktober 2026

Is‘ ja irre: Ahrensburg soll Glaswände bekommen, die den Blick aufs Schloss retten!

Am Anfang war von sechs Meter hohen grünen Wänden die Rede, die Ahrensburg angeblich vor dem Lärm einer S-Bahn schützen sollten, obwohl der Lärm der XXL-Güterzüge gemeint war, die bei Tag und Nacht in kurzen Abständen durch unsere Stadt donnern sollen. Nach Protesten von Bürgern wurden von der Bahn dann semitransparente Kunststoffwände vorgestellt, die beim Ahrensburger Bürgermeister einen wahren Sturm der Begeisterung verursacht haben. Doch nun kommt eine neue Botschaft, und zwar aus dem Hamburger Abendblatt:

„S4 durch Ahrensburg: Diese Glaswände sollen den Blick aufs Schloss retten“! Haben Sie das gelesen: „Glaswände“?! Also nicht mehr semitransparente Kunststoffwände, was bedeutet hätte: Diese Wände lassen Licht durch, aber man kann nicht völlig klar hindurchsehen. Umrisse oder Formen sind möglicherweise zu erkennen, Details bleiben jedoch verdeckt.

Durch Glaswände hingegen kann man klar durchblicken, es sei denn es handelt sich dabei um Milchglas. Und ganz besonders erstaunlich ist, dass diese Glaswände „den Blick aufs Schloss“ retten werden! Irre, oder?! Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Oktober 2026

Schilda des Nordens: Extra gebackene Steine auf der Veloroute Rondeel

Redaktionspraktikant Lion Immor vom Hamburger Abendblatt berichtet heute in der Zeitug: „Ahrensburger Rondeel weniger holprig – Stadt plant schon weiter“ mit der Unterzeile: „Mehr Platz, mehr Ebene: Sanierung schafft Raum für Rollator und Rollstuhl in der City. Mit welchen Projekten es nun weitergeht.“ Und der Leser fragt sich: Was hat das zu bedeuten und wie geht es nun weiter?

Es bedeutet: Auf der Ahrensburger Veloroute Rondeel wurden Plattenwege geschaffen bzw. verbreitert. Für „Senioren mit Rollator, Eltern mit Kinderwagen, Menschen im Rollstuhl“, so der Reporter. Und dann kommt eine erstaunliche Aussage und also lauatend: 

„Ganz fertig ist der neue Weg allerdings noch nicht. Da die Stadt breiter baute als geplant, fehlt nun noch ein kleines Stück. ‚Die Steine wurden extra gebacken‘, erklärt Gernoth Lüthje vom Fachdienst Straßenwesen. In den kommenden zwei Wochen will die Stadt die Lücke schließen.“

Und der Bericht schließt mit den einfühlsamen Worten und also lautend: Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Oktober 2026

Rund um den Rathausplatz: Ollefant ging, Daisy kommt und Kinosommer vom August im Oktober

Ollefant war ein Ahrensburger Traditionsladen rund ums Kind. Gefühlt seit einem halben Jahrundert am Rathausplatz, wo ich für alle meine drei Kinder eingekauft habe vom Schaukelpferd bis zum Schulranzen und immer wieder Geburtstagsgeschenke für die Kids. Gestern kam ich an dem geräumten Geschäftslokal vorbei und hatte feuchte Augen, als ich sah, dass der Laden bereits komplett leer war und Renovierungsarbeiten vorgenommen werden. Hoffentlich bleibt dort kein längerfristiger Leerstand, bzw. kommt hier kein Maklergeschäft rein, kein Hörgeräteakustiker, Friseur, Tättoostudio oder Physiotherapeut!

In den Rathauspavillon kommt  auf jeden Fall „Daisy’s Café & Cake“. Und am dortigen Briefkasten stehen die Namen: D. Ahmadi und A. Mohammadi. Ein Café in der City ist keine schlechte Idee, zumal das Café Gerads aufgegeben hat. Und wenn das Angebot stimmt, die Betreiber freundlich sind und das Ambiente zum Verweilen lockt, dann könnte es was werden nach dem vorangegangenen Reinfall mit belegten Semmeln, der absehbar gewesen war..

Fragen tue ich mich in diesem Zusammenhang: Wie sind die Mieter in den städtischen Pavillon gekommen  – gab es eine öffentliche Ausschreibung oder ein Angebot über einen Makler? Dass dieser Laden unter der Hand  also quasi „for friends“ vergeben worden ist, vermag ich nicht zu glauben. Weiterlesen →

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Oktober 2026