Lokaljournalismus Abendblatt Stormarn: Viel Tammtamm um nix

Am 23. Juni 2025 berichtete Abendblatt-Reporterin Susanne Tamm aus Reinbek: „Neuer Laden: Alles vegan – das Geheimnis der Grünen Schatzkiste“. Und heute, also ein Jahr später, berichtet Abendblatt-Reporterin Susanne Tamm aus Reinbek: „Vegane Spezialitäten: Grüne Schatzkiste in Reinbek schließt für immer“. Und wenn Sie einen Blick nach links werfen, lieber Leser, dann werden Sie gewahr: Ein Einzelhändler, der gerade mal ein Jahr lang in Reinbek durchgehalten hat, bekommt einen riesengroßen Bericht in der Zeitung, obwohl in Reinbek kaum jemand den Laden gekannt oder gar betreten hat. (Warum denke ich in diesem Zusammenhang an „BeakPoint“ auf dem Rathausplatz in Ahrensburg?)

Ich habe meinen Blick nach Reinbek gerichtet, weil ich damit thematisch nach Ahrensburg überleiten kann. Hier gibt es am Rondeel „Ruge’s Croque Shop“. Oder genauer: Es hat ihn dort gegeben, denn der Laden ist seit wenigen Wochen  geschlossen. Aber das geschah nicht schon ein Jahr nach Eröffnung oder etwas später, sondern „Ruge’s Croque Shop“ galt als Ahrensburgensie, denn dieser Laden war nach meiner Erinnerung rund vier Jahrzehnte am selben Ort ansässig. (Ich erinnere mich noch, dass Porno-Dolly Buster in jungen Jahren zwecks Promotion in den „Croque Shop“ gekommen gekommen war.)

Und? Wo ist der große Bericht im Stormarnteil vom Abendblatt über die Schließung von „Ruge’s Croque Shop“ und die Gründe, die es dafür gegeben hat?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juni 2026

Am Gänseberg 3a könnte ein Problem für Frauen in Ahrensburg gelöst werden

Die Firma Kleinke in Ahrensburg, Gänseberg 3a, parkt ihr Firmenfahrzeug seit Wochen und Monaten in der Rantzaustraße, und zwar auf der Fahrbahn. Damit werden nicht nur Autofahrer behindert, sondern auch Radfahrer und ganz besonders Busfahrer, denn in der Rantzaustraße verkehren Busse in beide Richtungen. Mein Hinweis auf Szene Ahrensburg hat keine Resonanz erzielt, der Firmenwagen von Kleinke parkt dort weiterhin zum Ärger anderer Verkehrsteilnehmer. Und das Übel daran: Es ist dort nicht verboten, Auto-, Rad- und Busfahrer zu behindern. Und deshalb kümmert es die Firma Kleinke offensichtlich nicht die Bohne.

Das hat mich nun aber auf eine Idee gebracht: Die Firma Jürgen Kleinke GmbH ist ansässig am Gänseberg. Und wenn der besagte Firmenwagen hier nicht parkt, dann ist dort doch ein Parkplatz frei. Und damit könnte ein Problem für Frauen aus der Stadt Ahrensburg gelöst werden, nämlich folgendes: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juni 2026

Vermutungen@Hintergedanken: Amazon wird abgeschleppt * Stormarner Tageblatt geschrumpft * Anzeigenblatt MARKT als Stiftung? * Museumsdorf Volksdorf ohne Genehmigung

Ich sah in der vergangenen Woche, wie zwei Lieferfahrzeuge von Amazon prime abgeschleppt wurden. Abgeschleppt aus der Innenstadt von Ahrensburg – siehe die Abbildung! Meine Vermutung: Hier ist die Stadtverwaltung von Ahrensburg tätig gewesen und hat die Lieferwagen, die im Halteverbot standen, kurzerhand abschleppen lassen. Der Auftrag dazu kam vermutlich vom Stadtforum, wo man weiß: Kunden der Ladengeschäfte in der City müssen Parkplätze suchen und auch fürs Parken bezahlen. Die Lieferwagen von Amazon hingegen bezahlen nichts fürs Parken und halten dort, wo Platz ist. Und Gewerbesteuern bezahlt Amazon in Ahrensburg meines Wissens nach auch nicht.

Wie gesagt: Meine Vermutung in Form von Hintergedanken. Die Wahrheit ist vermutlich eine ganz andere. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Juni 2026

Das Trauerspiel Hamburger Straße wirft die Frage auf: Ist Eckart Boege überhaupt noch Bürgermeister?

Das Abendblatt macht seinen Stormarnteil heute auf mit der Überschrift: „Drama um Hamburger Straße geht in die nächste Runde“ und der Unterzeile: „Ahrensburg: Sanierung erfordert neue Parkplätze. Fördermittel könnten wegfallen. Von vielen Seiten kommt Kritik.“ Diesen Beitrag sollten Sie lesen, wenn Sie Ahrensburger sind oder Kunde der Innenstadt, der mit dem Pkw von außerhalb in die Stadt kommt!

Ich habe den Bericht mit einem Symbolbild ergänzt, wie Sie mit einem Seitenblick nach links feststellen können. Denn eines ist für mich unglaublich: Das Faktum ist sehr ernst. Um es noch einmal kurz zu sagen: Weil die Stadt seit dem Bürgerentscheid im Jahre 2022 bis heute kein konsenzfähiges Konzept für die Neugestaltung der Hamburger Straße vorgelegt hat, gibt es Proteste aus Politik und Handel. Und wenn die Stadt nicht im kommenden Jahr mit der Sanierung der Straße beginnt, drohen Fördergelder des Landes wegzufallen, auf die Ahrensburg dringend angewiesen ist.

Wer trägt von Seiten der Stadt letztlich die Verantwortung für den jetzigen Zustand? Wenn Sie mich fragen: Die Stadtverwaltung. Und wer ist der Kopf dieser Verwaltung, der seinen Kopf nicht hinhält? Richtig: Bürgermeister Eckart Boege – soviel ich jedenfalls weiß. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Juni 2026

„Stormarn tischt auf“ mit traditionellen regionalen Ravioli und Wolfsbarsch als Loup de Mer auf der Haut gebraten

Der örtliche Hotel- und Gaststättenverband lädt ein zu „Stormarn tischt auf“. Das bedeutet: 21 Gaststätten wollen von Juli bis September ihre Gäste ganz besonders verwöhnen. Und zwar sind es „Betriebe, die Tradition und Regionalität großschreiben“, wobei Sie bitte besonders auf Regionalität achten wollen!

Ich zitiere aus dem Programm: „Hier werden regionale Produkte zu kulinarischen Klassikern verarbeitet, von herzhaften Gerichten bis zu feinen Desserts. Ob gemütliche Landgasthöfe, charmante Cafés oder moderne Restaurants – die Vielfalt ist groß und der Genuss garantiert. ‚Stormarn tischt auf‘ lädt ein zu einer kulinarischen Entdeckungsreise durch die Region und macht Lust auf echte, handgemachte Küche. Gemeinsam für Stormarn – gemeinsam genießen!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juni 2026

Meeting im Stall: Stadtverordnete mit „semitransparenten Lärmschutzwänden“ im Marstall

Letzte Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause in der Reithalle vom Marstall. Die Tagesordnung am 29. Juni 2026 besteht aus 18 Punkten und reicht vom „Tätigkeitsbericht der Gleichstellungsbeauftragten“ bis hin zur „Bennennung einer stimmberechtigten Vertretung für den Friedhofsausschuss“. Und dann ist dort auch TOP 12: „Großräumige Installation von semitransparenten Lärmschutzwänden im Stadtgebiet von Ahrensburg“.

„Semitransparent“? Ich habe Frau Google befragt und die KI-Antwort bekommen: „Semitransparent bedeutet halbdurchsichtig oder durchscheinend. Es bezeichnet einen Zustand zwischen völlig blickdicht (opak) und vollständig durchsichtig. Licht wird durchgelassen, aber Objekte dahinter sind nur verschwommen oder gedämpft erkennbar.“

Diese Aussage irritiert mich. War bislang nicht immer von „transparenten“ Lämrschutzwänden die Rede? Und nun auf einmal nur semi…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Juni 2026

Thema Hamburger Straße: Warum man in der WAB echt ’n Rad ab hat

„Hamburger Straße: Entscheidung über den Baustart der Einkaufsmeile steht an“. So steht es heute auf einer Stormarnseite im Abendblatt. Und das ist nicht korrekt, denn der Baustart der ansteht, wäre nicht der Bau der Einkaufsmeile, sondern der Bau einer Ruhezone in der Innenstadt, wo die Stellplätze für Autos von Kunden durch Bänke ersetzt werden sollen, obwohl die dortigen Parklets schon heute überflüssig sind. Und gegen diese Absicht sträuben sich natürlich die Geschäftsleute, wissend, dass sie dadurch Kunden verlieren würden.

Die Stadt hat dazu kürzlich eine Alibi-Informationsveranstaltung gemacht und denkt nun völlig unbekümmert, dass sie danach das tun kann, was sie zuvor schon zu tun gedacht hat, nämlich den Bürgerentscheid zu umgehen, ohne dass die Politik dem zugestimmt hat.

Und die Politik? CDU, FDP und SPD verteidigen die Interessen der Kaufleute und deren Kunden in der City. Die Grünen sind dagegen, wollen die City an liebsten zu einem Friedhof umgestalten. Und dann ist da noch die WAB, die Fraktion des ADFC, wo deren Mitglied Dr. Detlef Steuer in der Zeitung wie folgt zu Wort kommt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2026

Für Ahrensburger eine gute Nachricht, die vom Stormarner Tageblatt als „Schreckensnachricht“ verbreitet wird

Wir Ahrensburger können aufatmen! Grund: Die Bahn hat weiterhin Probleme, uns die S4 durch die Stadt fahren zu lassen. Ich zitiere aus dem Stormarner Tageblatt: „Der Projektchef geht … nicht von einem schnellen Baustart aus: ‚Es gibt 300 private Eigentümer entlang der Strecke, wir rechnen mit erheblichen Klagen.'“

Ich zitiere weiter die Redaktion: „Für neue Ernüchterung sorgte Markus Warken, Projektleiter des zweiten Bauabschnitts. Er könne nicht konkret sagen, wann dieses Hamburger Teilstück fertig sein wird, erklärte er vor Abgeordneten des Kieler Landtages und der Hamburger Bürgerschaft im gemeinsamen Parlamentsausschuss. Damit steht erst recht in den Sternen, wann auf der kompletten Strecke bis Bad Oldesloe S-Bahnen rollen können.“

Ist das nicht wunderbar, meine lieben Mitbürger! Das lässt auch mit dem Gedanken spielen, dass man bei der Bahn am Ende vielleicht doch noch die Lust verliert, die Stadt Ahrensburg mit einer überflüssigen Bahn samt Bahnhof iin eine Katastrophe zu führen, bei der nur einer gewinnen würde, nämlich der Online-Versandhandel. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Juni 2026

Wichtige Information von den „Beute-Ahrensburgern“ aus Ahrensfelde

Von unseren Mitbürgern aus Ahrensfelde, die sich selber auch als „Beute-Ahrensburger“ bezeichnen, bekam ich ein Informationsschreiben der Dorfgemeinschaft Ahrensfelde e.V. mit einer Bitte an alle Ahrensburger Bürger und also lautend:

Moin zusammen! Wir denken immer, alles was die Stadt für uns macht, ist zu unserem Wohle – aber lest selbst…! Bitte informiert auch Nachbarn und Bekannte im Bereich der ehemaligen Gemeinde Ahrensfelde über diese Möglichkeit, es eventuell doch zum Guten zu wenden. Gruß Eure Dorfgemeinschaft Ahrensfelde e.V. Peter Körner, Erster Vorsitzender“

Und hier das Schreiben im Original zur geflissentlichen Beachtung: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Juni 2026

Wer etwas Gutes tun möchte, der braucht dazu kein Dach der BürgerStiftung Region Ahrensburg!

Wollen Sie vielleicht eine Stiftung gründen? Das geht ganz einfach und jeder kann das, selbst wenn er so arm ist ist wie die berühmte Kirchenmaus. Das jedenfalls wird behauptet von der BürgerStiftung Region Ahrensburg auf dem Werbeportal der kommerziellen Eckstein-Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co.KG , wo geschrieben steht: „Wie jeder einfach und kostenfrei eine eigene Stiftung gründen kann“. Ich wiederhole: „jeder“. Und im Bilde sehen Sie von links nach rechts: Rechtsanwalt und Notar Dr. Horst Jurkschat, der vor kurzem noch im Vorstand der BürgerStiftung Region Ahrensburg gesessen hat. Und daneben stehen Carmen Lau und Dr. Michael Eckstein vom übriggebliebenen Vorstand nämlicher Stiftung vor ihrer obligatorischen Werbetapete und grinsen vor sich hin.

Und Stifter Eckstein erklärt zu seiner Veranstaltung am 25.06.2026: „Wer unter dem Dach der BürgerStiftung Gutes tun will, hat viele Möglichkeiten.“ Dieses Wort erinnert mich an die „Stiftung Grundstücksretter“, die unters Dach der BürgerStiftung geschlüpft ist. Das ist nun schon über ein Jahr her, und bis heute habe ich keine Veröffentlichung gesehen über Grundstücke, die der Grundstücksetter unter dem Dach der BürgerStiftung gerettet hat. Könnte man das vielleicht als Dachschaden bezeichnen? Oder haben Sie etwas anderes gehört, liebe Mitbürger…?

Sollten Sie aber noch etwas Geld unter Ihrer Matratze haben, dann sollten Sie gut überlegen, ob Sie Ihr Erspartes unter das Dach der BürgerStiftung tragen wollen! Denn wenn Sie etwas Geld für Gutes stiften wollen, dann können Sie es auch an eine gemeinnützige Organisation spenden, die damit wirklich etwas Gutes und Sinnvolles tut. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Juni 2026