Archiv für den Monat: Oktober 2021

Currywurst im Glas? Für mich wie Döner in der Dose!

Ich mag Currywurst. Meine erste Bratwurst mit Currysoße habe ich schon als Kind gegessen, damals an einer Würstchenbude direkt am Hamburger Hauptbahnhof: Currywurst mit Kartoffelsalat gab’s dort. Und bis heute habe ich viele, viele Sorten Currywurst gegessen und das auch in vielen Städten. Und bis heute ist für mich klar: Currywurst mit Pommes schmecken am besten an einem Imbisstand.

Seit ein paar Jahren gibt es auch Currywurst geschnitten in der Fertigpackung, die man in der Mikrowelle zubereiten kann. Das ist für mich nur Currywurst für den äußersten Notfall, denn sie schmeckt wie sie ausschaut, nämlich nach Konserve.

Und nun gibt es etwas Neues aus der „Höhle der Löwen“: Currywurst im Glas. Probiert habe ich die nicht. Denn Currywurst im Glas ist für mich vergleichbar wie Döner in der Dose. Oder in drei Wörtern gesagt: Geht gar nicht! Und dass die Currywurst im Glas aus der Löwenhöhle angeblich schon ein Hit im Supermarkt ist, vermag ich nicht zu glauben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2021

Eine genossenschaftliche Werbung für den Amtsvorsitz im Rathaus – unterstützt von der Partei Die Linke

Jochen Proske, SPD, macht heute Werbung im Anzeigenblatt MARKT. Dort wirbt der Stadtverordnete für seinen Parteigenossen Eckart Boege, der als Bürgermeister für Ahrensburg kandidiert. Und hinter den sich auch die Partei Die Linke gestellt hat, sodass der Bürger damit doppelt Rot sieht.

Wohl gemerkt: Das Amt des Bürgermeisters ist kein politisches Amt, sondern wir wählen am Sonntag den Chef der Stadtverwaltung. Und da gibt es nicht den geringsten Grund, dass ein Bewerber einer politischen Partei angehören muss. Und mit  den beiden Amtsvorgängern im Ahrensburger Rathaus haben wir mit den Wahlempfehlungen der SPD keine guten Erfahrungen gemacht. Und ich bin mir ziemlich sicher: Hätte Michael Sarach seinen Hut ein drittes Mal in den Ring geworfen: Die SPD hätte ihn sich nicht aufsetzt. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Oktober 2021

Aus der “Höhle der Löwen” zum Löwenzahn bei Famila = Pusteblume

Ich dusche gern und täglich. Und habe dabei ein schlechtes Gewissen, weil der Wasserverbrauch dadurch erheblich ist. Und deshalb gefiel mir eine Erfindung, die in der „Höhle der Löwen“ vorstellt wurde und den Wasserdurchlauf um 50 Prozent reduzieren soll. Wohlgemerkt: Der Wasserdruck soll sich dagegen kaum merkbar verringern. Das Teil mit dem Namen „puregreen“ soll rund 30 Euro kosten. Etwas happig, wie mir erschien und weshalb ich mit dem Kauf gewartet hatte.

Und dann kam meine Frau mit einem Famila-Prospekt und zeigte mir: Statt 29.99 Euro soll das Ding bei Familia für 9,99 Euro erhältlich sein. Das war natürlich ein Kaufargument.

Nun ist es so, dass der Weg zu Famila von meinem Wohnsitz aus je nach Fahrweg 5,4 km bzw. 6.3 km beträgt, was eine Fahrzeit von 13 Minuten bzw. 14 Minuten ergibt. Hin und zurück sind das also 24 bzw. 28 Minuten, wenn die Straßen frei sind. Also rechnen wir mit einer halben Stunde Fahrzeit für den Kauf eines Dusch-Wassersparers. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Oktober 2021

Tütenblasen: Die unverschämteste Verkaufsaktion seit es REWE in Ahrensburg gibt!

Ich habe schon vor einem Jahr auf eine Aktion der REWE-Märkte hingewiesen, die in meinen Augen skandalös ist. Kurz gesagt: REWE betreibt eine Verkaufsförderungsaktion unter dem Deckmantel der „Tafel“, wo von gutgläubigen Menschen blind REWE-Produkte gekauft und gespendet werden.

Wie das abläuft, lesen Sie HIER. Und dass das nun eine Fortsetzung findet, können Sie der Abbildung entnehmen. Was für eine Heuchelei – ich werde den Laden nicht mehr betreten so lange diese Verkaufsförderungsaktion läuft.

In diesem Zusammenhang: Neulich entdeckte ich auf meinem REWE-Kassenbon, dass ich für drei Produkte jeweils einen Euro zu viel bezahlt habe. Sollte ich mich wegen dieser drei Euro noch einmal ins Auto setzen, die drei Produkte, auf denen der Preis geklebt war, mitnehmen, um dort an der Kasse zu reklamieren…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Oktober 2021

Der Bürgermeister von Trittau beweist, dass wir in unserem Rathaus eine echte Lusche sitzen haben

Im 3. Buch Abendblatt findet der Leser heute einen Beitrag aus Trittau. Dort haben Jugendliche vom örtlichen Sprayer-Team das Umspannwerk mit Graffiti gestaltet. Mit Hilfe von Bürgermeister Oliver Mensch wurde das mit Zustimmung der Schleswig-Holstein-Netz AG durchgeführt. Für die jungen Künstler ein kreatives Vergnügen und für die Augen der Bürger ein Schmaus. Und für die Stadt ein Schnäppchen: Nur die Spraydosen wurden bezahlt.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Ganz anderes dagegen in Ahrensburg: Hier hat der hoch dotierte Citymanager und selbstverliebte Medienfluglehrer Christian Behrendt die Stormkästen in der Innenstadt gestalten lassen. Von einer Firma aus Bonn. Bonn am Rhein! Und für Kosten, die angeblich im 5-stelligen Bereich liegen, die von der Stadt aber nicht in Euro und Cent bekanntgegeben werden – jedenfalls habe ich darüber nirgendwo etwas gefunden. Warum nicht…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Oktober 2021

Stadt Ahrensburg: Neuer Trick, um auswärtige Kunden aus der Innenstadt zu verscheuchen

Aus dem 3. Buch Abendblatt erfahren Sie heute die Botschaft: „Parkgebühr per App zahlen: Ahrensburg startet“. Das klingt gut. Schlecht dagegen klingt, was im Kleingedruckten steht, nämlich: Tagesticket kostet künftig 2,40 statt bisher zwei Euro. Am Freitag steigen in Ahrensburg auch die Parkgebühren um 20 Prozent. Die erste Stunde kostet auf den Flächen in der Innenstadt dann 60 statt jetzt 50 Cent. Für jede weiteren fünf Minuten kommen zehn Cent hinzu, bislang sind es für jeweils eine halbe Stunde 50 Cent.“

Zitat: Abendblatt – Symbolbild: HDZ

Warum wurden die Parkgebühren erhöht? Lassen Sie den Blogger raten: Die Stadt will alles daran setzten, dass weniger auswärtige Kunden in die Ahrensburger Innenstadt  kommen sollen. Nachdem man bereits Parkplätze massenhaft beseitigt hat – vom Lindenhof-Parkplatz und von der Hamburger Straße bis über die Beschlagnahme von Parkplätzen durch die Stadtwerke und durch die unverschämte Besetzung mittels Parklets – da geht die Verwaltung nun einen Schritt weiter: Erhöhung der Parkgebühr durch die Hintertür mit App um 20 (zwanzig) Prozent. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Oktober 2021

Die Ahrensburger CDU spricht in der Briefmarkensprache

Unter den vielen Sprachen auf dieser Welt gibt es auch die Zeichensprache. Und zur Zeichensprache gehört u. a. auch die Briefmarkensprache. Unter der Briefmarkensprache versteht man die Übermittlung verschlüsselter Botschaften durch die Anordnung der Briefmarken auf dem Briefumschlag. Aber es gibt auch noch eine unverschlüsselte Sprache durch Briefmarken, und zwar durch die Auswahl des Motivs, das auf das Kuvert geklebt wurde. Diese Form der Sprache durch Briefmarken erfolgt durch Wort und Bild, ist also sehr deutlich zu verstehen.

Jedes Jahr gibt die Deutsche Post eine Reihe von Sondermarken zu Anlässen, Zeitgeschehen und im Gedenken an Personen heraus. Und hier kann der Absender eines Briefes aus vielen Motiven wählen, welche Botschaft er auf sein Kuvert kleben und dem Empfänger übermitteln möchte. Aktuell stehen für das laufende Jahr 13 Marken zur Verfügung, die man am Schalter bekommen kann – siehe die Abbildungen rechts!

Und damit komme ich zum Reason Why meines Blog-Eintrages. Und das ist ein Brief von der CDU Ahrensburg, den mir der Vorsitzende Maik Neubacher gerade geschickt hat. Und das Kuvert ist nicht per Druck frankiert, sondern es wurde in Handarbeit mit einer bunten Sondermarke beklebt, was dem Schreiben die gewünschte individuelle Note verleiht. Und eine Botschaft übermittelt durch die Sprache der Briefmarke. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2021

Fake News im 4. Buch Abendblatt: So wird das Stadtgeld schöngeredet – jedenfalls halbwegs schön

Im 4. Buch Abendblatt findet der Leser an diesem Wochenende einen Bericht mit der Überschrift: „So bewerten Händler das Stadtgeld“. Dazu wird ergänzt: „Verwaltung legt Ergebnisse von Befragung der Kaufleute vor, die an der Aktion teilgenommen haben. Die Bilanz ist zwiegespalten.“ Und die Ergebnisse will die Verwaltung am 18. Oktober 2021 im Hauptausschuss vorlegen. Online liegen sie allerdings schon vor und zwar auf der Homepage der Stadt Ahrensburg.

Der Abendblatt-Leser erfährt, dass die Verwaltung alle 90 Kaufleute, die sich an der Stadtgeld-Aktion beteiligt haben, zu einer Online-Befragung „eingeladen“ hat. Aaaber: Nur 56 haben reagiert. Was bedeutet: Rund ein Drittel der Kaufleute haben ihre Meinung durch Schweigen kundgetan. Und dieses wortlose Resultat wird in den “Ergebnissen” nicht berücksichtigt. Und deshalb musste die Verwaltung auch eingestehen, dass die eigene Erhebung nicht repräsentativ ist.

Und was sind Ergebnisse aus einer Untersuchung, die nicht repräsentativ ist? Sie sind nicht zur Veröffentlichung geeignet. Weil sie vergleichbar sind mit einem Schwangerschaftstest, der von einer Wahrsagerin mit Hilfe ihrer Tarrot-Karten vorgenommen wurde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2021

Dies & Das & Jenes: Bettelbrief vom Stadtforum, Waldflächen in Lütjensee und Parklets in Ahrensburg, Geschäftsbetrieb im Stadtpark, Schlangen im Hansapark und Penny ist für Nachbarn da

Götz Westphal, 1. Vorsitzender Ahrensburger Stadtforum, hat mir einen Brief geschrieben. Nein, er hat sich nicht bei mir bedankt, dass ich mich seit über einem Jahrzehnt für das Wohl der Kaufleute in der Ahrensburger Innenstadt einsetze. Auch hat er mir keinen Werbeauftrag für Szene Ahrensburg erteilt, sondern er will Geld von mir. Genauer gesagt: Ich soll meine Patenschaft für einen Weihnachtsstern in der Ahrensburger Innenstadt für weitere fünf Jahre verlängern.

Seit es die Aktion „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ gibt, also seit 2011, haben ich einen Stern in der Innenstadt gesponsert. Das ist nun vorbei. Denn ich sehe dafür nicht den geringsten Grund. Und außerdem haben wir ja  jetzt einen Citymanager, der die Sternstunden in der City managen kann und der pro Jahr mit 78.000 Euro zu Buche schlägt. Zu Lasten der Steuerzahler von Ahrensburg. Was könnte Ahrensburg für diesen Betrag an Sternen kaufen – einen ganzen Himmel voll! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Oktober 2021

Der Citymanager klaut eine gute Idee von Ahrensburger Kaufleuten – bezahlt wird dafür aus der Stadtkasse

Schon vor vielen Monaten wurden die Stromkästen in der Hagener Allee durch Graffiti verschönt – wenn Sie sich die beiden Beispiele im Foto bitte mal anschauen wollen! Das ist eine hübsche Idee, denn in Vergangenheit haben sich immer wieder Schmierfinken an diesen Versorgungskästen ausgelassen. Bestellt und bezahlt haben diese Kunstaktion die in der Hagener Allee ansässigen Kaufleute. Und die Gemälde stammen von den Graffiti-Künstlern „Die Sprüherei“ in Reinbek, also aus dem Kreis Stormarn.

Und nun kommt Citymanager Christian Behrendt und verkündet bei „stormarn live“, dass jetzt „über 30 Stromkästen mit ländlichen und Natur-Motiven verschönert“ werden. Damit will Behrendt „unseren Bürgern und unseren Gästen gleichermaßen eine Freunde machen und ein Stück Natur in die Stadt zurückbringen“.

Womit der Citymanager vermutlich das Stück Natur meint, das die Stadt Ahrensburg gerade in der Hamburger Straße mit der Kettensäge beseitigt hat, sodass Vögel und Bienen dort ihre Heimat verloren haben und verschwunden sind. Und damit wirken die Stromkästen mit Meise und Biene wie Bilder auf Grabsteinen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Oktober 2021