Das Anzeigenblatt MARKT verbreitet Reklame, ohne den Inhalt überprüft zu haben

Im Anzeigenblatt MARKT gibt es auch redaktionelle Werbung, die eigentlich mit dem Hinweis „Anzeige“ gekennzeichnet werden müsste. In der Ausgabe von diesem Wochenende zum Beispiel findet der Leser zweimal Schleichwerbung für die BürgerStiftung Region Ahrensburg. Und zu den beiden dort behandelten Themen finden Sie auch Blogs auf Szene Ahrensburg.

Da ist zum einen der Beitrag „Den ‚Tüv‘ für Bürgerstiftungen bestanden“. Dass es keinen Tüv für Bürgerstiftungen gibt, das habe ich hier deutlich gemacht. Und da hilft es auch nichts, wenn der Tüv im Anzeigenblatt in Gänsefüßchen gesetzt wird, weil das unterschwellig eine Manipulation des Lesers bedeutet, der an die Untersuchungen von einem echten Tüv denken soll.

Und dann die Unverschämtheit in dem anderen Werbebeitrag, der überschrieben ist: „Bürger-Stiftung spendet 8.000 Euro für benachteiligte Kinder“. Richtig ist: Das Spendengeld kommt nicht von der BürgerStiftung Region Ahrensburg, sondern es stammt von einem Konto bei der Haspa, auf das Bürger ihre Spenden überwiesen haben, anstatt dass sie ihr Geld direkt an den Kinderschutzbund überwiesen haben. Und dieses Spendengeld wurde erst nach Monaten von der BürgerStiftung rausgerückt, nachdem ich öffentlich Beschwerde eingelegt hatte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2026

Heuchler, die im Glashaus sitzen: Abendblatt über „Unsitten bei der Paketzustellung“ durch DHL

In dieser Wochen fand der Stormarn-Leser im Abendblatt einen Artikel, wo zu lesen ist: „Senior (86) kritisiert ‚Unsitten bei der Paketzustellung'“. Und die Kritik richtet sich gegen DHL, mit der ich persönlich über Jahre niemals schlechte Erfahrungen gemacht habe. Aber mit dem Zusteller vom Hamburger Abendblatt, mit dem habe ich laufend schlechte Erfahrungen. Zum Beispiel gestern wieder:

Weder das abonnierte Abendblatt noch die BILD-Zeitung wurden gestern von der Mediengruppe Funke zugestellt. Stattdessen bekam ich wieder – und im Vorwege! –  die bis zum Erbrechen bekannte E-Mail mit dem Hinweis auf Zustellprobleme; und ich könne mein abonniertes und im voraus bezahltes gedrucktes Exemplar auch online lesen – was mir bekannt ist, denn das habe ich auch abonniert. Und von der BILD-Zeitung ist   überhaupt nicht die Rede. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2026

Was die Stadt Ahrensburg dringend benötigt, das sind weitere Steuererhöhungen! 😇

Schon seit Jahren kursiert in unserer geliebten Stadt der Spruch: „Ahrensburg hat kein Einnahmeproblem – Ahrensburg hat ein Ausgabeproblem“. Und nun hört man im Schilda des Nordens eine neue Vokabel, die da lautet: „Finanzkollaps“. Das klingt beunruhigend für den gemeinen Bürger, nicht aber für unseren tüchtigen Bürgermeister in Zusammenarbeit mit den einschlägig bekannten Stadtverordneten. Denn wenn das Geld nicht mehr so üppig im Stadtsäckel klingt, dann springt flugs der Steuersatz in die Höhe, und zwar bei Gewerbe- und Grundsteuern. 

Ich will hier nicht den Luzifer an die Tapete malen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die soeben in Ahrensburg verabschiedeten Steuererhöhungen nur wenige Tropfen auf der ewig heißen Herdplatte sind. Und weil ich ein getreuer Bürger bin, gebe ich dem Bürgermeister heute ein paar Tipps zu weiteren Anträgen auf Steuererhöhungen, um die Not in unserer Stadt zu lindern.

Wie zum Beispiel eine spezielle Erhöhung der Mehrwertsteuer. Was meint: Nachdem diese Umsatzsteuer in Restaurants landesweit gesenkt worden ist, sollte der Ahrensburger Bürgermeister einen Antrag an die örtliche Politik stellen, dass für Ahrensburger Gaststätten wieder der alte Mehrwertsteuersatz gültig ist, von dem die Gastwirte dann 12 Prozent direkt in die Stadtkasse abführen müssen!

Weiterhin empfehle ich eine Wiedereinführung von Steuern, die man früher einmal gekannt hat, die jedoch in Vergessenheit geraten sind. Und diese Steuern könnten exklusiv erhoben werden im Schilda des Nordens! Zum Beispiel: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2026

Presseschau Stormarn Abendblatt: Pflaume, Wasserrutsche, DHL und Hamburg-Socken

„Ella (9) aus Lütjensee tritt in TV-Show von Kai Pflaume auf“ und „Reinbek sucht den Stadtmeister auf der Wasserrutsche“. Außerdem: „Senior (86) kritisiert ‚Unsitten bei der Paketzustellung'“. Und diese drei Themen aus Lütjensee, Reinbek und Glinde bilden den kompletten Stormarnteil vom heutigen Hamburger Abendblatt. Und falls Sie kein Abonnent der Zeitung sind, werden Sie ob dieser Beiträge bestimmt zum Kiosk laufen, um sich das Blatt zu holen, damit Sie voll im Regionalgeschehen des Kreises Stormarn, sind wo es laut Redaktion weder Theater und Kultur gibt noch Sportgeschehen mit Ausnahme einer Wasserrutsche in Reinbek.

Aber sollten Sie als Abendblatt-Leser völlig von den Socken sein: Keine Panik! Der Verlag bietet seinen Lesern passend zur Jahreszeit weiße Socken an mit der Aufschrift: „Hamburg für immer“. Und das Angebot dieser „Hamburg für immer Socken“ sollen wir uns „sichern“, empfiehlt der Verlag. Ob es dieses Angebot auch mit „Ahrensburg für immer“ gibt, habe ich nicht recherchiert; aber für Ahrensburg hat ja unser hiesiges Stadtforum diverse Klamotten mit Aufdruck „My home is my castle“ im Angebot. Diese Textilien kann man nicht in örtlichen Läden kaufen, sondern man soll sie exklusiv über den Online-Handel beziehen. Und das ist ja auch die Aufgabe vom Ahrensburger Stadtforum, nämlich die Ahrensburger Bürger zum Einkauf ins Internet zu locken. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2026

Nach Beschwerde von Szene Ahrensburg: BürgerStiftung zahlt endlich Spendengelder von Bürgern aus!

Nachdem ich mehrfach drauf hingewiesen habe, dass die BürgerStiftung Region Ahrensburg seit Monaten das von Bürgern gespendete Geld auf einem Konto bei der Haspa eingelagert hat, da ist man bei der Stiftung ob meiner Kritik offensichtlich nervös geworden. Heute berichtet das Werbeportal von Dr. Eckstein, dass seine Stiftung nun endlich 8.000 Euro Spendengelder an den Kinderschutzbund weitergereicht hat – siehe die Abbildung!

Die Stiftung hat nach eigener Angabe ausschließlich Spendengelder von Bürgern an den Kinderschutzbund weitergereicht. Ob auch Geld der Stiftung dazugekommen ist, erfährt man nicht. Und: Hätten die gutherzigen Spender direkt an den Kinderschutzbund gespendet, dann hätte das Geld dort schon längst Gutes bewirken können. Trotzdem freut sich Oliver Ruddigkeit, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn, natürlich über das Geld und zeigt im Rahmen der Reklame für die BürgrStiftung freudig einen Riesenscheck – siehe Foto!

Meine Frage ist theoretisch, aber: Was wäre passiert, wenn ich nicht über eingelagerte Gelder berichtet und mich an den Bundesverband Deutscher Stiftungen gewandt hätte? Hätte die Stiftung dann weiter nur gesammelt statt auszuzahlen? Zur Erinnerung: 8.100 Euro lagerten schon seit Anfang Dezember 2025 bei der Haspa. Und nun wurden endlich 8.000 Euro an den Kinderschutzbund weitergereicht. Warum erst jetzt, nachdem ich mich beim Bundesverband Deutscher Stiftungen beschwert habe? Zufall? 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2026

Wenn Sie Ihr Testament machen möchten, dann hilft Ihnen der Pate von Ahrensburg dabei mit seinem Rechtsanwalt & Notar

Lesern von Szene Ahrensburg ist es hinreichend bekannt: Die BürgerStiftung Region Ahrensburg ist gierig darauf, in den Testamenten von Bürgern als Nutznießerin aufgeführt zu werden. „Mit dem Erbe Gutes tun“, nennt die Stiftung das und und gibt als Auswahl für ihre Förderzwecke an: „Jugend- und Altenhilfe – Hilfe für Flüchtlinge – Hilfe für Behinderte – Bildung – Naturschutz und Landschaftspflege – Tierschutz“ – siehe Abbildung links! Und vermutlich geben die Stifter diese Förderzwecke auch dem Bundesverband Deutscher Stiftungen an, sodass Dr. Eckstein und seine Helfershelferin Carmen Lau das „Gütesiegel“ vom Verband bekommen.

Und nun ist es wieder soweit, dass Stifter Eckstein und sein getreuer Adlatus, der Rechtsanwalt und Notar Stefan Dehns, allen Erblassern erklären wollen, dass man in seinem Testament „vielleicht auch eine gemeinnützige Organisation“ festschreiben könnte, womit vermutlich weder der Kinderschutzbund noch der Tierschutzverein vorrangig gemeint sind.

Und dazu wollen die BürgerStifter jetzt wieder auf Akquise gehen, und zwar in der altehrwürdigen Stormarnschule, die mit Wissen des Ahrensburger Bürgermeisters für den Abend freigegeben werden soll. Ob die Miete von der Stiftung oder vom Rechtsanwalt und Notar, der hier passenderweise Mandanten gewinnen kann, bezahlt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2026

Bürgermeister Eckart Boege beim Neujahrsempfang: „Was für ein Blödsinn!“

Am 16. Januar 2026 war der Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg in der Reithalle im Marstall. Obwohl es dort belegte Brote und diverse Getränke gratis gab, waren Tafel und Thema für die örtliche Presse nicht von Bedeutung; weder Abend- noch Tageblatt haben eine Notiz davon genommen. Immerhin das örtliche Anzeigenblatt hat es am vergangenen Wochenende getan. Allerdings: Wieviele Besucher im Marstall gewesen sind, erfährt der MARKT-Leser nicht; und die abgelichteten vier Personen lassen ahnen, dass der Bürgervorsteher ein Fotografierverbot angeordnet und nur Ausnahmen erlaubt hat.

Aus dem Bericht vom Anzeigenblatt habe ich zwei Textpassagen herausgehoben. Die eine lautet: „’Was für ein Blödsinn!‘, rief Eckart Boege, als er von ‚Meinungsbeiträgen‘ sprach, die Ahrensburg ‚ab Abgrund stehend‘ beschreiben würden.“ Wozu der Blogger meint: Vielleicht steht Ahrensburg nicht am Abgrund, aber der Bürgermeister im Abflug – spätestens am Ende seiner jetzigen Amtszeit…?

Und dann erfährt der Bürger: „Seit Dezember 2025 verfügt die Stadt über jetzt fünf Bauingenieure und einer weiteren Kraft für das S4-Projekt. Dadurch kann der Rückstand an Bauvorhaben Stück für Stück abgearbeitet werden.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2026

„Flotter Dreier“ in der Stormarnschule und ein Ignorant namens Boege 🤨

Im Rahmen der Einwohnerfragestunde einer Stadtverordnetenversammlung habe ich Bürgermeister Eckart Boege unlängst gefragt: „Die Stadt stellt immer wieder die Stormarnschule für zwei Mitarbeiterinnen der Postbank zur Verfügung, die dort undercover Immobilienberatung machen u.a. als angebliche Beraterinnen der IHK und im Namen der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Diese Veranstaltung ist auch nicht für alle Bürger zugänglich, denn nur wer vorab seinen Namen und seine Adresse der BürgerStiftung preisgibt, bekommt eventuell die Möglichkeit, dort teilnehmen zu dürfen. Meinen Sie, dass die Stadt dafür die Stormarnschule freigeben sollte?“ 

Dazu hat Eckart Boege mir im direkten Schreiben persönlich geantwortet wie folgt: „Die Veranstaltungen der Bürgerstiftung werden von Herrn Dr. Eckstein als Vorträge bzw. Informationsveranstaltungen angefragt. Die Vergabe erfolgt gem. aktuell gültiger Satzung der Stadt Ahrensburg für die Benutzung städtischer Räume und Sportstätten durch Dritte. Die Nutzung der Räume ist für die Bürgerstiftung kostenpflichtig.

Was entnimmt der gemeine Bürger dieser Antwort des Meisters? Ich entnehme dem Wortlaut: Der Bürgermeister ist garnicht auf meine Frage und Kritik eingegangen, sondern er hat bloß eine allgemeine Auskunft über „die Benutzung städtischer Räume und Sportstätten durch Dritte“ gegeben. Das ist genauso luschig wie lustig, Herr Boege, also luschtig! 🤡

Und weil die Stadt der BürgerStiftung aktuell schon wieder die Stormarnschule vermieten will, um dort undercover zwei Mitarbeiterinnen der Postbank agieren zu lassen, sehe ich mich zum vorliegenden Blog-Eintrag genötigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2026

Grüne Logik: Bildung kann man nur durch Kredite erzielen. Und je höher die Schulden einer Stadt, desto höher die Bildung! 😂

Es steht wohl außerhalb eines jeden Zweifels, dass ein neues Schulzentrum Am Heimgaarten gebaut werden muss. Zweifel gibt es allerdings, ob das nach dem derzeitigen Plan mit 115 Millionen der richtige und allein mögliche Weg ist. Es gibt auch andere Modelle von Schulgebäuden. Und es gibt vielleicht auch den Weg, dass die Stadt Ahrensburg selber gar keinen Campus Heimgarten baut, sondern dieses machen lässt von einem Investor, wo die Stadt sich dann mit den Schulen hineinbegibt per Leasingvertrag.

Ich komme heute auf das Thema zurück, weil ich einen Beitrag vom Stormarner Tageblatt gelesen habe mit der Frage in der Überschrift: „Ahrensburgs Millionen-Dilemma: Droht jetzt der Rotstift bei Jugend und Kultur?“

„Dilemma“ klingt auf jeden Fall schlecht. Irgendwie nach belämmert. Und dann  las ich eine Antwort aus der Perspektive der Ahrensburger Grünen und also lautend: „Fraktionschef Benjamin Stuckenberg sieht die Kredite als notwendige Investition in die Zukunft. Bildung zahle sich später vielfach zurück – wie bei einem Häuslebauer, der in eine energetische Sanierung investiert.“ Und just zu diesen zwei Sätzen habe ich ein paar weitere zur Anmerkung:

Zum einen heißt der besagte Grüne nicht Stucken-, sondern Stukenberg. Des weiteren ist der Mann nicht Fraktionschef der Grünen, sondern er ist Stadtverordneter und Bürgervorsteher, also 1. Bürger der Stadt Ahrensburg. Soweit zur Information von ST-Reporter Finn Fischer. Doch nun zur Aussage des Grünen Bürgervorstehers und Stadtverordneten Benjamin Stukenberg: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2026

Glosse zum Wochenende: Basthorst hat ein Erotik-Dinner. 👄 Und was hat Ahrensburg…?

Da ich von Geburt an auch nur ein ganz gewöhnlicher Mann bin, da hat sich mein Interesse an erotischer Darbietung seit meiner Pubertät nicht verringert. Und als ich im Abendblatt Stormarn gelesen hatte, dass ein Erotik-Dinner stattfinden soll auf dem Gut Basthorst, da war ich durchaus interessiert daran. Und ich erkannte beim näheren Lesen, dass es sich dabei um ein „Burlesque-Dinner“ handeln soll, also um ein Abendessen mit der Kunst eines erotischen Striptease mit glamouröser Performance und mit Tanz und Komik und natürlich präsentiert von einer Dame, die bei ihrem Akt keine Winterkleidung trägt.

Die letzte Burlesque-Show mit Dinner, die wir zusammen – also meine Frau und ich gemeinsam – gesehen haben, die war vor ein paar Jahren im „Pulverfass“ auf der Reeperbahn. Und das war einfach nur grässlich, weil sich dort auf der Bühne in einem Riesenglas eine Frau gerekelt hat, die unschön bemalt war mit Tattoos und in meinen Augen eher ordinär als erotisch gewesen ist. Da war mir das ehemalige klassische „Pulverfass“-Cabaret des inzwischen verstorbenen Heinz-Diego Leers sehr viel lieber, als es dort noch ausschließlich Travestieshows mit Dinner (z. B. die große Theaterplatte!) gegeben hatte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Januar 2026