Archiv für den Monat: August 2020

Gerichtsdirektor Michael Burmeister antwortet nicht. Und Ahrensburger Bürger zittern weiter vor Angst und Wut.

Am 13. Februar 2018 schrieb die Stormarn-Redaktion im Hamburger Abendblatt: „Ahrensburg: Randalierer zersticht Reifen an 18 Autos“. Und die Polizei suchte den oder die Täter. Als aber im vergangenen Monat in derselben Gegend unserer Stadt und in einer einzigen Nacht vier Windschutzscheiben von parkenden Autos mit einem Hammer eingeschlagen worden sind, da hat die Polizei den Täter unmittelbar danach gestellt und ihn der Tat überführt. Aber: Ein Bericht darüber war weder auf der Presseseite der Polizei zu finden noch wurde darüber im Stormarnteil vom Abendblatt eine Silbe verloren. Warum nicht…?

Am 3. August 2020 habe ich dem Direktor vom Amtsgericht Ahrensburg bezüglich des Attentäters ein paar Fragen gestellt. Geantwortet hat Michael Burmeister bis heute nicht. Muss er ja auch nicht, denn es steht nicht in seiner Dienstanweisung, dass er sich Bürgern gegenüber öffentlich zu Beschlüssen vom AG Ahrensburg äußern muss, bloß weil ein Blogger ihn diesbezüglich angesprochen hat – da könnte ja schließlich jeder kommen, stimmt’s, Herr Direktor?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2020

Bürgervorsteher Roland Wilde an Corona erkrankt…?

Liest man die Meldung vom Ahrensburger Spendensammler Dr. Michael Eckstein auf dem Portal seiner Firmer Stifter-Service GmbH & Co. KG, dann könnte man denken: Bürgervorsteher Roland Wilde ist an Corona erkrankt und kann deshalb nicht seine Sprechstunde für Ahrensburger Bürger abhalten – siehe die Abbildung!

Roland Wilde ist aber gar nicht an Corona erkrankt. Und ich vermute: Der Bürgervorsteher hat keinen Mund- und Nasenschutz, sodass er seine Wohnung nicht verlassen kann, um in angemessenen Abstand den Bürgern gegenüberzusitzen. Demzufolge steht Wilde den Einwohnern, die Fragen an ihn haben, nicht zur Verfügung.

Und weil der Bürgervorsteher scheinbar auch kein Telefon hat, kann demzufolge auch keine telefonische Sprechstunde erfolgen. Genauso wenig hat der Ahrensburger Bürgervorsteher offenbar einen Internetanschluss, sodass auch keine Online-Sprechstunde stattfinden kann. Ja, ja, in Ahrensburg ist das Amt des Bürgervorstehers noch ziemlich vorsintflutlich. Und der alte Noah hatte damals auf seiner Arche ja auch weder Handy noch WLAN. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2020

Neues aus dem Schilda des Nordens: In Ahrensburg sitzen die Heckenschützen im Rathaus

Die Stadt Ahrensburg und ihre Verwaltung sind immer wieder gut für einen Schmunzel-Beitrag im öffentlich-rechtlichen Deutschen Fernsehen. In Vergangenheit war es der berühmte Luxus-Lokus vor dem Rathaus, über den das ZDF landesweit berichtet hat, nachdem Szene Ahrensburg den Fall aufgedeckt hatte. Und nun ist es eine Hecke, über die der Norden lacht, und zwar via extra 3 / NDR.

Ich kann mir weitere Worte sparen, wenn Sie einfach auf das nebenstehende Bild klicken. Dann können Sie die hübsche Geschichte des Ehepaares Senftleben in Wort und Bild hören und sehen. Woraus sich wieder einmal erkennen lässt, dass Ahrensburg nicht nur das norddeutsche Schilda ist, sondern eine Stadt, wo Menschen im Rathaus sitzen, die das berühmte Porzellandefizit haben, nämlich nicht alle Tassen im Schrank. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2020

Helden & Masken: Die Werbung in Zeiten von Corona

Belesene Menschen kennen “Die Liebe in Zeiten der Cholera”. Und Leser von Szene Ahrensburg erfahren hier und heute etwas über die Werbung in Zeiten von Corona. Denn das Virus hat auch schon Spuren hinterlassen in den Inseraten von Handwerk und Handel, wie ich anhand von zwei Corpora Delicti aus dem MARKT belegen kann.

So hat der Installateur- & Heizungsbaumeister Oliver Dunst – nomen est omen – sich und seine Mitarbeiter zu Helden erklärt. Genauer: „Sanitär-Helden“. Dazu wurde ein Supermann skizziert – siehe die Annonce! Das soll wohl Vertrauen schaffen, da die Bezeichnung „Helden“ in der Corona-Zeit eine Belobigung für Menschen ist, die sich heldenhaft um ihre Mitmenschen gekümmert haben und nicht nur Dunst verbreiten wie der Oliver aus Sievershütten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2020

Corona: Und nun blicken alle nach Schweden

Heute komme ich mal zu den offiziellen Meldungen des Kreises Stormarn zum Thema Corona. Gestern, also am 12.08.2020, erfuhr der Bürger: Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle beträgt 490. Davon sind 412 wieder genesen und 44 in Quarantäne. Gestorben sind 34 Personen. Was bedeutet das?

Wissen muss man dazu, dass der Kreis Stormarn = 244.156 Einwohner (Stand: 31. 12. 2019) hat. Und entscheidend ist nicht, wie viele erkrankt sind, sondern wie viele davon an Corona gestorben sind. Außerdem: Die Zahl der Verstorbenen muss natürlich mit der Zahl der Einwohner in Relation gebracht werden!

Ich habe errechnet: 34 Menschen in Stormarn, die gestorben sind, ergeben 0,01 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kreises. Und diese Zahl muss man in den Vergleich setzen zu der Zahl der Grippe-Toten im Vorjahr und im Jahr davor. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2020

Da capo: Grundstücksgeschäfte im Normalfall und im Fall der Stadt Ahrensburg

Folgender Tatbestand: In der Ahrensburger Innenstadt gibt es zwei Grundstücke. Das eine liegt am Bahnhof neben dem Parkhaus Alter Lokschuppen und gehört einer Investmentfirma. Auf diesem Grundstück befindet sich ein Edeka-Markt mit Parkplatz. Und es gibt ein anderes Grundstück, nämlich die Alte Reitbahn, die der Stadt Ahrensburg gehört und ein wichtiger Parkplatz für die Bürger ist.

Nun will der Eigentümer vom Grundstück am Bahnhof dort einen Kinopalast mit fünf oder sechs Vorführsälen für über 700 Besucher bauen und daneben statt eines dafür benötigten Parkhauses ein Wohnhaus mit Kleinwohnungen errichten. Und deshalb müsste der Edeka-Markt dort verschwinden.

So weit, so gut. Denn jeder Investor hat das Recht, sein Grundstück zu  bebauen wie er möchte, wenn er damit städtische Bedingungen einhält. Der Grundstückseigentümer am Bahnhof will aber noch etwas anderes, nämlich das städtische Grundstück Alte Reitbahn erwerben, um dorthin den Edeka-Markt zu verlegen und Wohnungen zu bauen, um damit Geld zu verdienen. Auch dagegen wäre grundsätzlich nichts einzuwenden, aaaaaaber: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. August 2020

Ergänzung zum Porzellandefizit heute im Abendblatt ;–)

Am 9. August 2020 schrieb ich in einem Blog-Eintrag, dass alle Politiker, die auf dem Stormarnplatz einen urbanen Stadtpark auf dem Betondeckel einer Tiefgarage errichten wollen, dass diese Leute ein Porzellandefizit haben, was meint: Sie haben nicht alle Tassen im Schrank.

Das fand man in der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt scheinbar passend. Und wenn Sie sich die abgebildete Seite anschauen (rechts abgemalt in Öl), dann erkennen Sie (oben): “Wenn Sie nicht alle Tassen im Schrank haben…” dann können Sie (unten): “Exklusiv für Abonnenten alle A+ Artikel gratis lesen”. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. August 2020

Zum Fremdschämen: Dreckwand in der City

Es gibt Sachen, die werde ich nie verstehen. Dazu gehört Dreck in der Innenstadt, der ohne Probleme beseitigt werden könnte. Von der Stadt selber, will meinen: Stadtwerke. Und wenn das nicht passiert, dann müssen wir Ahrensburger uns für unsere Verwaltung schämen.

Ein Beispiel sieht man seit einer Ewigkeit mitten in der City, und zwar die Versorgungskästen in der Großen Straße. Nicht nur, dass die mit Schmierereien verunziert sind, nein, sie sind auch seit Monaten nicht gereinigt worden. Und jeder, der auf dieser Straße in die Innenstadt kommt, muss daran vorbeifahren und sehen, wie ungepflegt es in der Ahrensburger Innenstadt aussieht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. August 2020

Rücksichtslos: Ein Fuhrunternehmer in einer Schulstraße

Die  Schimmelmannstraße ist eine Schulstraße, denn hier befindet sich die Grundschule Am Reesenbüttel. Deshalb müssen Autofahrer in dieser Straße besondere Rücksicht nehmen, zumal es hier keine Radwege gibt. Die Kids im Alter von 6 bis 10 Jahren sind auf dieser Straße besonders gefährdet. Weshalb dort auch Warntafeln stehen, die Autofahrer zum Schulbeginn zu besonderer Vorsicht auffordern.

Rechts vorn: Warntafel für Autofahrer vor Schulanfängern in der Grundschule Am Reesenbüttel

Das interessiert einen Fuhrunternehmer nicht, der seinen Firmensitz in der Rantzaustraße hat, wo es eigentlich keine Gewerbebetriebe gibt. Und weil er dort auch keinen Betriebsparkplatz für sein Firmenfahrzeug hat, parkt der Mann seinen Laster mit Anhänger bevorzugt in der Schimmelmannstraße, rund 100 m vor der Grundschule.

Heute ist Schulanfang. Und heute steht der Fuhrunternehmer mit seinem Transporter mit Anhänger in der Schulstraße direkt vor dem Schild, das Autofahrer auf die kleinen Verkehrsteilnehmer hinweisen soll – siehe die Abbildung! Unverschämter geht es wohl nicht mehr. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. August 2020

Kleine Presseschau: Fotoreporter * Unfallmarken * Friseur mit Herz * 40 Jahre Anzeigenkunde im MARKT

Im 3. Buch Abendblatt genauso wie im Wochenblatt MARKT sind mir Beiträge aufgefallen, die eines kurzen Kommentars wert sind. Weil sie Fragen aufwerfen. Es sind sowohl redaktionelle Beiträge als auch Anzeigen.

Zuerst der Stormarn-Teil im Abendblatt: Dort ist mir ins Auge gesprungen, dass Redaktionsleiter Hinnerk Blombach wieder presserechtlich verantwortlich ist für die Lokalberichte aus dem Kreise Stormarn. Mehr noch: Der Redaktionsleiter hat sogar zwei Fotos gemacht von einem Brand am Rathausplatz von Ahrensburg. Vermutlich mit Handy wie damals am Straßenrand zwischen Ahrensburg und Bargteheide – siehe das Foto! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. August 2020