Spott mit G*tt? Nach dem Stern von Bethlehem nun das Sternchen von Ahrensburg

Szene-Ahrensburg-Leser Hermann-Jochen Lange hat in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass die Ahrensburger Pastorin Carola Müsse von der Evangelisch-Lutherischen Kirche die von Martin Luther übersetzte Bibel offenbar neu schreiben will. Denn überall dort, wo von Gott die schriftliche Rede ist, will Frau Müsse hinfort “G*tt” statt Gott schreiben. Ihre Begründung: “Für mich ist es richtig und schlüssig G*tt so zu schreiben im Unterschied zu den Göttern.” (Wie sie allerdings “G*tt” auf der Kanzel aussprechen will, verrät die Theologin im Kirchenblatt nicht.)

Auf der Titelseite vom Kirchenblatt wird Werbung betrieben für “Colorado” von Haribo mit dem biblischen Zitat: “Prüft alles und behaltet das Gute!” – siehe die Abbildung! Und in dem Blatt findet der Leser auch den Beitrag der Pastorin Müsse, überschrieben: “Warum ich G*tt und nicht Gott schreibe!” – wobei Sie bitte das ! beachten wollen, also das Zeichen für Ausruf und Befehl!

Ich denke dabei an das 2. Gebot der Christenheit und also lautend: “Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.” Für mich als Mitglied der Gemeinde ist das Sternchen der Pastorin Müsse im Namen Gottes ein Missbrauch im Namen unseres Herrn. Die Damen und Herren vom Kirchengemeinderat sehen das offenbar nicht so, aber vermutlich lesen sie das Kirchenblatt garnicht, das von den Kirchensteuern der Gemeinde finanziert wird.

Bleibt für mich noch eine Frage offen und also lautend: Und was ist mit dem Herrn der Hölle, Frau Müsse? Vielleicht: Satan (m/w/d)…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. April 2025

5 Gedanken zu „Spott mit G*tt? Nach dem Stern von Bethlehem nun das Sternchen von Ahrensburg

  1. Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf

    Drei Pastorinnen in Ahrensburg mit insgesamt 7 Nachnamen. Aber alle ohne Sternchen. 😉

  2. Gertrud Twieg

    Hallo Herr Dzubilla, ich habe lange überlegt, ob ich heute schreibe, denn eine Diskussion über Glaube ist äußerst schwierig. Denn Glaube hat man, oder nicht. Denkt man nur theologisch, erschließt sich einem der Glaube nicht. Es gibt geistiges Denken und geistliches Denken und dazu bedarf es Gottes Geist und dann weiß ich, dass „Gott“ für alles steht. Der Mittler dazu ist Jesus Christus.
    Freundliche Grüße

  3. H.J. Lange

    Frau Pastorin Müsse weiß selbst nicht mit welcher >AbsichtAbsicht< gefragt: Vergeblich.
    Gott sei dank ist Frau Pastorin Müsse lernfähig:
    Wurde das Kirchenvolk im Kirchenblatt Nr. 126 von ihr als Frau noch mit der üblichen Unhöflichkeit so angesprochen: "Liebe Leserin, lieber Leser!".
    zeichnet sich die komplette Ausgabe Nr. 127 durch eine auffällige Geschlechtslosigkeit aus:
    Es gibt nur noch die "Liebe Gemeinde" und "Liebe Menschen in Ahrensburg".
    Dazu passt der Witz, den Frau Pastorin Müsse im Kirchenblatt Nr.127 erzählt:
    "Als Gott den Mann schuf, übte sie bloß" und sie fügte hinzu, es handele sich um einen Witz, der in Finnland nicht funktioniert.
    Jaaa, Frau Pastorin Müsse kann das.

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