Archiv für den Monat: Februar 2024

Ahrensburg: Eine Stiftung, die nicht stiftet, sondern die wieder einmal nur als Geldbriefträger fungiert

Mit Beginn des des Jahres hat der Kinderschutzbund Stormarn einen neuen Geschäftsführer bekommen: Oliver Ruddigkeit heißt der Mann. Und einen ersten öffentlichen Auftritt hat er nun, und zwar auf dem kommerziellen Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG. Dort sehen wir den Mann neben Carmen Lau, der Geschäftsführerin der BürgerStiftung Region Ahrensburg, die ihm einen Scheck in Höhe von 1.400 Euro überreicht, und zwar als Spende für die Schulausstattung von benachteiligten Kindern – siehe die Abbildung!

Damit bedankt Oliver Ruddigkeit sich bei den Spendern. Zu diesen Spendern gehört aber nicht die BürgerStiftung Region Ahrensburg, denn die hat das Geld lediglich weitergeleitet; die Spenden kamen aus den Börsen von Bürgern.

Warum die BürgerStiftung nicht dazu aufgerufen hat, dass die Menschen ihr Spendengeld direkt an den Kinderschutzbund Stormarn überweisen sollen statt den völlig unnötigen Umweg über die BürgerStiftung Region Ahrensburg zu gehen, das lässt sich für mich nur so erklären: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2024

Märchenhaftes zum Sonntag: Hätte es den Wolf nicht gegeben, dann wäre der Mensch auch nicht auf den Hund gekommen

Im Stormarner Tageblatt ist ein “Leserbrief aus Tremsbüttel” erschienen mit der Forderung: “Der Wolf in Deutschland sollte ausgerottet werden”. Und dem widerspreche ich, und zwar energisch! Denn jeder Hundefreund erinnert sich dankbar: Ohne den Wolf hätten wir heute keine Haushunde. Jedenfalls nicht solche Rassen, die vom Wolf abstammen und nicht vom Eichhörnchen wie zum Beispiel der Chihuahua. 

Richtig ist auch, dass der Wolf vom Menschen schon seit Urzeiten verunglimpft wird. Kennen wir nicht alle die Geschichte über ein gewisses Rotkäppchen, deren Großmutter nach einem Gerücht, das von den Gebrüdern Grimm gehört und weiterverbreitet wurde, angeblich von einem Wolf gefressen wurde? Genauso wie die 7 Geißlein, die ein Wolf allesamt gefrühstückt haben soll. 

Es wird im Märchen nicht erzählt, dass die Oma vom Rotkäppchen von einem Krokodil geschnappt wurde, und es eine Schlange war, welche die Geißlein verschlungen hat, sondern hier wie dort wird ausdrücklich der Wolf als Täter genannt. Und wir kennen auch die Story vom Werwolf, der in Wahrheit ein Mensch ist, der sich nur bei Vollmund in einen Wolf verwandelt. Beweise dafür hat es allerdings bis heute nicht gegeben – wobei ich mir allerdings bei einem ehemaligen Ahrensburger Bürgervorsteher nicht so ganz sicher bin, der heute öfter auf dem Rondeel anzutreffen ist, wo er die Bürger aus seinen Augenwinkeln heraus beobachtet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2024

Rezept vom Onkel Doktor: Um das Tunneltal zu retten, müssen wir die Bordsteine absenken!

Zugegeben: Die Überschrift klingt satirisch. Ist sie auch, nämlich realsatirisch. Sie bezieht sich auf die Politiker-Kolumne im MARKT, die in dieser Woche gefüllt wird von Dr. Wulf Köpke, Stadtverordneter der WAB. Unter der Überschrift “Wieviel Aussterben wollen wir uns leisten?” kommt der Autor auf unser Tunneltal zu sprechen. Und stellt fest, dass die geplante neue Bahntrasse der S4 eine noch wirksamere Abriegelung für das Naturschutzgebiet darstellt, die möglicherweise der Todesstoß für Teile der geschützten Tierwelt ist.

Und nach seiner Diagnose kommt der Onkel Doktor zu seiner Therapie und also lautend: “Absenkung hoher Bordsteine und Errichtung von Leitzäunen” – wenn Sie bitte einen Blick auf die Abbildung werfen wollen, wo ich drei Absätze aus dem Beitrag von Dr. Wulf Köpke hervorgehoben habe, die alles sagen über die Einfältigkeit des Stadtpolitikers von der WAB.

Wer die ganze Diskussion um die Schienentrasse durchs Tunneltal verfolgt hat, der weiß, dass Stadtverordnete Köpke nicht aufgepasst hat. Oder aber, der Mann ist zu feige, um sich klar gegen das Vorhaben der Bahn zu positionieren. Und wer den Kommentar von Peter Elmers zum angedachten Verkehrsknotenpunkt Ahrensburg-West gelesen hat und immer noch nicht begreifen kann, welcher Schwachsinn dort geplant wird, dann ist bei dem nicht nur Hopfen, sondern auch Malz verloren. Wie u. a. auch beim Ahrensburger Bürgermeister Eckart Boege (SPD), der das Lied der Bahn nach der Melodie seines Hamburger Genossen und Wahlhelfer Peter Tschentscher singt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Februar 2024

Eine Meldung über die S4, die heute nicht auf der Titelseite vom Hamburger Abendblatt steht

Die Meldung müsste wie Schallmeienklang in den Ohren der Bürger von Ahrensburg klingen, und zwar die Frage: “S-Bahn-Ausbau bedroht: Streicht der Bund die Mittel”? Diese Frage hat die Redaktion vom Hamburger Abendblatt gestern Abend online aufgeworfen und bezieht sich dabei auf einen Bericht vom Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL – siehe Abbildung!

Der Leser erfährt: “Auch Anbindung des Fehmarnbelttunnels soll in Gefahr sein”. Wozu ich das Gegenteil behaupten, nämlich: Die Gefahr wäre in Wahrheit gebannt, wenn die Anbindung des Fehmarnbelttunnels nicht erfolgen würde!

Nachdem ich die frohe Botschaft, die wie ein Lichtlein am Ende des Tunnels erscheint, gestern Abend online gelesen habe, da habe ich heute auf die gedruckte Zeitung gewartet, um auf den Bericht dort hinzuweisen. Jedoch habe ich mich heute sehr gewundert, denn: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2024

Interessiert es jemanden von Ihnen, dass Bestattungen in Glinde schon wieder teurer werden sollen…?

Wussten Sie eigentlich, dass die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt auch einen Redaktionsbeirat hat? Der wurde im Jahre 2016 gegründet und besteht aus Lesern der Zeitung, die in Bildern und Worten präsentiert wurden – siehe auch die Abbildung links! Und dieser Redaktionsbeirat soll die Arbeit der Redaktion kritisch begleiten und dazu beitragen, dass die Stormarn-Redaktion gute Leistungen vollbringt.

Nach der Gründung vom Leserbeirat hat man dann kaum noch etwas von und über dieses Gremium gehört. Zwar gab es mal Hinweise darauf, dass der Leserbeirat sich kritisch zur Arbeit der Redaktion geäußert hat (siehe wiederum die Abbildung!), aber das hat den Damen und Herren in der Großen Straße offensichtlich nicht geschmeckt, sodass der Leserbeirat danach nicht mehr von der Redaktion befragt wurde und inzwischen vermutlich auch gar nicht mehr existiert. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2024

Boegemeisters Prestigeobjekt: Verkehrszentrum Ahrensburg West

Im Ahrensburger Rathaus regiert ein Diplom-Mathematiker, der dort die Rolle des Bürgermeisters spielt. Damit ist der Mann auch verantwortlich für die Homepage der Stadt. Und wenn wir diese aufmachen, dann fallen uns zwei Zeichen ins Auge, als dieses sind: “75 Jahre Stadt Ahrensburg” und “S 4” – siehe die Abbildungen! Und wenn ich dort “S 4” lese, dann spüre ich immer wieder den Schauer, der mir dabei kalt über den Rücken läuft – die Leser von Szene Ahrensburg wissen, warum.

Homepage Stadt Ahrensburg: Die S4 dominiert schon auf den ersten Blick!

Das Stormarner Tageblatt berichtete vor ein paar Tagen: “Geplante S4 von Hamburg bis nach Bad Oldesloe: Bürgerinitiative wehrt sich gegen ‘Prestigeobjekt'”. Und in Ahrensburg? In Ahrensburg ist der Bürgermeister stolz über das Prestigeobjekt, nämlich ein geplanates Verkehrszentrum am Stadteingang West, das dort zu einer Verkehrskatastrophe führen würde, die bis nach Ahrensfelde zurückreicht. Aber das ist dem Boegemeister offenbar schietegal; ich vermute sogar, dass er Ahrensfelde nur vom Hörensagen kennt, denn ich habe bis heute nicht erkannt, dass er die Sorgen der Ahrensfelder ernst nimmt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2024

Wiedervorlage: Nepper, Schlepper, Bauernfänger, BürgerStiftung

Wenn Sie auf das Reklame- und Waschzettelportal “AhrensburPORTAL” gehen, das ein gewisser Dr. Michael Eckstein mit seiner kommerziellen Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG betreibt, dann finden Sie dort den Hinweis auf eine Veranstaltung der BürgerStiftung Region Ahrensburg: “Immobilien: Was Käufer und Verkäufer wissen sollten – am 15.02.2024”. Und vor einer Teilnahme warne ich Sie ausdrücklich.

Begründung: Die dort angekündigte “Immobilienberaterin” wird genauso wie die genannte “Spezialistin für Baufinanzierungen” mit dem Hinweis IHK präsentiert, also Industrie- und Handelskammer. Folglich denkt der gutgläubige Betrachter beim Anblick der beiden Frauen, hinter denen sich BürgerStifter Eckstein gestellt hat (siehe Foto!), dass es bei der Veranstaltung in der Stormarnschule (Stormarnschule!!!) um eine neutrale Beratung durch die IHK handelt. Oder würden Sie vielleicht etwas anderes vermuten, liebe Leser…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2024

City Center Ahrensburg (CCA): Wasserschaden im Kopf

Das City Center Ahrensburg hat zwei ebenerdige Eingänge, den einen in der Rampengasse, den anderen in der Großen Straße. Und der in der Großen Straße ist für den Besucher ein Wandel durch die Leere. Denn auf der linken Seite ist schon seit vielen Jahren ein Leerstand. Und auf der rechten Seite schon seit Wochen und Monaten. Doch während für die linke Seite immer noch krampfhaft ein Mieter gesucht wird, herrscht auf der rechten Seite angeblich ein Wasserschaden.

Lesen Sie bitte den abgebildeten Hinweis! Den findet der CCA-Besucher schon seit einer Ewigkeit an der rechten Seite beim Eintritt von der Großen Straße her. Und jeder der denken kann, der denkt: Hier stimmt etwas nicht. Und was nicht stimmt, dass ist ein Wasserschaden. Denn den gibt es dort genauso wenig wie es  dort das Ristorante Dolce Vita gibt. Statt dessen gibt es Zoff, und zwar zwischen der ehemaligen Betreiberin vom Dolce Vita und den Eignern vom CCA. Was eigentlich ein Thema für die örtliche Presse sein sollte; aber weil das CCA nicht der ADFC ist, gibt es in den Gazetten auch keinen Bericht über den monatelangen “Wasserschaden im CCA”. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2024