Lokaljournalismus 2026: Die Polizei konnte den Tatverdächtigen nicht mehr antreffen

Das Stormarner Tageblatt berichtet heute online: „Ahrensburg: Unbekannter plündert Schaufenster in der Manhagener Allee“. Und was will der Leser sofort wissen? Ich will wissen: In welchem Laden ist die Plünderung des Schaufensters passiert? Das aber wird von Reporterin Gesche Peters nicht verraten.

Stattdessen erfährt der Leser: Gegen 10.50 Uhr beschädigte ein unbekannter Mann demnach die Schaufensterscheibe eines Geschäfts in der Manhagener Allee. Er scheint es auf etwas Bestimmtes abgesehen zu haben: Aus der dahinterliegenden Auslage entwendete er einen Gegenstand und ergriff im Anschluss sofort zu Fuß die Flucht.“

Ich halte fest: Das Schaufenster wurde „geplündert“, aber nur ein Gegenstand wurde entwendet. Was für ein Gegenstand das ist, erfährt der Leser allerdings nicht. Und unglaublich: Der Mann „ergriff im Anschluss sofort zu Fuß die Flucht“ – wer hätte das wohl gedacht?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2026

Nachrichten & Notizen: Rätsel für Kinder im Abendblatt, Ahrensburger Schloss im Angebot eines Maklers und Risse in unserer Partnerschaft mit Feldkirchen

Schon wieder werden Abendblatt-Leser, die im Kreis Stormarn wohnen, von der Redaktion der Zeitung auf den Arm genommen und übers Ohr gehauen. Denn: Aus den ohnehin nur verbliebenen zwei Seiten der ehemaligen Stormarn-Beilage gibt es heute nur noch eine Seite, gefüllt mit Tierleid-Fotos im Rathaus von Ahrensburg und Schulpendler in Reinbek. Und auf der zweiten Seite: Kinderrätsel.

Ich wiederhole: Kinderrätsel! Und genau deshalb haben wir kindischen Leser im Kreis Stormarn das Hamburger Abendblatt ja auch abonniert – oder Sie etwa nicht?

Wäre das Blatt aus dem Funke-Verlag ein Lebensmittel, dann würde ich es vorschlagen für den „Goldenen Windbeutel“ von foodwatch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. August 2026

Volkshochschule Großhansdort (VHS) verbreitet schon wieder Werbung für Firma und Stiftung von Dr. Michael Eckstein

Die Volkshochschule Großhansdorf (VHS) kann’s nicht lassen: Auch im aktuellen Programm Herbst 2026 wird erneut für die Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG geworben und für deren kommerzielles „Ahrensburg PORTAL“. Und: Diese Werbung im Programm wird von Firmeninhaber Dr. Michael Eckstein möglicherweise garnicht bezahlt, denn es steht nicht der Hinweis „Anzeige“ über dem Beitrag.

Mehr noch: Unter der Überschrift „Gutes Tun in der Region Sie haben die Wahl“ wird in einer weiteren Werbung suggeriert, dass die BürgerStiftung etwas Gutes tut in der Region – siehe Abbildung unten rechts! Das aber ist für mich als Ahrensburger schwerlich erkennbar, denn was die Stiftung de facto tut, das ist Sammeln von Spendengeld der Bürger, das auf einem Konto bei der Haspa in Ahrensburg eingelagert wird, statt dass es unmittelbar für „Gutes“ weitergegeben wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. August 2026

Hamburger Straße: Nahrungsergänzungsmittel bei Clasen und Kunst bei Gerads

Nahrungsergänzungmittel sind schon seit ewiger Zeit ein Hit. Man bekommt sie in Apotheken, Drogeriemärken und sogar in Supermärkten und in jedweder Form. Und wer wissen will, ob Nahrungsergänzungsmittel hierzulande sinnvoll sind, der bekommt mit KI via Google die nachstehenden Antworten – siehe Abbildung links!

In Ahrensburg gibt es die Firma APOrtha, die in der Lübecker Straße einen „Shop für Supplements“ betreibt. Und diese Firma eröffnet im Herbst 2026 ein neues Ladengeschäft in der Hamburger Straße, und zwar im ehemaligen Laden des Elekrofachgeschäfts Clasen. Dass damit ein Leerstand schnell beseitigt wird, ist eine gute Nachricht für die Ahrensburger Innenstadt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. August 2026

Manhagener Allee: Wahrzeichen versunken, Wein Ahrens geschlossen

Gestern wollte ich mal wieder nach dem Wahrzeichen vom Schilda des Nordens sehen, nämlich dem beheiz- und versenkbaren Poller in der Manhagener Allee, mit dem die Verwaltung das Steuergeld der Bürger im Erdboden versenkt hat. Und obwohl es 12 Uhr mittags gewesen ist, war der Poller festgemauert in der Erden wie dereinst die Glocke von Friedrich Schiller. Und daneben ist zu lesen: „Achtung Poller wieder in Betrieb von 10:00 – 6:00 h Poller oben“. Ein Hinweis, der zeigt, dass man im Rathaus der Stadt offensichtlich nicht weiß, wo oben und wo unten ist, bzw. was mit „Betrieb“ gemeint ist.

Und dann ist dort in der Manhagener Allee auch noch Wein Ahrens. Genauer: Dort war Wein Ahrens, denn das Lokal ist geschlossen. Ein Blick auf die Homepage des Restaurants bestätigt das inklusive eines orthografischen Fehlers. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2026

Wie Szene Ahrensburg im Rathaus wirkt, lesen Sie hier:

Wenn Sie mal zurückklicken wollen auf meinen Blog vom 31. Juli 2026 mit der Überschrift: „Was lange gärt, wird endlich Wut: Wie Verwaltung und Politik die Aufenthaltsqualität für Menschen in der City von Ahrensburg systematisch zerstören“, dann kann ich Ihnen heute berichten: Mein Protest hat Wirkung gezeigt; zum einen im Denkmal am Rathausplatz und zum anderen auf dem Rondeel.

Kaum ist der Bürgermeister zurück aus seinem Urlaub, das waren die 20er-Zone- Schilder vom Rondeel auch schon wieder verschwunden und das alte blaue Schild steht nun wieder mehrfach am Rondeel – siehe Foto links von heute!

Was sagt uns das, meine lieben Mitbürger? Es sagt uns: Man muss nicht alles so hinnehmen, was aus dem Rathaus kommt!

Und nun erwarte ich, dass die Verwaltung auch Schilder ans Rondeel stellt, wo Radrennfahrer und E-Scooter-Raser aufgefordert erden, ihre Räder über den Platz zu schieben. Als ich heute auf einer Bank am Rondeel saß, da konnte ich feststellen: Kein Radfahrer hat sich an die vorgeschriebene Tempo von Schrittgeschwindigkeit gehalten, sondern sie brausten wie die Wilden über den Ruheplatz. Und noch schneller waren die E-Scooter-Deppen, die sogar zu zweit auf so einem Ding über den Platz gebrettert sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2026

Wie unterscheiden wir Ahrensburger einen guten Stadtverordneten von einem schlechten?

Am 18. August 2026 tagt im Peter-Rantzau-Haus der Bau- und Planungsausschuss unserer Stadt. Und Punkt 16 der Tagesordnung lautet: „Bebauungsplan Nr. 109 Stadteingang West – Aufstellungsbeschluss“. Hierbei geht es um einen 5. Bahnhof für Ahrensburg, der am Stadteingang West gebaut werden soll und der in meinen Augen genauso nötig ist, wie ein Flughafen in unserer Stadt oder ein zweites Schloss am Stadteingang West. Weil wir Ahrensburger diesen Bahnhof so gut wie garnicht benötigen, sondern hauptsächlich Menschen von außerhalb unserer Stadt.

Der Beschlussvorschlag des Bürgermeisters lautet wie folgt: „1. Für das Gebiet südlich der U1, nördlich der Bahnlinie Hamburg-Lübeck, östlich derHamburger Straße für die Adressen Hamburger Straße 158 sowie die ungeradenHausnummern 159 bis 175 (Flur 3, Flurstücke 74, 119, 208-211, 215, 220-226, 228, 312, 315, 317, 318, 381, 454, Gemarkung Ahrensburg), sowie für einen 10 m breiten Streifen des städtischen Friedhofs (Flurstück 453 teilweise).… wird der Bebauungsplan Nr. 109 -Stadteingang West – aufgestellt.2. Der Aufstellungsbeschluss ist gem. § 2 Abs. 1 Nr. 2 BauGB ortsüblich bekannt zu machen.“

Wenn das umgesetzt wird, dann kommen auf Ahrensburg nicht nur riesige Strapazen zu, sondern auch unnötige Kosten. Sogar der Friedhof wird dabei in Mitleidenschaft gezogen, soll Raum abgeben für den Bahnhofsbetrieb. (Zwischenbemerkung: Wie ich die Evangelisch-Lutherische Kirche, der dieser Friedhof gehört, einschätze, freut man sich dort vermutlich, weil man hier mit einem toten Streifen Land bequem Kasse machen kann. 😇 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2026

Der „Dicke Shitstorm“ von Szene Ahrensburg geht an den Klempner Kleinke

Der „Dicke Shitstorm“ ist ein neuer und ideeller Preis, vergleichbar mit dem „Goldenen Windbeutel“ von der Verbraucherorganisation foodwatch.  Der „Dicke Shitstorm“ wird von Szene Ahrensburg vergeben, und zwar an Menschen oder Unternehmen, die mit ihrer Egozentrik andere Menschen behindern, belästigen oder gar schädigen. In diesem Monat bekommt die Ahrensburger Firma Kleinke den „Dicken Shitstorm“ mit folgender Begründung:

Die Rantzaustraße in Ahrensburg ist eine vielbefahrene Straße und auch ein Schulweg. Hier gibt es keine Radwege; und die Bürgersteige sind nur sehr beschränkt nutzbar, sodass dort auch kleinere Kinder schwerlich auf ihrem Fahrrad fahren können. Die Rantzaustraße wird nicht nur befahren von Autos und Fahrrädern, sondern es ist auch eine Straße, in der Busse verkehren. Und in dieser Straße behindert die Firma Kleinke schon seit Monaten den Verkehr, indem sie dort täglich einen Firmenwagen parkt, und zwar voll auf der Fahrbahn an der Ecke Schimmelmannstraße, sodass auch Verkehrsteilnehmer, die aus dieser Straße in die Rantzaustraße abbiegen wollen, bei ihrer Sicht auf entgegenkommende Fahrzeuge behindert werden. Und nicht selten parkt auch noch ein Pkw hinter oder vor dem gelben Firmenwagen – siehe die Abbildungen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. August 2026

Warum der Bürgermeister von Ahrensburg und die Landesregierung nicht die Interessen von uns Bürgern vertreten

Es gibt keine leisen Züge mit Ausnahme von einem Zug aus der Flasche oder Zigarette. Und seit in Ahrensburg die Rede davon ist, dass eine S4 kommen soll, damit XXXL-Donnerzüge bei Tag und Nacht und in kurzen Abständen durch unsere Stadt brausen können, da erkläre ich seit Jahren, dass keine Lärmschutzwände die Menschen in der Stadt vor dem Lärm schützen werden. Alt-Bürgermeister Michael Sarach hatte daraufhin die Vorschlag gemacht, die Gleise der Bahn tiefer zu legen, sodass die Donnerzüge dann durch die Galerie der Hände rasen würden und nicht über, sondern unter den Brücken im Erdreich fahren sollen. Oder anders gesagt: Die Züge sollten quasi zu Untergrundbahnen werden. Und in der Hölle ist Barbecue für alle.

Der derzeit noch amtierende Bürgermeister Eckart Boege hingegen ist ein erklärter Fan von semitransparenten Lärmschutzwänden, weshalb er dafür sogar öffentlich Promotions für die Bahn macht. Und darum empfehle ich dem Boegemeister, dass er heute mal das Abendblatt lesen soll, wo im Stormarnteil berichtet wird: „Reinbeker klagen: Lärmschutuzwände der Bahn bringen überhaupt nichts“ – siehe die Abbildung links! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. August 2026

Schilda des Nordens: Kunstrasen für 1,2 Millionen Euro mitten in der City

Für Außenstehende mag es unglaublich klingen, für die Bürger von Ahrensburg ist es der normale Alltag. Damit meine ich die Sportplätze mitten in der Innenstadt. Statt dass man diese nicht schon längst zu einem Sportpark am Beimoor verlegt hat, werden sie nun tatsächlich für 1,2 Millionen Euro Steuergeld mit neuem Kunststoffrasen belegt, passend zum dortigen Dusch- und Umkleidehaus für 2,12 Millionen Teuro, über das seit dem Bau niemand mehr spricht.

Natürlich sind Kosten für Ahrensburg kein Problem, da im Schilda des Nordens große Investitionen mit Schulden bezahlt werden wie z. B. das Schulzentrum Am Heimgarten für 115 Millionen Euro, das wir uns nach Analyse, Prüfung und Stellungnahme der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC (PricewaterhouseCoopers).eindeutig nicht leisten können. Und diejenigen, die das Projekt trotzdem beschlossen haben, die werden sich rechtzeitig aus dem Staub machen, zumal sie keinerlei Verantwortung für ihr verantwortungsloses Tun übernehmen müssen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. August 2026