Archiv für den Monat: April 2014

Ahrensburger Schloss: Sechs Plätze für hungrige Kinder

Bildschirmfoto 2014-04-02 um 21.48.10Wow – es gibt doch wirklich noch gutherzige Menschen in unserer Stadt. Ein paar davon haben sich schon vor vielen Jahren zusammengefunden in einem Club, dem sogenannten Lions Club, der sich nach eigener Angabe besonders für Kinder und Jugendliche einsetzt. Und sie haben Geld gesammelt, die Löwen, um damit etwas Gutes zu tun für Kinder und Jugendliche. So verkünden sie nun stolz per Pressemitteilung, dass sie im Ahrensburger Herrenhaus ein Besucherzimmer finanziert haben mit den gesammelten Spendengeldern – donni, donni, aber auch! Und dazu gibt’s ein Foto mit zwei Lions und einer Schlossherrin.

Dieses Besucherzimmer im Ahrensburger Herrenhaus, das häufig als “Schloss” bezeichnet wird, können von nun an jeweils sechs bedürftige Kinder und Jugendliche besuchen. Und sie können dort Platz nehmen und aus dem Fenster rausgucken. Damit sind die Spendengelder sehr gut angelegt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. April 2014

Nur Hier: Schöner früh- und spätstücken am Rondeel

Vorab bemerkt: Meine mir Angetraute und ich gehen gerne zum Frühstück in eine der Ahrensburger Frühstücksstuben. Und am liebsten in Dat Backhus an der Hamburger Straße (hinter Lidl). Dort ist das Ambiente originell und das Angebot überaus attraktiv. So wurde Dat Backhus zu einem beliebten Treffpunkt vieler Ahrensburger, die sich dort regelmäßig in geselliger Runde einfinden.

Neu am Rondeel: Nur Hier

Neu am Rondeel in Ahrensburg: Nur Hier

In der Innenstadt von Ahrensburg gibt es viele Frühstücksangebote, die ich hier nicht alle aufzählen möchte. Zumal keiner dieser Läden uns vom Hocker reißt – Ausnahmen: Café Gerad (“Pfälzer” Torte!) und Caligo, wobei im Caligo das Frühstücksangebot nicht ganz so umfangreich ist.

Seit gestern gibt es in unserer Stadt ein neues Angebot, und zwar am Rondeel an der Ecke, wo vordem Marie- Louise ihren Laden hatte, die heute um die Ecke herum in der Rathausstraße residiert. Und in ihren alten Laden ist neu nach Ahrensburg gekommen: Nur Hier. Um dort gestern zum Frühstück zu gehen, gab es für uns zwei Gründe: Zum einen das Geburtstagsfrühstück für meine Frau, zum anderen die Neugier, was denn da wohl entstanden ist in der “weißen Ecke” am historischen Platz. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. April 2014

Förderverein zahlt 1.250 Euro pro Predigt an Buhl & Co.

Inzwischen liegt mir der Vertrag zwischen der Kirchengemeinde und dem Förderverein Sankt Johannes vor. Und alle meine Befürchtungen haben sich voll erfüllt: Der KGR hat die alten Herrschaften vom Verein kräftig über den Tisch gezogen.

Unbenannt-3Um es auf den Punkt zu bringen: Unser Kirchengebäude wird wieder geöffnet. Und alle 14 Tage schaut ein Pastor zwecks Predigt vorbei. Welcher das sein wird, bestimmt die Kirchenleitung. Für jede dieser Predigten bezahlen die Vereinsmitglieder 1.250 Euro inkl. Orgelspiel und Glockengeläut. (Dieser Betrag resultiert aus der Gesamtleistung, die der Verein in Geld und Eigenleistung erbringen muss, nämlich rund 30.000 Euro pro Jahr.)

Das Gemeindehaus, um das es ursprünglich einmal ging, bleibt außen vor. Nur zum Pipimachen steht es zur Verfügung. Und die Konfirmanden finden in der Vereinbarung keinerlei Erwähnung.

Dieser Vertrag ist ein Witz und bevorzugt einseitig die Kirchenleitung. Deshalb wird Propst Buhl sich inzwischen ausschütten vor Lachen. Und zu Ostern darf er angeblich in der Sankt Johannes Kirche predigen. Wer dort hingeht, muss schon absolut schmerzfrei sein.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. April 2014

Glückwunsch aus gegebenem Anlass: 50 Jahre Hensel

Am 31. Juli 2013 habe ich mich blamiert. Weil ich auf Szene Ahrensburg gemeldet hatte, dass mir der Name “Ella Hensel” nichts sagt, nach der ein Weg in unserer Stadt benannt worden ist. Schlimmer noch: Ich habe nicht nur Unwissen gezeigt, sondern ich habe mich auch noch über das Straßenschild lustig gemacht.

Der Ella-Hensel-Weg in Ahrensburg

Der Ella-Hensel-Weg in Ahrensburg

Meine Leser klärten mich dann auf, und somit weiß ich inzwischen, dass die Familie Hensel mit Ahrensburg verbunden ist wie Hänsel mit Gretel, Bonsels mit Maja und Mineralöle mit Hensel.

Apropos Mineralöle: Heute feiert die Firma Hensel KG ihren 50. Geburtstag. Weshalb ich nicht nur gratuliere, sondern quasi zwecks “Wiedergutmachung” einen Blick auf die Ahrensburger Familie Hensel werfe.

Blenden wir zurück auf das Jahr 1964: Ludwig Erhard ist Bundeskanzler, der 1. FC Köln wurde Deutscher Meister, und der Bürgermeister von Ahrensburg heißt Kurt Fischer. Im Jahre 1964 kostet ein Liter Heizöl  22 Pfennig; und Uwe Hensel, der Sohn von Ella Hensel, ist Mitarbeiter in einem deutschen Konzern für Festbrennstoffe. Und wird über Nacht zum “Schwarzarbeiter”, sprich: Kohlenhändler! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. April 2014

Heute früh auf dem Rondeel in Ahrensburg: Der Blaumann ist verschwunden! Und nun? Nun sehen wir grün!

Ich musste heute früh gleich zweimal hinschauen, als ich zum Rondeel kam, sah und kriegte, nämlich den Mund nicht mehr zu: Der Blaumann hat sich über Nacht verändert, ist zu einer riesigen Grünfrau mutiert! Zuerst habe ich das für einen Aprilscherz gehalten; doch wer in Ahrensburg macht einen derart aufwändigen Scherz, bloß, weil heute auf dem Kalender der 1. April steht!?

Heute früh auf dem Rondeel: Eine Grünfrau seht dort, wo gestern noch der Blaumann stand!

Heute früh auf dem Rondeel: Eine Grünfrau seht dort, wo gestern noch der Blaumann stand!

Ich machte das nebenstehende Foto; und weil ich ratlos war, ging ich ins Rathaus, um mir Rat zu holen beim Bürgermeister über die plötzliche Veränderung auf dem historischen Platz unserer Stadt.

Kurzum: Bevor  die Sekretärin des Verwaltungschefs mich nach meinem Begehr fragen konnte, war ich auch schon an ihr vorbei gestürmt direkt ins Amtszimmer von Michael Sarach, dem amtierenden Stadtoberhaupt der Freien und Geisterstadt Ahrensburg, der seinen Frühstückskaffee trank und gerade dabei war, Szene Ahrensburg zu lesen. Ich zeigte Michael Sarach das Foto von der grünen Frau auf dem Rondeel und fragte: “Was hat denn nun das wieder zu bedeuten, Herr Bürgermeister…?” Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. April 2014