Archiv für den Monat: Juli 2021

Tiefgarage unterm Stormarnplatz: Eine Neubewertung durch die WAB

Endlich mal wieder etwas Erfreuliches zu vernehmen von Peter Egan, dem Fraktionsvorsitzenden der WAB. In der Politiker- und Parteien-Werbekolumne im MARKT äußert der Stadtverordnete erstmals Bedenken über den Bau einer angedachten Tiefgarage unter dem Stormarnplatz. Und wenn Sie regelmäßger Leser von Szene Ahrensburg sind dann wissen Sie auch, was ich über dieses Utopia-Projekt denke.

Ich zitiere Peter Egan: “Eine Neubewertung aus Sicht des Klimaschutzes brauchen wir auch für die geplante Tiefgarage. Sie ist für die WAB bisher der ‘saure Apfel’, in den wir beißen, um die Innenstadt umzugestalten. Aber der Bau erfordert Tausende Tonnen an Baustoffen mit gravierenden Treibhausgasemissionen. Ist das wirklich ‘alternativlos’ oder kriegen wir einen Umbau der Innenstadt im Einklang mit dem Klimaschutz hin? Was meinen Sie dazu?”

Und weil Peter Egan sich damit auch nach meiner Meinung erkundigt, antworte ich ihm wie folgt: Es ist nicht nur der Unfug, auf dem Deckel einer Tiefgarage einen Stadtpark bauen zu wollen, sondern die Kosten für dieses Unternehmen sind bis heute noch gar nicht verbindlich genannt worden. Und was zur Tiefgarage dazukommt: Sie muss auch regelmäßig gewartet werden, was Familie Levenhagen wohl nicht ehrenamtlich übernehmen würde. Und: Das unterirdische Bauwerk wäre kaum mehr rückbaubar, falls man es eines Tages nicht mehr benötigen sollte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juli 2021

Der Ahrensburger Seniorenbeirat und sein Missverständnis mit dem Shuttleservice Ioki

Harald Klix berichtet im 3. Buch Abendblatt: „Ahrensburger Seniorenbeitrat gibt Tipps zum Ioki-Fahrdienst“. Und der Seniorenbeirat ist der Meinung, dass die Ioki-Wagen “besonders Fahrgäste mit Rollator, Rollstuhl oder Gepäck … bequem von der Haustür zur nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle” fahren. Und damit hat der Seniorenbeirat offenbar den Sinn eines Shuttleservice total missverstanden.

Ioki: Privattaxi auf Kosten der Steuerzahler (Zitat: Abendblatt, Foto: Szene Ahrensburg)

Wenn ich das richtig verstehe, dann ist die Bahntochter Ioki ein Shuttleservice. Was bedeutet (Zitat): “Die VHH bringt das Angebot zusammen mit Ioki, dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn für intelligente On-Demand-Mobilität, auf die Straße. Fahrgäste mit ähnlichen Routen werden mit Hilfe eines Algorithmus automatisch zu Fahrgemeinschaften gebündelt und gemeinsam befördert.”

In Ahrensburg ist das aber tatsächlich völlig anders. Hier ist Ioki kein Shuttleservice für Fahrgemeinschaften, sondern ein Privat-Taxi auf Kosten der Steuerzahler. Ein Beispiel im obigen Foto: Der Ioki-Wagen wartet vor dem U-Bahnhof Ahrensburg-West. Eine junge Dame kommt aus dem Gebäude, steigt in den Ioki-Wagen ein und lässt sich für 1 Euro direkt vor ihre Haustür kutschieren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juli 2021

Wollen Sie einen Bürgermeister, der nicht so genau weiß, wie er eigentlich heißt…?

Als der Bürgermeisterkandidat der Grünen das Licht der Welt erblickt hat, da wurde für den kleinen Christian der Nachname „Schubbert“ in die Geburtsurkunde eingetragen. Und als der kleine Christian dann groß war, da ehelichte er Catharina von Hobe. Und ich vermute: Frau von Hobe wollte verständlicherweise nicht Schubbert heißen, weshalb der Herr Gemahl sich etwas hat einfallen lassen.

Herr Schubbert dachte an den berühmten Herrn Müller, der sich nach seiner Eheschließung mit Frau Lüdenscheidt fortan Müller-Lüdenscheidt nennt – wie wir von Loriot erfahren haben. Und so nannte der  Herr Schubbert sich fortan Schubbert-von Hobe und erhob sich somit quasi selber in den Adelsstand.

Inzwischen ist der Grüne schon seit längerer Zeit wieder Single. Und der Mann weiß offensichtlich nicht mehr, wie er nun heißt. Da nennt er sich einmal in seiner Werbung „Christian Schubbert“ und behauptet dann wieder auf Facebook, dass sein Name „Christian Schubbert-von Hobe“ ist – wenn Sie sich bitte die voranstehende Abbildung einmal anschauen wollen, lieber Bürger! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Juli 2021

Die Stadt Ahrensburg gibt heute auf der Homepage bekannt: “Geld zu verschenken!”

Irgendein Witzbold in der städtischen Verwaltung hat auf die Homepage der Stadt einen Hinweis platziert, der da lautet: „Nur für waschechte Ahrensburger Geld zu verschenken!“ Und wenn man als Ahrensburger, der mit allen Wassern gewaschen ist, wissen will, wo es das verschenkte Geld gibt, dann öffnet sich nach dem Draufklicken ein Fenster mit dem Hinweis: „1, 2, 30… 50… GO! DAS STADTGELD KOMMT.“ – siehe die nachfolgende Abbildung rechts unten!

Gefunden am 13. Juli 2021 auf der Homepage der Stadt Ahrensburg

Der Bürger wundert sich und fragt: „Wird jetzt schon wieder Stadtgeld aus der Stadtkasse an Ahrensburger verschenkt, die sich gewaschen haben? Also so, wie das ja bereits im Mai 2021 in Ahrensburg passiert ist nach dem Vorbild aus Marburg?“

Und weil hier ausdrücklich die Apotheke am Rondeel und der Optiker Fielmann ins Bild gerückt wurden, stellt sich die weitere Frage: Will die Stadt vielleicht mit neuem Stadtgeld auch diejenigen Firmen unterstützen, die in der Corona-Krise nicht gelitten haben? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juli 2021

Hamburger Abendblatt berichtet heute über Badlantic, Luftreiniger, Dusch- und Umkleidehaus

Die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt schreibt: “Gutachter stellen Badlantic-Pläne auf den Prüfstand”. Und in der Unterzeile erfährt der Leser: “Die anvisierte Fläche für den Bau des neuen Hallenbads in Ahrensburg ist voraussichtlich zu klein. Zukunft der Cottage-Sauna ist unklar.

Aus: Hamburger Abendblatt

Bereits am 12. Januar 2020 habe ich in einem Blog-Eintrag gefordert: “Das neue badlantic darf nicht auf dem gleichen Gelände neu gebaut werden! Das gesamte Areal muss die Stadt für Wohnungsbau freigeben, damit dort Wohnraum entstehen kann, der für alle Menschen erschwinglich ist. Das zukünftige Badlantic, das man dann auch großschreiben sollte, gehört ebenfalls in das Sport-Zentrum am Beimoor Süd.” Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juli 2021

Christian Schubbert (Grüne) und Wolfgang Schäfer (FDP): Janina Dietrich zeigt ihr journa-list-isches Gefühl

Wenn ich früher in die Stadtverordneten-Versammlung in den Marstall gegangen bin, dann wurde ich dort von Detlef Levenhagen stets freundlich begrüßt. Genauso wie der CDU-Fraktionschef auch Janina Dietrich vom 3. Buch Abendblatt begrüßt hat. Früher. Heute guckt das Oberhaupt der Familie Levenhagen demonstrativ zur Seite, wenn ich auftauche. Aber Janina wird von Detlef immer freundlich mit Namensnennung begrüßt. Diese Diskriminierung des männlichen Geschlechts mal vorab vermerkt, liebe Leser. 😉

Familie Levenhagen, zu der auch der Grüne Bürgermeisterkandidat Christian Schubbert gehört, will auf Biegen und Brechen und Deubel-komm-raus ein Dusch- und Umkleidehaus für 2,21 Millionen Euro am Stormarnplatz bauen. Darüber freut sich Janina Dietrich und widmete dem “Sporthaus”, wie sie es lustigerweise bezeichnet, einen großen Aufmacher unter der Überschrift: “Nun doch: Ahrensburg baut ein Sporthaus”. Und dazu wird im Foto der Bürgermeisterkandidat Christian Schubbert werbewirksam gezeigt, der im Bildungs-, Sport- und Kulturausschuss seine Partei, die Grünen, vertritt und hier Mitglied der Familie Levenhagen ist.

Heute erklärt Wolfgang Schäfer, Stadtverordneter und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP und ebenfalls Mitglied im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss, dass seine Partei erhebliche Bedenken gegen das Vorhaben “Dusch- und Umkleidehaus” hat genauso wie gegen die geplante Tiefgarage. Das findet man in der Zeitung von heute aber nur klein an der Ecke vermerktt, obwohl es doch von großer Bedeutung für die Allgemeinheit ist. Und ein Foto von Wolfgang Schäfer wird auch nicht gezeigt im Gegensatz zu Christian Schubbert, dem Bürgermeister-Kandidaten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juli 2021

Je mehr Autos in die Innenstadt kommen, desto mehr Parkplätze werden dort von Politik und Verwaltung beseitigt

Was war das bemerkenswerteste Ereignis in der Stadt Ahrensburg im Jahre 2009? Leser von Szene Ahrensburg wissen es: 2009 ist das Geburtsjahr von Szene Ahrensburg, dem Blog, das Sie gerade lesen. Und im Jahr 2010 hatte Ahrensburg 31.276 Einwohner.

Symbolbild: Pixabay + Szene Ahrensburg

Warum ich auf die Einwohnerzahl zu sprechen komme? Weil ich mal einen Zehn-Jahres-Vergleich mache, und zwar: Im Jahre 2020 hatte die Stadt Ahrensburg = 34.052 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2020). Was bedeutet: In zehn Jahren hat die Einwohnerzahl der Stadt um 2.776 Personen zugenommen, was 8,88 Prozent Bevölkerungszuwachs in zehn Jahren ausmacht.

Ich weiß nicht, wie der Kfz-Besitz in Ahrensburg im letzten Jahrzehnt gestiegen ist. Ich weiß aber: Die Parkplätze in der Ahrensburger City sind in den letzten Jahren kontinuierlich weniger geworden durch Maßnahmen der Stadt und ihrer verordneten Politiker, die selber gratis in der Tiefgarage des Rathauses parken dürfen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juli 2021

Stadtmarketing Ahrensburg: Warten auf den Weihnachtsmann

Im Mai des Jahres verkündete Janina Dietrich im 3. Buch Abendblatt große Freude, die allen Bürgern der Stadt widerfahren soll. Denn siehe: Es gibt einen „17-Punkte-Plan für die Ahrensburger Innenstadt“ ! Und das hat Janina Dietrich von Dipl.-Volkswirt Christian Behrendt vernommen, dem Citymanager der Stadt Ahrensburg, der nach eigener Auskunft ein “Medienfluglehrer” ist mit diversen Berufsausbildungen.

Was beinhaltet der „17-Punkte-Plan für die Ahrensburger Innenstadt“? Es ist der Plan für das Stadtmarketing von Ahrensburg. Und in seinen 17 Punkten präsentierte der diplomierte Citymanager im Frühjahr seine persönlichen Vorstellungen vor dem Ahrensburger Hauptausschuss, der sich dazu allerdings bis heute nicht geäußert hat. Jedenfalls nicht öffentlich.

Falls Sie es vergessen haben sollten, meine lieben Mitbürger, so rufe ich Ihnen ein halbes Dutzend Punkte in Erinnerung, die Pitymanager Christian Behrendt als „Maßnahmen zur Kaufkraftbindung und Erhöhung der Aufenthaltsqualität“ aufgeführt hat:

1. Einkaufstaschen, 2. Regenschirme, 3. Weihnachtsmann, 4. Geschenkgutschein, 5. Verteiler-/Stromkästen (Bemalung), 6. Tannenbaumschmuck.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. Juli 2021

Des Bloggers Spaziergang durch die City von Ahrensburg, wo die Zeit am Rathaus stillsteht

Immer wenn ich durch die Innenstadt von Ahrensburg spaziere, fällt mir an allen Ecken und Enden etwas auf, worüber ich mir Gedanken mache. Und weil ich zufälligerweise einen Blog schreibe, passt es prima, dass ich meine Gedanken auf diese Weise an meine geschätzten Mitbürger weitergeben kann.

Ich beginne mit dem Rathaus: Das schaut zur Zeit oben hui und unten pfui aus, weil der untere Teil mit dem Relief so wie seit vielen Jahren ausschaut: verdreckt. Und immer wieder ärgere ich mich, wenn ich zur Uhr am Rathausturm raufschauen und die Zeiger zeigen mir am Vormittag die Zeit vom Nachmittag. Was ich als unmöglich empfinde, aber der Bürgermeister sitzt ja zur Zeit ohnehin nur seine Zeit ab.

Und wenn mein Blick dann auf die imposante Stadtbücherei fällt, dann frage ich mich: Wieso ist dieses Gebäude zu klein und soll durch ein größeres ersetzt werden? Wir leben ja nicht mehr im Zeitalter von Gutenberg, will meinen: Die neuen Medien benötigen weniger Platz als dicke Bücher, auch wenn ich persönlich lieber zum gedruckten Werk greife. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Juli 2021

Halluzinationen: Dr. Michael Eckstein sieht Apotheken, die unter der Corona-Krise leiden

Ich mache keinen Hehl daraus, meine lieben Mitbürgern, dass ich der Überzeugung bin, dass der Ahrensburger Bürger Dr. Michael Eckstein ein Porzellan-Defizit hat, will meinen: Der Mann hat nicht alle Tassen im Schrank. Und das könnte ich nicht einfach so behaupten und publizieren, wenn ich dafür keinen Beweis vorlegen könnte. Und Beweise habe ich für meine Aussage mehr als genug. Ein deutlich sichtbares Corpus Delicti wiederhole ich noch einmal an dieser Stelle, weil es unaufhörlich weitergeht.

Apotheken in der Corona-Krise (Quelle: Ahrensburg-Portal)

Dr. Michael Eckstein, festangestellter Mitarbeiter beim NDR, betreibt mit Wissen seines Arbeitgebers nicht nur drei Stiftungen, sondern auch eine kommerzielle Firma in Ahrensburg, nämlich die Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG. Und diese Firma hat von der BürgerStiftung Region Ahrensburg des Dr. Michael Eckstein ein Werbeportal bekommen, nämlich “Ahrensburg-Portal”, das von der Hamburger Sparkasse (Haspa) finanziert wird durch Werbung und wo hauptsächlich Pressemitteilungen und Waschzetteltexte veröffentlicht werden.

Und dann schaltet Dr. Michael Eckstein auf “Ahrensburg-Portal” auch massenhaft Werbung, und zwar gratis. Ob die betreffenden Firmen das wissen, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wusste man in der Geschäftsleitung vom “Block House” nichts davon, dass Dr. Eckstein das Restaurant mit kostenloser Werbung in der Corona-Krise beschenkt und fiel deshalb aus allen Wolken. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Juli 2021